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Diskutiere im Thema "Mehr als eine Kinderkrankheit" - Wiener Zeitung im Forum ADS ADHS: Presse, Medien
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  1. #1
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 12

  2. #2
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsener
    Forum-Beiträge: 346

    AW: "Mehr als eine Kinderkrankheit" - Wiener Zeitung

    Als Eisenberg und sein Team die Genproben verglichen, stellten sie fest, dass die Genvariante 7R bei beiden Ariaal-Gruppen im Wesentlichen gleich häufig zu finden ist. Doch sowohl beim Body-Mass-Index (BMI) als auch bei der allgemeinen körperlichen Verfassung zeigten sich deutliche Unterschiede: Die nomadisch lebenden Ariaal mit dieser Genvariante waren im Durchschnitt erheblich besser ernährt und insgesamt gesünder als ihre sesshaften Verwandten ohne diese Veranlagung.
    Ich vermute, dass der letzte Halbsatzsatz anders lauten muss - nur dann macht die Aussage Sinn.
    Verglichen wurden doch wohl die Träger derselben Genvariante, einmal nomadisch lebend und einmal seßhaft? *

    Über die Forschung von Eisenberg in Kenia habe ich schon früher was gelesen. Das ist wirklich spannend! - Das ist im weitesten Sinn "Evidenz" für die "Hunter"-These von Thom Hartmann:

    Eisenberg schließt daraus, dass es für Nomaden ausgesprochen nützlich sein kann, mit dem 7R-Allel ausgerüstet zu sein. "Es ist möglich", erklärt er, "dass ein Junge in einer nomadischen Umgebung dank dieses Allels besonders gut darin ist, das Vieh gegen Überfälle zu verteidigen oder Nahrung und Wasserquellen ausfindig zu machen. Dieselben Fähigkeiten dürften allerdings nicht zuträglich sein, wenn es um dauerhafte Beschäftigungen geht: sich in der Schule zu konzentrieren, Landwirtschaft zu treiben oder mit Gütern zu handeln."
    * Hier ist jedenfalls die Studie:
    Frequencies of the DRD4/7R and DRD2/A1 alleles were 19.4% and 28.2%, respectively and did not differ between the nomadic and settled populations. BMI was higher in those with one or two DRD4/7R alleles in the nomadic population, but lower among the settled.
    Geändert von Esme ( 4.04.2013 um 13:00 Uhr)

  3. #3
    Lysander

    Gast

    AW: "Mehr als eine Kinderkrankheit" - Wiener Zeitung

    U.a. über dieses Allel referierte meiner Erinnerung nach Dr. Martin Winkler. Er sprach jedenfalls über den genetischen Beleg von ADS. Es habe Untersuchungen bei Geschwistern gegeben, von denen eines ADS habe und das andere nicht. Trotzdem wiesen beide ein bestimmtes Allel aus. Ich nehme mal an, es handelt sich um diese Genvariante 7R. Ich meine mich ebenfalls zu erinnern, dass Winkler davon sprach, dass der jeweilige Geschwisterteil ohne ADS ähnliche Verhaltensmuster aufwies wie derjenige mit ADS. Es stellt sich meines Erachtens die Frage, ob der Vorteil der Nomaden lediglich in dieser Variante liegen mag. Ist ADS tatsächlich ein Vorteil oder lediglich die Genvariante? Vielleicht mag mich der Doc ja berichtigen?

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