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Diskutiere im Thema ADHS mit Langzeitfolgen im Forum ADS ADHS: Presse, Medien
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
  1. #1
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 23

    ADHS mit Langzeitfolgen

    Studie von William Barbaresi (Boston Children's Hospital)

    wissenschaft.de - ADHS mit Langzeitfolgen

  2. #2
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen:
    Forum-Beiträge: 1.004

    AW: ADHS mit Langzeitfolgen

    Der Artikel berichtet über das Ergebnis einer Landzeitstudie, die nach dem Schicksal von ca. 5000 ADHS Kindern aus der US-Mittelschicht fragt, wenn sie erwachsen werden. Knapp mehr als 1/3 konnte erfolgreich "auskuriert" werden, die restlichen 2/3 litten weiter unter versch. ADHS-typischen Störungen. Kurzfristigere Behandlungskonzepte stehen auf dem Prüfstand, da die Studie weitere Argumente liefert, ADHS künftig als chronische Krankheit aufzufassen wie etwa Diabetes.

    Da habe ich zwei Seelen in mir.
    Einmal ist es schöner, unter "Anders" zu laufen,
    andererseits könnte uns die Nähe zum Behindertenbegriff des Sozialgesetzbuchs helfen?!?
    (http://adhs-chaoten.net/ads-adhs-erw...setzbuchs.html)

    Lg
    L.
    Geändert von Loyola ( 4.03.2013 um 16:46 Uhr)

  3. #3
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 38
    Forum-Beiträge: 2.435

    AW: ADHS mit Langzeitfolgen

    ich habe nicht den ganzen artikel gelesen.....

    weil.... mich die aussgae adhs MIT langzeitfolgen.... ?!? ... irritiert....

    adhs hat man oder man hat es nicht.... für mich ganz klar, dass dieses "sein" - bleibt....

    so ähnlich wie.... kurzsichtigkeit mit langzeitfolgen.... ?!?

    ev. ist das mehr ein artikel für "nicht betroffene" ?

    allles hat "folgen"..... ob positiv oder negativ.... erfahrungen / errinerungen...

    mich nimmt es wunder was man unter erfolg versteht... ?.... es gibt studien, dass jeder mensch in seinem leben ca. drei krisen (depressive phasen)
    durchmacht.... erfolg sollte daran bemessen werden... welche persönliche fortschritte man macht.... und nicht im vergleich zu anderen.

    für den einen ist es ein erfolg... einen marathon unter xx... zu bestreiten.... für den anderen ist es ein erfolg... 10 km am stück durchzulaufen....
    man darf nicht vergleichen.... darum, der erfolg sollte immer individuell sein.

    meiner meinung nach.... sollte man die fortschritte jedes einzelnen berücksichtigen um klar zu sehen ob therapie hilft oder nicht.

    lg

  4. #4
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen:
    Forum-Beiträge: 1.004

    AW: ADHS mit Langzeitfolgen

    Das ist f. die Stinoöffentlichkeit u. sowas hilft uns, da wir mit solchen Studien im Rücken leichter Gelder bewilligt kriegen, die sonst woanders hingehen...
    Seit dem 18. Jh. gehört die Statistik zum Handwerkszeug... M. Foucoult hat eine gute Arbeit geschrieben über Statistik als staatliches "Gewaltmittel" im 18. Jh., gegen das Widerstand recht schwer wurde... McNamara ist z.B. zum Verteidigungsminister in den USA aufgestiegen, nachdem er sich im 2. WK als Mathematiker mit einer berüchtigten Statistik einen Namen gemacht hatte: Er hat nach längerer Zeit Auswertung festgestellt in welcher Flughöhe die US-Bomber genug Schaden anrichten u. dabei trotzdem weniger abgeschossen werden. Damit nahm er auch den Piloten die Freiheit, höher zu gehen, wenn es heiß wurde...
    Gegen eine ungünstige Statistik kann man ja höchstens eine bessere zu machen, die die Suggestivkraft der vorigen aufhebt - ist mühsam u. braucht Organisationspower ... aber in dem Fall nutzt sie - meine ich. Finde die Klarstellung umso wichtiger, dass es auf den Einzenen ankommt. Danke
    Lg
    L.

  5. #5
    Gibt´s Kaffee ?

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 45
    Forum-Beiträge: 1.610

    AW: ADHS mit Langzeitfolgen

    Der Artikel ist nicht uninteressant, aber mich irritiert der folgende Satz:

    "Nur 37,5 Prozent der Kinder, die wir als Erwachsene wieder kontaktierten, waren frei von ADHS und anderen psychischen Störungen",
    Wenn doch der heutige Forschungsstand der ist, dass AD(H)S eine genetische bedingte Störung des Hirnstoffwechselhaushaltes ist, dann ist diese Störung vorhanden und bleibt auch. (So wie bei Diabetes, Schilddrüsenerkrankungen, etc..)

    Ich kann mir eher vorstellen, dass diese 37,5 % der Kinder eben in einer besonders "AD(H)S berücksichtigenden Umwelt" aufgewachsen sind und (u.U. mit Hilfe von Therapien) gute Kompensationsstrategien entwickelt haben.

    M.E. reguliert das Medikament die gestörten Funktionen und kann nicht dafür sorgen, dass die AD(H)S "verschwindet", es kann allenfalls bei "rechtzeitiger Behandlung" das Auftreten von Komorbiditäten vermindern/verhindern...

    Ich für mich unterscheide zwischen der Stoffwechselstörung AD(H)S und ihren Symptomen und psychischen Erkrankungen, die als Folge der Stoffwechselstörung auftreten können. (unabhängig von dem was die "Gelehrten" dazu sagen, da gibt es soviele verschiedene Meinungen und Definitionen, dass man jede Interpretation "wissenschaftlich" belegen könnte....)

    Meiner Meinung nach ist es auch nicht korrekt, einen Leidensdruck als Diagnosekriterium zu haben (wenn es erst bei Erwachsenen diagnostiziert wird, ok, aber das ist dann nicht die AD(H)S, sondern die "entwickelten Komorbiditäten")

    Ich behaupte, dass eine diagnostizierte AD(H)S bei entsprechendem Umgang damit, nicht zwangsläufig zu Leidensdruck führen müssen. Das hat m.E. auch viel mit der Entwicklung des Selbstvertrauens und dem Umfeld zu tun.

    Ich habe ADHS und bin psychisch krank, wegen augebildeter Komorbiditäten, meine Tochter,9, hat AD(H)S und ist nicht psychisch krank, weil wir schon lange Bescheid wissen, in unserer Erziehung sher auf das Selbstvertrauen geachtet haben, deutlich die Persönlichkeit des Kindes vom "auffälligen Verhalten" trennen, etc....
    Trotz "doppelter Diagnose" (zwei verschiedene Praxen) dass die ADHS sehr stark bei ihr ausgeprägt sei, haben wir 2 Jahre mit der Medikation gewartet, erst als sich ein Leidensdruck ankündigte, griffen wir zu Medikinet. Nicht um "Ruhe und Entlastung" zu haben, sondern weil ihr die Wahrnehmungsstörungen im Weg standen.

    Seitdem der "Stoffwechsel entsprechend reguliert" ist, fühlt sie sich wieder besser und kann sich besser "im Griff halten". Das heißt aber nicht, dass wir jetzt einen "ruhiggestellten Zombie" zu Hause haben, sie ist immer noch das gleiche fröhliche, lebhafte und unbeschwerte Kind... (ob diese Unbeschwertheit ohne Medikation geblieben wäre, bezweifle ich..)

    LG Tanja

  6. #6
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 38
    Forum-Beiträge: 2.435

    AW: ADHS mit Langzeitfolgen

    hallo loyola

    ich finde die studie nicht schlecht.... (darum sind statistiken ja da :-)

    gleichbedeutend mit krank.... adhs ist meiner meinung nach eine disposition, die krank machen kann...
    sag das einem nicht betroffenen und die meisten verstehen es nicht.

    so ist es gut.... das adhs eine "anerkannte erkrankung" ist..... so paradox dies für mich auch sein mag... gilt
    nur für "nach aussen" - doch meine meinung ist anders.

    wird wohl immer so sein... das wir adhsler damit man uns versteht... alles in stino-kommunikation (sequentell-denker)... übersetzen müssen.

    und hand kehr um.. im chaoten forum - darf man es auch aus "unserem" blickwinkel sehen. :-)

    p.s. und der der im notfall höher flog .... (als durch statistik befohlen).... der was sicher ein adhsler ... :-)

    lg

  7. #7
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 31

    AW: ADHS mit Langzeitfolgen

    Auf SPON wird auf die Studie von William Barbaresi ebenfalls Bezug genommen:

    Viele ADHS-Kinder leiden auch noch als Erwachsene unter dem Syndrom - SPIEGEL ONLINE

  8. #8
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen:
    Forum-Beiträge: 1.004

    AW: ADHS mit Langzeitfolgen

    Freut mich, dass SPON nach dem Raab-Artikel Debatte um Stefan Raab als Moderator im TV-Duell der Kanzlerkandidaten - SPIEGEL ONLINE der Seite der Aufklärer Raum gibt u. auch im Newsletter schreibt: "ADHS gilt schon länger nicht mehr als Problem von Kindern. Eine großangelegte Studie zeigt, dass Betroffene auch im Erwachsenenalter überproportional oft psychische Störungen entwickeln. Forscher fordern eine rechtzeitige Behandlung. mehr... [ Forum ]"

    Wie sieht es mit den andern großen Meinungsbildnern aus?
    Lg
    L.

  9. #9
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 52
    Forum-Beiträge: 795

    AW: ADHS mit Langzeitfolgen

    Wir hatten gestern in einer Geburtstagsrunde das Thema. Wir haben in der Bekanntschaft einen Jungen, der von seinen Eltern gnadenlos gepuscht wird. Und dann ging es eben auch um AD(H)S, Autismus u.ä. Ich habe mich nicht geoutet. Aber was Laien da von sich geben, na Hilfe.

    Ich hatte auch noch ein längeres Telefonat mit einem guten Freund, dessen beide Töchter betroffen sind. Das Thema kommt so ganz langsam in der Gesellschaft an.
    Geändert von Raphell ( 5.03.2013 um 13:59 Uhr) Grund: ach die Buchstaben

  10. #10
    Chaoprinzessin

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 46
    Forum-Beiträge: 12.457

    AW: ADHS mit Langzeitfolgen

    Hallo alle,

    Gestern hatte ich bei der spiegel geschaut, kommentaren gelesen... Viele war der gewöhnlich mist, aber ich habe auch selber etwas geschrieben. hat noch jemand lust dazu? Ich denke, es macht eine ausgleicht zu der übliche mist von leute die nicht wissen was sie für mist erzählen...

    lg

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