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  1. #1
    N o r d f r a u

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 62
    Forum-Beiträge: 8.210

    ARD Gefährliche Glückspillen

    Hallo zusammen,

    guckt gerade jemand ARD "Gefährliche Glückspillen", ab 23.30 "Wege aus der Depression"?


    LG Gretchen

  2. #2
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 5.009

    AW: ARD Gefährliche Glückspillen

    Danke für den Tipp..gucke ich jetzt

  3. #3
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 1.439

    AW: ARD Gefährliche Glückspillen

    das mit den pillen hab ich verpasst, das mit der depression gucke ich gerade und finds ganz prima. danke für den hinweis.

  4. #4
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 1.439

  5. #5
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 55
    Forum-Beiträge: 77

    AW: ARD Gefährliche Glückspillen

    Hallo,

    habe mir den Film dann trotz Verweis von Mel nicht angetan. Habe dazu aber in der Süddeutschen einen Artikel mit Verweis auf diesem Film gelesen.

    Fandet Ihr das wirklich positiv?

    Ich dachte schon, es ist gerade wieder "Saure-Gurken-Zeit", dass die dieses alte Thema wieder aufgegriffen haben. Kam denn da wirklich etwas Neues hinzu? Hinweis auf neue Studien zum Thema der Wirksamkeit oder auch der Risiken von SSRI?

    Dass es Todesfälle wegen Selbstmord im Zusammenhang mit Depressionen gibt, ist m.E. nicht wirklich erstaunlich. Womit wird denn "bewiesen", dass diese Todesfälle auf die Einnahme von SSRI - hier speziell Fluoxetin- zurückzuführen sind?

    Mir ist zwar klar, dass ich nur eine Einzelperson bin, und nicht die Voraussetzungen einer statistischen Masse erfülle, aber ich nehme dieses Mittel jetzt - mit immer wieder kleinen Unterbrechnungen - zusammen mit meinem MPH seit Jahren, und behaupte, dass es mir damit besser geht als ohne.

  6. #6


    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene(r)
    Alter: 43
    Forum-Beiträge: 20.803
    Blog-Einträge: 40

    AW: ARD Gefährliche Glückspillen

    Hallo.

    Klara-Heide schreibt:
    Womit wird denn "bewiesen", dass diese Todesfälle auf die Einnahme von SSRI - hier speziell Fluoxetin- zurückzuführen sind?
    Hierzu etwas "Lesestoff" Seitens der Arzneimittelkommission aus dem Jahre 2004, in dem das Thema das erste Mal aktuell wurde:

    SSRI und Suizidalität? (Langfassung)

    Mit ein paar Sätzen lässt sich die komplexe Thematik sicher nicht beantworten.

    Neueste Studien sprechen den SSRI und SNRI zudem zumindest auf bestimmte Stoffe bezogen eine Erhöhung des Suizidrisikos ab:

    For youths, no significant effects of treatment on suicidal thoughts and behavior were found, although depression responded to treatment. No evidence of increased suicide risk was observed in youths receiving active medication.
    Quelle: http://archpsyc.jamanetwork.com/arti...icleid=1151018

    Hierzu auch:

    http://www.sueddeutsche.de/gesundhei...siva-1.1277037





    LG,
    Alex

  7. #7
    Zotti

    Gast

    AW: ARD Gefährliche Glückspillen

    Hallo, ich kann dazu sagen, ich habe einmal Fluoxetin ausprobiert, 3 Tage, ich bin davon vollkommen deprimiert geworden, ich kann das Gefühl gar nicht beschreiben.
    Ich kam mir vor wie ein Zombie und ich hatte Tatsache das Gefühl, das alles nutzlos und kalt ist. Ich kam vom Bauchtanz, ich konnte nicht mehr tanzen, keine Gefühle,
    ich ging nach Hause und an der S-Bahn hat mich eine Frau angesprochen und gefragt ob es mir schlecht ginge.

    Das habe ich jahrelang nicht mehr gehabt, höchstens als ich schwanger war. Ich muß so schlecht ausgesehen haben, sie hat mich an der Station wo ich noch ausstieg
    begleitet und gefragt, ob sie mir über die Straße helfen soll. Ich habe dann diese Tabletten nie mehr wieder genommen.

    Ich hatte auch schon mal Antidepressivum bekommen vor Jahren und da erging es mir anders aber so ähnlich, ich konnte meine Bewegungen nicht mehr kontrollieren
    und ich wäre wirklich fast unter einen LKW gelaufen als ich die Straße überquerte, ich konnte nicht so wie sonst reagieren, war ganz langsam in meinen Bewegungen.
    Auch hatte ich das Gefühl ich bin jetzt ganz verrückt geworden, ich hörte sogar Stimmen. Ich glaube des war Cymbalta oder ähnliches.

    Ich finde es traurig oder bedenklich, wenn ich das dann meinem Psychiater erzähle, das man das dann nicht ernster nimmt. Ich würde mich sogar zur Verfügung stellen und
    mal verschiedene Tabletten ausprobieren und es dann versuchen zu erklären wie es bei mir wirkt. Ich finde damit ist nicht zu spaßen, da ich schon vieles genommen habe
    wäre ich ja glaubwürdig. Darum würde ich niemals abstreiten, daß es auch Menschen gibt, die sich weil sie falsche Tabletten bekommen umbringen.

    Gruß Zotti

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