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  1. #1
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 50

    Süddeutsche: Themenreihe ADHS

    Nach dem als Kommentar getarnten medialen Dünnpfiff, der noch vor einigen Tagen produziert wurde, hat sich die SDZ scheinbar dazu
    entschlossen, wirklich zu dem Thema ADHS zu recherchieren und hat heute doch glatt 3 Artikel zu dem Thema online gestellt.

    Endlich einmal ansatzweise seriöse Artikel. Na gut, hier und da könnte man mäkeln Immerhin sind Ansätze von Journalismus erkennbar und der Wille sich ernsthaft mit ADHS auseinanderzusetzen und es nicht als Erziehungsfehler abzutun.

    Wie stark darf der Philipp zappeln?

    Elterntraining statt Tabletten

    "Es kann ein Segen sein"

    Trotzdem regen mich wie immer die Leute in den Kommentaren auf.
    Nichts wissenschaftliches, nur eine Alltagsbeobachtung:
    Wenn mein Sohn mal Fernsehen durfte, war er noch am gleichen Tag viel unruhiger als sonst.

  2. #2
    hirnbeiß

    Gast

    AW: Süddeutsche: Themenreihe ADHS

    Jaaa, haha.
    Ich hatte einen gepfefferten Kommentar abgelassen.

    Diese 'Meinungen' in der SZ dienen doch für 'fishing for clicks'---> get´s money!
    Anders kann ich mir das nicht vorstellen.

    LG --hirnbeiß--

  3. #3
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene(r)
    Alter: 51
    Forum-Beiträge: 2.680

    AW: Süddeutsche: Themenreihe ADHS

    ... Hausärzte verhaltensauffällige Kinder häufiger mit der Verdachtsdiagnose ADHS zum Facharzt schicken? Irgendetwas muss er auf seinen Abrechnungszettel schreiben. Stimmt also der Verdacht, dass solche Erstdiagnosen in die Statistik eingehen, selbst dann, wenn Kinder- und Jugendpsychiater sie letztlich nicht bestätigen?
    Der Gedanke ist mir noch nicht gekommen. Klingt plausibel. Würd ich gern wissen, ob das so ist.
    Manche Zahlen der Barmer sind tatsächlich zu hoch.
    19 % Jungen und 9 % Mädchen einer Altersgruppe: kann nicht sein. Verdachtsdiagnosen zur Abklärung schon.

  4. #4
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene(r)
    Alter: 51
    Forum-Beiträge: 2.680

    AW: Süddeutsche: Themenreihe ADHS

    Im zweiten Teil:
    Obwohl da alles sachlich korrekt verargumentiert wird, macht der mir Bauchweh.
    Das nichtfeststellen von veränderungen bei Außensthenden klingt sehr neutral.

    Aber:
    Ich habs ja drei Jahre lang nicht mal geschafft, meinen Psychologen beizubringen, wo meine Schwierigkeiten liegen.

    Und: Klar wissen sie in meiner Familie, an welchen Stellen ich perpeilt bin und mir lieber nichts anvertrauen sollten. Wenn solche Anforderungen von außen kommen, tue ich alles, damit das abnormale nicht zu Tage tritt. Sprich: Kompensieren. verschieben, verstecken. Nach Hause nehmen und dort erledigen. Den Kampf dort bekommt keiner mit. Und ich werd den Teufel tun, das nach außen zu kommunizieren. Dass ich drei Tage nichts tue, aber der Vorgang trotzdem sämtliche Energien konsumiert, ich am späten Abend des dritten Tages endlich genug druck habe und verzweifelt stundenlang einen Anfang suche, das ganze zum Schluss in 2 Stunden kurz vor knapp noch auf die Reihe bekomme und so präsentiere, führt dann zu:

    Ah, schön dass Du's gemacht hast. Zeig mal. Wie lang hast denn gebraucht?
    2 Stunden
    Prima. Danke schön (so viel Dankeschön, wie halt zwei Stunden wert sind..)

    Nein, die Wirkung einer erfolgreichen Therapie sieht man von Außen nicht.

    Bei der Fragestellung überlege ich mir, was die Kontrollgruppe ist:
    Die eine Gruppe sind Aussenstehende, die eine Person beurteilen sollen, ohne zu wissen, dass diese in Behandlung sei.
    (??????)
    Die richtige Kontrollgruppe wären Außenstehende, die eine Person beurteilen, die tatsächlich nicht in Behandlung ist.
    Dann kann man vielleicht erwarten, dass häufiger negative Entwicklungen eintreten, die auch bemerkt werden.

    Wenn die Kontrollgruppe dagegen Menschen waren, die von der Behandlung wussten?
    Könnte Untersuchungsgegenstand sein.
    Oder sonst was ?

    Es wird den allermeisten Eltern großes Unrecht getan, wenn man ihnen unterstellt, Ritalin zu geben, weil die Kinder ihren Ansprüchen nicht genügen oder sie keine Geduld für die Kinder aufbringen.
    Ah. Danke, dass das mal jemand sagt.
    ADHS wächst sich also meistens aus?
    Ich würde sagen: Es kann kompensiert werden.
    Mega Bullshit Antwort. Der Kinder-und Jugendpsychiater guckt da offenbar nicht über seinen Tellerrand und befasst sich nicht mit der weiterern Entwicklung seiner Klienten ?
    Traurig. Ärgert mich.

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