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Diskutiere im Thema Nicht ADHS aber Epigenetik und damit indirekt interessant im Forum ADS ADHS: Presse, Medien
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  1. #1
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    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
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    Nicht ADHS aber Epigenetik und damit indirekt interessant

    ... hier geht's zwar um Homosexualität aber diese Forschungen spielen auch bei ADHS (und vielen anderen komplex vererbbaren Merkmalen) eine Rolle:

    Epigenetik : Forscher erklären Mysterium der Homosexualität - Nachrichten Wissenschaft - DIE WELT

  2. #2
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    AW: Nicht ADHS aber Epigenetik und damit indirekt interessant

    Ich verstehs nicht.
    Also so ungefähr, aber nicht wirklich.

    Wenn das jemand für einen wissenschaftlich nicht weiter Fortgebildeten erklären kann wäre ich sehr dankbar.

  3. #3
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    AW: Nicht ADHS aber Epigenetik und damit indirekt interessant

    @stargazer

    guck mal hier:

    Epigenetik

    Wenn du weitere Fragen hast, kann ich gerne versuchen sie zu beantworten.

    (Ich bin Biologe )

  4. #4
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    AW: Nicht ADHS aber Epigenetik und damit indirekt interessant

    Irgendwo hatten wir neulich schon mal einen Spiegelbeitrag verlinkt, den hatte ich zumindest in der Aussage verstanden.

    (Da ging es um Verhalten, wie Kriminelle Bereitschaft oder so)

    Und die WIkiseite hatte ich damals auch schon gelesen.

    Wenn aber die entsprechende Vorbildung fehlt, bringt der beste Vergleich mit anderen Fachgebieten nichts.

    Darum fällt es mir auch schwer, überhaupt eine vernünftige Frage zu formulieren, aber ich versuch es mal.


    Das es über die Epigenetik vererbt wird, habe ich jetzt verstanden.
    Kannst du in einfachen Worten ausdrücken, was da diesen "Schutz" erklärt, der die Testosteronauswirkungen mindern oder mildern soll?

    Wird der Schutz"marker" vom Vater vererbt, obwohl er eigentlich nicht bei einer Tochter nötig ist?
    Somit wird die Tochter männliche Eigenschaften erhalten, und eventuell ihre sexuelle Ausrichtung?
    Das AUssehen wird nicht gleichzeitig beeinflusst, weil das wiederum normal genetisch vererbt wird?

    Ist die Auflistung Mutter Sohn der sexuellen Orientierung schwul entsprechend, bei einer Tochter würde der Marker also nichts ändern, solange vom Vater kein Marker kommt?
    (Wegen der Häufung dieser epigenetischen AUffälligkeit in Familien, meine ich)


    Sind diese Vererbungslehrebildchen mit denen ADHS auf genetischer Ebene erklärt wurde noch zusätzlich von EPigenetik abhängig? Weiss man das denn schon?

  5. #5
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

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    Forum-Beiträge: 214

    AW: Nicht ADHS aber Epigenetik und damit indirekt interessant

    Aufgrund meiner mangelhaften Bildung mußte ich mal wieder Dr. Google bemühen, den Wikipedia Artikel finde ich für Nichtwisser wie mich unübersichtlich.

    Hier fand ich es anschaulicher Epigenetik | Meine Moleküle ? Deine Moleküle. Von der molekularen Individualität


    und hier die Kommentare ganz ähh nett Epigenetik? - Was ist Epigenetik? - Epigenome NOE


    ah ok sr hatte sich überschnitten !
    Geändert von marccc (19.12.2012 um 12:53 Uhr) Grund: zu spät

  6. #6
    Wohnt hier

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    Alter: 44
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    AW: Nicht ADHS aber Epigenetik und damit indirekt interessant

    Danke Marccc, klasse Links gefunden das hilft auch schon ein bisschen und dir auch nochmal Wildfang!

    Wenn man sich in das Thema einliest wird auch schnell klar das bestimmte Dinge schon starke Entwicklungsstörungen verursachen können. Wahrscheinlich ist das ganze auch noch abhängig davon in welcher Phase der Schwangerschaft Einwirkungen erfolgen.

    Es muss ja nicht mal Rauchen oder Alkohol sein, vielleicht genügen schon Stress oder Ernährung.

    Vielleicht findet man ja in ein paar Jahren heraus, warum ADHS in den letzten Jahrzehnten zugenommen hat.
    So ganz glaube ich nämlich nicht, das es in dem Ausmass nur mit der Theorie von Dietrich oder der gesellschaftlichen Kultur oder Erziehung erklärbar ist.
    Geändert von stargazer (19.12.2012 um 13:08 Uhr)

  7. #7
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    AW: Nicht ADHS aber Epigenetik und damit indirekt interessant

    Das kniffelige ist ja dass die Erbinformationen zwar immer fest auf den Genen kodiert sind aber diese Gene nicht immer aktiv werden.

    Wann und wie diese Gene aktiv werden ist auch von der Unwelt abhängig.

    Damit es nicht zu einfach wird kann das an- und ausknipsen von Genen vererbt werde.

    Nehmen wir mal an es gäbe - nur ein Beispiel zur Verdeutlichung - ein Fressgen, dass einen besinnungslos fressen lässt sobald Essen da ist. Das wird jetzt in unserem erfundenen Beispiel während einer Hungersnot aktiviert damit das Individuum nicht verhungert. Dann kann es gut sein dass die Kinder die während der Hungersnot geboren werden ebenfalls und lebenslang fressen wie die Scheunendrescher auch wenn jetzt schon lange wieder Überfluss herrscht - die Kinder haben nicht nur das Fress-Gen geerbt, wie alle Menschen, sondern schon vor der Geburt das Signal "anschalten" von der Mutter erhalten und damit wurde das Gen aktiviert. Erst ein paar Generationen später ist das Gen wieder inaktiv.

    Solche Effekte spielen offenbar auch bei ADHS eine grosse Rolle. Aber das ist ein ziemlich neues Forschungsgebiet. Damit lassen sich die zweifellos vorhanden (pränatalen) Umwelteinflüsse auf die ADHS-Symptomatik gut erklären.

  8. #8
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    AW: Nicht ADHS aber Epigenetik und damit indirekt interessant

    An welcher Stelle gibts denn verständnisprobleme?
    Mein Problem ist jedenfalls, dass der Artikel eine menge zum Vorverständnis nötige Dinge anreißt, aber in der eigentlichen Erklärung keine greifbarere Aussge macht, als "und dann haben das ein paar leute nachgerechnet und ein mathematisches Modell gebaut, und damit kommt dann raus, dass es so sein könnte."

    Die Grundannahme der Gedankengänge ist die Überlegung, dass Homosexualität nicht erblich sein kann, weil Homosexuelle Partner ja keine Kinder zeugen können. Keine Nachkommen - keine vererbung.
    Ich finde schon diese Grundannahme steht auf sehr wackeligen Füßen.

    Homosexuell zu sein bedeutet nämlich weder, auch tatsächlich ausschließlich homosexuell aktiv zu werden, noch bedeutet es, nicht heterosexuell stimmulierbar zu sein. Im zweifel gilt, dass der Mensch überhaupt sexuell stimulierbar sein sollte, und dann kann bei entsprechendem interesse auch ein heterosexueller Partner diese stimulation herbeiführen, auch ohne, dass beim homsexuellen Partner eine sexuelle präferenz vorhanden ist. Durch gesellschftliche Konvention oder Gruppendynamik kann da ein beträchtlicher Druck auf den Individuen bestehen, sich auch Heterosexuell zu betätigen.
    Im zweifel handelt es sich dabei dann auch um nötigung oder vegewaltigung.

    Alle diese mechanismen können also eine vererbbarkeit von homosexualität auf üblichem genetischem weg ermöglichen. Darauf sollte eigentlich ein vernünftiger Wissenschaftler selbst kommen können. Und mit sicherheit wird es auch welche geben, die genau mit dieser Argumentation kontern. Das hier sind reine plausibilitätsbetrachtungen von Wissenschaftlern, da ist rein gar nichts "bewiesen" oder auch nur als wissenschaftlich akzeptierte theorie etabliert.

    Die betrachtungen gehen dann darum, dass eine epigenetische ausprägung der homosexualität vorausgesetzt wird:
    epi (nach-) genetische ausprägungen sind solche, die nicht explizit in der dna codiert sind, sondern über die aktivierung oder nichtaktivierung bestimmter sequenzen gesteuert werden und einem gewissen maß an willkür unterliegen, für ein bestimmtes individuum aber konstant sind. Welche eigenschaft aktiviert wird und welche nicht, ist somit nicht so eindeutig vererbbar. (Die regulationsmuster an sich sind allerdings durchaus genetisch verankert. Das unterschlägt der Artikel, weil sonst mal wieder alles zu kompliziert wird.)

    Sonst gäbe es auch keine Notwendigkeit, dass die weitergabe der individuell ausgeprägten aktivierungsmuster vor der genetischen neumischung "gelöscht" werden sollte.
    Im Artikel ist dann die Vorstellung, dass die sexuelle präferenz z.B. der Mutter, die sich nämlich auf Männer als sexualpartner ausrichtet, auf einen Sohn übertragen wird.

    Mit der (schon oben angesprochenen) nicht-erklärung
    Mit einem mathematisch-biologischen Modell, das die Evolutionstheorie mit den jüngsten Erkenntnissen über die molekulare Regulation der Genaktivität und die geschlechtshormonabhängige sexuelle Entwicklung verbindet, konnten die Forscher nun zeigen, dass dieser Mechanismus evolutionär Bestand haben kann.
    kommt der Artikel dann zu dem schluss, dass diese Wissenschaftler mathematisch gezeigt haben, dass eine solche form der Vererbung eines Merkmals(musters) zu einer evolutionär stabil wiederkehrenden variation eines merkmals führen kann. Im betrachteten Fall auf die homosexualität bezogen.

    Das war, fürchte ich mal, auch nicht klarer Formuliert, was der Artikel aussagen will ?
    Vielleicht trotzdem am einen oder anderen Detail weitergeholfen ?

    Oder jmd anders den artikel noch anders aufgefasst ?

    ------------
    P.S.
    Da kamen aber schon eine Menge an neuen Artikeln, während ich geschrieben hab.
    Na ja, hatte ja auch eine unterbrechung beim Schreiben.
    Isses nicht bemerkenswert, dass ich zum weiterschreiben nach der unterbrechung zurückgefunden habe ?
    Geändert von IonTichy (19.12.2012 um 13:49 Uhr)

  9. #9
    Neues Forum-Mitglied

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    AW: Nicht ADHS aber Epigenetik und damit indirekt interessant

    also ich finde das ja total spannend, eigentlich ... aber auch ich verstehe es nicht, nicht mal ansatzweise ... ... sorry aber ich bin auf der stufe von arte-dokus stehen geblieben

    stargazer schreibt:
    Sind diese Vererbungslehrebildchen mit denen ADHS auf genetischer Ebene erklärt wurde noch zusätzlich von EPigenetik abhängig? Weiss man das denn schon?
    genau diese frage finde ich essentiell ... aus meiner unwissenden laiensicht ... vielleicht kann das ja jemand erklären? Sonst sehe ich irgendwie den Zusammenhang nicht so ganz ...





    ***oops erst mal lesen was dazwischen geraten ist

  10. #10
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    AW: Nicht ADHS aber Epigenetik und damit indirekt interessant

    @Ion
    Dein EIngangssatz gibt wieder was ich gedacht hab. Wo ist denn nun die Theorie-AUssage-Schlussfolgerung genau. Das konnte ich irgendwie nicht so feststellen.

    Viele Homosexuell ausgerichtete haben doch trotzdem ganz normal geheiratet und Kinder gezeugt. Auch heute noch, da die gleichgeschlechtliche Liebe und Anziehung leider immer noch geächtet wird.

    Der Artikel widerspricht doch aber auch nicht der Theorie wie es sich normalerweise vererbt. Es ist nur eine weitere, oder?

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