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Diskutiere im Thema Zwar nicht über ADS (oder so wenig) aber über hanf als heilmittel im Forum ADS ADHS: Presse, Medien
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
  1. #1
    Chaoprinzessin

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 46
    Forum-Beiträge: 12.455

    Zwar nicht über ADS (oder so wenig) aber über hanf als heilmittel

    Auch im beobachter und sehr interessant. ADS ist dabei auch erwähnt.

    Cannabis: Dies ist

    lg

  2. #2
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 28
    Forum-Beiträge: 316

    AW: Zwar nicht über ADS (oder so wenig) aber über hanf als heilmittel

    Halte ich nicht viel von. Aus 6 jahren Selbstmedikation weiß ich das es nur sehr bedingt hilft. Die NWs sind auf Dauer zerstörerisch.

  3. #3
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 60
    Forum-Beiträge: 1.160

    AW: Zwar nicht über ADS (oder so wenig) aber über hanf als heilmittel

    TheProject schreibt:
    Halte ich nicht viel von. Aus 6 jahren Selbstmedikation weiß ich das es nur sehr bedingt hilft. Die NWs sind auf Dauer zerstörerisch.

    Hast du Cannabis auch so als Tinktur eingenommen wie es in dem Artikel steht ? Wie sah deine Medikation aus?

    In dem Artikel steht ja nichts über ADHS ( wo es def. kein Mittel gegen ist! ), sondern über Schmerzbehandlung und andere Erkrankungen, wo ich auch schon gehört habe, dass das helfen soll.

    Wie sind die Nebenwirkungen bei Cannabis ??

    Liebe Grüße Anni

  4. #4
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 154

    AW: Zwar nicht über ADS (oder so wenig) aber über hanf als heilmittel

    Das ist halt so eine Sache. Durchaus bestehen medikamentöse Anwendungs-/Behandlungsgebiete, in denen andere Medikamente versagen odre zu viele Nebenwirkungen haben.

    Auch muss man halt verschiedene Sorten und synthetische Medikamente, wie Dronabinol (THC) unterscheiden.

    Die Behandlung von AD(H)S empfinde ich als sehr suboptimal.
    Auf einer Seite kann es körperlich und geistig beruhig und entspannen
    Auf der anderen Seitemacht es unter Umständen AD(H)Sler antriebsloser, verpeilter, unaufmerksammer etc.

    Ich habe selber eine Zeit lang in Abständen zur Eigenmedikation konsumiert, bis ich Stimulanzien bekommen habe.

    Seit dem nie wieder. Negative Wirkungen auf mich waren unter Anderem: steigende Verpeiltheit, Unaufmerksamkeit, rasende Gedanken (keinen klaren Gedanken finden können), durchaus kreative Einfälle, aber für die Umsetzung war ich in dem Moment zu passiv. Ohne geht es mir besser und ich bin fitter. Ich habe sowieso in einer Zeit angefangen, in der es mir psychisch sehr schlecht und depressiv ging. Ohne Gras war es dann manchmal nicht zum aushalten, aber es hat die psychischen Probleme verstärkt, wenn ich nüchtern war.

    Ich werde das Zeug nie wieder anrühren.

    Damals war ich der totale Nerd, wenn es um Cannabis ging (Sorten, Medikation, Geschichte, Wirkstoffe etc.). Ich wusste im Prinzip fast alles und konnte jede Frage zum Thema beantworten. Es war schon ein leidenschaftliches Hobby.

    Damals war ich für eine Legalisierung "Legalize it!". Ich bin noch für eine Reglementierung und den kostengünstigeren Bezug für Menschen, die es aus gesundheitlichen Gründen dringend benötigen.

    Es sollte mehr Suchtprävention (alle Drogen, auch Akohol und Tabak) betrieben werden. So kommt es auch von der Straße weg und Kinder können nicht Mal schnell zum Ticker gehen.
    Geändert von gravel (17.12.2012 um 00:38 Uhr)

  5. #5
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 60
    Forum-Beiträge: 1.160

    AW: Zwar nicht über ADS (oder so wenig) aber über hanf als heilmittel

    gravel schreibt:
    Die Behandlung von AD(H)S empfinde ich als sehr suboptimal.
    Auf einer Seite kann es körperlich und geistig beruhig und entspannen
    Auf der anderen Seitemacht es unter Umständen AD(H)Sler antriebsloser, verpeilter, unaufmerksammer etc.
    Redest du jetz von Cannabis oder MPH Medikation??
    Also ich nehme mal an, von Cannabis

    Ich bin noch für eine Reglementierung und den kostengünstigeren Bezug für Menschen, die es aus gesundheitlichen Gründen dringend benötigen.

    Es sollte mehr Suchtprävention (alle Drogen, auch Akohol und Tabak) betrieben werden. So kommt es auch von der Straße weg und Kinder können nicht mal schnell zum Ticker gehen.
    Da stimme ich dir voll und ganz zu, bin sowieso dafür, alle gesundheitlich schädlichen oder bedenklichen Sachen zumindest gut sichtbar zu kennzeichnen bzw. auf eingeschränkte Verwendung hinzuweisen, z.B. auch Zucker. (nicht nur wegen der 'quengelware' ) Aspartame usw.

    Liebe Grüße Anni
    Geändert von Anni (17.12.2012 um 01:21 Uhr)

  6. #6
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 154

    AW: Zwar nicht über ADS (oder so wenig) aber über hanf als heilmittel

    Ich war schon etwas müde, aber nach Wochen der Inaktivität im Forum wollte ich Mal wieder was schreiben. @Anni: Ich beziehe das natürlich auf Cannabis.

    Übrigens hat Nutzhanf mit geringem THC-Wert, der als Tee verkauft wird auch eine beruhigende Wirkung, aber führt zu keinem Rausch. Eigene Erfahrungen habe ich mit so einem Tee nicht, aber der soll schon gut bei Schlafstörungen wirken. Generell ist es nichts, was ein Arzt verhreiben oder empfehlen würde, aber es sollte keine gesundheitlichen Bedenken mit sich bringen. Das ist dann eher das Thema Hanf als Nutzpflanze und fällt weniger unter Themen, wie Hanf als Rauschmittel oder Medizin. Medikamente, wie Dronabinol sollen auch ohne Rauschwirkungen Patienten helfen. Wird es in Deutschland nicht von den Kassen übernommen, kann es arg teuer werden. Deswegen gibt es auch Patienten, die Cannabis als Blüten oder Hasch beziehen über Dealer beziehen bzw. selbst anbauen, weil das günstiger ist. Das ist eine Straftat. Ganz wenige Patienten dürfen auch in Deutschland Cannabis-Blüten beziehen, aber das ist eine Seltenheit.

    In einigen US-Staaten, wie Kalifornien hat medizinisches Marihuana in verschiedenen Formen enorme Ausmaße angenommen. Es hat enorme Vorteile und so nimmt die Cannabis-Kriminalität enorm ab. Cannabis war bisher auch das geringere Übel in den USA.

    Die Behandlung von ADHS fällt zum Glück nicht darunter.

    Einige Aktivisten führen auch ADHS als Behandlungsgebiet durch Cannabis mit normaler Wirkstoffdosis auf. Ich würde nicht daran zweifeln, dass sich eine Sorte züchten lassen würde, die eine passende Wirkstoffzusammensetzung besitzt. Es ist bisher keine Sorte bekannt, die sich dafür eignet. Durchaus haben Sorten mit einer ganz geringen psychoaktiven Wirkung vielleicht eine Chance, aber es ist unwahrscheinlich, dass es in den nächsten Jahren als Medikation eingesetzt wird.

    Hochpotente Sorten, haben generell stärkere psychoaktive Wirkungen und können besonders in Verbindung mit AD(H)S leicht eine Sucht auslösen und auch Komorbiditäten hervorrufen. Unter Komorbiditäten können unter Anderem verstärkte Depression, soziale Phobie, Antreiebslosigkeit, enorme Konzentrationsstörungen und Störungen des Kurzzeitgedächtnisses fallen. Störungen des Kurzzeitgedächtnisses lassen normalerweise nach, wenn der Konsum länger eingestellt wurde. Besonders Konsumenten im Jugendalter tendieren noch leichter dazu, eine Psychose zu entwickeln, als Erwachsene. Das heißt nicht, das menschen ausgeschlossen sind, die erst im Erwachsenenalter angefangen haben, aber die Wahrscheinlichkeit nimmt ab.

    Ich kann schon sagen, dass ich mit frühzeitiger AD(H)S-Medikation vielleicht nicht angefangen hätte oder eine pharmakologische Wirkung hochzupreisen. Deswegen bin ich halt ach extrem sauer, weil mir diverse Ärzte im Jugendalter gesagt haben, ich soll Konzentrationsstörungen etc. einfach hinnehmen. Dabei ist es klar, dass ich schon in jüngster Kindheit ADHS hatte, aber mir Struktur von außen Halt gegeben hat.

    Cannabis gibt alles andere als Halt, weil es Probleme entweder für den Moment vergessen lässt oder die Sorgen und Probleme im Rausch einfach auf mich "eingeprasselt" sind. In so einem Moment kann schon ein bisschen Panik aufkommen. Diese Panik ist zwar nicht enorm, aber an Entspannung ist nicht zu denken, weil die Gedanken nur noch kreisen. In so einem Moment ist halt nicht alles egal. Das, wie auch einige andere Gründe und MPH waren mein Grund aufzuhören. Im Nachhinein hat es nur zu viel Zeit und Geld beansprucht und mich davon abgehalten, meine Probleme zu bewältigen.

    Einige Kiffer wirken oft berauscht auch ein bisschen, wie ein ADSler nur entspannter. Halt verplant, vergesslich und ein bisschen à la Filmriss.

  7. #7
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 569

    AW: Zwar nicht über ADS (oder so wenig) aber über hanf als heilmittel

    Eigenerfahrung vor langer Zeit: noch verpeilter als sonst, Heißhunger und extreme Müdigkeit. D.h. ich hab sofort eine riesige Menge Essen verschlungen, bin dann eingeschlafen und erst Stunden später wieder aufgewacht als die Party längst vorbei war.

    Unerwartetes Erlebnis - weniger lange her - durch passives Kiffen während ich bereits MPH genommen habe: extrem starke Reaktion auf den passiv eingeatmeten Hanf-Qualm!
    Da ich nur im gleichen Raum gesessen habe, hatte ich zwar mitbekommen dass in einer anderen Ecke gekifft wird, dass aber für unwichtig gehalten. Bis ich kurz darauf heißhungrig die Party-Snacks reingestopft habe und dann spontan nach Hause gehen musste weil ich todmüde war, dann auch sehr lange geschlafen habe. Weshalb ich jetzt sofort Räume verlassen werde in denen entsprechende Gerüche auftauchen...

    Trotzdem bin ich für eine Legalisierung, wenn sie unter sehr genau festgelegten Bestimmungen erfolgt.
    Z.B.:

    - ausschließlich als Medikament, damit die sonst vorhandenen Risiken durch unklare Nebenstoffe und variierenden Wirkstoffgehalt minimiert werden können
    - Rezept erst nach gründlicher Diagnose und Ausschluß möglicherweise vorhandener Anlagen für Erkrankungen die ggf. durch die Einnahme ausgelöst oder verschlimmert werden könnten
    - keine Verschreibung als Beruhigungsmittel bei Stress, Angststörungen, Depressionen u.ä. (es sei denn die Behandlung erfolgt ggf. stationär und wird dafür durch vorhergehende Forschung und Studien als sehr hilfreich eingestuft)

    Gerade den letzten Punkt finde ich extrem wichtig weil ich im Studium beobachten konnte, dass Cannabis meist sehr unterschätzt wird, durchaus zu Abhängigkeit führen kann, vorhandene psychische Probleme bagatellisiert und deshalb nicht behandelt werden weil man sich ja mit dem Kiffen 'entspannen' kann und die Probleme nur für Prüfungsstress oder eine "schlechte Phase" hält. Bei mehr als einem meiner Mitstudenten hat das Kiffen u.a. zum Studienabbruch geführt (neben anderen unschönen negativen Folgen)

    Als Medikament bei Adhs würde ich es für mich persönlich nicht nehmen wollen. Ob es bei anderen Adhslern durchaus positive Effekte haben könnte wenn es unter o.g. Bedingungen verabreicht wird, weiß ich nicht. Ist vielleicht ein Punkt der mit untersucht werden sollte, wenn es denn dazu kommt das über Cannabis als Medikament tatsächlich offiziell nachgedacht wird. Vielleicht ist es damit ähnlich wie mit MPH: jeder Adhsler reagiert individuell.

  8. #8
    Chaoprinzessin

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 46
    Forum-Beiträge: 12.455

    AW: Zwar nicht über ADS (oder so wenig) aber über hanf als heilmittel

    Hallo alle,

    Es ist mich klar dass jeden darauf reagiert... Aber ich finde interessant zu lesen wie manche leute sogar zu illegalitàt getrieben werden weil eine wirkstoff die ihnen wirklich hilft nicht mal legal zu verfügung stellt!

    Doch, ADS steht auch als mögliche indikation, aber ich denke, ehe für wenige. Ich kenne persönlich eine ADSler der auf MPH gar nicht gut reagiert hatte, aber wusste aus erfahrung mit kiffen, dass THC seine symptomen gut lindern und hat mit sein arzt geredet. Er bekommt THC als tropfen, kommt damit klar, ausser dass es sauteuer ist (tintur wäre günstiger) und er eine knappe budjet hat.

    Ich finde noch interessant aus ein andere grund: Es gibt andere stoffen die nicht weniger gefährliche sind die doch, durch BTM-rezepten und mit klare indikation, verschreiben sein können...

    Also für ganz legalisieren bin ich auch nicht dafür, aber einige studien über medizinische anwendungen und dann verfügbar mit eine übliche BTM-rezept...

    Fèr mich geht es mehr drumm wie manche leute, weil eine stoff als "drogue" missgebraucht werden kann, der weg noch sperren wenn es doch medizinisch helfen kann...

    Ich bin froh amphetamin auf rezept zu bekommen, aber nie würde ich so was auf strasse kaufen! Zu gefährlich (dosis, mischungen und polizei).

    lg

  9. #9
    howie

    Gast

    AW: Zwar nicht über ADS (oder so wenig) aber über hanf als heilmittel

    bringt nichts - aus meiner Erfahrung - wenn man sich konzentriert, dann wird man doch wieder nüchtern - dann raucht man wieder, es geht anfangs nicht so gut und wenn s wieder geht mit der Konzentration ist man wieder nüchtern - ein kreislauf...

  10. #10
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 25

    AW: Zwar nicht über ADS (oder so wenig) aber über hanf als heilmittel

    Als Medikament bei Adhs würde ich es für mich persönlich nicht nehmen wollen. Ob es bei anderen Adhslern durchaus positive Effekte haben könnte wenn es unter o.g. Bedingungen verabreicht wird, weiß ich nicht. Ist vielleicht ein Punkt der mit untersucht werden sollte, wenn es denn dazu kommt das über Cannabis als Medikament tatsächlich offiziell nachgedacht wird. Vielleicht ist es damit ähnlich wie mit MPH: jeder Adhsler reagiert individuell.


    Ich kann mich mit Cannabis besser konzentrieren, aber die Dosis machts. Es hat Jahre gedauert bis ich wusste wie wenig richtig ist, denn bei zu starker Dosierung wird man eben schlapp und antriebslos. Mein Psychiater hat gesagt, so wie ich es verwende hat es therapeutische Wirkung, trotzdem möchte ich jetzt, wo ich Dexamphetamin verschrieben bekommen habe gerne damit aufhören. Ist schliesslich ist es auch eine Kostenfrage.

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