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Diskutiere im Thema "man muss davon ausgehen, dass ADHS eine Modediagnose ist." im Forum ADS ADHS: Presse, Medien
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
  1. #11
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 1.439

    AW: "man muss davon ausgehen, dass ADHS eine Modediagnose ist."

    Eiselein schreibt:
    Da muss ich Dich enttäuschen. Die wenigsten Psychos können, einmal angenommen, man legte ihnen ein gängiges ICD-Schema zugrunde, als zurechnungsfähig im landläufigen Sinne bezeichnet werden.

    Auch aus der Tatsache, dass es sich bei den meisten Psychiatern um progressive Paralytiker (Gehirnerweichte) handelt, (man betrachte bei ihnen den bei fortgeschrittenen Paralytikern typischen schlaffen Ausdruck des Gesichtes unter den Augen), kann nicht abgelesen werden, dass es sich bei den Psychologen um eine prinzipiell zurechnungsfähigere Art handelt.

    Als Faustformel gilt: Begegnest Du einem Psychiater, so handelt es sich in 99,98 % aller Fälle um einen Paralytiker.

    Begegnest Du einem Psychologen, liegt diese Wahrscheinlichkeitsrate sogar noch bedeutend höher.

    mit dieser aussage machst du doch nix anderes, als ein erheblicher teil der gesellschaft es mit adhs tut. aus mangelnder sachkenntnis heraus voreilige schlüsse ziehen und verurteilen. schade....

    btw. ein psychologe ist nicht automatisch therapeut. das ist eine gesonderte ausbildung mit abermals verschiedenen richtungen. und die studien zur wirksamkeit von ritalin bei adhs. wer macht die?

  2. #12
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 43
    Forum-Beiträge: 2.632

    AW: "man muss davon ausgehen, dass ADHS eine Modediagnose ist."

    mel. schreibt:
    ich wiederhole mich. es macht sinn, zwischen berufsgruppen und innerhalb derselben nochmals zu differenzieren. (ein psychoanalytiker ist was anderes als ein verhaltenstherapeut, der was anderes als ein gesprächstherapeut, ein klinischer psychologe ist nochmal was anderes (der betrachtet auch die neurochemie usw.), nochmal was anders ist ein psychiater.
    Das ist richtig.

    Was ich nicht begreife ist, dass Du die Schwachsinnigkeit eines Menschen durch eine noch größere Schwachsinnigkeit eines anderen Menschen zu verteidigen suchst.

    Natürlich sind die meisten Psychoanalytiker (mit Ausnahme von Erich Fromm und Arno Grün) totale Spinner, das heisst aber nicht, dass daurch die Verhaltenstherapeuten automatisch zurechnungsfähiger werden.

    Im Gegenteil.

    Wenn Du einen zurechnungsfähigen klinischen Psychologen in Deutschland kennst, bitte ich Dich um Übersendung der Adresse per PN. Ansonsten gehe ich weiter davon aus, dass die Begriffe "klinischer Psychologe" und "Zurechungsfähigkeit" sich weiterhin gegenseitig ausschließen.

  3. #13
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 1.439

    AW: "man muss davon ausgehen, dass ADHS eine Modediagnose ist."

    Eiselein schreibt:
    Was ich nicht begreife ist, dass Du die Schwachsinnigkeit eines Menschen durch eine noch größere Schwachsinnigkeit eines anderen Menschen zu verteidigen suchst.
    das mache ich ja nicht. ich kann nur diese verallgemeinerungen nicht leiden. nur weil einer oder mehrere schwachsinnig sind, sind sie es ja nicht alle....und ich verstehe solche aussagen nicht, wie dass nur ein mediziner hinreichend sachkenntnis haben könne. blöderweise ist der psychiater aber ein mediziner. ja, nun. dann ist also niemand hinreichend kompetent???


    "Wenn Du einen zurechnungsfähigen klinischen Psychologen in Deutschland kennst, bitte ich Dich um Übersendung der Adresse per PN. Ansonsten gehe ich weiter davon aus, dass die Begriffe "klinischer Psychologe" und "Zurechungsfähigkeit" sich weiterhin gegenseitig ausschließen. http://adhs-chaoten.net/images/smilies/001.gif" -> jep, kenne ich. allerdings ist der weder therapeut, noch arbeitet er in der klinik. der forscht. derzeit ein bestimmtes hirnareal dessen fehlfunktion in zusammenhang mit entstehung der schizophrenie gebracht werden könnte.....

    wie gesagt. ich will daraus gar nicht so eine große debatte machen. mich ärgern nur verallgemeinernde aussagen mit der man sich gleichzeitg auch noch selbst widerspricht.
    Geändert von mel. (24.09.2012 um 07:10 Uhr)

  4. #14
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 43
    Forum-Beiträge: 2.632

    AW: "man muss davon ausgehen, dass ADHS eine Modediagnose ist."

    mel. schreibt:
    das mache ich ja nicht. ich kann nur diese verallgemeinerungen nicht leiden. nur weil einer oder mehrere schwachsinnig sind, sind sie es ja nicht alle....
    Nicht alle, aber fast alle.

    Die meisten Psychiater leiden an einer eindeutig feststellbaren progressiven Paralyse (Gehirnerweichung). Häufig bestehen Stimmungs-Verschiebungen vom manischen Typus, seltener vom depressiven. Die Wahnideen des Betroffenen sind stark von der Stimmung beeinflusst.

    Zufolge der psychoorganischen Urteilsschwäche des Betroffenen, steigern sich dessen Aussagen oft ins Absurde: der Kranke behauptet 20 Autos zu besitzen, kaum hat er sich das vorgestellt, sind sie ihm zu wenig und er besitzt nun 100 Autos, dann 200.

    Ebenso läuft es mit der Selbsteinschätzung, am Anfang ist der Paralytiker davon überzeugt, der größte Psychiater am Ort zu sein, doch schon bald steigert sich die Meinung über sich selbst zum größten Psychiater des Landes, wovon es nur noch ein kleiner Schritt zum größten Psychiater der Welt ist.

    In einer weiteren, expansiven Phase hält sich der Erkrankte nicht nur für den Gott der Psychiater selbst, sondern sogar für den Obergott. Er hält sich für einen General und will grundsätzlich alle Leute erschießen lassen, die ihm nicht salutieren.

    Kurz gesagt, sind dies bei jedem durchschnittlichen Psychiater ganz normale Vorkommnisse.

    Deswegen gilt grundsätzlich: Obacht im Umgang mit Weisskitteln.

  5. #15
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 1.439

    AW: "man muss davon ausgehen, dass ADHS eine Modediagnose ist."

    aber wer ist denn dann jetzt kompetent genug, um adhs in aller komplexität zu erfassen, die ursachen zu ergründen und es anständig zu behandeln???

  6. #16
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 43
    Forum-Beiträge: 2.632

    AW: "man muss davon ausgehen, dass ADHS eine Modediagnose ist."

    mel. schreibt:
    aber wer ist denn dann jetzt kompetent genug, um adhs in aller komplexität zu erfassen, die ursachen zu ergründen und es anständig zu behandeln???
    That`s the question!

    Ich schätze, es dürften in Deutschland etwa 10 bis 12 Leute sein.

    Für Adressen per PN bin ich offen.

  7. #17
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Forum-Beiträge: 4.257

    AW: "man muss davon ausgehen, dass ADHS eine Modediagnose ist."

    Da hast du doch einen besonderen Schwachsinn aus der vorletzten Anti-ADHS-Kampagne aus dem Jahr 2009 ausgegraben ...

  8. #18
    Mega-Wusel

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen:
    Alter: 40
    Forum-Beiträge: 2.452

    AW: "man muss davon ausgehen, dass ADHS eine Modediagnose ist."

    Also ich mag grad nur was zu den "Schreibabys" sagen.. Ich war eins und meine Tochter auch.. Warum ich eins war, weiß ich nicht.. aber meine Tochter hat geschrien, weil man ihr bei der Entbindung nen Halswirbel verdreht hat. Seltsamerweise würde dies bei einem Erwachsenen nun nicht zum Dauerschreien führen, jedoch ebenso zu missmutiger Stimmung. Nur als Erwachsener kann man sich verbal artikulieren und ggf. Abhilfe schaffen.

    Ich hatte, trotz ADHS, damals ne gute Struktur mein Kind zu versorgen, auch durch die Unterstützung meiner Mama in den ersten Wochen... also was hätte man noch anders machen wollen??? Einem Säugling Struktur beizubringen ist schon.. naja, weit her geholt. Sicherlich kann man jeden Tag die selben Abläufe geschehen lassen, nur wenn woanders der Hammer hängt und noch nichtmal der Kinderarzt kommt drauf, dann nützt keinem ne noch so gute Struktur...

    Das ist mal wieder ne Verallgemeinerung, die ich zum Schreien finde.. Folglich, wenn man deren Theorie zu Schreibabys Glauben schenken möchte, dann schellen bei allen Eltern dieser Kinder die Alarmglocken und wenn sie sich am Riemen reißen und schön strukturieren, dann bekommt ihr Kind auch kein ADHS... oder was??? Sind unsere Eltern dann Versager??? Ist ADHS dann wohl gar nicht vererbbar??? Sind wir alle nur Opfer unserer elterlichen Nicht-Struktur??? *Zynismus off*

  9. #19
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Alter: 31
    Forum-Beiträge: 145

    AW: "man muss davon ausgehen, dass ADHS eine Modediagnose ist."

    Eiselein schreibt:
    Es gibt übrigens Studien, die die antidepressive Wirkung von Opium eindeutig belegen. (Bleuler/Bleuler, Handbuch der Psychiatrie).
    Übrigens gibt es in Peru, in Bolivien und in Kolumbien auch kein ADHS, weil da alle Kokablätter kauen. Wollt ich bloß mal erwähnt haben.

    "In meiner letzten schweren Verstimmung habe ich wiederum Kokain genommen und mich mit einer Kleinigkeit wunderbar auf die Höhe gehoben. Ich bin eben beschäftigt, für das Loblied auf dieses Zaubermittel Literatur zu sammeln."

    xD von dem ganzen Text ist das das einzige was hängengeblieben ist.
    Ich bin doch auch nur ein Wochenend Junkie
    Schwammerl und H sind die letzen auf meiner Liste... das beste kommt immer zum Schluss.. der goldene Schuss.. *wärn guter songtitel*

    Modediagnose.. lol die lassen sich ja sachen einfallen.
    Nun ja es sind ja schliesslich alles Gelehrte und Professoren die müssen es ja wissen


    Das Nähste Wochenende kommt schon, Wo werde ich diesmal aufwachen

  10. #20
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 583

    AW: "man muss davon ausgehen, dass ADHS eine Modediagnose ist."

    @Eiselein: Bist du Mediziner? Genauer gesagt Neurologe?
    Ansonsten fände ich es sehr arrogant, über Berufsgruppen zu schimpfen, dass die ja GAR KEINE Ahnung von diesem Thema haben, schon weil es ja keine Ärzte seien.
    Ich bin auch keine Ärztin. Und auch keine Pädagogin. Und auch keine Psychologin.
    Trotzdem habe ich in jedem Bereich hier und da einiges an Wissen.
    Unglaublich, oder nicht?

    Möglicherweise haben diese Leute tatsächlich keine Ahnung, aber doch nicht, weil sie keine Ärzte sind...

    Zudem: Alle Psychologen als krank zu bezeichnen, finde ich, nun ja, auch sehr beleidigend und einfältig.
    Ich kenne einige gute und geistig fitte Psychologen. Und auch Psychiater.
    Man sollte seine eigenen schlechten Erfahrungen nicht immer auf die Gesamtheit verallgemeinern.

    Was mich an der ganzen Diskussion stört:
    Wie definiert ihr eine Krankheit?
    Denn: Das es in Orten ohne Schulen kein ADHS diagnostiziert wird, irgendwie naheliegend.
    Ich glaube (!), dass es dort prozentual genauso viele Menschen gibt, deren Gehirn auf "ADHS-Weise" arbeitet, aber sie haben weniger Probleme damit.
    Und gelten somit auch nicht als krank.

    Schreikinder ist auch sone Sache. Nicht alle Kinder sind Schreikinder, weil sie überreizt sind. Dies ist zwar durchaus häufig, aber nicht die einzige Ursache...

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