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Diskutiere im Thema Die Tü(r)cke des Tagis im Forum ADS ADHS: Presse, Medien
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
  1. #1
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 55

    Die Tü(r)cke des Tagis

    Hallo Leute,

    ich erzähl euch jetzt ein Märchen...

    Rituale statt Ritalin - News Kultur: Bücher - tagesanzeiger.ch



    Irgendwie grotesk...

  2. #2
    Lysander

    Gast

    AW: Die Tü(r)cke des Tagis

    Rituale sind wichtig. Das ist korrekt. Wenn man sie als Strategien versteht. Und natürlich kann man ohne MPH überleben, aber es stelt sich die Frage nach der Qualität des Lebens.
    Es ist schier starker Tobal zu behaupten, es gäbe keinen Nachweis.
    Oder ich drücke es einmal so aus: Ich könnte wieder einmal gar nicht so viel essen, wie ich gerade kotzen könnte.

  3. #3
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 569

    AW: Die Tü(r)cke des Tagis

    GrowlingCat schreibt:
    Irgendwie grotesk...
    Naja, vielleicht hat er ja Adhs?

  4. #4
    Chaoprinzessin

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 46
    Forum-Beiträge: 12.457

    AW: Die Tü(r)cke des Tagis

    Hallo,

    Ich finde es ziemlich quatsch was er erzählt... Natürlich gibt es einiges was ADS-symptomen verstärken kann. Aber der zappelphilipp hatte noch damals weder PC noch fernseh...

    Ich hatte zu hause keine fernseh. Vor der PC bin ich ab nur 16 j gesessen, hatte ich viel draussen gespielt, war streng erzogen, aber habe trotzdem ADS und war in der schule eine träumerin. Meine 2 brüdern die sogar mehr vor bildschirm gesessen sind sind stinos...

    Aufmerksamkeit meine mutter hat mich gar nicht gefehlt: ich bin als erst geborene gekommen und sie war der ganze tag zu hause. Also, sie hatte zeit sich um mich zu kümmern und hatte es auch gut gemacht!

    Ich mag solche dumme artikel nicht und bin traurig wenn ich nur merke wie halbwissen so verbreitet werden. übrigens wieviel erwachsene mit ADS kann man finden die als kind kein gamenox hatte und viel draussen gespielt hatten?

    lg

  5. #5
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 1.149

    AW: Die Tü(r)cke des Tagis

    Es ist kaum noch zu ertragen!

    In unseren Haushalt zog der Fernseher ein, da war ich fast zehn Jahre. Vorher ging ich allenfalls mal ne Folge von "Fury" bei meinem fortschrittlichen Onkel schauen.

    Als dann bei uns ne Glotze stand, war die sowas von uninteressant für mich, dass ich nicht mal in der Schule mitreden konnte, wenn bestimmte Sendungen in Mode waren.

    Meine Mutter hat mit mir Märchen gelesen, jede Menge, sobald ich lesen konnte waren die ersten Bücher da und wurden regelmäßig nachgeliefert.

    Im Basteln und malen war ich so schlecht, dass auch Üben nicht geholfen hat. In meiner Freizeit rannte ich in die Jugendgruppe der Kirche und kam mir auch dort wie ein Allien vor.

    Dort konnte ich aber basteln üben - ist trotzdem nichts dabei rausgekommen!

    Bewegung hatte ich zu meiner Zeit noch reichlich und zwar im ganz normalen Alltag - ab 11 Jahren bin ich mit dem Fahrrad zur Schule gefahren! Und meine Freizeit hab ich im Wald hinterm Haus verbracht, Hütten gebaut, Schneehäuser gebaut und mir beim Schlittenfahren ne blutige Nase geholt. Mit den Rollschuhen die steilsten Straßen runtergesaust und nen Kinderzirkus für alle Nachbarskinder veranstaltet.

    Irgendwann war's dann vorbei, ich bin nämlich mit meinen Hausaufgaben nicht mehr klar gekommen und hab mich zum Ausgleich in Literatur für Erwachsene vergraben, um dazwischen immer was zu essen, damit das Leben nicht ganz so langweilig wurde.

    Und wenn's dann mal wieder gelungen war, meiner Mutter ein Buch über europäische Geschichte abzupressen - natürlich unter heiligen Versprechungen, dass ich dann lernen werde - hab ich mich wieder verkrochen und saß in meiner Agonie vor den Schularbeiten, die einfach nicht laufen wollten.

    Und in meinem Oberstübchen spielte sich ein ständiger Kampf ab - ich wollte es doch anpacken - aber es ging einfach nicht!

    Und während ich aus dem Fenster geschaut hab, haben die anderen Mitschüler mal eben kapiert, wie die einfachen Handgriffe in Sachen Geometrie funktionieren. Ich hab mir nachher das Hirn zermartert, wie man wohl ein Geodreieck so anlegt, dass sich der Winkel zuverlässig messen lässt. Hab das Problem einfach nicht lösen können und verstand die Welt nicht mehr. Ich war müde und hab deshalb geschielt - und alles war sinnlos!

    Dumm gelaufen - ohne diese Kenntnis nutzte es mir nichts, die Formeln (zumindest die einfachen) auch anwenden zu können.

    Ach ja, ein Lehrer organisierte für mich nen Mathe-Nachhilfeunterricht. Zwei Mitschüler wurden von ihm verdonnert, mit mir zusammen Hausaufgaben zu machen und auf die Klausuren zu lernen - dann hat's wenigstens für die Versetzung gerreicht! Waren auch immer nette Nachmittage. Am Ende war's dann doch zu wenig.Konnte mir zwar vor der mündlichen Prüfung noch schnell klarmachen, wie der Satz des Pythagoras funktioniert - die blöden Prüfer haben aber Folgen und Reihen abgefragt und ich stand da wie der Oberdepp - null Peilung!

    Klar helfen die Rituale! Aber dazu muss der Effekt auch ankommen und ein Erfolgserlebnis rüberwachsen, wenn das nicht geht, geht eben nichts.

    Ich hab definitiv kein ADHS weil ich zuviel in die Glotze geschaut hab! Dafür ist meine Mutter ständig rumgerannt und hat mit den Lehrern Strategien durchgesprochen, wie alles mal besser werden könnte.

    Und die haben allenfalls festgestellt, dass ich einfach nur träume - denn: Sie ist weder dumm, noch ist sie faul. Wir haben keine Idee, woran es liegen könnte!

    Gerade wir Erwachsene sind derzeit das beste Beispiel, dass es sich nicht um eine eingebildete Störung handelt.

  6. #6
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 44
    Forum-Beiträge: 1.943

    AW: Die Tü(r)cke des Tagis

    Das das ADHS meines Sohnes vor und nach der Flimmerkiste schlimmer ist, kann ich bestätigen, aber ich glaube nicht daran, das es der Auslöser ist.

    Anmerken möchte ich noch, das, wenn es in einer Gesellschaft immer weniger Raum und Zeit gibt für Kinder (und es den Eltern auch nicht erleichtert wird) Medien natürlich ein dankbares Mittel der Ablenkung sind, helfen sie doch, den mehr als geplagten Eltern, auch einmal Ruhepausen einzulegen. Die Auswahl, was auf einem Medium wie Fernseher oder Konsole passieren kann, die sollte ergänzt werden, der Umgang damit geschult werden, die Möglichkeiten sind da... die Nachfrage muss nur gezielt erzeugt werden.

    Der Artikel wird bewirken, das mehr Augenmerk bei den Familien, die sowieso schon Medien begrenzen, auf diese Theorie gelegt wird, mit sicherlich und natürlich messbaren Erfolgen.

    Die Kultur, die aber den Medienmissbrauch immer früher auch kleinen Kindern erlaubt, wird dieser Artikel nicht ändern.
    Geschweige denn die Eltern, die diesen Artikel sowieso nicht lesen.
    Aber das ist nicht das Problem.

    Der Graben zwischen den vorurteilbehafteten Pädagogen und sonstigen Menschen die mit ADHS Kindern zu tun haben zu den Kids selbst wird vertieft, da hier wieder mal eine Ursache/Wirkung publicityheischend ausgebreitet und benutzt wird um von der Unfähigkeit der Gesellschaft abzulenken, mit andersartigen Menschen oder Kranken verstehend umzugehen.

    "AHDS? Ach, da haste wohl als Kind zuwenig Bücher vorgelesen bekommen oder als Teenie zuviel gedaddelt."

    Die gesamte Problematik der Störung mit allen Ko-Krankheiten und psychischen Auswirkungen auf das Leben Betroffener (Kinder und Erwachsener) wird hier bagatellisiert.

    Zeit für mehr Öffentlichkeitsarbeit, mehr Offenheit und Forschung und weniger Polemiken, wie in diesem verlinkten Beitrag da oben.

    P.S. Ich durfte nie viel Fernsehen, habe viel Zeit draussen verbracht, habe gelesen und vorgelesen bekommen und trotzdem. Wie ging der Spruch mit der Dummheit der Menschen?
    Geändert von stargazer ( 3.07.2012 um 21:42 Uhr)

  7. #7
    Lysander

    Gast

    AW: Die Tü(r)cke des Tagis

    Die vermeintlich steigende Zahl von Menschen mit AD(H)S: ist sie epidemologisch oder hat sie schlicht ihre Ursachen in der Diagnostik? Sind also mehr Ärzte sensibilisiert und erkennen AD(H)S "besser" oder liegt es wirklich an einer objektiv ansteigenden Anzahl von Betroffenen? Ich wage nämlich zu bezweifeln, ob es dazu eine Studie gibt. Das gestaltet sich auch schwieriger je länger symptomatische Fälle zurückliegen. Es müsste sich jemand die Mühe machen und alte Lebensläufe von längst Verstorbenen zu untersuchen und zwar nach den heutigen Diagnosekriterien, was selbstverständlich Unsicherheitsfaktoren beinhaltete und man gewichten müsste. ADD ist meines Wissens schon seit den 50ern bekannt.
    Käme man dann zu dem Schluss, dass es eine objektiv steigende Anzahl Betroffener gibt, könnte man bessere Aussagen zu solchen Items wie Medien usw. treffen bzw. sie als eine der möglichen Ursachen oder Auslöser erforschen. Ich bin zwar Laie, kann mir aber kaum vorstellen, dass TV-Konsum/PC (Medien) das Dopamin-Problem erklären.

    Ferner müsste man sich andere Länder oder ethnische Gruppen anschauen, bei denen die Medien weitaus weniger Bedeutung im Alltag haben. Gibt es dort auch ADSler, wenn ja wie viele? Ich finde, man darf nicht immer nur von unserem Kulturkreis ausgehen. Das ist mir zu kurz gefasst. Natürlich darf man diese Untersuchung nicht allein im Hinblick auf die Medien beschränken. Was ist mit Umweltgiften usw usw usw.

    Ich glaube folgendes: AD(H)S gab es immer schon. Die Anforderungen in der globalisierten Welt sind gestiegen und AD(H)Sler können immer weniger Schritt halten, fallen früher aus dem Raster als "Stinos" (eine Gruppe, die es gar nicht gibt) und fallen somit möglicherweise schneller auf als früher. Aber, ich glaube nur und weiß nicht.

  8. #8
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 1.149

    AW: Die Tü(r)cke des Tagis

    @stargazer

    Seh ich leider genauso! Da heißt es dann, Deine Eltern haben sich wohl nicht genug um Dich gekümmert? Haben Sie Dir keinen Sport angeboten bzw. mit Dir gemacht? Na, warum haben Deine Eltern denn keinen Nachilfeunterricht für Dich besorgt?

    Früher hieß es, dass die Eltern eben strenger sein müssten und den Kindern mal klarmachen, was Sache ist. Heute ist es die angeblich so große Freiheit. In meiner Familie hat sich ein junger Mann umgebracht. Seine Eltern wollten alles gut machen, haben sich mit all den Erziehungsfragen beschäftigt. Haben dafür gesorgt, dass jedes ihrer Kinder frühzeitig regelmäßig zum Sport ging. Hatten nen Schrebergarten, in dem sie den ganzen Sommer mit den Kindern verbracht haben.Es gab jede Menge Spiele und natürlich ne Tischtennisplatte für die Jungs, es wurde auf Freunde geachtet und dass die Freundschaften auch gepflegt wurden und all die vielen ach so notwendigen Dinge. Und wenn es Probleme mit dem Lernen gab, dann standen die Eltern sofort bereit und haben sich gekümmert.

    Der erste war ein echter Stino - ein angenehmer, sehr höflicher Durchstarter - es hat einfach alles geklappt. Sport lief super, Schule lief noch besser -alles immer tip-top.

    Der zweite schrie vom Tag seiner Geburt an, Mutter immer gestresster, weil keine Nacht mehr vernünftig geschlafen. Trotzdem klappte alles bis zum Gymnasium - nicht mehr ganz so dolle, aber es ging. Dann sind die ersten Geschichten passiert und die Leistungen wurden immer schlechter. Klar sind die Eltern zu den Lehrern gerannt - der ist faul, der tut zu wenig usw. War ein sehr herzlicher Bursche - hat mir immer Spaß gemacht, ihn zu treffen.

    Dann Schulwechsel, fand ich doof. Ich hab natürlich gesagt, dass er ja mal parken kann. Mutter: Nein, es ist Schluss. Ich hab keine Lust mehr mit meinem Sohn zu streiten.
    Fand ich übrigens ein schlagendes Argument!
    Und sie hat ihm Tipps gegeben. Tob Dich in der Pause aus - spiel ne Runde Basketball. NIx war's, die Leistungen wurden noch schlechter und eines Tages hieß es, dass er wohl kaum noch die zehnte Klasse schaffen wird.

    Das Theater nahm kein Ende mehr - dann ne Ausbildung, gekoppelt mit Fachhochschulreife - Hängen und Würgen! Aber hingekriegt. Natürlich danach arbeitslos. Und immer hörte ich, dass der Bursche faul sei! Hab dann immer gesagt, es gibt keine faulen Kinder. Allenfalls Kinder, die ihre Interessen nicht leben können! War natürlich alles Schwachsinn, was die bekloppte Außenseiterin gesagt hat.

    Tja, die Situation eskalierte irgendwann. Der Junge hat seinen eigenen Trotz nicht mehr auf die Reihe gekriegt. In seiner Abschieds-SMS stand dann drin: Ich mache Schluss, ich kriege mein Leben nicht auf die Reihe!

    Eigentlich haben die Eltern nur einen Fehler gemacht! Sie dachten tatsächlich, sie bekämen bei Pädagogen und in Erziehungsberatungsstellen kompetente Hilfe und kompetente Ratschläge. Da sind sie überall hingelaufen!

    @Lysander

    Gibt es schon! Allerdings sieht es so aus, dass die berühmten Persönlichkeiten von unterschiedlichen Gruppen der "Außenseiter" für sich eingenommen werden. Es gibt bipolare, die behaupten, Goethe sei einer von ihnen gewesen. Die ADSler behaupten auch, dass er zu ihnen gehöre!

    Immerhin stammt von ihm der Spruch: Eine Lüge wird auch durch ständige Wiederholung nicht wahr. (Ist nur sinngemäß, erinnere es nicht mehr so genau)

    Die Schizo-Affektiven reklamieren Schopenhauer für sich und Kant wird auch nachgesagt, dass er ein bipo gewesen sei. Manche sagen auch schizo und wieder andere reden nur von Depressionen.

    Was ist eigentlich mit Karl May? Oder kennen die jüngeren den gar nicht mehr? Hat faszinierende Indianer-Romane geschrieben, tolle Landschaftsbeschreibungen und ist nie in Amerika gewesen - der hat wohl mehr Zeit seines Lebens im Knast verbracht!ggg

    Die steigenden Zahlen haben sicher etwas mit besserer Diagnostik, eben einem mehr an Wissen, zu tun. Früher fielen wir nicht so auf bzw. die Familien haben ihre Außenseiter eben mitgezogen oder ins Kloster geschickt!

    Aber: die ach so verteufelten Medien sind es auch, die dafür sorgen, dass wir uns besser informieren können. So manch ein bipolarer wurde nur durch die Medien von seiner Diagnose geheilt und konnte mit anderen Medis wieder ein recht normales Leben leben.

    Für mich bleibt die Faszination des Mediums Internet - es ist mein bestes und schnellstes Lexikon - besitze zwar schon jede Menge solcher Schinken, Ist aber alles nichts im Vergleich zu einer Datenbank! Ich bin doch kein Stino, der auswendig lernt und dann runter rattert. Ich lese doch so lange, bis ich alles kapiert hab und da brauch ich schon ne schnelle Datenbank - sonst werd ich nie fertig .

  9. #9
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 43
    Forum-Beiträge: 2.633

    AW: Die Tü(r)cke des Tagis

    "Durch die rituelle Wiederholung im Opferkult suchten unsere Urahnen das Grauen des Todes erträglicher zu machen. Erst diese ungeheure mentale Anstrengung, etwas Höheres zu ersinnen, dem man Opfer erbrachte, unterschied den Menschen vom Tier. Die gemeinsame Imagination eines Heiligen aber bedurfte der geteilten Aufmerksamkeit, die sich im Laufe der Zeit festigte."

    Doch dann kam das Fernsehen. Und dann war alles im Arsch. ADHSler vermehrten sich schlagartig und sprenkelten sich über die Erde. Schlimmer noch, ihrer Brut brachten sie nichts anderes bei als ADHS-Verhaltensweisen. Diese ADHSler sind wie die Bildschirme, sie vermehren sich wie die Fliegen. Wenn wir jetzt nicht einschreiten, scheißen uns diese ADHSlser im nächsten Jahrhundert alle auf den Kopf.

  10. #10
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 1.149

    AW: Die Tü(r)cke des Tagis

    Eiselein schreibt:
    "Durch die rituelle Wiederholung im Opferkult suchten unsere Urahnen das Grauen des Todes erträglicher zu machen. Erst diese ungeheure mentale Anstrengung, etwas Höheres zu ersinnen, dem man Opfer erbrachte, unterschied den Menschen vom Tier. Die gemeinsame Imagination eines Heiligen aber bedurfte der geteilten Aufmerksamkeit, die sich im Laufe der Zeit festigte."

    Doch dann kam das Fernsehen. Und dann war alles im Arsch. ADHSler vermehrten sich schlagartig und sprenkelten sich über die Erde. Schlimmer noch, ihrer Brut brachten sie nichts anderes bei als ADHS-Verhaltensweisen. Diese ADHSler sind wie die Bildschirme, sie vermehren sich wie die Fliegen. Wenn wir jetzt nicht einschreiten, scheißen uns diese ADHSlser im nächsten Jahrhundert alle auf den Kopf.


    Danke für diesen wundervollen Thread - den nehm ich als Mantra mit in den Tag!

    Hm könnte aber gefährlich werden ?!

    Vielleicht denkt doch noch jemand ich sei schizo? Wenn ich immer so verschmitzt vor mich hin lächel.

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