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Diskutiere im Thema Wird ADHS / ADS zu schnell diagnostiziert? im Forum ADS ADHS: Presse, Medien
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
  1. #11
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 277

    AW: Wird ADHS / ADS zu schnell diagnostiziert?

    Eiselein schreibt:
    Ursache ist zumeist die Verengung der Störung auf das Aufmerksamkeitsdefizit, das der Störung zwar ihren Namen gab, sie aber nicht bezeichnet.
    Oder eben auf die Hyperaktivität. Zumindest habe ich diese Erfahrung auch gemacht...

    LG Spezi

  2. #12
    Gesperrt

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 26
    Forum-Beiträge: 259

    AW: Wird ADHS / ADS zu schnell diagnostiziert?

    Ich denke auch das es zu schnell diagnosdiziert wurde, weil die meisten damals zu einem einfachen Hausarzt gerannt sind, der von AD(H)S keine Ahnung hat. U.a deswegen wurden ja unsere Medikamente so in Frage gestellt.

    Seit ( ich glaube) September 2010? Muss die Diagnose jedoch von Ärzten erstellt werden, die sich auf AD(H)S speziallisiert haben! Und für diese sind mehrere Tests Notwendig, und eine Falschdiagnose wird

    dadurch wie ich denke, nur noch sehr selten ausfallen!

    lg

    Frederico

  3. #13
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 29
    Forum-Beiträge: 137

    AW: Wird ADHS / ADS zu schnell diagnostiziert?

    Frederico schreibt:
    Seit ( ich glaube) September 2010? Muss die Diagnose jedoch von Ärzten erstellt werden, die sich auf AD(H)S speziallisiert haben! Und für diese sind mehrere Tests Notwendig, und eine Falschdiagnose wird
    Du hast Deutschland als dein Land angegeben. Bist du sicher, dass das hier so ist? Quellen?

  4. #14
    Gesperrt

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 26
    Forum-Beiträge: 259

    AW: Wird ADHS / ADS zu schnell diagnostiziert?

    Dragolo schreibt:
    Du hast Deutschland als dein Land angegeben. Bist du sicher, dass das hier so ist? Quellen?

    Also ich habe es auffjedenfall gelesen, das Gesetz wurde auch laut dem Artikel so geändert.

    Aber ich finde die Quelle leider nicht mehr

    Weiß vielleicht jemand was dazu ?

    lg

    Frederico

  5. #15
    Sunshine

    Gast

    AW: Wird ADHS / ADS zu schnell diagnostiziert?

    Das soll ein neues Gesetz in der Schweiz werden, siehe hier in dem Artikel: Bald dürfen nur noch Spezialärzte Ritalin verschreiben - News Wissen: Medizin & Psychologie - tagesanzeiger.ch





    Liebe Grüße
    Sunshine
    Geändert von Sunshine (14.03.2011 um 01:08 Uhr) Grund: falschen Link erwischt ;-)

  6. #16
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 59
    Forum-Beiträge: 141

    AW: Wird ADHS / ADS zu schnell diagnostiziert?

    Hallo liebe ADS/ADHS`ler

    Ich glaube die Diagnose wird nur bei Kindern, Jugendlichen zu häufig gestellt. Jedoch nicht bei Erwachsenen.

    Ich bin zwar kein ADS/ADHS-Spezialist, aber sowohl Fachärzte, Psychologen, ja sogar Fachkliniken tun sich bei Erwachsenen sehr, sehr schwer.
    Bezüglich der unterschiedlichen klinischen Gesichter herrscht ein noch größerer Wissensdefekt.

    Auch mir ist es wie Spezi ergangen, trotz eindeutiger Symptome.

    Bezüglich der Diagnosestellung, Diagnostik und Differenzierung hilft der ICD 10 wenig weiter. Er dient lediglich zur Diagnoseverschlüsselung.
    Hier muß eindeutig an die Fachverbänden apelliert werden, mehr Fortbildungen und bessere Aufklärung zu treiben.

    Liebe Grüße
    Karla.

  7. #17
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 277

    AW: Wird ADHS / ADS zu schnell diagnostiziert?

    Karla schreibt:
    Ich glaube die Diagnose wird nur bei Kindern, Jugendlichen zu häufig gestellt. Jedoch nicht bei Erwachsenen.
    Hallo Karla,

    ich denke, man muss sich hier konkret verständigen, was man damit meint.

    Beipflichten würde ich Dir insofern, dass heute bei einem entsprechend auffälligem Kind viele sofort an ADHS denken und bei Erwachsenen eben nur selten. Das heißt: Es ist nur ein (geringer?) Teil der betroffenen Erwachsenen tatsächlich erfasst und diagnostiziert, weil gar keine Diagnostik durchgeführt wurde. (Das meinst Du wahrscheinlich - oder?)

    Kommt es dann aber dazu, dass der Verdacht auf ADHS überhaupt realisiert wird und eine "Diagnostik" - wie auch immer geartet - stattfindet, so hat sie eben gegenwärtig oft nicht die Qualität, die zu einer fachlich fundierten Diagnose führt. Kurzum: Hier entstehen dann eben auch positive Diagnosen, z.B. aufgrund vordergründiger klinischer Symtome (z.B. Konzentrationsstörungen, äußere Unruhe etc.), die dann in hohem Maße fehlerhaft sein dürften (siehe mein Beispiel Nr. 2).

    Wenn ich hier im Forum z.B. lese, wie unterschiedlich und geradezu willkürlich die Diagnoseverfahren sind, dass z.B. keine oder nur unvollständige Daten bezüglich Kindheit erhoben wurden etc., dann frage ich mich eben, was passiert, wenn diese Diagnosen von erfahrenen Fachleuten nach strengen, etablierten Richtlinien überprüft werden würden...

    Kurzum: Nur wenige tatsächlich betroffene Erwachsene sind erfasst und diagnostiziert, das ist richtig. Das ändert aber nichts daran, dass die positiven Diagnosen in vielen Fällen unqualifiziert durchgeführt und fehlerhaft sind.

    Liebe Grüße
    Spezi

  8. #18
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Alter: 32
    Forum-Beiträge: 409

    AW: Wird ADHS / ADS zu schnell diagnostiziert?

    Das betrifft aber nicht nur ADHS Diagnosen sondern ärztliche Diagnosen im allgemeinen. Die Gründe liegen gehäuft im Gesundheitssystem...leider.

  9. #19
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 277

    AW: Wird ADHS / ADS zu schnell diagnostiziert?

    Ja Sandra, das betrifft alle Krankheiten, die nicht anhand "objektiver Daten" festgestellt werden können (z.B. durch Laborbefund, Röntgen...). Und dann von denen nochmal besonders die, bezüglich derer Unkenntnis verbreitet ist bzw. Mythen auch unter vielen Fachleuten existieren. ADHS bei Erwachsenen zählt leider zu letzteren.

    "Ärztliche Diagnosen im allgemeinen" betrifft es insofern nicht ganz, da es auch einfach zu handhabende, etablierte und bewährte Verfahren gibt, mit i.d.R. recht eindeutigen Ergebnis und deutlich geringerer Fehlerquote...man denke nur an Röntgendiagnostik nach Knochenbruch etc...

    Spezi

  10. #20
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Alter: 51
    Forum-Beiträge: 1.742

    AW: Wird ADHS / ADS zu schnell diagnostiziert?

    Spezi schreibt:
    ... dann frage ich mich eben, was passiert, wenn diese Diagnosen von erfahrenen Fachleuten nach strengen, etablierten Richtlinien überprüft werden würden...
    Ja, aber auch dann ist es immer noch nicht so einfach... Sehr gut wird die Problematik von den Fachleuten Rossi und Bürgi im Artikel "Therapie statt Ideologie" beschrieben. Hier werden auch die "Herausforderungen in der Diagnostik" genauer betrachtet.

    Nicht allein die Kenntnis der klassischen ADHS-Symptome nach de ICD oder DMS sind hier gefragt, sondern eben auch das Erscheinungsbild im Zusammenwirken von Begleiterkrankungen. Tests alleine helfen da nur unzureichend, können allenfalls ein Indiz darstellen.

    Spezi schreibt:
    ... dass die positiven Diagnosen in vielen Fällen unqualifiziert durchgeführt und fehlerhaft sind...
    ... leider .... Auch wenn das nicht gut ist, so ist denke ich es weit seltener, dass eine positive Diagnose zu viel gestellt wird (im Erwachsenenbereich!!!), als dass sie gar nicht erfolgt. Daher ist hier die Frage, ist es sinnvoll, sich an diesen "Fehldiagnosen" aufzuhängen und nicht lieber die Kräfte darauf zu richten Aufklärung usw zu betreiben? Letztlich kann eine solche Diskussion auch dazu führen, dass sich die wenigen Ärzte, die sich bisher damit befassen, auch noch zurückziehen...

    LG
    Erika

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