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Diskutiere im Thema ADHS durch Trauma oder schwere Verletzung in der Familienordnung im Forum ADS ADHS: Nonsens aus Presse und Medien
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  1. #11
    Ist öfter hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene(r)
    Forum-Beiträge: 202

    AW: ADHS durch Trauma oder schwere Verletzung in der Familienordnung

    Guten Morgen Luftkopf,

    danke für Deine Antwort.

    Ich mag schlicht und ergreifend die Wortwahl nicht, wie z.B. "pseudowissenschaftliches Getue" oder "esoterischer Quatsch" in Bezug auf Therapeuten, die abgesehen von ihrer Auffassung über ADHS, eine gute Arbeit leisten.

    Es ärgert mich auch, dass die Existenz von ADHS ständig angezweifelt wird.

    Allerdings finde ich, dass sich der Graben so nur vergrößert und sich die Fronten verhärten.

    Viele Grüße, Korda

  2. #12
    Fühlt sich hier wohl

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene(r)
    Forum-Beiträge: 594

    AW: ADHS durch Trauma oder schwere Verletzung in der Familienordnung

    Nix nachweisbar. Und schon gar nicht WISSENSCHAFTLICH. Es gibt einige, mehr oder weniger plausible Theorien/ Erklärungsmodelle ADHS betreffend, mehr aber auch nicht, liebe liebe Leut'!
    Leider falsch. Es gibt in der wissenschaftlichen Fachwelt keinen Zweifel an einer genetischen Veranlagung, belegt durch Zwillingsforschung. Auch wenn es Dir nicht gefällt.

    Dazu gibt es wissenschaftliche Untersuchungen die eindeutig belegen das ein ADHS Hirn anders funktioniert, das der Stoffwechsel im Vorderhirn anders läuft, das der visuelle Kortex deutlich grösser ist als bei nicht Betroffenen.

  3. #13
    Ist öfter hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADS / ADHS
    Forum-Beiträge: 222

    AW: ADHS durch Trauma oder schwere Verletzung in der Familienordnung

    Denker23 schreibt:
    Leider falsch. Es gibt in der wissenschaftlichen Fachwelt keinen Zweifel an einer genetischen Veranlagung, belegt durch Zwillingsforschung. Auch wenn es Dir nicht gefällt.
    Nein, diese Erkenntnis gefällt vielen Leuten nicht. Lieber sind die Gesellschaft (die Hektik, die Medien, der Stress...), die Eltern (überfordert, lasch, gleichgültig, asozial...) oder sogar das Kind selbst (faul, böse) Schuld...

    Leider laufen viele Leute (wahrscheinlich die meisten!) mit Vorurteilen durch das Leben, ohne sich bewusst zu sein, welche Schäden diese Vorurteile bei den Betroffenen und ihren Familien anrichten (Schuldgefühle, soziale Isolation, Depressionen bis hin zu Selbstmordversuchen) und natürlich, ohne diese Vorurteile je in Frage zu stellen. Denn Reflexion und Selbstreflexion ist zeit-und energieaufwendig und daher anstrengend...

    Dazu gibt es wissenschaftliche Untersuchungen die eindeutig belegen das ein ADHS Hirn anders funktioniert, das der Stoffwechsel im Vorderhirn anders läuft, das der visuelle Kortex deutlich grösser ist als bei nicht Betroffenen.
    Interessant mit dem visuellen Cortex. Das habe ich nicht gewusst. Aber ich habe Probleme, mich auf Gehörtes zu konzentrieren, während ich Gelesenes viel besser aufnehmen/verarbeiten kann.

  4. #14
    Fühlt sich hier wohl

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 464

    AW: ADHS durch Trauma oder schwere Verletzung in der Familienordnung

    Beispiel Genetik. Da ist bisher tatsächlich rein gar nix bewiesen, außer das es einige Kandidaten-Gene gibt.
    Ja und nein.

    Zum halbweg aktuellen Stand der Ursachenforschung bei ADHS habe ich eine sehr kurze Übersicht gefunden unter
    zentrales-adhs-netz.de > fileadmin > ... > Taetigkeit...
    (hab das nur als download, wenn ich auf auf link gehe, den setze ich aber nicht hier rein, sonst verletze ich mal wiedr urheberrechte... Oder ich bin einfach zu doof um zu kapieren, wie ich das anstellen kann ;-) )

    Naja, ihr könnt das sicher finden. Eine Präsentation mit dem Titel: Ursachen von ADHS, was ist gesichert, wo sind die Lücken? Von Prof. Marcel Romanos, Würzburg

    Wenn ich das richtig interpretiere, spricht die familiäre Häufung und v.a. Zwillingsstudien deutlich für einen genetischen Faktor, auch wenn noch keine Gene identifiziert sind bzw. die Interaktion bestimmter Gene vermutet, aber noch nicht geklärt ist.

    Bei den bisher untersuchten Umweltfaktoren ist bei jeder einzelnen Studie maximal eine Korrelation (Zusammentreffen zweier Faktoren), jedoch kein ursächlicher Zusammenhang oder eine Verursachungsrichtung im Sinne von x führt zu/begünstigt y auffindbar.

    Das Fazit "Offene Fragen und Probleme" verstehe ich so:
    - Genetik ja, aber wie?
    - Umwelt: maximal Zusammenhänge ohne nachweisbare Kausalität , klare Trennung möglicher Einflussfaktoren in Studien nicht bzw. unmöglich, trotzdem springen genau hier die Medien drauf an
    - technische Schwierigkeiten der Ursachenforschung

  5. #15
    Ist öfter hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADS / ADHS
    Forum-Beiträge: 222

    AW: ADHS durch Trauma oder schwere Verletzung in der Familienordnung

    Prima Zusammensetzung, Alice!

    Für mich persönlich, die ein Kind mit ADHS hat (1.Kind, männlich) und ein Kind ohne ADHS (2.Kind, weiblich, ebenfalls auf ADHS getestet, aber ohne ADHS typischen Verhaltensauffälligkeiten wie Hyperaktivität, Impulsivität, oppositionelles Trotzverhalten. Sie wurde eigentlich wegen Verdacht auf HB getestet) und deren Schwägerin (Schwester meines Mannes, beiden mit hoher Wahrscheinlichkeit ADHSler) ebenfalls ein Kind mit und ein Kind ohne ADHS hat, ist die genetische Ursache von AD(H)S, wie von Komorbiditäten wie Legasthenie, Feinmototikschwäche, usw. eine feste Überzeugung.

    Denn diese ADHS Kinder in der Familie (gesicherte Diagnose im SPZ) sind in der gleichen Umwelt aufgewachsen wie ihre nicht an ADHS erkrankten Geschwister (meine Tochter und mein Neffe haben wirklich keinerlei Anzeichen für ADHS, sie wurden nur wegen Verdacht auf HB getestet). Sie wurden von den selben Eltern/Großeltern erzogen, mit den gleichen Erziehungsmethoden.

    Es ist allein aus dieser Tatsache und auch weil beide ADHS Kinder von Geburt an verhaltensauffällig waren (beide Schreibabys mit schlimmen Schlafstörungen) ersichtlich, dass beiden mit ADHS geboren sind und ihre Hyperaktivität, Konzentrationsschwäche, Feinmotorikschwäche, ihr oppositionelles Trotzverhalten, ihre starke Vergesslichkeit, usw. eben nicht durch die Erziehung/Umwelt bedingt sind (mein Sohn hat bereits mit 1 Jahr Stifte mit Blätter bekommen und konnte trotzdem mit 4 Jahren kein Strichmännchen zeichnen, sondern kritzelte wie ein 3Jähriger).

    Was aber Laien, Medien, und leider auch Fachleute immer wieder vergessen, ist dass die Umwelt insofern die Ausprägung einer ADHS Symptomatik negativ beeinflussen kann, indem der (die?) betroffene Elternteil durch die eigene niedrige Frustrationstoleranz (bzw hohe Stressempfindlichkeit) nicht immer imstande ist, adäquat auf die hohe erzieherische Anforderung zu reagieren (vor Allem, wenn kein Elterntraining absolviert wird). Der betroffene Elternteil wird also eher die Verhaltensauffälligkeiten durch Ungeduld, Anschreien, evtl. auch Schlagen (in einem ADS Forum gaben alle Eltern zu, ihr Kind mindestens ein Mal angeschrien und geohrfeigt zu haben) verstärken. Aber das Kind ist oft bereits seit der Geburt schwierig zu erziehen, also seine Erziehung stellt der Mutter, dem Vater und nicht selten der ganzen Familie eine sehr hohe Anforderung, die nicht selten die eigenen seelischen Ressourcen überschreitet. Mein Sohn hat nicht nur meine Nerven und die seines Vaters überstrapaziert, sondern eigentlich die Nerven aller Familienmitglieder (bis auf meine Mutter und seinen väterlichen Großvater, die eine große Toleranz für seine Andersartigkeit zeigten), denn alle waren mit ihm offensichtlich überfordert (mein Schwager und meine Schwägerin haben ihn öfter angeschrien, meine Schwägerin hat ihn sogar geohrfeigt, so dass ich ihm den Besuch bei den Großeltern/Tante/Onkel mit ca 7 Jahren verbieten musste, um ihn vor weiteren seelischen und körperlichen Verletzungen zu schützen).

    Das Elterntraining, das bei ADHS Kindern mit oppositionellem Trotzverhalten empfohlen wird (wobei Studien gezeigt haben, dass MPH kurzfristig besser wirkt) ist deswegen bei solchen Kindern so sinnvoll. Es dient dazu, diesen Teufelskreis aus negativen Interaktionen zwischen Kind und seiner Umwelt (eigentlich beeinflusst zuerst das Kind seine Umwelt negativ, diese negativen Reaktionen verstärken dann aber wiederum die Verhaltensauffälligkeiten) zu unterbrechen.

    Von außen sieht es also für Laien, Ärzte, Psychologen, als ob die Mutter/die Eltern die Ursache der Verhaltensauffälligkeiten wären. Die Wirklichkeit ist aber viel komplexer. Die Tatsachen, dass die gleichen Eltern (egal ob von ADHS selbst betroffen oder nicht) eben "brave" Kinder mit erziehen, dass in der gleichen Familie oft mehrere Kinder (Geschwister, Cousins, Eltern/Tanten/Onkel als Kinder) die Diagnose erhalten oder eben sehr ähnliche Verhaltensauffälligkeiten haben und die Tatsache, dass Zwillinge ein X fach höheres Risiko haben, eine ADHS zu entwickeln, auch wenn sie von nicht betroffenen Adoptiveltern erzogen werden, zeigen, dass die genetische Prädisposition wahrscheinlich die Hauptursache für ADHS und Komorbiditäten ist.

    Für mich ziehen sich die Verhaltensauffälligkeiten, die typisch für ADHS sind, wie ein "roter Faden" durch das Leben des ADHS Kindes und des ADHS Erwachsenen. Die Veranlagung ist quasi von Geburt an da , äußert sich aber je nach Alter anders. Ich erkenne in Verhaltensweisen meines Sohnes, meines Mannes, seiner Schwester, ihres Sohnes und ihres Vaters viele Gemeinsamkeiten, die alle für eine angeborene ADHS sprechen. Ich habe deswegen aufgrund meiner Beobachtung in dieser Familie (aber auch in meiner Familie, da ich, mein Vater, meine Tante und ihr Sohn Symptome zeigen, die auf eine ADHS beruhen könnten) mittlerweile keinerlei Zweifel, dass die Ursache von AD(H)S genetisch bedingt ist und dass die Umwelt nur eine verstärkende oder abmildernde Form spielt.

    Bei Komorbiditäten wie Legasthenie, Dyskalkulie, Schwäche der Fein-und/oder Grobmotorik kommt keiner auf den Gedanken, dass die Mutter/die Eltern bzw ihr Verhalten die Ursachen sein könnten. Es wird also akzeptiert, dass das Kind mit diesen "Schwächen" geboren ist und eine Behandlung benötigt.

    Bei Verhaltensauffälligkeiten wie Hyperaktivität, oppositionelles Trotzverhalten (die immerhin 50% der ADHS Kinder betrifft!), Aggressivität, usw. kann sich kein Laie, oft leider auch nicht mal Fachleute vorstellen, dass eine Gehirnstoffwechselstörung die Ursache sein kann. Hier wird generell gleich davon ausgegangen, dass die Umwelt (also zuerst die Mutter) die primäre Ursache ist.

    Das macht das Erziehen eines ADHS Kindes besonders schwierig: denn die Mutter/die Eltern müssen nicht nur mit den Schwierigkeiten, die das "störende" Verhalten des Kindes mit sich zieht, zurechtkommen sondern obendrein mit den Vorurteilen, Vorwürfen (offen oder unterschwellig), Ignoranz, Bornierheit und nicht selten den Aggressionen der Umwelt. Diese negativen, aggressiven Reaktionen der Umwelt macht meiner leidvollen Erfahrung nach die Situation des Kindes und der Eltern noch schlimmer, denn sie verstärken im Grunde nur die Probleme. Damit kann man besser verstehen, warum 50% der Eltern eines ADHS Kindes sich trennen und warum 40% der Mütter irgendwann an Depression leiden (und hier heißt es wiederum: die Depressionen der Mutter und die Ehestreite sind die Ursache der Verhaltensauffälligkeiten des Kindes, obwohl sie eigentlich die Folgen sind). Ich möchte nicht wissen, wie viele Ehen, Familien an dieses Drama zerbrechen, obwohl eine frühe Diagnostik und Behandlung dank der Aufklärung von Ärzten, Erzieher/Lehrer, Eltern das Leid des Kindes und seiner Familie meist verhindern könnte.

    Ich kann es 8 Jahre nach der Diagnose meines Kindes immer noch nicht fassen, wie weit verbreitet Vorurteile über diese Gehirnstoffwechselstörung sind. Am Schlimmsten finde ich aber Ignoranz und Vorurteile bei Erzieher/Lehrer und Ärzten/Psychologen, weil sie diejenigen sind, die zur Diagnostik und Behandlung durch ihre Fachkenntnisse beitragen müssten.
    Geändert von Yasmine (20.07.2017 um 12:09 Uhr)

  6. #16
    Erklärbärchen

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Alter: 35
    Forum-Beiträge: 4.902

    AW: ADHS durch Trauma oder schwere Verletzung in der Familienordnung

    Hihi...@alice_s:

    Ich muss gerade schmunzeln. Du sagst inhaltlich letztlich nichts anderes, als ich speziell beispielsweise zum Thema Genetik. Einige Ideen, vielversprechende Kandidaten und interessante Häufchen, ach nee, HäufUNGEN querbeet, ABER:

    (Noch) nix spruchreifes. Ergo nach dieser Definition „bewiesen ist noch gar nix!“ Jetzt les ich meinen entsprechend kürzeren Satz on topic durch und...*Trommelwirbel*

    Tadaa!

    Edit:

    Lieben Dank @Yasmine! Du triffst auch das Lehrer- Problem direkt auf den Kopf! Die Entwicklung vor Ort ist offenbar höchstens teilweise positiv...*seufz*

    Edit Nr. 2:
    Ich hätte da eine klitzekleine Bitte an Dich, liebe Yasmine. Wärst Du so lieb, die doch öfter auftretenden längeren Textblöcke durch ein oder zwei zusätzliche Absätze aufzuteilen?

    Mein Gehirn und meine Äuglein werden Dir die tippitoppi Lesbarkeit ganz sicher danken!
    Geändert von luftkopf33 (20.07.2017 um 13:16 Uhr)

  7. #17
    Fühlt sich hier wohl

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 464

    AW: ADHS durch Trauma oder schwere Verletzung in der Familienordnung

    Lieber Lufti, kein Thema, was du (da am Anfang) geschrieben hast, ist ja nicht falsch. Aber dass Genetik der Faktor Nr. 1 ist, ist durch Zwillingsstudien nachweisbar. Spruchreif.

    Untersucht werden eineiige Zwillinge, die aufgrund von Adoption in verschiedenen Umgebungen aufgewachsen sind (will keine Eulen nach Athen tragen...). Solche Ergebnisse sind sehr aussagekräftig bezüglich genetischer Verursachung weil die Umwelt als Erklärung wegfällt.
    Geändert von alice_s (20.07.2017 um 16:06 Uhr)

  8. #18
    Ist öfter hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADS / ADHS
    Forum-Beiträge: 222

    AW: ADHS durch Trauma oder schwere Verletzung in der Familienordnung

    luftkopf33 schreibt:

    Lieben Dank @Yasmine! Du triffst auch das Lehrer- Problem direkt auf den Kopf! Die Entwicklung vor Ort ist offenbar höchstens teilweise positiv...*seufz*
    Teilweise, ja, leider. Die ADHS Diagnose meines Sohnes verdanke ich nur der aufmerksamen Lehrerin der 1.Klasse (leider an Krebs verstorben, die arme Frau), ohne sie wüsste ich wahrscheinlich immer noch nicht, was meinen Sohn "juckt". Man merkt sehr schnell bei Gesprächen mit Lehrer die Ignoranz (oder oberflächliche Kenntnisse) oder schlimmer die Vorurteile (ich bin Schuld, mein Kind ist nur "stinkfaul", usw.). Und wenn solche Sprüche von jungen Lehrern kommen, die Anfänger sind, macht mich das sehr, sehr traurig...Ganz ehrlich, in solchen Momenten wünsche ich mir, dass sie selbst erleben, was ich selbst erlebt habe!

    Edit Nr. 2:
    Ich hätte da eine klitzekleine Bitte an Dich, liebe Yasmine. Wärst Du so lieb, die doch öfter auftretenden längeren Textblöcke durch ein oder zwei zusätzliche Absätze aufzuteilen?
    Ich werde es probieren! Tut mir Leid, ich weiß, ich bin ganz schlimm, aber ich kann es nicht anders. Ich habe so viel auf dem Herz, in der Seele, so viel, was ich im Leben nicht mitteilen kann, weil die Leute um mich herum kein Interesse an meinen Erfahrungen/Kenntnissen haben und/oder nichts kapieren, dass ich mich hier gerne "austobe" und es "übertreibe".


  9. #19
    Chaoprinzessin

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 46
    Forum-Beiträge: 12.314

    AW: ADHS durch Trauma oder schwere Verletzung in der Familienordnung

    Dass mit ADS oft eine Trauma und dass was in der Familie ist, stimme ist zu, aber es hat eben mit ADS zu tun. Da es vererbar ist, haben Eltern auch und sie sind oft mit ihre eigene Leben überfordert... Ab gesehen davon dass Kindern mit ADS gerade nicht sehr pflegeleicht sind und auch in der Schule anecken.

    ADS zu haben ist in sich selber traumatisierend! Immer wieder anecken, nicht zu genügen egal wie viel man sich anstrengt.

    Ich denke, auch, wenn da etwas gemacht wird, geht es einem besser...

    Er sagt auch nicht dass es eine ADS auslöst (nur dass es oft vorkommt) und auch nicht dass ADS geheilt wird, nur dass es Menschen geholfen werden.

    Aus meine Sicht ist ADS und alle unsere Problem eine Mischung zwischen Genetik und erleben. Einiges lässt sich schon behandeln.

    Aber wer der Text nur oberflächig liest, wie viele Laien es tuen, wird es wieder falsch verstehen und ich verstehe dass einigen hier sich aufregen. Ich ärgere mich darüber nicht mehr... Früher schon, aber jetzt bin ich meine Sache wirklich sicher genug um mich davon nicht ärgern zu lassen.
    Geändert von mj71 (20.07.2017 um 23:46 Uhr)

  10. #20
    Fühlt sich hier wohl

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 55
    Forum-Beiträge: 456

    AW: ADHS durch Trauma oder schwere Verletzung in der Familienordnung

    luftkopf33 schreibt:
    Ich muss gerade schmunzeln. Du sagst inhaltlich letztlich nichts anderes, als ich speziell beispielsweise zum Thema Genetik.
    Ich zitiere mal:


    luftkopf33 schreibt:
    Beispiel Genetik. Da ist bisher tatsächlich rein gar nix bewiesen, außer das es einige Kandidaten-Gene gibt.

    Nix nachweisbar. Und schon gar nicht WISSENSCHAFTLICH. Es gibt einige, mehr oder weniger plausible Theorien/ Erklärungsmodelle ADHS betreffend, mehr aber auch nicht, liebe liebe Leut'!

    Allerhöchstens im Traum.

    Gleiches gilt übrigens für die Wirkungsweise der Stimulanzien. Ganz so genau weiß noch keiner (außer vielleicht Dr. AMENhttps://adhs-chaoten.net/images/smilies/049.gif ) worauf die wie genau einwirken!

    Ups. Tja. Doof oder?
    "Alles doof", dazu in Großbuchstaben GEBRÜLLT und mit albernen "Schmailies" verunziert, ist nun mal eine andere Aussage als die logischen und nachvollziehbaren Ausführungen von Alice. Und by the way, Alices Aussage zum Thema Genetik hat inhaltlich der deinen leider, leider nichts zu tun. "Nix nachweisbar" an deiner Seite vs. "nachweisbar" an alices Seite. Hmm.

    Im Übrigen ist in den Naturwissenschaften rein gar nichtsichts beweisbar. Außer in der Mathematik gibt es eigentlich in keiner anderen Wissenschaft Beweise. Es lassen sich Erkenntnisse empirisch nachweisen, aber das ist was ganz ganz anderes. Damit fällt das so häufige Beschweren, es sei gar nix beweisbar/bewiesen, kraft Definition unter "heul doch!".

    Ich empfehle Karl Popper als Bettlektüre, liest sich spannend!

    Viele Grüße

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