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Diskutiere im Thema Huffington Post, 25.06.2016 im Forum ADS ADHS: Nonsens aus Presse und Medien
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  1. #41
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 723

    AW: Huffington Post, 25.06.2016

    ....im Übrigen: @ oracle.kid: ich bin dich hier mitunter recht offensiv angegangen...verstehe das bitte nicht falsch und verstehe es so, dass ich so meine Probleme mit deinen hier im Thread genannten Positionen habe...aber nehme es bitte nicht persönlich...

    lg

  2. #42
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Alter: 29
    Forum-Beiträge: 1.351

    AW: Huffington Post, 25.06.2016

    extrem gut" ausgefallen war...von fachlicher Seite wurde mir vor ein paar Jahren mal gesagt, geschätzter IQ zwischen 140 und 160
    boahhhhh.....

    kein Kommentar...
    dann wärst du Hyperintelligent bzw. würdest mehr als 1 % der gesamten Menschheit toppen ...

    Meines Wissens nach hören die meisten IQ-Tests ab 145 auf und der Rest wird geschätzt... bzw. gar nicht mehr erfasst...
    Doch so ein Ergebnis zu erzielen.... wäre meiner Meinung nach sehr sehr selten und KP... hier jetzt in dem Kontext zweifelhaft...
    Sorry

    mich stört schon das Wort "geschätzt" um das Ernst zu nehmen....

  3. #43
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 723

    AW: Huffington Post, 25.06.2016

    ...ein ähnliches Thema, dass z.B. auch immer aus der Szene um Hüther zur Sprache gebracht wird, ist z.B. dass auch Menschen mi Down-Syndrom "begabbar" seien...da werden dann Beispiele von Menschen mit Down-Syndrom / Trisomie 21 , die die reguläre Schule und eine Berufsausbildung abgeschlossen haben, aufgeführt. Z.B. gibt es auch einen Fall eines Menschen mit Down-Syndrom, der als erster überhaupt ein Studium abgeschlossen hat...das wird immer als "Beweis" aufgeführt, dass auch solche Menschen mit Trisomie 21 begabbar seien und theoretisch zu allem wie nicht-behinderte Menschen auch in der Lage seien...auch hier gilt: schön wär´s !...die Szene um Hüther ignoriert vorsätzlich oder aus Unwissenheit oder wegen beidem die Tatsache, dass alle diese aufgeführten Beispiele von solchen erfolgreichen Menschen mit Trisomie 21 folgendes sind: nämlich "Mosaike", das heißt, diese Betroffenen haben nur in einem Teil ihrer Zellen die Trisomie 21, aber längst nicht in allen...gängige Betroffene von Trisomie 21 sind zu all dem nicht in der Lage...

    ...noch so ein Beispiel dafür, dass die Realität unschöner und differenzierter ist, als die Szene um Gerald Hüther uns weismachen will...

    ...mein Ziel ist es, hier aufzuklären, und nicht, irgendjemanden zu attackieren....

  4. #44
    Kennt sich hier aus

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 768

    AW: Huffington Post, 25.06.2016

    @ChaotSchland: ja, das hast du. Ne Entschuldigung fände ich da angebracht, weil so sehr man sich in einer Sache streiten kann, der persönliche Respekt darf trotzdem nie verloren gehen.
    Auch nicht mit nem IQ von 140.

    @Thema Inklusion und Trisomie 21:
    Bei Trisomie gilt, wie bei jeder anderen Krankheit auch - unabhängig von Mosaiken oä - genauso die Gaußsche Normverteilung, wenn auch mit einer anderen Ausgangsbasis. Es gibt daher sehr wohl "normalintelligente" oder "höherintelligente", wenn auch wenige. Ich selbst durfte schon viele Menschen mit T21 kennen lernen und kann nur eines sagen: die sind genauso verschieden in Charakter und Begabung wie alle anderen auch.

    Weiterhin fand ich bei meiner Recherche, dass sich der IQ im Laufe der Jugend signifikant verändern kann. Soviel zu "IQ liegt an Genetik"... Psychosoziale Faktoren scheinen wohl doch eine Rolle zu spielen (zumal sich ohnehin einzelne Gene im Leben an- bzw. abschalten, je nach Lebensumständen).
    "Wir haben die Tendenz, Kinder relativ früh im Leben zu beurteilen und ihren Ausbildungsweg festzulegen", sagt die an der Studie beteiligte Forscherin Cathy Price. Die Ergebnisse würden aber zeigen, dass sich die Intelligenz von Kindern noch entwickeln, ihr IQ sich signifikant verbessern könne. Im Prinzip sei das nicht anders als bei körperlicher Fitness, meint die Wissenschaftlerin. "Ein fitter 14-Jähriger kann mit 18 Jahren weniger sportlich sein, wenn er aufgehört hat zu trainieren. Gleichzeitig kann ein unsportlicher Teenager deutlich fitter werden, wenn er trainiert."
    Quelle: http://www.spiegel.de/wissenschaft/m...-a-792740.html

    Und der Artikel, den du verlinkt hast, erwähnt "zahlreiche Studien" die belegten, dass ein inklusives Schulsystem nicht besser sei. Entsprechende Studien habe ich bei weiterer Recherche nicht finden können. Warum du daher Menschen ihre Würde und Menschenrechte absprechen bzw. nicht gewähren willst, habe ich daher immer noch nicht verstanden.
    Denn, um mal wieder mit der in Deutschland geltenden Rechtsnorm zu kommen:
    (1) Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich.
    (2) Männer und Frauen sind gleichberechtigt. Der Staat fördert die tatsächliche Durchsetzung der Gleichberechtigung von Frauen und Männern und wirkt auf die Beseitigung bestehender Nachteile hin.
    (3) Niemand darf wegen seines Geschlechtes, seiner Abstammung, seiner Rasse, seiner Sprache, seiner Heimat und Herkunft, seines Glaubens, seiner religiösen oder politischen Anschauungen benachteiligt oder bevorzugt werden. Niemand darf wegen seiner Behinderung benachteiligt werden.
    Quelle: Art. 3 GG

    Außerdem ist Inklusion billiger:
    ... Junge Erwachsene mit Sonderklassen-Vergangenheit haben in der Regel nur Zugang zu Berufen mit sehr tiefem Anspruchsniveau oder bleiben häufig arbeitslos. Für vergleichbare junge Erwachsene, die jedoch keine Sonderklasse besucht haben, sieht die Berufsperspektive deutlich besser aus. Selbst drei Jahre nach der Schulzeit hat rund ein Viertel der ehemaligen Sonderklassenschülerinnen und -schüler keinen beruflichen Zugang gefunden. Für junge Erwachsene ohne Sonderklassenvergangenheit, aber mit vergleichbarer Schulschwäche, ist diese Gefahr etwa vier Mal kleiner. Sie haben sogar gewisse Chancen auf einen Ausbildungszugang im mittleren oder höheren Segment. Dies ist für ehemalige Sonderklassenschülerinnen und -schüler kaum je der Fall. Während des Übergangs in die Berufsausbildung brechen sie häufig mehrere berufliche Einstiegsversuche ab.“

    Urs Haeberlin: Sonderklassenvergangenheit erschwert Berufsbildung
    Geändert von oracle.kid (22.09.2016 um 00:55 Uhr) Grund: Zusatz der Quellen 1 + 3

  5. #45
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    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 723

    AW: Huffington Post, 25.06.2016

    ...was Menschenrechte und Inklusion angeht, diese UN-Behinderterechtskonvention, die von interessierter Seite und von ideologischer Seite immer als Kronzeuge herangezogen wird, um Inklusion und die zunehmende Abschaffung der Sonderschulen (Anmerkung: seit die Inklusion in der Realität an ihre Grenzen stößt, ist ja da der Trend zur Schließung der Sonderschulen auch weitgehend gestoppt in Deutschland) zu rechtfertigen, hatte das Ziel, Behinderten in Entwicklungsländern, bei denen es gar keine Sonderschulen gibt, den Schulbesuch zu ermöglichen...es ging dabei gar nicht um Sonderschulen in Deutschland...das wird wie gesagt lediglich von interessierter Seite zu Propaganda-Zwecken missbraucht...ich selbst bin übrigens kein ausgesprochener Freund von Sonderschulen...in der ersten Klasse wollte man mich selbst auf die Sonderschule stecken...bei nem IQ von 140 bis 160 wohlgemerkt...aber mir soll keiner erzählen, dass das was von ideologischen Verfechtern radikaler Inklusion, darunter vielen dubiosen Bildungsesoterikern, alles inkludiert werden will, der Realität standhält...wie war denn das mit dem Henri mit Down-Syndrom?...zieldifferentes Lernen...Hahaha...am wenigsten haben von dieser radikalen Inklusion übrigens die Behinderten selbst...

    ...die für Menschen mit ADHS beste Unterrichtsform ist übrigens der von der Szene um Hüther regelrecht verteufelte Frontalunterricht...und eben gerade nicht das von Hüther propagierte selbstgesteuerte Lernen...

    - - - - - - - - - - Beiträge zusammengeführt (< 3 Minuten Zeitunterschied) - - - - - - - - - -

    ...@ oracle.kid: wie gesagt, lies dir die Publikationen des Bildungswissenschaftlers Matthias Burchardt oder von Josef Kraus vom Deutschen Lehrerverband mal durch...

  6. #46
    Wohnt hier

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    AW: Huffington Post, 25.06.2016

    ...die für Menschen mit ADHS beste Unterrichtsform ist übrigens der von der Szene um Hüther regelrecht verteufelte Frontalunterricht...und eben gerade nicht das von Hüther propagierte selbstgesteuerte Lernen...
    Dazu würde ich gerne eine Quelle wissen....

    Denn absolut jeder AD(H)S´ler den ich kenne ... wird dir diese Aussage in Grund und Boden zerlegen/zerstampfen....

    Sorry aber eindeutig NEIN!

    Selbst gesteuertes Lernen ist bei AD(H)S um Längen dem Frontalunterricht vorzuziehen....
    Da kannst du sagen was du willst... ohne scheiß jetzt ...


  7. #47
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    AW: Huffington Post, 25.06.2016

    ...dazu gibt es verschiedene und viele Quellen, die ich jetzt mit Sicherheit nicht alle zusammen googlen werde...hier steht´s u.a. auch drin:

    http://www.zeit.de/2013/36/bildung-s...tsellerautoren

    Mir selbst hat Frontalunterricht auch mit Abstand immer am besten gefallen...im Gegensatz zu Gruppenarbeit und bei mir in der Oberstufe damals beginnenden Experimenten des selbstgesteuerten Lernens wie am Anfang der Stunde Blätter austeilen und fertig oder jahrgangsübergreifendem Lernen und weiterem solchen Schwachsinn aus der subversiven und neoliberalen Ecke des Konstruktivismus...

  8. #48
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    AW: Huffington Post, 25.06.2016

    ...Menschen mit ADHS bzw. Schüler mit ADHS brauchen klar definierte, klare Strukturen...gerade die gibt es beim "Selbstgesteuerten Lernen" à la Hüther, OECD und Bertelsmann und anderer verkappter Agenten des Neoliberalismus eben nicht...

    ...genau so wie auch schwache Schüler anderer Couleur, nicht nur Menschen mit ADHS, mit selbstgesteuertem Lernen überfordert sind...

  9. #49
    Wohnt hier

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    AW: Huffington Post, 25.06.2016

    Komischerweise bis du der erste AD(H)S´ler der Frontalunterricht gut findet... bzw. sogar noch schätzt.... oO

    Ich halte NICHTS von Mr. Hirnforscher... etc.. muss mittlerweile klar sein... ^^

    Doch Frontalunterricht war einfach immer schrecklich... nicht nur für mich als Betroffener...

    Kann sein, dass die "Normalos" damit klarkommen... aber ein AD(H)S´ler ...
    NE echt nicht... xD

    Gruppenarbeiten etc. bzw. sich Wissen in der Gruppe erarbeiten war 10.000 x angenehmer für jeden Betroffenen den ich persönlich kennen lernen dürfte...

    Da kann Zeit/Spiegel/Fokus/Bild sonst was schreiben.... NEIN... da leg ich meine Hand ins Feuer
    sonst verliere ich den glauben an mein Störungsbild ...

  10. #50
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

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    AW: Huffington Post, 25.06.2016

    ...hier noch eine Stellungnahme des Deutschen Lehrerverbandes zur Bertelsmann-Stiftung...Bertelsmann ist der größte und mächtigste Medienkonzern Europas und die sanfte, aber umso mächtigere Version von Rupert Murdoch in Deutschland....die Bertelsmann-Stiftung hat übrigens inoffiziell (offiziell: Gemeinnützigkeit) 2 Ziele: 1. Steursparmodell; 2. Macht und Einfluss....

    &quot;?ber den Wert von Bertelsmann-Studien&quot;

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