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Diskutiere im Thema Amphetamine und Gehirntoxizität im Forum ADS ADHS: Nonsens aus Presse und Medien
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  1. #1
    Ist öfter hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 222

    Amphetamine und Gehirntoxizität

    Wie ist denn euer Kenntnisstand? Ich habe bisher immer gedacht, dass Ritalin und Amphetamine in therapeutischen Dosen sicher sind.
    Ich hab hier aber was gefunden was Zweifel an der Sicherheit von MPH und Amphetaminen aufwirft.
    Jetzt frage ich mich angenommen da ist was dran was würdet ihr dann machen? Lieber keine Mittel mehr nehmen oder dennoch weiter nehmen?

    VMAT2

  2. #2
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Forum-Beiträge: 97

    AW: Amphetamine und Gehirntoxizität

    im Internet werden Unmengen an wirrem Sch... und Verschwörungstheorien veröffentlicht. MPH gehört zu den 10 am besten untersuchten Wirkstoffen überhaupt. In tausenden von Studien und Erfahrungen aus 70 Jahren (MPH wurde entwickelt 1944 und ist damit ein verhältnismäßig uralter Wirkstoff) wurde belegt, dass MPH in therapeutischen Dosen keine Hirnschäden und auch keine sonstigen Schäden verursacht. Die Verschwörungstheoretiker im Internet (gerade auch hinsichtlich MPH) zweifeln übrigens an allem, nur nicht an sich selbst.

  3. #3
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Forum-Beiträge: 97

    AW: Amphetamine und Gehirntoxizität

    kleiner Beitrag zu Verschwörungstheorien:

    http://www.spiegel.de/netzwelt/web/l...a-1016636.html

  4. #4
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 10

    AW: Amphetamine und Gehirntoxizität

    [QUOTE=Eric Cartman;589389In tausenden von Studien und Erfahrungen aus 70 Jahren (MPH wurde entwickelt 1944 und ist damit ein verhältnismäßig uralter Wirkstoff) wurde belegt, dass MPH in therapeutischen Dosen keine Hirnschäden und auch keine sonstigen Schäden verursacht.[/QUOTE]

    Ähm, ja, MPH wurde erst ab Ende der 90er Jahre in großen Mengen verschrieben. Davor war es praktisch kaum in Gebrauch gewesen. Es ist also kein uralter Wirkstoff mit vielen Erfahrungswerten. Und was die tollen Studien angeht: Die mit den Ratten, deren Dopaminrezeptoren durch MPH-Einnahme so geschädigt wurden, dass sie Parkinson bekamen, finde ich persönlich ja nicht so berauschend.

  5. #5
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Forum-Beiträge: 97

    AW: Amphetamine und Gehirntoxizität

    Hallo Bright Eyes,

    in der Annahme, dass du nicht zu der Organisation gehörst, zu der auch Tommy-Boy Cruise gehört und du somit hier nicht im Auftrag deiner Herren schreibst:

    Methylphenidate normalizes elevated dopamine transporter densities in an animal model of the attention-deficit/hyperactivity disorder combined type, but not to the same extent in one of the attention-deficit/hyperactivity disorder inattentive type



    diese Studie mit 5 Ratten wurde von Gerald Hüther durchgeführt:

    Gerald Hüther - Wikipedia

    Bildung: Die Stunde der Propheten | ZEIT ONLINE

    Gerald Hüther ist ein völlig unseriöser Traumtänzer, stellt alles in dem Zeit-Artikel.


    Zu Studien über Methylphenidat (es wurde auch schon in den 70er Jahren angewandt):

    methylphenidate - PubMed - NCBI

  6. #6
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Forum-Beiträge: 97

    AW: Amphetamine und Gehirntoxizität

    Der erste Link bezieht sich im Übrigen auf den Abschnitt in dem Wikipedia-Artikel über Gerald Hüther, wo seine wissenschaftlich so qualitativ hochwertige Untersuchung über Methylphenidat und Parkinson-Auslösung an 5 Ratten nochmals von echten Wissenschaftlern untersucht wurde und dabei genau das Gegenteil rauskam, was der Gerry behauptet hatte

  7. #7
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 10

    AW: Amphetamine und Gehirntoxizität

    Nein, ich bin weder eine Befürworterin von Gerald Hüther noch von ***********. Aber das ändert nichts an der Tatsache, dass es keine Langzeitstudien über MPH gibt und gerade bei Kindern, deren Gehirn noch in der Entwicklung ist, ist die Gefahr groß, dass eine Störung ihres Gehirnstoffwechsels durch Medikamente einen bleibenden Schaden bewirkt. Auch die Pharmakonzerne wie Novartis haben nicht viele Interesse daran solche Studien zu machen, schließlich wollen sie sich nicht ihren Goldesel wegnehmen lassen. Welche Eltern würden schon noch ihrem Kind ein Medikament geben, wenn sie wüssten, dass es gefährlich ist?
    Ich habe in meinem Beitrag weiter oben schon geschrieben, dass MPH auch schon früher verwendet wurde, aber(!) in geringem Maße. Diese wenigen Menschen, die es genommen haben, sind nicht repräsentativ für das ganze Spektrum an Nebenwirkungen. Wie viele Kinder haben von MPH wohl schon Psychosen, Depressionen oder Herzerkrankungen bekommen? Wie wissen es nicht.

    Du bezeichnest andere als Verschwörungstheoretiker, glaubst aber ernsthaft dass *********** euch verfolgen würde. Nee, das ist überhaupt nicht paranoid. Und wie viele ADHS-Ärzte und andere Befürworter sind wohl von der Pharmaindustrie bezahlt worden? Darüber machst du dir wohl keinen Kopf. Oder verdrängst du das lieber? Wer weiß, vielleicht schreibst du ja im Auftrag deiner Herren.

  8. #8
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Forum-Beiträge: 97

    AW: Amphetamine und Gehirntoxizität

    7275 wissenschaftliche Veröffentlichungen auf Pubmed zu Methylphenidat:

    methylphenidate - PubMed - NCBI

    die sind alle von der Pharmaindustrie gekauft worden. Nein, das sind keine ernst zu nehmenden Argumente von dir Bright Eyes. Alles andere ist zudem erläutert und ausargumentiert in den von mir geposteten Links. Schachmatt ! Gute Nacht

  9. #9
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Forum-Beiträge: 5.933

    AW: Amphetamine und Gehirntoxizität

    Hmm? Ich glaube nicht, dass unsere Ärztin noch arbeiten würde in ihrem Alter, wenn sie von der Pharmaindustrie gesponsort werden würde. Aber ich werde demnächst mal ein paar Ärzten vorschlagen, ob sie nicht doch AD(H)S behandeln wollen, wenn sie dann Zuschüsse kassieren können. Vielleicht wäre das ja ein Anreiz, dass AD(H)S endlich auch in der Erwachsenenwelt bei Ärzten ankommt. (Ja, hier war Ironie versteckt und wer sie findet, darf sie glatt behalten. )

  10. #10


    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 59
    Forum-Beiträge: 6.172

    AW: Amphetamine und Gehirntoxizität

    Ähm, ja, MPH wurde erst ab Ende der 90er Jahre in großen Mengen verschrieben. Davor war es praktisch kaum in Gebrauch gewesen.
    Stimmt nicht. Bereits Ende der 70er wurde Ritalin bei ADHS ( damals noch MCD oder POS oder Hyperkinetisches Syndrom genannt) bei Kindern verschrieben. Und es gibt tatsächlich kein Psychopharmaka das besser untersucht wurde wie mph.

    Und es gbt inzwischen auch Metaanlaysen, die die Langzeitwirkungen belegen, ebenso die Nebenwirkungen.

    Wo die Pharmaindustrie überall die Finger drin hat, weiss ich nicht, aber ich kenne genug Ärzte die auch aus Engagement sich mit dieser Thematik beschäftigen und auch viel Freizeit und Freiwilligenarbeit darein stecken um Betroffenen zu helfen. (meistens sind sie dann auch selber oder jemand in der Familie betroffen )

    @Brigth eyes

    Hier einige Denkanstösse:

    Deine Argumente hören sich aber tatsächlich an, wie von den beschriebenen Organisationen.
    Das ist aber nicht erstaunlich, da diese Organisationen sehr viel Geld hineinstecken um so seriös rüber zu kommen.
    Nun ist es aber so, dass sie das Prvileg für sich beanspruchen, allein in den Köpfen ihrer Mitmenschen rummanipulieren zu dürfen

    Schlussendlich geht es aber doch darum. dass wir heute und jetzt leben und damit wir das Leben so leben können, dass es uns einigemassen gut geht, ist es doch wichtig, dass wir die mögliche Hilfe in Anspruch nehmen können.

    Einem Zuckerkranken würdest du ja sicher auch nicht raten, sich nur mit der Ernährung so weit zu stabilisieren, dass er kein Insulin mehr braucht. Und Isulin unsachgemäss angewendet kann auch Schaden verursachen.

    Ich würde jedoch lieber heute wie morgen aufhören Medis zu nehmen, wenn es eine andere Möglichkeit geben würde meine jetzige Lebensqualität zu erhalten. Aber ich habe bis heute noch nichts gefunden, obwohl ich schon seit 15 Jahren danach suche.

    Liebe Grüsse
    Pucki

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