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Diskutiere im Thema "gerne mit Angststörung" im Forum ADS ADHS: Nonsens aus Presse und Medien
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  1. #1
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 6.847

    "gerne mit Angststörung"

    http://www.n-tv.de/wirtschaft/Bahn-M...e14156091.html


    Man weiss nicht mehr wo man zuerst den kopf schütteln soll.........



    Es ekelt mich an.

  2. #2
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Forum-Beiträge: 4.257

    AW: "gerne mit Angststörung"

    So ein Schwachsinn passiert immer dann wenn Leute medizinische Begriffe falsch verstehen. Zwangsstörungen gehen jedenfalls anders.

  3. #3
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 22
    Forum-Beiträge: 72

    AW: "gerne mit Angststörung"

    Wtf....das klingt so dämlich, dass es fast ein Troll sein könnte...aber da es sicher keiner ist, ist das nur sehr sehr sehhhhhhr traurig. o.o

  4. #4
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 243

    AW: "gerne mit Angststörung"

    ..., die vor ihrer Karriere als Managerin als Frauenärztin und Psychotherapeutin arbeitete, hat in Interviews schon darauf hingewiesen, dass narzisstische Neurosen im Top-Management häufig auftreten.
    Noch Fragen?

  5. #5
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 52
    Forum-Beiträge: 3.798

    AW: "gerne mit Angststörung"

    Wildfang schreibt:
    Zwangsstörungen gehen jedenfalls anders.
    Davon war ja auch nicht die Rede, sondern zwanghaften ... das ist ein Unterschied.
    Es gibt Zangsstörungen (EDIT: also Menschen, die Zwänge haben) und eine zwanghafte Persönlichkeitsstörung (EDIT: also Menschen, die zwanghaft sind).

    Und in der Tat ist es traurige Wahrheit, dass solche zwanghaften Leute in manchen Bereichen gerne genommen werden, eben weil sie derart pedantisch sind.

    Nun sollte man sich wundern, dass ich von einer "gtraurigen" Wahrheit schreibe, denn es ist doch eigentlich super, wenn man solche Störungen auch nutzen kann und sie "Vorteile" mit sich bringen, schließlich habe ja auch schon einige Firmen erkannt, dass es seine Vorteile hat, z.B. speziell nach Apserger-Betroffenen zu suchen 8die im übrigen nicht minder zwanghaft sind).

    Der Unterschied hier liegt leider darin, dass man es mit Störungen zu tun hat.
    Diese Menschen sind zwanghaft und das erzeugt Leiden.
    Man macht sich ihre Ängste und unsicherheiten zu nutze.
    Wie die Frau ja selbst zugibt, bescheren den Betofffenen fehlerhafte Ergebnisse leicht schlaflose Nächte.
    Die können nicht abschalten und gehen auf die dauer daran zu Grunde .... aber was solls, dann spuckt die Gesellschaft sie wieder aus und überlässt sie dem Sozialsystem, welches dann widerum versuchen wird, die Kosten möglochst abzuwenden, denn so sind sie ...

    Als wenn das nicht schon traurig genug wäre, so steht sogar in den Behandlungsrichtlinien für Persönlichkeitsstörungen zu der zwanghaften PS. dass man tatsächlich gar nicht so erstrebt sein soll, bei der Behandlung die Symptome zu sehr zu bearbeiten (was bei PS ohnehin schon nur schwer geht, man kann sie i.d.R. lindern, aber selten heilen)..

    Hier ein Auszug aus den Leitlinen Persönlichkeitsstörungen der AWMF:

    AWMF-Leitlinen schreibt:
    Im Unterschied zu einigen anderen Persönlichkeitsstörungen ist bei der zwanghaften darauf hinzuweisen, dass ein Teil der typischen Charakterzüge in bestimmtem Zusammenhang adaptiv und
    gesellschaftlich geschätzt sein können (z. B. Verlässlichkeit und Gewissenhaftigkeit im Rahmen einer entsprechenden beruflichen Tätigkeit). Daher wurde mehrfach darauf hingewiesen, dass bei der Behandlung der ZPS zwar einzelne Charakterzüge bearbeitet, aber keine umfassende Umstrukturierung angestrebt werden sollte (Herpertz & Wenning, 2003; Millon & Davis, 2000).
    Das ist ja auch durchaus nicht falsch.
    Der Haken an unserer Gesellschaft ist nur, und genau das lese ich auch aus diesem Bericht heraus, dass man die Leute einfach nur ausnutzt und sie ungebremst in den Abgrund laufen lässt, statt mit Sinn und Verstand und der nötigen Rücksicht auf sie einzugehen und sie sinnvoll zu intergrieren und ihnen wirklich zu helfen.

    Ich hab das selbst schon erlebt (ich bin zwanghaft) ... die lassen Dich einfach ins offene Messer laufen und dann lassen sie Dich fallen, wenn Du nicht mehr kannst, natürlich nicht, ohne Dir vorher Loyalität vorzuheucheln....

    Dabei will ich aber auch nicht alle über einen Kamm scheren, denn oftmals passiert das auch, ohne dass die Vorgesetzten oder die AG das überhaupt wissen oder wahrnehmen, da steht nicht immer böser Wille dahinter, keine Frage.
    Aber dennoch lässt man die Leute "einfach laufen", auch wenn man sieht, dass sie eigentlich schon aus dem Ruder laufen ... "die werden schon wissen, wiviel sie sich zumuten können und wann es genug ist, das sind erwachsene Menschen".
    Nur trifft das her nicht zu, denn Menschen mit einer Persönlichkeitsstörung haben durchaus ernstzunehmende Erkrankungen und können genau das eben nicht ...

    Aber so ist unsere Gesellschaft.
    Und das Narzissten sich gerne im Management tummeln, ist ja auch nichts Neues .... die sind so schön skrupellos und gehen über Leichen ... da passt es doch, die Zwanghaften einfach als Kanonenfutter zu rekrutieren oder?
    Geändert von Fliegerlein (17.02.2015 um 18:35 Uhr) Grund: Edit zugefügt

  6. #6
    Kennt sich hier aus

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 909

    AW: "gerne mit Angststörung"

    Und das Narzissten sich gerne im Management tummeln, ist ja auch nichts Neues .... die sind so schön skrupellos und gehen über Leichen ...
    ... und sie haben so ein gutes Gespür für die Bedürfnisse und Gefühle ihrer Mitmenschen, das sie dann vampiristisch benutzen zur Durchsetzung ihrer eigenen Interessen.


    da passt es doch, die Zwanghaften einfach als Kanonenfutter zu rekrutieren oder?
    Ja, das ist wirklich übel. Zwangsstörungen sind so derartig leidvoll und beeinträchtigend. Passt halt zum Kapitalismus, alles, aber auch ALLES auszubeuten.


    Luzie

  7. #7
    Mumford

    Gast

    AW: "gerne mit Angststörung"

    @Luzie

    Sehe ich auch so!


    creatrice schreibt:
    http://www.n-tv.de/wirtschaft/Bahn-M...e14156091.html


    Man weiss nicht mehr wo man zuerst den kopf schütteln soll.........



    Es ekelt mich an.
    Ja, mich auch! Dann noch die Aussage von dieser Dr. Ursula Schütze-Kreilkamp, das wäre ja "rein deskriptiv und nicht wertend"

    ...schon klar...

  8. #8
    Fühlt sich hier wohl

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 371

    AW: "gerne mit Angststörung"

    ups,
    das sehe ich anders.
    1.den Nebensatz über die Narzissten würden ich eher als: es gibt davon genug, man muss ihnen etwas effektives entgegensetzen.
    Wie in der Personalentwicklungsplanung das Konfliktpersonal zwischen dem Narzissten und dem engagierten (mit psychischer Störung) Mitarbeiter behandelt wurde nicht beleuchtet. Darauf bezieht sich in den Beiträgen im Forum die Kritik.
    Die Personalentwicklung im Konzern als wesentlicher Erfolgsfaktor kommt oft an ihre Grenzen durch andere Interessen des Top-Management. Personalentwicklungsplanung ist eine langfristige strategischen Entscheidung, die erst nach Jahren Früchte trägt.

    2. Angstörungen und Pedantismus (auch eine Störung) kann in sehr umfangreichen Facetten ausgeprägt sein. Selbst mir wurde eine bestätigt. Dem Schönredner und selbsttäuscher wird ein natürlicher Terminjäger entgegen gesetzt.

    2b. daraus kann durchaus positives abgeleitet werden: Erfolg im Job = selbstbestimmteres Leben, Selbstbewusstsein, Einkommen, .... .

    2c. Es ist ein Fehler, zu denken, das man sich mit der "Störung" unglücklich ist. Die Möglichkeit zur Selbstausbeutung wird der Betroffene auf anderen Ebenen auch selbstständig erliegen. Auch jemand, der diese "Störung" vor sich kultiviert hat, dürfte diesem beschriebenen Anforderungsprofil auch entsprechen.

    Die Tendenz zur Angststörung haben wir Gesellschaft kultiviert. Beruflicher Erfolg, zumindest ein Job zu bewahren und auf garkeine Fall über die Rutsche der Arbeitslosigkeit oder prekäre Beschäftigung in Harz IV abzurutschen, verursacht diesen Druck.

    Interessanter wäre die Frage, wie die genannten Störungen im Bewerbungsverfahren erkannt werden können und deren Wert beurteilt.

  9. #9
    Mumford

    Gast

    AW: "gerne mit Angststörung"

    Hier das Ganze noch etwas ausführlicher: http://www.taz.de/!151336/
    (Unter dem Artikel gibt es noch ein paar Leserkommentare)

  10. #10
    Fühlt sich hier wohl

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 371

    AW: "gerne mit Angststörung"

    Im zweiten link steht steht inhaltlich auch nicht mehr drin, aber es wird ausführlicher diskutiert.

    Zudem sind bei Quellen eher links einzuordnen. Also viel Interpretation. Das einzige kritische ist lediglich, das das "nicht-Konzept" vom Ideengeber nicht konkretisiert wird.

    Ich habe schon an schlimmeren Sitzungen teilgenommen, wo abwertender über "normale" Menschen gesprochen wurde. Ich kenne ein Unternehmen, wo zahlreiche Leute wegen Burn Out ausfallen und wo sich selbst die Arbeitnehmer-Vertreter nicht großartig aufregen.

    Eigentlich verstehe ich die Diskussion nicht. Die Realitäten vermitteln doch ein ganz anderes Bild, wie wir in Deutschland mit Menschen umgehen. Warum nun jemand mit einer "Angststörung", der zur Behandlung eh keinen Therapeut findet, besonders weich im (vielleicht Nichtstun) weich gebettet werden soll, ist mir unverständlich.

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