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Diskutiere im Thema Pillen für die Psyche im Forum ADS ADHS: Nonsens aus Presse und Medien
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  1. #1
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 52
    Forum-Beiträge: 795

    Pillen für die Psyche

    Gerade auf ZDF Info. Pillen für die Psyche.

  2. #2
    Fühlt sich hier wohl

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 547

    AW: Pillen für die Psyche

    Schade, verpasst...
    Aber grad ist was über sanfte Medizin... auch interessant...

  3. #3
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 271

    AW: Pillen für die Psyche

    Beate Frenkel und Astrid Randerath haben mal wieder zugeschlagen
    https://www.youtube.com/watch?v=UWtppfyI5Q4

    Die beiden haben auch schon "ADHS: Psychopillen für Kinder" und "Das Pharma-Kartell" produziert. Dazu sollte man die Stellungnahme von ADHS e.V. lesen: ADHS-Deutschland - Frontal21 - Das Pharma-Kartell




  4. #4
    Fühlt sich hier wohl

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 547

    AW: Pillen für die Psyche

    Hallo,

    danke für den Link, hätte ja eigentlich auch in der Mediathek nachschauen können .

    Man kann die ganze Sache mit den Medikamenten immer so hindrehen wie mans braucht. Aber insbesondere Erwachsene können ja für sich selber entscheiden was sie nehmen. Das gilt natürlich nicht für Erwachsene in kritischen oder sogar lebensbedrohlichen psychischen Situationen, aber da sind die Ärzte ja auch verpflichtet helfend, uns sei es mit starken Medikamenten, einzugreifen. Jeder Erwachsene hat meiner Meinung nach die Möglichkeit sich außerhalb der Arztpraxis über das ihm verordnete Medikament zu informieren und dann zu entscheiden ob er nimmt oder nicht.

    Ich habe mich über das Venlafaxin was mir mein Doc verschrieben hat und was ich ja mal so gar nicht vertragen habe NICHT informiert, weil ich mich nicht mit den Nebenwirkungen im Vorfeld verrückt machen wollte. Hätte ichs mal lieber gemacht... dann wären mir 1,5 Tage Horrortipp erspart geblieben, weil ichs dann nicht eingenommen hätte.

    Bei Kindern ist das natürlich wieder differenzierter zu betrachten. Die können sich ja nicht wehren wenn ihnen ihre Eltern Tabletten geben. Daher ist es sehr wichtig eine fundierte Diagnose auf ADHS durchzuführen. Je früher das stattfindet umso besser. Es gibt noch eine andere Reportage "Pillen für den Störenfried". Da wird ein Junge vorgestellt der bereits im Kindergarten Auffälligkeiten zeigte und daraufhin auch in Behandlung kam. Wenn man seit dem 4. Lebensjahr engmaschig therapiert wird, kann man u.U. sogar gut ohne Tabletten auskommnen.
    Fällt das aber erst in der Grundschule oder gar in der weiterführenden Schule auf kann man u.U. ohne Medikamente gar nichts mehr bewirken, weil das Kind schon in so eine Ecke reinmanövriert ist, aus der es selbst, auch mit der Unterstützung von Therapeuten und Eltern, nicht mehr herauskommt. Man kann das Kind i.d.R. ja nicht 1 Jahr oder länger aus der Schule nehmen, es therapieren und wieder "auf Linie" bringen um es dann wieder da weitermachen zu lassen wo es aufgehört hat. Da sind Medikamente manchmal die einzige Möglichkeit um ein totales Scheitern zu verhindern.
    Wenn bei mir ADHS bereits in der 1. Klasse behandelt worden wäre, da wo ich so richtig auffällig wurde, hätte ich keine Medikamente benötigt. Ich glaube mit Therapien, Konzentrationstraining, Training zur Arbeitsgestaltung und vor allem ein sensibleres Verhalten des Vaters mir gegenüber hätte man viel bei mir bewirken können.

    Jetzt war ich aber an einem Punkt angelangt wos einfach nicht mehr ging. Der Stress in der Arbeit, das Zerwürfnis mit dem Chef, die Haushaltführung, der Wunsch auch noch ein Privatleben mit Freunden und Hobbies zu haben - das war einfach zu viel. Ich habe mich bewusst für die Medikamente entschieden. Ich habe gemerkt, dass ichs ohne nicht packe. Auch ich war im Vorfeld spektisch habe lange überlegt ob sie auch wirken, weil ich mich nicht wirklich besser gefühlt habe. Auch merke ich dass sie jetzt grad, werde langsam aufgeregt, weil ich am Mittwoch wieder arbeiten muss und Angst habe, scheinbar nicht so gut wirken. Aber ich glaube trotzdem dass ich auf einem guten Weg bin und die Medikamente die richtige Entscheidung waren. Vielleicht kann ich die Medikamente auch irgendwann wieder absetzen, aber das braucht Zeit und darüber kann und möchte ich grade nicht nachdenken.

    Ich bin jetzt schon wieder ziemlich ausführlich geworden, möchte aber dennoch einen Hinweis in eigener Sache anfügen:
    Das was ich geschrieben habe sind meine persönlichen Meinungen und Ansichten. Ich hoffe, dass ich damit niemandem auf die Füße getreten bin oder irgendwas falsch ausgedrück habe, sollte es so sein, freue ich mich auf eine faire Diskussion.

    lg Susilein

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