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Diskutiere im Thema ADHS eine erfundene Krankheit...? im Forum ADS ADHS: Nonsens aus Presse und Medien
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  1. #81
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Forum-Beiträge: 5.933

    AW: ADHS eine erfundene Krankheit...?

    Bei einigen wenigen kann man auch langsam darauf hin arbeiten. Aber sie vor vollendete Tatsachen zu stellen überfordert sie wohl auch. Ich weiss noch, als ich das erste mal die 4 Buchstaben hörte und dachte: "Was ist das denn?" und mich dann anfing mit den Symptomen zu beschäftigen. Gerade da ist dieses "mal" und "fast immer" der Unterschied, den die meisten einfach nicht schaffen zu verstehen. Geschweigen denn, dass da ein ganzer Rattenschwanz dran hängt, der wirklich Leidensdruck mit sich bringt.

    Interessant aber, dass sie sich so widersprechen. Mich würde ja mal interessieren, wenn man die beiden Fraktionen "Überlastung" und "nicht ausgelastet" zusammen bringt, was aus der Diskussion raus kommt ... aber das sollte wohl besser ein Gedankenspiel bleiben. Aber interessant ist es schon, was "Aussenstehende" so an einem sehen. Schade, dass sie offenbar nicht auch den Leidensdruck wahr nehmen.

  2. #82
    Chaoprinzessin

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 46
    Forum-Beiträge: 12.431

    AW: ADHS eine erfundene Krankheit...?

    Ich habe der Eindruck, wenn eine nicht-betroffenen sich damit befasst und interessiert, ob er eine ADSler liebt und noch mit ihm betroffenen Kinder hat oder sonst damit eng befasst, kann er vieles verstehen und will es auch.

    Aber es gibt vieles die sich dafür schlicht nicht interessieren! Einfach aus der Grund dass es ihnen persönlich nicht viel bringt, dass sie die Infos für ihre Leben nicht brauchen und nun Prioritäten setzten.

    Wir befassen uns damit weil es uns betrifft...

    Klar, finde ich schön, wenn ein nicht-Betroffenen mit mich viel zu tun hat dass er sich dafür mal interessiert. Wer sich wirklich für mich interessiert, mich wirklich mag, tut es auch.

  3. #83
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Forum-Beiträge: 5.933

    AW: ADHS eine erfundene Krankheit...?

    Naja, interessieren heisst für mich auch schon, dass er es akzeptiert, dass ich bestimmte Stärken und Schwächen habe - haben Normalos ja auch und ich bemühe mich diese ebenfalls zu akzeptieren und darauf Rücksicht zu nehmen. Wenn er damit einigermassen tolerant umgeht, dann braucht er sich auch nicht tief in das Thema AD(H)S eingraben. Immerhin ist das in erster Linie mein Problem. Schön ist, wenn er es als Grund einfach so stehen lassen kann ohne abwertend zu urteilen.

  4. #84
    Chaoprinzessin

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 46
    Forum-Beiträge: 12.431

    AW: ADHS eine erfundene Krankheit...?

    So etwas reicht für mich auch!

    Aber ich habe schon Normalos gehört sagen "Jeden hat seine Schwächen" und dann doch meine als "Zu empfunden". Also, auch verstehen dass es manchmal sehr ausgeprägt sein kann und doch immer nur um Schwächen handelt, nicht an Faulheit finde ich schon gut. Manchen brauchen da schon eine kurze Erklärung, aber dann ist ok.

    Stehen lassen ohne zu urteilen können auch viele Menschen nicht... Urteilen ist etwas sehr verbreitet... Aber auch manche von solche Menschen, wenn sie eine einfache Erklärung bekommen, können dann besser damit umgehen.

  5. #85
    Impulsbombe

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 58
    Forum-Beiträge: 3.124

    AW: ADHS eine erfundene Krankheit...?

    Das soll jetzt kein Vorwurf sein und wenn dann richtet er sich genau so gegen mich. In manchen Reaktionen sind wir gar nicht so anders als die Normalos. Auch wir haben unsere Vorurteile, Klischees und vorgefassten Meinungen. Das sollten wir bei den Diskussionen über die Schwierigkeiten akzeptiert zu werden nicht vergessen.

  6. #86
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Forum-Beiträge: 5.933

    AW: ADHS eine erfundene Krankheit...?

    Ja du hast recht. Ein Griff an die eigene Nase tut von Zeit zu Zeit durchaus Not - auch bei mir. Ich bemühe mich.

  7. #87
    Chaoprinzessin

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 46
    Forum-Beiträge: 12.431

    AW: ADHS eine erfundene Krankheit...?

    Ja urteilen tuen wir sicher auch und deswegen auch tolerant sein können, wenn anderen es tuen...

  8. #88
    Impulsbombe

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 58
    Forum-Beiträge: 3.124

    AW: ADHS eine erfundene Krankheit...?

    mj71 schreibt:
    Ja urteilen tuen wir sicher auch und deswegen auch tolerant sein können, wenn anderen es tuen...
    Stimmt Wir sind meistens dann tolerant wenn es die anderen uns gegenüber sind, Wir können davon ausgehen dass sich die Stinos ebenso verhalten Das ist an sich weder negativ noch positiv und vor allem menschlich. Leider steht deshalb auch eine Mauer zwischen den Lagern.Jeder wartet darauf dass der andere einen Schritt auf ihn zu macht.

  9. #89
    Chaoprinzessin

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 46
    Forum-Beiträge: 12.431

    AW: ADHS eine erfundene Krankheit...?

    Mich hilft zu denken dass anderen auch ihre Schwächen und Defizit haben... Ich darf meine haben, aber die anderen dürfen auch so sein wie sie sind, mit ihre Schwächen.

    Ich erwarte auch nicht dass Stinos sich mit ADS befassen, wenn sie selber es nicht nötig finden (was ändert es in ihre Leben? Oft nicht viel...). Ich kann selber manche Menschen aus der Weg gehen oder meine Klappe halten um mich zu schützen.

    Ich weiss auch dass es nie böse gemeint... Ehe Ignoranz... Etwas menschliches und nicht schlimmes...

  10. #90
    Impulsbombe

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 58
    Forum-Beiträge: 3.124

    AW: ADHS eine erfundene Krankheit...?

    Auch da stimme ich dir voll zu mj. Ob sich die Normalos mit ADS befassen ändert tatsächlich nicht viel am Leben. weil es wie man jeden Tag irgendwo sieht nicht zwangsläufig zu Verständnis führt. Weil kein Stino und wenn er noch so tolerant ist nachvollziehen kann, wie sehr wir ADSler unter der ständigen Vergesslichkeit, Ablenkbarkeit und Impulsivität(um ein paar typische Merkmale zu nennen) leiden.
    Das Problem liegt darin dass es für ihn unvorstellbar erscheint mit allein einem dieser Symptome jedenTag, jede Minute kämpfen zu müssen.

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