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Diskutiere im Thema ADHS eine erfundene Krankheit...? im Forum ADS ADHS: Nonsens aus Presse und Medien
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  1. #11
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 45

    AW: ADHS eine erfundene Krankheit...?

    Der war gut ;-)

  2. #12


    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 59
    Forum-Beiträge: 6.172

    AW: ADHS eine erfundene Krankheit...?

    @schneewittli

    Mache dir keine Gedanken. Du brauchst nichts zu löschen.
    Die meisten von haben sich von solchen Berichten irgendwann mal verunsichern lassen.

    Ich finde es sogar gut, dass dieses Thema immer mal wieder aufgegriffen wird, und so eine Gegendarstellung möglich ist.
    Und Butterblume hat es ja nun in den Bereich Nonsen verschoben wo es auch hingehört.

    Aber das konntest du ja noch nicht wissen.


    wollte niemanden verletzen oder aufwühlen.
    Davon gehe ich aus.. Und wenn du dich mehr mit dem Thema ADHS beschäftigt hast, wirst du auch so reagieren wie wir, mit Schulterzucken und sagen die hermanns und co sollen nur reden, wir wissen es besser.

    Liebe Grüsse und alles Gute
    Pucki

  3. #13
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Forum-Beiträge: 40

    AW: ADHS eine erfundene Krankheit...?

    Ein kurzes und schnelle Argument, welches in keiner weise Anspruch darauf erhebt voll korrekt zusein ist folgendes.
    AD(H)S=AufmerksamkeitsDefizit (Hyperaktivitäts) Syndrom.
    Syndrom=Eine Sammlung von Symptomen.

    Eine Sammlung von Symptomen ist, nicht wegdiskutierbar, weil Symptome klar existieren und Definierbar sind.

    Das Argument wird dadurch geschwächt, das ADHS meist mit Afumerksamkeitsdefizit (Hyperaktivitäts)Störung erläutert wird.

    Bestehen bleibt aber in jedenfall, das die WHO (Weltgesundheitsorganisation) also die führende Organisation der UNO (die Vereinten Nationen) in ihrem Weltweit anerkannten
    Codierungs-Systhem für Krankheiten dem ICD-10 ADHS unter anderem als "Hyperkinetische Störung" klassifiziert und somit anerkannt haben.

    Wer hier noch "Verschwörungstheorien" wittert glaubt auch nicht an die Mondlandung.
    (Wo bei gesagt werden muss, das die Pharmalobby und die Pharmaindustrie schon zu einem ziemlich korrupten und geldgeilen Haufen gehören. Aber das trifft auf alle multi-nationalen Konzerne zu von daher...)

  4. #14
    Ist interessiert

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Forum-Beiträge: 72

    AW: ADHS eine erfundene Krankheit...?

    Also Hier Nur meine Meinung

    ich denke es Gibt ADHD

    glaube darüber brauchen wir uns nicht zu Unterhalten !!

    Nur Plötzlich habe alle Unruhige Kindern ADHD

    wo bei ich Glaube wenn mann Struktur in Familien Bringt

    das mann damit mehr erreicht als Ritalin oder gleich

    denn Diagnose ADHD

  5. #15
    N o r d f r a u

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 62
    Forum-Beiträge: 8.214

    AW: ADHS eine erfundene Krankheit...?

    @joan, wenn du das glaubst, kannst ja am kommenden Freitag mit in den Vortrag von Prof. Dr. Christoph Türcke
    "Hperaktiv! Kritik der Aufmerksamkeitsdefizitkultur" in Nürnberg besuchen.

  6. #16
    Ist interessiert

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Forum-Beiträge: 72

    AW: ADHS eine erfundene Krankheit...?

    Gretchen schreibt:
    @joan, wenn du das glaubst, kannst ja am kommenden Freitag mit in den Vortrag von Prof. Dr. Christoph Türcke
    "Hperaktiv! Kritik der Aufmerksamkeitsdefizitkultur" in Nürnberg besuchen.

    weil ????
    ich kenne denn Herr Nicht

  7. #17


    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 54
    Forum-Beiträge: 9.020

    AW: ADHS eine erfundene Krankheit...?

    Man bekommt aber Adhs nicht durch Strukturmangel in
    der Familie. Die Implementierung von Ritualen in den Alltag ist auf jeden Fall hilfreich,
    aber kann nicht heilen.
    Die Unruhe, das Abschweifen der Gedanken, die Antriebsschwäche,
    die Impulsivität, wie soll Struktur dagegen helfen?
    Ich denke nicht, dass es wirklich zu viele Diagnosen gibt und
    zu schnell Medikamente verordnet werden. Es kommt vor, aber
    ist nicht die Regel.
    Wenn Du hier ein wenig mehr gelesen hast, wirst Du sehen,
    dass es nicht so einfach ist. Ich habe früher ähnlich gedacht,
    aber ich weiß inzwischen, dass Struktur nur eine von vielen
    kleinen Hilfen ist. Medikamentöse Behandlung sehe ich
    häufig als einzige echte Hilfe in Kombination mit klientenzentrierter
    Therapie, wo alle wichtigen Bezugspersonen einbezogen
    werden. So weit es geht wenigstens.
    Und noch wichtiger, als den Kindern Struktur zu bieten ist, es ihnen
    immer wieder zu zeigen, dass man sie liebt und nicht verurteilt für
    ihre Schwierigkeiten, auch wenn man mal schimpfen muss.

  8. #18
    Kennt sich hier aus

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 909

    AW: ADHS eine erfundene Krankheit...?

    Also wenn man so will, ist jede Krankheit eine "erfundene Krankheit", nämlich wenn verschiedene Symptome zu einem Syndrom zusammengefasst werden und dieses Syndrom dann eine "Überschrift" bekommt:

    - grippaler Infekt
    - Niereninsuffizienz
    - Alzheimer-Demenz
    - Knochenbruch
    - ADHS



    Also ich persönlich finde es überhaupt nicht schlimm, schneewittli, wenn solche Fragen immer mal wieder gestellt werden!

    Liebe Grüße, Luzie

  9. #19
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Forum-Beiträge: 40

    AW: ADHS eine erfundene Krankheit...?

    minzi schreibt:
    Man bekommt aber Adhs nicht durch Strukturmangel in
    der Familie. Die Implementierung von Ritualen in den Alltag ist auf jeden Fall hilfreich,
    aber kann nicht heilen.
    Die Unruhe, das Abschweifen der Gedanken, die Antriebsschwäche,
    die Impulsivität, wie soll Struktur dagegen helfen?
    ....
    Und noch wichtiger, als den Kindern Struktur zu bieten ist, es ihnen
    immer wieder zu zeigen, dass man sie liebt und nicht verurteilt für
    ihre Schwierigkeiten, auch wenn man mal schimpfen muss.
    Naja wenn dein Umfeld chaotisch ist fällt es dir schwerer wieder "zur Sache" zurück zu kommen.
    Auch gibt es in einer Reizarmen Umgebung einfach weniger Reize die einem ablenken können.
    Ich lerne ganz gut mit Metal auf den Ohren, akustische Reize blende ich somit aus und Voabeln kann man auch im Takt der Musik vor sich hin brüllen.

    Strukturen haben mir zumindest immer bei der Orientierung geholfen, gerade weil ich sie mir nicht selber in dem Mass schaffen konnte (nach 20 Jahre jetzt ist das etwas besser geworden..etwas), war es immer gut wenn mich wer dabei unterstützt hat und mir klare Grenzen/Strukturen/Spielregeln gesetzt hat nach welchen ich spielen konnte.
    Ins straucheln kam ich immer wenn es diese nicht gab.
    Wobei ich auch nie in einem engen Regelkorset war und zumindest zuhause die Regeln mitgestalten durfte, das hat viel gebracht.

    Beim zweiten Stimme ich dir voll zu, eine wertschöpfende Umgebung ist verdammt wichtig.

  10. #20
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 28
    Forum-Beiträge: 186

    AW: ADHS eine erfundene Krankheit...?

    minzi schreibt:
    Man bekommt aber Adhs nicht durch Strukturmangel in
    der Familie. Die Implementierung von Ritualen in den Alltag ist auf jeden Fall hilfreich,
    aber kann nicht heilen.
    Die Unruhe, das Abschweifen der Gedanken, die Antriebsschwäche,
    die Impulsivität, wie soll Struktur dagegen helfen?
    Ich denke nicht, dass es wirklich zu viele Diagnosen gibt und
    zu schnell Medikamente verordnet werden. Es kommt vor, aber
    ist nicht die Regel.
    Wenn Du hier ein wenig mehr gelesen hast, wirst Du sehen,
    dass es nicht so einfach ist. Ich habe früher ähnlich gedacht,
    aber ich weiß inzwischen, dass Struktur nur eine von vielen
    kleinen Hilfen ist. Medikamentöse Behandlung sehe ich
    häufig als einzige echte Hilfe in Kombination mit klientenzentrierter
    Therapie, wo alle wichtigen Bezugspersonen einbezogen
    werden. So weit es geht wenigstens.
    Und noch wichtiger, als den Kindern Struktur zu bieten ist, es ihnen
    immer wieder zu zeigen, dass man sie liebt und nicht verurteilt für
    ihre Schwierigkeiten, auch wenn man mal schimpfen muss.
    Sehe ich anders. ADHS ist ja auch nur eine Ansammlung von Symptomen. Manches mag genetisch sein. Dass das Umfeld aber gerade bei Kindern mit ADHS einen massiven Einfluss hat, kann man überall nachlesen. Soll heißen: Jemand, der vielleicht nur sehr leichtes ADHS von Geburt an hat, könnte, wenn er in einem gut strukturierten und liebenden Umfeld aufwächst, vielleicht auch ohne Medis glücklich werden, wächst er in einem unstrukturierten und/oder anderweitig suboptimalen Umfeld auf, werden nicht nur die ADHS-Symptome verfielfältigt, sondern die Wahrscheinlichkeit weitere psychische Krankheiten zu entwickeln steigt drastisch.

    Dazu kommt: Dass ADHS vererbar ist, ist inzwischen bekannt. Andere Ursachen sind dadurch aber nicht ausgeschlossen! Es geht bei dem Einfluss der Gene immer um Prozentsätze, die weit unter 100 liegen. Soll heißen: Die Gene spielen eine Rolle, aber nicht allein. AD(H)S muss nicht zwangsweise geerbt worden sein.

    Außerdem: Was jemand mit ADHS-Symptomen hilft, ist individuell verschieden. Viele brauchen Medikamente und wollen diese nehmen. Aber nicht alle! Manchen hilft anderes mehr, manche fühlen sich durch die Medis sogar eingeschränkt. Wieder andere, denen jeder Arzt ADHS diagnostizieren würde, gehen einfach nie zum Arzt, weil sie sich nicht krank fühlen...

    Was das zu schnell verschreiben von Medikamenten betrifft: Ich denke, dass die Medikamente sehr gut helfen können. Vorallem können sie sehr akut helfen. Ich finde es daher ok, wenn sie schnell verschrieben werden, sofern das betroffene Kind dadurch hilfe erfährt. Ich habe aber durchaus den Eindruck, dass das Diagnostizieren von ADHS ... na ja... besser laufen könnte. Ich hab kein Problem damit, einem Kind mit den Medikamenten akute Hilfe zu gewähren... aber: Diese Fragen und Tests... na ja, wenn der Psychiater weniger gründlich ist, ist kaum eindeutig feststellbar, ob die ADHS-Symptome z.B. nur durch eine sehr problematische Familiensituation zustande kommen. Durch das Diagnostizieren einer Krankheit lassen sich die Probleme sehr schnell eben auf diese Krankheit schieben, wodurch möglicherweise die eigentlichen Ursachen nicht die Beachtung finden, die sie finden sollten um die Situation des Kindes langfristig zu verbessern.

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