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Diskutiere im Thema ADHS eine erfundene Krankheit...? im Forum ADS ADHS: Nonsens aus Presse und Medien
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
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  1. #91
    Chaoprinzessin

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 46
    Forum-Beiträge: 12.418

    AW: ADHS eine erfundene Krankheit...?

    Ich kenne Stino die es doch gut nachvollziehen können und eine befriedigende Mass an Verständnis bringen... Wenn sie mit ein ADSler zu tun haben, lohnt es sich und sonst, wieso denn sich damit befassen?

  2. #92
    Fühlt sich hier wohl

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 615

    AW: ADHS eine erfundene Krankheit...?

    "Normalos"
    wenn ich das schon höre.
    Sind Menschen mit ADHS eine besondere Spezie?

    Ehrlich gesagt, zweifle ich immer noch an die Diagnose ADHS, was mich betrifft.
    Werde mich nicht wundern, wenn der nächste Arzt mir anstatt von ADS eine schwere Persönlichkeitsstörung diagnostiziert

    Jeder Psychiater knallt mir eine neue Diagnose: Angsstörung, Borderline, jetzt eben ADHS.

    Und auf keinen Fall werde ich mich als ADS-lerin outen.
    Wenn es eng wird, sage ich immer, ich habe Trauma, weil ich als Kind jahrelang gemobbt wurde. PTBS - das versteht jeder
    Geändert von Felis (25.01.2015 um 02:33 Uhr)

  3. #93
    Muh!

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 54
    Forum-Beiträge: 6.856

    AW: ADHS eine erfundene Krankheit...?

    Es ist voll in Ordnung, wenn du dich nicht mit dem ADHS identifizierst. Menschen mit ADHS sind schon anders. Sie kommen mit vielen Anforderungen nicht klar. Um aber doch noch die Werte und Normen der Gesellschaft zu leben, muss man mit ADHS sehr viel Energie aufbringen. Vielen geht irgendwann die Puste aus. Bei mir trat das mit 47 Jahren auf. Solange habe ich versucht normal zu sein.

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  4. #94
    Fühlt sich hier wohl

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 615

    AW: ADHS eine erfundene Krankheit...?

    Steintor schreibt:
    . Um aber doch noch die Werte und Normen der Gesellschaft zu leben, muss man mit ADHS sehr viel Energie aufbringen. Vielen geht irgendwann die Puste aus. Bei mir trat das mit 47 Jahren auf. Solange habe ich versucht normal zu sein.
    also bist du krank geworden, weil du die Werte und Normen eines kranken Gesellschaft entsprechen wolltest.
    Passiert eigentlich sehr oft (auch ohne ADHS): die System nutzt die Menschen aus, presst sie wie die Zitronen und schmeisst sie raus.

    Aber: sind wir dann krank oder die Gesellschaft?
    Ist es vielleicht eine normale Reaktion auf einen unnormalen Umfeld?

  5. #95
    Muh!

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 54
    Forum-Beiträge: 6.856

    AW: ADHS eine erfundene Krankheit...?

    Ich bin nicht krank geworden, weil ich versucht habe, mit dem Strom zu schwimmen, sondern weil ich das nicht geschafft habe. Hätte ich kein ADHS, hatte ich meinen Job als Laborleiter und Qualitätsmanager behalten, ich hätte weiterhin viel Geld verdient, hätte meinen Ford Mondeo, ein tolles Auto, behalten könnten, meine Ehe wäre nicht geschieden worden.

    Das Erste, was ich nach meiner Diagnostik, Dank meines Coach's, gelernt habe, das ist das Vermeiden vom Konjunktiv. Es ist okay so. ADHS ist nicht schön, aber ich habe es und gut.

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  6. #96
    Chaoprinzessin

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 46
    Forum-Beiträge: 12.418

    AW: ADHS eine erfundene Krankheit...?

    Ich habe auch nicht geschafft was ich schaffen sollte und mich ging es die Puste mit etwa 30 aus, was nicht so selten ist, mit ADS.

    An ADS hatte ich am Anfang auch ein bisschen gezweifelt. Jetzt, merke ich dass die Diagnose mich schon hilf. Eigentlich nicht wirklich die Diagnose, aber was alles dazu gehört: Mich da zu erkennen, wie damit umgehen, Therapiemöglichkeiten und eben auch als logische Erklärung wieso einiges in mein Leben so schief gelaufen ist.

    Klar, es leiden viele andere Menschen an unsere kranke Gesellschaft, aber da bei mich gewisse Auffälligkeit gibt die ich mich anders nicht erklären kann, passt es einfach.

    Sonst nein, sehe ich mich nicht als besonders, auch nicht als schlechter, einfach irgendwie anders.

  7. #97
    Fühlt sich hier wohl

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 615

    AW: ADHS eine erfundene Krankheit...?

    Nun ja, meine Tante hat auch alle Symptome: die schaffte trotz hohe Intelligenz nur die Hauptschule, arbeitete ihr leben lang als angelernte Arbeiterin. Aber sie hatte keinen Leidensdruck. Und musste sich nicht früh berenten, arbeitete bis zum regulären Rente
    Warum?
    Sie lebte in anderen Zeiten, in einem anderen Gesellschaftsform. In einem Welt, wo eine Arbeiterin nicht weniger wert war, als eine Fr Doctor. Sie hatte eben Glück.

    Wir leben in einem kranken globalisierten Welt, wo ein Mensch nur solange von Wert ist, solange er sich als Human Recours einsetzbar ist. Natürlich wird dann unsere Eigenart zu Krankheit und wir sind gezwugen, uns unter Medikamenten zu setzen. Das steht uns natürlich frei (offiziell), inoffiziell werden die Menschen, die nicht produktiv genug sind, so behandelt, dass uns kein Wahl übrig bleibt.

    Ich werde meine Pillen nehmen, um meiner relativ sinnloser Tätigkeit nachzugehen. Mich freuen, Probezeit zu überstehen und wenn ich noch Glück habe, unbefristet eingestellt zu werden. Überhaupt, die befristete Verträge - eine Sache für sich, ein Art der Mitarbeiter unter künstlichen Dauerstress zu halten.
    Und dann noch ohne meinen kleinen grünen Helfer, mit Elontril wirkt die Maria Joanna gar nicht mehr und dabei war das für mich die schönste Entspannung nach einem idiotischen Tag. Bleibt nur LARP und Partys, ansonsten bin ich fremdbestimmt.

    @Steintor

    es tut mir Leid für dich.
    Zum Glück wollte ich nie viel Geld haben, sondern eher ganz aussteigen, so wirklich in einer Kommune leben. Hat bei mir auch nicht geklappt, da ich dafür zu feige bin und doch mitmarschiere, auch wenn mit unlust.

    nachtrag:

    und vieviele blieben von Komoborditäten verschönt, wenn der Homeschooling auch in Deutschland erlaubt wäre?
    Überhaupt die Schule: ein Zwangsanstalt, wo die Kinder zu Ameisen dressiert werden; wo die Kinder lernen, sich einzuordnen, nach oben zu kuschen und nach unten zu treten.
    Ich war auch nicht besser, zuerst wurde ich gemobbt, weil ich zerstreut und impulsiv bin, später habe ich die andere ausgelacht, weil sie zu dick waren oder nicht so toll turnen könnten wie ich.
    Und die ganze Markenklamottenzwang...eine Geschichte für sich. "Du bist ein Looser, wenn du keine Marken-Jeans hast"
    Geändert von Felis (25.01.2015 um 16:44 Uhr)

  8. #98
    Muh!

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 54
    Forum-Beiträge: 6.856

    AW: ADHS eine erfundene Krankheit...?

    Früher war die Welt nicht besser als heute. Sie war halt anders. Ich erinnere mich da an den alten Mann, der vor Kurzem gestorben ist. Er hatte mutmaßlich ADHS. Er konnte weder schreiben noch lesen. Er war impulsiv. Aber er war nicht blöd. Die Kinder und erst recht die Erwachsenen mit ADHS gingen früher unter. Man beachtete sie gar nicht. Sie wuseltelten irgendwo im sozialen Abseits herum. Heute haben sie die Chance auch mit ADHS etwas zu werden.

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  9. #99
    Fühlt sich hier wohl

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 615

    AW: ADHS eine erfundene Krankheit...?

    Steintor schreibt:
    Heute haben sie die Chance auch mit ADHS etwas zu werden.
    wieso "ewas zu werden"?
    Ein Mensch ist doch Wert auch ohne Arbeitsmarktwert

  10. #100
    Ist öfter hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 180

    AW: ADHS eine erfundene Krankheit...?

    sorry, aber langsam ist es neben dem Thema respektive dem Thread, oder?

    Ob die Krankheit erfunden ist oder nicht, ein Segen oder ein Fluch, Tatsache ist,
    dass genügend Nonsens in der Presse verbreitet ist und viele das Thema nicht
    wirklich verstehen, vorallem diejenigen, die selber nicht betroffen sind.
    ADSH ist auch keine "pauschale" Kranheit wie Masern oder Rötel (wo es einen Ausschlag gibt),
    da sie sich abhängig von Entwicklung, Umfeld, Ausprägung und persönlicher Einstellung
    unterschiedlich äussert.

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