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Diskutiere im Thema 17 jähriger soll zur MPU wg. Medikation im Forum ADS ADHS: Nonsens aus Presse und Medien
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  1. #1
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 54
    Forum-Beiträge: 281

    17 jähriger soll zur MPU wg. Medikation

    Hallo liebe Fories,

    Folgendes hat mich schlimmstens getriggert.
    Ich nehme vorweg, dass solches Verhalten seitens der Behörde für mich sehr nach Willkür klingt.

    Wegen Ritalineinnahme zum

    Ich hoffe das ist für alle Interessierten ohne Anmeldung beim GT lesbar, und freue mich auf eine konstruktive Diskussion, evtl sogar wie auch immer geartetete Hilfestellung für den Betroffenen.



    In eigener Sache..ich bin sehr unregelmässig hier, bekomme im Augenblick wieder nichts gebacken

    lg
    banjo

  2. #2
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 34
    Forum-Beiträge: 1.388

    AW: 17 jähriger soll zur MPU wg. Medikation

    Ich suche gerade nach den entsprechenden Gesetzen aber finde nichts im Netz. Weiß jemand, wo das geschrieben steht, dass man das angeben muss und wie der Text genau lautet?

  3. #3
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 54
    Forum-Beiträge: 281

    AW: 17 jähriger soll zur MPU wg. Medikation

    Es handelt sich meiner Meinung nach um eine Falschauslegung von §14 des verlinkten Gesetztestextes.

    http://www.gesetze-im-internet.de/bu...010/gesamt.pdf

    Da war wohl jemand eher übereifrig...die Pflicht MPH Einnahme beim Führerscheinantrag anzugeben gibt es imho nicht.

    lg
    banjo

    (bald tragen wir hübsche Sticker auf unserer Kleidung ... hüstel)

  4. #4
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 583

    AW: 17 jähriger soll zur MPU wg. Medikation

    Puuh, bösartig.

    Also lieber unkonzentriert und mit erhöhter Unfallgefahr Auto fahren?
    Ein äußerst interessante Ansicht von Sicherheit im Straßenverkehr.

    Erinnert mich irgendwie spontan hieran: Cannabis
    (ich hoffe das wird jetzt nicht als Gleichsetzung von illegalen Drogen und MPH gewertet, es war nur so eine Assoziation).

    Ansonsten:
    Straßenverkehr
    "Methylphenidat ist in der Anlage des § 24a StVG nicht aufgeführt. [...]
    Um etwaigen Komplikationen [...] vorzubeugen, kann ein Rezept oder eine Bestätigung des verschreibenden Arztes mitgeführt werden.
    Hierzu besteht jedoch keine Verpflichtung."

  5. #5
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 34
    Forum-Beiträge: 1.388

    AW: 17 jähriger soll zur MPU wg. Medikation

    § 14
    Klärung von Eignungszweifeln im Hinblick auf Betäubungsmittel und Arzneimittel
    (1) Zur Vorbereitung von Entscheidungen über die Erteilung oder die Verlängerung der Fahrerlaubnis oder über
    die Anordnung von Beschränkungen oder Auflagen ordnet die Fahrerlaubnisbehörde an, dass ein ärztliches
    Gutachten (§ 11 Absatz 2 Satz 3) beizubringen ist, wenn Tatsachen die Annahme begründen, dass
    1.
    Abhängigkeit von Betäubungsmitteln im Sinne des Betäubungsmittelgesetzes in der Fassung der
    Bekanntmachung vom 1. März 1994 (BGBl. I S. 35, das zuletzt durch Artikel 1 der Verordnung vom 11. Mai
    2011 (BGBl. I S. 821) geändert worden ist, in der jeweils geltenden Fassung oder von anderen psychoaktiv
    wirkenden Stoffen,
    2.
    Einnahme von Betäubungsmitteln im Sinne des Betäubungsmittelgesetzes oder
    3.
    missbräuchliche Einnahme von psychoaktiv wirkenden Arzneimitteln oder anderen psychoaktiv wirkenden
    Stoffen
    vorliegt. Die Beibringung eines ärztlichen Gutachtens kann angeordnet werden, wenn der Betroffene
    Betäubungsmittel im Sinne des Betäubungsmittelgesetzes widerrechtlich besitzt oder besessen hat. Die
    Beibringung eines medizinisch-psychologischen Gutachtens kann angeordnet werden, wenn gelegentliche
    Einnahme von Cannabis vorliegt und weitere Tatsachen Zweifel an der Eignung begründen.
    (2) Die Beibringung eines medizinisch-psychologischen Gutachtens ist für die Zwecke nach Absatz 1 anzuordnen,
    wenn
    1.
    die Fahrerlaubnis aus einem der in Absatz 1 genannten Gründe durch die Fahrerlaubnisbehörde oder ein
    Gericht entzogen war,
    2.
    zu klären ist, ob der Betroffene noch abhängig ist oder – ohne abhängig zu sein – weiterhin die in Absatz 1
    genannten Mittel oder Stoffe einnimmt, oder
    3.
    wiederholt Zuwiderhandlungen im Straßenverkehr nach § 24a des Straßenverkehrsgesetzes begangen
    wurden. § 13 Nummer 2 Buchstabe b bleibt unberührt.

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