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Diskutiere im Thema ARD Doku, Pillen für den Zappelphillip im Forum ADS ADHS: Nonsens aus Presse und Medien
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  1. #1
    Comicus Divinius

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 1.200

    ARD Doku, Pillen für den Zappelphillip

    Diese Dokumentation lief auf dem ARD zwischen 1: 15 und 2:00 Nachts und lieferte einen weiteren Beweiß, warum die GEZ mich aufregt. Schon durch den Titel hat man Suggiert, das es bei Ritalin nur darum ging, Kinder ruhig zu stellen. Praktisch jeder 5 Satz handelte davon, das man keine Medikamente geben will. Alle Eltern bis auf ein paar lehnen Medikamente ab und die anderen hatten eigentlich nur dumme Argumente, ob ihres Verzichts auf Medikamente. Die Jungen(es waren auschließlich Jungen) wurden vorgeführt wie Äffchen. Adhs wurde kaum erklärt, es wurde praktisch nur gezeigt, das Adhs Kinder(es waren alle Hyperaktiv, keine Träumerchen), praktisch gestörte Persönlichkeiten sind und bin jetzt noch entsetzt über das Niveau.

  2. #2
    AlteEiche

    Gast

    AW: ARD Doku, Pillen für den Zappelphillip

    Hehe ist sicher schon mehrfach hier diskutiert worden.

    Gibts auch schon länger, ist von 2009 oder so die Sendung.

    Dem ÖRF kannste nur bedingt einen Vorwurf machen. Die sind wie die Presse, die schreiben was Quote/Verkauf bringt.

    Wahrheit steckt da nur zufällig drin oder hängt vom Format ab.

    Mich regt GEZ mehr deshalb auf, weil ich gar keine Glotze hab und auch nichts schauen würde, wenn sie verschlüsselt senden täten.

    Aber ok, für die Tatorte, die ich gelegentlich mal schau oder mit Glück mal ne gute Doku, die nicht nach Dokutainment Kindergartenniveau gemacht ist... naaaaajaaaa...

    Viele Sendungen sind auch mit von z.b. ***********n inspiriert, die ja ihre eigenen Vorstellungen über Psychiatrie bzw. "Psyche" haben und gegen Ritalin und ADHS läuft da auch eine entsprechende Kampagne.

    Einige der seriös wirkenden Internetseiten, die über ADS umstrittene alternative Standpunkte vermitteln, sind von entsprechenden Personen gemacht.

    Ich finde auch das die ihre Standpunkte haben können, aber wieso immer diese hm verdeckte Art bei der Verbreitung des Standpunktes?

    Naja ich plauder scho wieder zu viel ...

  3. #3
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 231

    AW: ARD Doku, Pillen für den Zappelphillip

    Hi ihr Beiden,

    ja na ja ich kann schon verstehen, dass Eltern Angst vor dem Ritalin haben, es ist schon ein Medi, was die Bluthirnschranke durchtritt und es ist ja keine Heilung in dem Sinne.

    Dazu kommt noch, dass man ADHS im Kindesalter auch mittels Ergotherapie und Vt in den Griff bekommen konnte. Zumindest bei 40% der Kinder.
    Ritalin hat bereits den Ruf wie Cortison also was "schlechtes"

    Im übrigen halte ich das Ritalin nur eine für ein notwendiges Übel....ich hoffe, dass es bald eine bessere Altenative bei Behandlung von ADHS geben wird.

    ZB über eine Nanotechnologie die überschüssigen Kanäle Dopminergennervenzellen zu schließen. Es ist eine Frechheit der Pharmaindustrie nicht weiterzuforschen und sich nicht mehr zu bemühen. Das werde ich auch meiner Uniklinik vorwerfen. Insofern hat der Bericht recht, dass die Eltern mehr erwarten können und dürfen

    Das Ritalin ist das alte Hydrocortison der Neuzeit.....dazu kommt ja noch, dass durch das Ritalin nicht alle Symptome weggehen.

    Natürlich hilft das Ritalin, einem Hyperaktiven Kind und man klammert sich daran. Wir sollten aber nicht vergessen, dass es sich um eine chemische Droge handelt. Es ist nicht Dopamin und weder ein Neurotransmitter noch ein Vitalstoff, sondern es belastet die Leber.

    Das Gleiche gilt auch für das Antidepressivum und dem Neuroleptikum...dies sind keine Allheilmittel für Depression und Schizophrenie.....keine echte wirkliche Lösung, sonden nur eine peinliche Notlösung seit 40- 50 Jahren.

    Nachdenkliche Grüße Timo

  4. #4
    AlteEiche

    Gast

    AW: ARD Doku, Pillen für den Zappelphillip

    Naja, Ritalin ist und bleibt aber die Krücke mit der der ADSler klarer sieht.

    Andere tragen eine Brille, wieder andere Kontaktlinsen. Da gibts schon Nebenwirkungen. Noch mal andere lassen sich zu Hornhautlasern überreden - Große Gefahr von Nebenwirkungen.

    Ritalin ist Nebenwirkungsarm. Es tut nix in den angestrebten Dosierungen und hilft Betroffenen Kindern.

    Es geht nicht um Ritalin sondern um einen annähernd normalen Dopaminlevel.

    Das ist alles.

    Und wenn die Pharmazie sich eher für kapitalförderliche Medikamente interessiert, ist das so bestellt worden von der Gesellschaft. Es gibt keine Gesetze, die bestimmte Prozentsätze und bestimmte Forschungsgebiete fordern, im Gegenteil, die Forschung soll und wird weiter kapitalismusstromlinienförmig gemacht.

    Da kann man sich hinterher nicht beklagen.

    Ausserdem werden super Alternativen herausgegeben und ich denke das wir das Ende der Fahnenstange und Forschung da nicht erreicht haben.

    Ein Glas Bier und ein gutes Essen "belastet" die Leber auch.

    Ohne Arbeit, also ohne Last! Keine Leberfunktion

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