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Diskutiere im Thema "Beichte auf dem Sterbebett: ADHS gibt es gar nicht..." im Forum ADS ADHS: Nonsens aus Presse und Medien
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  1. #41
    Chaoprinzessin

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 46
    Forum-Beiträge: 12.434

    AW: "Beichte auf dem Sterbebett: ADHS gibt es gar nicht..."

    Hallo joncan,

    Einige jahren vor meine diagnose, hatten mich solche sachen noch irgendwie beeindruckt... Ich hatte keine andere infos. Aber noch zu helfen war ich es doch, da ich meine diagnose doch bekommen habe und dann auch medis.

    Wer nichts anders hört, kann solche quatsch auch irgendwie glauben...

    lg

  2. #42
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 45

    AW: "Beichte auf dem Sterbebett: ADHS gibt es gar nicht..."

    Trotzdem, egal bei welchem Thema erkennt man doch schon am Duktus und der Aufmachung der Seite, dass es sich um Verschwörungsspinner handelt.
    Was anderes ist, wenn seriöse Medien, wie die öffentlich rechtlichen Sender oder Tageszeitungen wie die FAZ eine ADHS-Paranoia schieben. Das macht mich wirklich wütend, weil diese Journalisten eigentlich gelernt haben sollten, sich ausreichend über ein Thema zu informieren und differenziert zu berichten.

  3. #43
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 317

    AW: "Beichte auf dem Sterbebett: ADHS gibt es gar nicht..."

    @mj71
    obwohl in mein kopf ist eine krankheit ehe heilbar und eine beinträchtigung ehe nicht,
    Ja, das ist gemeinhin der Unterschied zwischen einer Behinderung und einer Krankheit, nur klingt es ja eigentlich auch nicht freundlicher, wenn ich mir sage, "ich bin behindert" oder gar "geistig behindert", Katastrophe, also weiss ich mr manchmal auch kein Rat und denke, ich muss diese Frage nicht entscheiden. Grundsätzlich bin ich mit dir einig, denke auch, ist eine Behinderung, oder vielleicht freundlicher, ein Handicap.

    Aber wie andere denken ist mich nicht so wichtig, so lange dass ich so empfinden darf.
    Ja natürlich, es kann Dir niemand Deinen eigenen Standpunkt verwehren, schon gar nicht deine eigenen Gefühle. ich denke, wenn es emotionaler wird, gewinnt man schneller den Eindruck, man werde nicht akzeptiert, meist ist dieses Gefühl aber ja auf beiden Seiten, kämpfen beide Seiten "ums Überleben".

    @joncan
    ich denke, dass es dann schwierig wird, wenn ein Standpunkt Schaden anrichtet, zum Beispiel andere be- oder gar verurteilt und abwertet, dann kann man nicht mehr sagen: "ich bin doch nur ehrlich, sage was ich denke" .... Dann geht es nicht nur um "einen eigenen Standpunkt haben", dann sind andere direkt und real betroffen und erleben Konsequenzen.

    Deshalb wende ich mich auch gegen solche Seiten, glaube nicht, dass es egal ist, was dort steht. Ich kenne auch privat Leute, die das, was in dem Artikel steht, glauben und mit mir dann so umgehen! Deshalb bin ich nicht derselben Meinung. Man kann nicht einfach rassistische oder verurteilende, resp. anklagende Meinungen ins Internet stellen: das ist auch gesetzlich nicht erlaubt, und erfüllt den Tatbestand der Verleumdung, wenn keine fundierten Beweise vorgelegt werden. Wie bekannt, können solche Handlungen schwere Folgen auf die Psyche einzelner Menschen haben, denke da an cypermobbing, es ist eine Form der Gewalt, so etwas zu tun und zudem auch noch dumm oder unwissend. Das gilt auch, wenn es gegen eine Firma, einen Staat oder whatever gerichtet ist. Nur wird es rechtlich selten verfolgt, ausser es springt etwas dabei heraus, was selten der Fall ist.

    LG
    Dompteur
    Geändert von Dompteur (24.08.2013 um 08:53 Uhr)

  4. #44
    Chaoprinzessin

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 46
    Forum-Beiträge: 12.434

    AW: "Beichte auf dem Sterbebett: ADHS gibt es gar nicht..."

    Hallo,

    @ joncan: mich hat so was auch wütend gemacht, darum hatte ich mit der typ mich gut gestritten, ich wollte es nicht so lassen. Naja, man kann kommentieren und ich habe es genützt. Da bin ich mit dich einverstanden, auch wegen die journalisten die ihre job besser machen sollen... Da ich an manche quatsch auch geglaubt habe, oder davon beinfluss war, war ich auch dass es nicht armlos ist... Wer auf keine andere infos kommt, ist leider falsch informiert...

    @ dompteur: Ja, behinderung ist nicht besonders freundlich, aber bei ADS sage ich lieber "beinträchtigung". Geistig behindert ist auch nicht so sympatisch, aber eben, es ist wie "psychisch krank" was im kopf ist, tönt so negativ... Gibt es da viel vorurteilen und vielleicht auch ängsten...
    Dabei war ich mal mit geistige behinderte arbeiten und es sind eigentlich sehr liebe, nette menschen... Was sie geistig nicht haben, haben sie es emotional... Bei ihnen gibt es eben keine urteilen und es ist schön. Sie nehmen einem an wie er ist.

    lg

  5. #45
    N o r d f r a u

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 62
    Forum-Beiträge: 8.212

    AW: "Beichte auf dem Sterbebett: ADHS gibt es gar nicht..."

    Schade, dassEmmaAtWork und Dember sich seither nicht mehr gemeldet haben.
    Danke Fliegerlein für deine ausführliche Auseinandersetzung.

    LG Gretchen

  6. #46
    EmmaAtwork

    Gast

    AW: "Beichte auf dem Sterbebett: ADHS gibt es gar nicht..."

    Der Spruch "Fahren mit angezogener Handbremse" trifft es für mich am besten. Merke ich mir...habe aber schon wieder vergessen, wer es so beschrieben hatte...Fliegerlein??? Danke

  7. #47
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 14

    AW: "Beichte auf dem Sterbebett: ADHS gibt es gar nicht..."

    So ist das halt
    Geändert von Herbstmädchn (28.09.2013 um 22:52 Uhr)

  8. #48
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 6

    AW: "Beichte auf dem Sterbebett: ADHS gibt es gar nicht..."

    Das Thema spricht wohl stark den Wunsch vieler "Nicht-ADHS"ler an, dieser Erscheinung so bald wie möglich wieder von der Bildfläche zu verbannen, um sich sensationsträchtigeren Dingen zuzuwenden. Denn mittlerweile wird ja wohl alles und jedes mit ADHS erklärt... das ist einfach und bringt immer Ablenkung von eigenen Problemen wie die politische Unfähigkeit, mit Aggression und Gewalt in Familien umzugehen, die bedauerliche Nichtakzeptanz der eigentlichen Persönlichkeit des Menschen HINTER bzw. MIT dem ADHS oder die "Gleichberechtigung" verschiedenster Menschen.

    Ich möchte nur mal erinnern, wieviel Wind und "Therapie" um Linkshänder zu Anfang des Jahrhunderts gemacht wurde... mittlerweile regt sich keiner mehr auf, Linkshändigkeit wird akzeptiert. Der Betroffene (klingt auch noch wie ne Krankheit) bekommt Materialien und Medien, die es ihm ermöglichen, mit seiner Eigenart normal zu sein. So hoffe ich auch darauf, dass eines schönen Tages mal akzeptiert wird, dass auch ADHS`ler Menschen sind!

    ich sehe ADHS nicht als Krankheit, auch wenn einige Auswüchse davon nicht so ganz in die heutige Gesellschaft passen. Diejenigen, die darunter am meisten leiden sind ja immer noch wir selber. Und deshalb empfinde ich es auch als so beleidigend, wenn behauptet wird, dieses Leiden gäbe es ja gar nicht.

  9. #49
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Forum-Beiträge: 4.257

    AW: "Beichte auf dem Sterbebett: ADHS gibt es gar nicht..."

    Ich sehe ADHS aber ganz deutlich als Krankheit. Ich hätte auch auf der berühmten Insel meine Probleme damit.

    Wer es nicht so sieht braucht keinen Arzt und schon gleich gar keine Medikamente.


    ---
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  10. #50
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 583

    AW: "Beichte auf dem Sterbebett: ADHS gibt es gar nicht..."

    Hm, also wenn jemand auf einer ruhigen immer sonnigen Insel keine Probleme hat, dann soll er keine Medikamente nehmen,
    denn Insel und Uni-/Arbeitsstress+Großstadt+Reiz berflutung sind ja quasi dasselbe?

    Was ist ADHS denn so genau?
    In nem Thread hier wurde doch recht einstimmig beschlossen, es als Reizfilter"störung" zu sehen, wobei ich das Wort Störung dabei schon nicht mag.
    Es ist erstmal "nur" eine Abweichung von der Norm, so wie jemand, der 2m groß ist auch vom Durchschnitt abweicht.
    Wenn jemand aber 3m groß würde, dann wirds für ihn problematisch und man würde es "Störung" nennen, per se ist das "Größenwachstum" aber keine Störung.
    Gleiches gilt für ADHS, in dem Moment, in dem die "Normabweichung" das Leben negativ beeinflusst, wirds eben zur Störung.
    Ich glaube aber, dass es viele ADHSler gibt, die sich gut im Leben eingerichtet haben und es nicht als Störung sehen (und demnach auch nicht diagnostiziert werden).
    Ist halt auch immer eine Frage der Ausprägung.

    Aber prinzipiell: Wenn man etwas mehr wahrnimmt als der Durchschnittmensch, dann ist man doch noch lange nicht krank.
    Viele würden vermutlich recht gut klarkommen, so ohne Leistungsdruck, ohne diese unnatürliche und übertriebene Reizüberflutung (war gestern im Kaufland,
    DAS ist krank!), ohne Zwang zum Stillsitzen, ohne unverständliche gesellschaftliche Normen u.s.w.
    Da dies ein Traum ist, muss man sich dem anpassen und bekommt plötzlich ziemliche Probleme aufgrund des ADHS.
    Ist die "Abweichung von der Norm" hingegen so stark ausgeprägt, dass man selbst auf einer Insel überfordert wäre,
    dann kann man es für sich selber(!) in dem Moment wohl mit Fug und Recht als Krankheit bezeichnen.

    Ersteren Fällen hingegen das Recht auf Medikamentation und Therapie abzusprechen finde ich merkwürdig und ziemlich selbstbezogen.

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