Eiselein, was ist denn am Süddeutsche-Artikel auszusetzen? Ist jetzt kein "hier, Ritalin für alle"-Arzt, aber durchaus für medikamentöse Behandlung.
Mir ist dieser Satz mit den "passiven Zombien" aufgefallen, aber nachdem ich zu Ende gelesen habe, glaube ich nun, dass dem Herren da irgendwie was in den Mund gelegt wurde, damit man den ADHS-kritischen Leser zum weiterlesen animieren kann. Vielleicht hättest du auch weiterlesen sollen?*g* Ich habe nämlich nach der Zombie- und Kaffee-Geschichte erstmal weggeklickt, war dann am Ende aber doch zu neugierig. Gab nach nen paar Stellen, an denen ich erst "ääh, nein?" gedacht habe, aber meist gab es sich wieder.
Zum Beispiel las es sich erst so, als dass es kein ADHS unter Erwachsenen gäbe, nachher war dann aber richtiger von Kompensation die Rede.
Sehr schöne Abschluss:
Es geht nicht darum, dass Kinder funktionieren, sondern, dass sie in die Lage versetzt werden, sich in unserer komplexen und reizüberfluteten Welt zurechtzufinden. Es ist zynisch, betroffene Kinder in die Spirale von Ablehnung und Versagen laufen zu lassen. Ich würde mir wünschen, dass diese Grabenkämpfe zwischen Ritalin-Gegnern und Ritalin-Befürwortern endlich aufhören.
Einsfestival schau ich mir erst gar nicht an. Aber den Spruch mit der homöopathischen Quote muss ich mir merken