Hallo alle,

Runtergefahren, abgekühlt und dann auf diese seite wieder gerade eine kommentar geschickt... Diese mal sehr sachlich... Also mal eine kopie hier:

Ich muss sagen, ich verstehe die Logik von einigen hier nicht…Es scheint mich wirklich dass einigen gar nicht viel überlegen:
Zitat von Winston Smith:
“Nimmst Du Psychopharmaka? Falls ja: Hast Du mal darüber nachgedacht, daß diese vielleicht der eigentliche Grund für Deine Probleme sein könnten?”
Zuerst mal, welche Mensch nimmt Psychopharmaka ohne Leidendruck? Also, meine Problemen waren da lange vorher und sind nicht gegangen trotz viele massnahmen.
Welche Mensch nimmt längere Zeit Psychopharmaka wenn es ihm damit schlechter oder nicht besser geht? Mich geht es damit deutlich besser, obwohl ich mich für eine kleine Dosis entschieden habe da ich damit lieber vorsichtig bin. Im Supermarkt zu gehen ist etwa erträglicher geworden, ich bin dort weniger verwirrt. Am Arbeit bin ich besser konzentriert, obwohl mich einiges immer noch sehr schwer fällt. Klar, eine Wundermittel ist es auch nicht und andere Massnahmen brauche ich und suche ich immer noch als Ergänzung. Einiges habe ich auch noch vor. Nur Medikamenten zu nehmen ohne sonst anders zu probieren finde ich auch doof, aber ich kenne niemand der es so auf längere Zeit freiwillig macht und im offizielle therapeutische richtlinien mit ADS steht auch ausdrücklich dass multimodale Therapie empfohlen wird. Die meistens wollen es auch, nun, so einfach ist es oft nicht: nicht alles wird von KK übernommen und nicht immer ist jemand in der Nähe geeignet… Es stimmt, Medikament zu nehmen ist einfacher und günstiger.
Es würde mich auch freuen wenn Leute die meinen Psychophramaka sei gegen ADS schlecht, sich auch einsetzten damit andere wirksamen Therapie besser verfügbar werden, auch für knappen Budjet und auch mal sich für mehr Toleranz und Akkzeptanz einsetzen für “Andersartigkeit” im Schule und Arbeitswelt. Damit hätte wir auch unsere Medikament vielleicht ein bisschen weniger nötig, vielleicht ein bisschen weniger lang. Noch zu mich: Meine nehme ich seit 5 jahren, ich vertrage sie zum Glück sehr gut und musste nie der Dosis erhöhen, aber… Wenn ich gut ohne leben würde, wäre mich es auch lieber. Im Moment, ist mein Leben noch anstregend, früher war sie ein Qual.
Noch zu diese Zitat:
“Für kein einziges, psychiatrisches Krankheitsbild gibt es bis heute objektive Tests. Wo sind denn die wissenschaftlichen Nachweise für Stoffwechselstörungen im Gehirn, Gendefekte usw., von denen immer wieder die Rede ist? Hat irgend einer von denjenigen, die hier geschrieben haben, diese Krankheitsbilder seien wissenschaftlich fundiert, irgendwelche Beweise vorgebracht?”
Ja, es stimmt, objektiven Test zu psychische krankeheiten gibt es heute kaum… Aber es heisst noch nicht dass es sie nicht gibt, da der Leidendruck von Betroffenen sehr real ist! Auch bei ADS wird der diagnose noch gemacht aus beobachtung, berichten von betroffenen und umfeld und einige Test am PC. Einiges könnte im Hirn gemessen werden, da es abweichungen gibt, aber ist zu teuer und zu aufwändig. Wenn ich dazu ein link finde, melde ich mich. An eine forschungprojekt zu diese thema, hatte ich als “Versuchkaninchen” Teilgenommen.
Wegen genetische defekt: es gibt zwillingstudien die eine erblichkeit von 70% beweisen. Es heisst, an die symptomen von ADS haben die genen zu 70% das sagen und andere faktoren nur 30%, Es ist wohl sicher vernünftig an diese 30% der verändbar zu arbeiten, aber es bleibt doch die andere 70% die nicht veränderbar ist. So erlebe ich auch in mein leben, bei mich.
Genen die für ADS Verantwortlich sind, sind schon einige gefunden. Es wird vermutet dass es etwa 20 verschieden Genen beteiligt sind und dass es mindenstens 10 davon braucht um eine ADS zu machen.
Also, habe ich ein bisschen gesucht:
ADHS Studien - Home Dort kann sich jeden mal informieren…
Sonst noch:ADHS-Forschung: Eine Krankheit, viele Ursachen | Gesundheit | Ratgeber | Themen | BR.de

ADHS: Ärzte finden genetische Ursache für Hyperaktivität - SPIEGEL ONLINE
lg