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Diskutiere im Thema ADHS - Die erfundene Krankheit im Forum ADS ADHS: Nonsens aus Presse und Medien
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
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  1. #71
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 77

    AW: ADHS - Die erfundene Krankheit

    eine Plattform bei den ***********n, dort wird ja gewarnt in den Blog vor ihm.

    Ich habe gemerkt viele ADHS-ler bloggen jetzt mehr im Internet.
    Es ist nicht der einzige mit Web-site den ich kenne.

    Komme wieder runter über so etwas aufregen bringt nichts.

  2. #72
    Chaoprinzessin

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 46
    Forum-Beiträge: 12.456

    AW: ADHS - Die erfundene Krankheit

    Hallo Angela,

    Danke für der link! Interessant, bei der meinungsverbrecher war ich und als ich nun explodieren wollte, habe ich gerade dort gesagt, "dahinten steckt eine grosse lobby" und scheinbar hatte ich sogar richtig gespürt, auch wenn ich deswegen auf heftige gegenreaktion gekommen ist...

    Im moment, gehe ich dort nicht mehr viel, weil ich merke dass die leute ehe nicht lesen was betroffenen sagen... Aber interessant dass meine vermutung doch bestädigt wird. Nun, wer so dogmatisch ist, stellt sich mit der zeit auch selber bloss... Es gibt auch stille lesern auf so ein blog.

    @ Matte: wenn ich einige lese, geht es meine stimmung zwischen und

    lg

    - - - Aktualisiert - - -

    @ angela: ja, es gibt immer mehr ADS-blogger und einigen lese ich regelmässig... Ich habe auch einer, hatte mich über so übel sachen auch geäussert, aber bleibe vorsichtig, weil ich mich auch schützen will.

    Es gibt auch einige chaoten aus diese forum die noch ein blog haben...

    lg

  3. #73
    Chaoprinzessin

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 46
    Forum-Beiträge: 12.456

    AW: ADHS - Die erfundene Krankheit

    Auch mal wieder die letzten kommentaren bei meinungsverbrecher gelesen und . Ich schreibe lieber weiter hier oder auf mein blog...

  4. #74
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Forum-Beiträge: 4.257

    AW: ADHS - Die erfundene Krankheit

    Die Seite heißt ja schon MeinungsVERBRECHEN. Also die verbrechen Meinungen. Deren Meinung ist ein Verbrechen, zum Erbrechen. Zum Zerbrechen von Lebensläufen Betroffener.


    ---
    Zwischen Angel und Tür: Per Telefon und Tapatalk.

  5. #75
    Ehem. Mitglied

    Gast

    AW: ADHS - Die erfundene Krankheit

    Ich weiß ja auch nicht ... ist mir ja mittlerweile ziemlich egal, was andere Menschen über ADHS denken oder so reden. Wichtig ist, dass es einem gut geht, man sich selbst um sich kümmert, für sich sorgt - egal wie bzw. im Rahmen legaler Mittel.

    Krankheit ist Krankheit. Ich frage andere doch auch nicht, wieso sie dies oder jenes haben oder stelle ihre Krankheit in Frage. Jeder hat irgendeine Schwachstelle oder eine "Macke" (ist nicht abwertet gemeint) und damit gilt es zu leben und deshalb kann man doch trotzdem mit anderen Menschen zusammenleben ...

    Es gibt nun einmal verschiedene Erklärungsansätze für alles mögliche. Ist doch eigentlich gar nicht so verkehrt, sonst wird es einseitig. So kann sich jeder positionieren.

    Es geht doch nicht darum, dass irgendeiner Recht hat und der andere Unrecht. Ich muss den anderen nicht überzeugen. Ich höre mir seinen Standpunkt an und wenn er eben die Sache so sieht wie er sie sieht oder sehen möchte - ist OK. Leben und leben lassen. MITTLERWEILE bin ich da gelassener. Wie ist der Titel von Christine Berwerths Buch? "Suche dir Menschen, die dir guttun".

    Kleine Anekdote am Rande:

    Ich hatte einmal ziemlich assi HB-Wert (war ziemlich im Keller). Eine Psychologin wollte mich in Richtung Depression schieben,weil ich ja anstatt der normalen 7h eben 8-8,5 schlief und eben weniger Sport wie gewohnt in dieser Zeit trieb und eben nicht wie sonst um 5/6Uhr aufstand, sondern eben gegen 7/7h30 .... usw.. Waren noch andere Dinge, die ich nicht mit der Frau teilen konnte. Würde aber zu weit führen, das hier aufzulisten. Ja, hab mir das angehört, ihr meinen Standpunkt mitgeteilt und bin dann nach der zweiten Sitzung nicht mehr hin und hab mich anderweitig umgeschaut. "Suche dir Menschen, die dir guttun". Auch in anderen medizinischen Dingen-wenn ich da nicht mir vertraut und mir MEnschen, sprich Ärzte gesucht hätte, die mir guttun, ja, ich weiß nicht, wie ich gesundheitlich jetzt dastehen würde ...


    Ich finde kritische Stimmen hinsichtlich MPH und Co nicht so verkehrt: denn Vorsicht ist auf jeden Fall geboten. Denn wenn MPH wirklich als einzigstes Heilmittel bei ADHS gilt, sind die KAssen ganz schnell dabei, andere Therapien (GANZ) abzuschaffen, da Medikamente ja billiger sind wie Therapien. Das wäre auch nicht Sinn und Zweck der Sache. Dennoch gibt es auch hinsichtlich MPH Verbesserungen, wie z.B. Zulassung unretard. MPH für Erwachsene. usw..

    LG

  6. #76
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 77

    AW: ADHS - Die erfundene Krankheit

    Den Inhaber der Seite kenne ich, über Face er ist ein lieber Kerl und kämpft wie wir, seit Jahren gegen sein Chaos.

    In Face sind mehrer Gruppen und in Einigen Gruppen habe er und ich bemerkt haben sich SCt eingeschlichen.
    Nach größern pro und kontras und sinnlosen Kämpfen
    sind wir mit einigen Anderes raus aus dieser Gruppe und von den Anderen haben welche selber Gruppen Gegründet.

    Trotz allem habe ich diese Plattform gesucht weil ich bemerkt habe, wie Facettenreich wir ADHS-ler sind und das ist nicht nur Alters und Diagnose Zeit abhängig.
    Gerade älter und jüngere sollten sich austauschen.

    Die jüngeren können vorbeugen mit dem Wissen der Älteren und die Älteren können mit den Wissen der jüngeren auch ihr leben verbessern.
    Wenn den es Beide Seiten es wöllten.

    doch auch hier scheint mir das Generationen Problem was in Deutschland auch unter den Stinos herrscht vorzuliegen.
    Geändert von Angela L Bra (21.05.2013 um 14:26 Uhr) Grund: Satz gefehlt

  7. #77
    Kennt sich hier aus

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 909

    AW: ADHS - Die erfundene Krankheit

    Susanna schreibt:

    Ich finde kritische Stimmen hinsichtlich MPH und Co nicht so verkehrt: denn Vorsicht ist auf jeden Fall geboten. Denn wenn MPH wirklich als einzigstes Heilmittel bei ADHS gilt, sind die KAssen ganz schnell dabei, andere Therapien (GANZ) abzuschaffen, da Medikamente ja billiger sind wie Therapien. Das wäre auch nicht Sinn und Zweck der Sache. Dennoch gibt es auch hinsichtlich MPH Verbesserungen, wie z.B. Zulassung unretard. MPH für Erwachsene. usw..

    LG
    Liebe Susanna,

    da sprichst du einen wichtigen Punkt an!

    Tatsächlich gibt es ja auch Forschungsergebnisse, die darauf hinweisen, dass bei einem ADS oder ADHS keine Verbesserung durch ZUSÄTZLICHE Ergotherapie oder Psychotherapie nachgewiesen werden kann, wenn die Betroffenen medikamentös gut eingestellt sind.

    Da müsste man wieder differenzieren - geht es um die allgemeine (berufliche, leistungsorientierte) "Funktionsfähigkeit" (die ja meist in erster Linie gewollt ist)

    oder um die fachlich gut begleitete Hilfe zur Selbsterkenntnis, zum besseren Selbst-Verständnis und damit zu einer ganzheitlichen Verbesserung dessen, was man unter "Gesundheit" verstehen kann.

    Und mindestens in diesem Bereich halte ich eine gute therapeutische oder beraterische Begleitung in vielen Fällen für äußerst wünschenswert!

    Deshalb ist aus meiner Sicht auch die so viel gepriesene VT nicht immer das Maß aller Dinge. Sondern ebenfalls Körpertherapien und - ganz wichtig - systemische Therapie. Denn die Betroffenen leben ja nicht allein auf einer Insel, sondern innerhalb ihrer Familie oder Partnerschaft oder in einem anderen sozialen System.

    Liebe grüße,

    Luzie

  8. #78
    Chaoprinzessin

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 46
    Forum-Beiträge: 12.456

    AW: ADHS - Die erfundene Krankheit

    Aus mein erfahrung, und es gilt für mich (nicht umbedingt für alle!) nach 5 jahren ADS-diagnose: Medis helfen sehr viel, vor allem dass umsetzten was ich will, aber nicht gut kann, und was mein umfeld von mich erwartet...

    ADS-verstehen, mit ADSler reden hat mich auch sehr viel geholfen, weil wenn ich besser verstehe wie ich ticke, besser damit umgehen kann. Gleichgesinnte hilft es mich, mich so anzunehmen und bei mich ist eine zentrale punkt: erfolg gibt es mehr, wenn ich ein weg suche der mich passt, als wenn ich mich ändern will...

    Umfeld beziehen, mit menschen reden... Ich merke dass es auch sehr wichtig ist und bin dabei. Was nützt alle meine kompensationstrategien, wenn der umfeld gar nicht mitmacht und keine ahnung hat wie mit mich umgehen? Am arbeit ist wichtig dass sie um meine vergesslichkeit wissen und dass es besser ist, wenn alles schriftlich wird (wie man es ganz konkret macht ist immer wieder zu verhandeln). Ich melde mich auch, wenn 2 menschen gleichzeitig reden, weil ich damit nicht umgehen kann... Auch dass man ruhe braucht, muss der umfeld oft wissen... Mein freund schmeisse ich aus der küche, wenn ich kochen will. Jeden mensch hat ehe seine bedürfnissen, wir auch und deswegen finde ich auch dass es "normal" sein sollte, dass der umfeld darauf eingeht. Es klappt auch.

    lg

  9. #79
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 77

    AW: ADHS - Die erfundene Krankheit

    Was arbeitest du @ mj71?

  10. #80
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 43
    Forum-Beiträge: 2.633

    AW: ADHS - Die erfundene Krankheit

    Also ganz nachvollziehen kann ich das bis heute noch nicht, warum gerade ADHS so ein Reizwort in der Gesellschaft darstellt.

    Vergleichen wir mal ADHS mit anderen so genannten erfundenen Krankheiten wie CFS oder Burnout, so steht der Leumund von ADHS mit Abstand am beschissensten da.

    Versetzen wir uns mal in die "Denkweise" des Volkes (die in etwa auch der Denkweise der meisten Psychiater entspricht, so muss der chronische faule Mensch und Leistungsverweigere sich eine Krankheit einbilden, damit er eben nicht als Totalfaulenzer dahsteht. Hier steht ihm z.B. ADHS zur Verfügung, das Chronic Fatigue Syndrom oder auch das Burnout. So weit die Theorie.

    Die Burnoutler, ursprünglich auch alles "Faulenzer", haben es mittlerweile fast schon zu einer Anerkenntnis als Depressive, also als tatsächlich Kranke geschafft.

    Die CFSler sind noch weit davon entfernt. Dennoch würde doch auch hier niemand auf die Idee kommen, zu sagen, der CFSler (oder von mir aus Narkoleptiker) bildet sich diese Kranheit ein, mit dem Ziel a) seine Faulheit zu rechtfertigen und b) um auf Kosten des Gesundheitssystems an Drogen wie Amphetamin heranzukommen, die auf der Straße zu kaufen er sich augrund seiner Faulheit nicht leisten kann. Beim ADHS nun ist diese, im Prinzip völlig abwegige Spinnertheorie jedoch die naheliegendste und weit verbreiteste, wie gesagt nicht nur im Volke - auf des Volkes Meinung könnte man ja noch weitesgehend verzichten, schließlich hätten wir ja auch die Todesstrafe oder Franz Beckenbauer als Bundespräsidenten, wenn man auf des Volkes Meinung hören würde - sondern eben auch in so genannten Fachkreisen, also unter Psychiatern und Psychologen.

    Woher kommt das eigentlich?

    Sicherlich gibt es ein psychologisches Phänomen in der Masse, wonach jeder, der aus selbiger hervortritt - ob er nun ein Buch schreibt, einen Achtausender besteigt, eine Partei gründet oder sich eben eine Krankheit "einbildet", spielt gar keine Rolle - zunächst einmal als Spinner gilt, der erledigt werden muss. Denn sich zu unterscheiden ist grundsätzlich ein Verbrechen in den Augen derer, die sich gleichen.

    Aber dieses Phänomen allein erklärt den Hass auf ADHS eigentlich auch nicht.

    Ich kann es mir eigentlich nur so erklären. Bei anderen "erfundenen" Krankheiten wie die oben angesprochenen, ist es der Erwachsene, der sich diese Krankheiten einbildet, um legal und umsonst an Drogen heranzukommen.

    Beim ADHS ist es aber so, dass erziehungsunfähige bis erziehungsunwürdige Eltern sich aus dieser Situation heraus einbilden, dass ihre Kinder ADHS haben könnten, um damit a) ihre Unfähigkeit zur Erziehung zu verdecken und b) die Kinder so unter Drogen setzen zu können, dass sie leichter handhabbar werden. Das ist wie gesagt nicht allein Volksmeinung, sondern "Wissenschaftsmeinung", die Kinder werden z.B. nach dem "legendären" Familientherapeuten Prof. Reinhard Voß - um nicht immer wieder den vergleichsweise langweiligen Hüther bemühen zu müssen - (und seinem noch legendäreren Büchern "Pillen für den Störenfried" oder "Anpassung auf Rezept" auf diese Art und Weise, Zitat: "chemisch diszipliniert". Frei übersetzt, früher erhielt der faule, ungezogene, vorlaute Bengel ein paar hinter die Löffel. Dies ist heute nicht mehr möglich, weil die Nachbarn dann das Jugendamt anrufen. Deswegen muss das Kind eben heute "chemisch diszipliniert" werden.

    Nun, so mein Erklärungsversuch weiter, hat unsere Gesellschaft, da sie ja ständig mit Gewaltdarstellungen und Nachrichten übergossen wird, ja eine recht hohe Toleranzschwelle bezüglich der Gewalt entwickelt. Wenn also beispielsweise irgend ein ***** im Osten abgestochen wird oder sonstwo irgend ein Obdachloser totgeprügelt oder ein Behinderter aus dem Rollstuhl gekippt wird, wird das durchaus hingenommen. Gibt auch keine Schlagzeile, allenfalls Meldung, 10 bis 20 Zeilen, Rubrik "Vermischtes". Es sei denn es handelt sich um Gewalt gegen Tiere oder Kinder; da wird der Deutsche traditionell fuchsteufelswild. Meine Vermutung ist nun die, dass die Behandlung von ADHS eben unter die Rubrik "Gewalt gegen Kinder"/"Kinderschänderei" gerechnet wird. Nur so kann man es eigentlich auf Seite 1 schaffen. Und nur so wird der Hass erklärlich. Bin aber gerne für andere Erklärungen offen, weil ich letztendlich da echt irgendwie ratlos bin.

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