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Diskutiere im Thema ADHS - Die erfundene Krankheit im Forum ADS ADHS: Nonsens aus Presse und Medien
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  1. #111
    Kennt sich hier aus

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 909

    AW: ADHS - Die erfundene Krankheit

    IonTichy schreibt:
    Das gilt aber nur für die böse Pharmaindustrie, die nur auf das Geld aus ist und der man deshalb besonders auf die Finger schauen muss.
    Die sanfte selbstlose menschenfreundliche und nebenwirkungsfreie alternativmedizin kann man schließlich aus Prinzip nicht mit solchem wissenscahftlichem Zeug untersuchen, da kommt ja nur Unfug dabei heraus, und deshalb braucht man da auch keine Wirksamkeitsnachweise.
    Der Glaube allein versetzt Berge.

    Und eine Krankenkasse, die sich da nicht anpasst, bekommt ganz schnell schlechte Presse.
    Genau.

    Es muss danach gesucht werden: "Was hilft dem Einzelnen"?

    Yalom (mein Held!) sagt, dass für jeden Patienten eine "neue - persönlich auf ihn zugeschnittene" Therapie gefunden werden muss. Das sehe ich ebenfalls so.

    Luzie

  2. #112
    Chaoprinzessin

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 46
    Forum-Beiträge: 12.418

    AW: ADHS - Die erfundene Krankheit

    Hallo smile,

    Ja, wie intensiv wir etwas erleben ist schon etwas... Wir können durch etwas traumatisiert sein, dass andere nicht so viel ausmacht...

    Aer es gibt noch etwas anders dazu: Als kind reagieren wir deutlich wenn wir uns unwohl fühlen... Schreien, quegelen, heulen... Was macht der umfeld damit? Ist der umfeld verständnissvoll, wird er die grenzen dieses kind respektieren und lernen wo sie stehen. So lernt diese kind auch seine grenzen zu respektieren. So haben meine eltern gemerkt dass es mich sehr unwohl war im manche restaurant, weil ich ihnen auch der abend mit meine geschrei vermiesen habe... Dann sind sie nicht mehr mit mich dorthin... Ein weile konnte ich mit meine heftige emotionen eigentlich gut umgehen: zulassen, wie eben kindern spontan machen... Ich kennte nicht anders, war damit vertraut...

    Aber dann gab eine lehrerin die auf meine spontan gefühläusserung grob reagiert hatte, mich unten druck gesetzt hatte, mich gesagt, es ist doch kein grund zu heulen, oder angst haben... Auch im schwimmbad hat sie mich im wasser geschmissen (ich weiss von meine mutter, selber hatte ich vergessen, verdrängt).

    So was hat mich traumatisiert... Es hat viel schaden angerichtet und so habe ich vor allem gelernt, meine empfindungen nicht mehr ernst zu nehmen, nicht mehr zu mich zu sorgen...

    Ich empfinde, sicher aus diese erfahrung, heftige emotionen halb so schlimm, wenn ich sie zulassen darf. Aber wenn es mich verboten wird zu fühlen, habe ich der eindruck, es wird mich verboten zu leben, überhaupt...

    @ matte: durch was du sagst, ist klar wieso er zu dein ex geworden ist

    lg

  3. #113
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 77

    AW: ADHS - Die erfundene Krankheit

    *grummel* ich muss mir angewöhnen nach den Seitenzahlen zu schauen.
    Ich komme hier noch nicht mit der such Struktur zurecht, wo was steht von mir. Und vergesse immer nach den Seiten zu schauen.*grummel*

  4. #114
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 77

    AW: ADHS - Die erfundene Krankheit

    Beim überfliegen gelesen:

    Pharmaindustrie:

    der Geld - Gewinn an Kopfschmerztabletten, Schmerztablette und an den zusätzlichen Nahrung- Ergänzungsmitteln, ist weit aus größer als bei Anti Depressiva, Medikinet, Diabetes. Selbst der Bluthochdruck bringt nicht soviel ein. Das habe ich von einer ehemaligen Apothekerin.

    Denn die Inhaltsstoffe in den Antidepressiva und dazugehörigen Gruppen sind viel Teurer als die für Kopfschmerztabletten und andere. Oder warum versucht die Pharma Industrie es über Omega 3 Fettsäuren das Geld noch zu machen??

  5. #115
    pero

    Gast

    AW: ADHS - Die erfundene Krankheit

    auf die studie der zwillinge eingegangen?
    Verstehe nicht worauf die Frage zielt.
    Ich kann nicht erkennen worauf die Präsentation beruht, aber so wie ich das lese wird hier auch davon ausgegangen das die Genetik eine durchaus wichtige Rolle spielt.

  6. #116
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene(r)
    Alter: 51
    Forum-Beiträge: 2.680

    AW: ADHS - Die erfundene Krankheit

    Angela L Bra schreibt:
    Selbst der Bluthochdruck bringt nicht soviel ein. Das habe ich von einer ehemaligen Apothekerin.
    Ähm - bist Du sicher ?
    Speziell bei Novartis habe ich vor einer Weile mal nachrecherchiert, und deren Umsatz allein mit ihrem wichtigsten Blutdruckmedikament ist etwa 4 bis 5 mal höher als mit Ritalin.
    Damit meine ich nicht in Deutschland, sondern den Weltmarkt.

    Und da wir grad beim Thema Blutdruck sind:
    Es hat eine gewissse Berechtigung zu sagen:

    Das ist im Wesentlichen ein Gesellschaftliches Problem. Die Leute sollten einfach anfangen mehr Sport zu treiben, besser auf ihre Ernährung achten, und sich nicht ganz so sehr von den Ansprüchen ihrer Umwelt vereinnahmen lassen so zu sein wie diese Umwelt das fordert.
    Denn letzlich geht es bei Blutdrucksymptomatik allermeistens darum, in dieser Welt als Rädchen in einem Getriebe zu "funktionieren", wie es verlangt wird. Die Medikation hift dabei, diesen Ansprüchen gerecht zu werden und sich anzupassen.
    Die Pharmaindustrie macht Milliarden damit, solche schnellen Lösungen zu propagieren, die aber lediglich Symptombekämpfung leisten und die Ursachen außer Acht läßt. Um den wahren Ursachen auf den Grund zu gehen, wäre Psychotherapie, Körperarbeit, eine Ganzheitliche herangehensweise viel wichtiger, aber das will natürlich die Pharmaindustrie nicht, die will lieber Geld verdienen. Also wächst der Markt an Blutdruckmitteln ugehemmt weiter.
    Die Medis "helfen" den Betroffenen, wie Zombies weiter ihren Anforderungen nachzukommen, obwohl ihr Körper eigentlich "Stop" rufen will.
    Dass es im Zusammenhang mit Blutdruckmedikamenten zu erheblichen psychischen Abhängigkeiten kommen kann liegt ja wohl auch auf der Hand.
    Angesichts dieser Umstände wäre sicher angebracht, eine medikamentöse Therapie von Bluthochdruck erst nach Ausschöpfung aller anderen Therapeutischen Möglichkeiten in Betracht zu ziehen (Psychotherapie, Verhaltenstherapie, Nahrungsumstellung, ggf. Rückstufung der überzogenen eigenen beruflichen Ansprüche etc.)

    Wie gesagt, es gibt eine gewisse Berechtigung. Das heißt aber nicht, das ich diese Argumentation richtig oder gut fände. Es ist lediglich so, dass sie sich plausibel darstellen lässt und für zahlreiche Menschen mit Blutdruckproblemen sogar zutrifft.
    Trotzdem greift es in vielem einfach zu kurz und wird den Betroffenen nicht gerecht. Zudem ist diese Argumentation in einem Ausmaß bevormundend, die in diesem Fall sogar nichtbetroffenen klar wird. Dass das so ist, hängt mehr mit der öffentlichen Wahrnehmung des Störungsbildes zusammen und mit deren Bewertung, als mit den Tatsachen an sich.

  7. #117
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 77

    AW: ADHS - Die erfundene Krankheit

    @ Ion tichny
    Bluthochdruck Tabletten, bezogen auf Schmerztabletten, nicht zu MPH.

    Es sind bei den Schmerzmitteln usw. (nicht bei Antidepressiva ect.) die Inhaltsstoffe die so Preiswert sind Heute, das die Medikamente eher die hälfte kosten müssten als vor 25 jahren.
    Geändert von Angela L Bra (28.05.2013 um 17:18 Uhr)

  8. #118
    pero

    Gast

    AW: ADHS - Die erfundene Krankheit

    Das ist im Wesentlichen ein Gesellschaftliches Problem.
    In meinen Augen ist das eine überhebliche Ausssage.
    Es ist AUCH ein gesellschaftliches Problem, aber mehr Bewegung löst nicht alle Probleme, insbesondere Bluthochdruck ist NICHT abhängig von Bewegung.
    Damit sage ich nicht: Bewegung wäre falsch, aber sie ist eben NICHT IMMER die richtige Antwort.
    Es hat schon seine Gründe warum Menschen heute älter werden, AUCH weil Bluthochdruck flächendeckend behandelt wird.

    lg
    pero

  9. #119
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 45
    Forum-Beiträge: 340

    AW: ADHS - Die erfundene Krankheit

    Die meisten "Hochdrücke" sind essentiell.

    Das bedeutet letztendlich, dass keiner wirklich so genau sagen kann, was die tatsächlichen Auslöser sind.

  10. #120
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene(r)
    Alter: 51
    Forum-Beiträge: 2.680

    AW: ADHS - Die erfundene Krankheit

    Um vielleicht jedem aufkommendem Shitstorm zuvorzukommen:
    Das was ich da bezüglich Bluthochdruck geschrieben habe ist nicht meine Meinung.
    Es ist aber das, was herauskommt, wenn man die typische anti-ADHS Rhetorik auf Bluthochdruck anwendet.

    Wenn man das so liest wir einem ganz zurecht schlecht dabei.
    Richtig, es ist arrogant und überheblich, greift zu kurz, ist unfair etc.

    Trotzdem versteht jeder, was gemeint ist mit diesen "Argumenten".

    Eine solche Darstellung über Bluthochdruck stößt völlig zurecht sofort auf Ablehnung.

    Was ich aber sagen will ist, dass die Argumentation wirklich völlig analog zur antiADHS-Diskussion geführt ist.
    Dort findet sie aber TATSÄCHLICH genau so statt, und stößt in weiten Teilen der Bevölkerung nicht auf diese Ablehnung.

    Also führe man sich mal vor Augen, was man einem Bluthochdruckpatienten mit einer solchen Argumentationsweise zumutet.
    Das ist genau das selbe, wie es uns gegenüber zur Zeit (noch?) geschieht.

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