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Diskutiere im Thema zum Aufregen... im Forum ADS ADHS: Nonsens aus Presse und Medien
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  1. #11
    Fühlt sich hier wohl

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 55
    Forum-Beiträge: 457

    AW: zum Aufregen...

    Da ich keinen neuen Thread anlegen kann (irgendwie kommt immer wieder ne komische Meldung, ich soll einen aussagekräftigen Titel wählen… bitte um Erklärung hierzu, hab schon vieles probiert und aufgegeben) - mein Spiegel-Text hier:

    DER SPIEGEL*4/2013 - Hirnschwund durch Psychopillen?

    Ich weiß nicht, ob der Artikel schon hier Thema war. Noch weniger weiß ich, was sich der Autor dabei gedacht hatte: in der Einleitung und im dritten Absatz gleich zweimal "ADHS" schreiben und dabei über völlig andere Medikamente zu berichten. Quid pro quo vom Feinsten.

    Dass Neuroleptika, um die es im Artikel geht, nicht ganz unerhebliche Nebenwirkungen haben können, ist nicht seit gestern bekannt und wird von niemandem geleugnet. Aber warum werden diese antipsychotischen Mittel im ADHS-Kontext erwähnt?

    Und dass Psychopharmaka generell "Ursachen" von Störungen beheben würden (Absatz 5), hat nie jemand ernsthaft behauptet. Vielmehr widerlegt der Autor ein Argument, das niemals fiel. Es ist gut genug, dass sich mit Medikamenten die schlimmsten psychotischen Symptome lindern lassen - die Nebenwirkungen sind ein Preis dafür, dass die von Psycosen betroffenen Menschen oft ein Leben unter "Gesunden" führen können.

    SPIEGEL-Leser wissen bekanntlich mehr - jedenfalls mehr als so manche SPIEGEL-Autoren, die sich immer mal wieder als erfrischend inkompetent outen; was nicht weiter schlimm wäre, wären solche Artikel nicht doch ziemlich meinungsbildend.

    Was ist das Ziel dieser dauerhaften Verleumdungskampagnen? Oder sind solche Autoren tatsächlich einfach nur dumm?

  2. #12
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 5.009

    AW: zum Aufregen...

    Der Autor hat das sehr ungeschickt geschrieben, bzw. so, dass man auch meinen könnte, dass Neuroleptika auch bei ADS verordnet werden. Er hätte das vielleicht besser trennen sollen und nicht gleich mehrere Erkrankungen in einem Atemzug nennen sollen!

    Tatsächlich geschrieben hat er aber, dass bei ADHS der Verbrauch von MPH steigt. ( was ja auch stimmt, durch mehr Wissen und gezielte Diagnostik )

    Womit er nicht unrecht hat, ist, dass häufig Neuroleptika bei Kindern mit dissozialem, impulsiven “Trotzverhalten“ verordnet werden. Also z.B. Kindern u Jugendlichen, die zu Gewaltausbrüchen neigen u die schwer steuern können.

    Dies sollte kritisch betrachtet werden, vor allem wg. der Langzeitfolgen.

    LG Emely

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