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Diskutiere im Thema Öffentlichkeitsarbeit im Forum ADS ADHS: Nonsens aus Presse und Medien
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
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  1. #1
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 1.439

    Öffentlichkeitsarbeit

    Hallo Leute,

    erstmal finde ich es prima, dass es jetzt für die Medien zwei Bereiche gibt. Einen wo gutes geteilt werden kann und einen, wo der Unsinn geteilt und gemeinschaftlich darüber geärgert wird.

    In mehreren Threads habe ich jetzt die ziemlich ähnlichen Inhalte gelesen. Alles in allem eben Frust darüber, was für ein Unsinn in den Medien bzgl. ADHS, Therapie, Ritalin und Neruoenhancement verbreitet wird. Meinem Empfinden nach häufen sich Threads mit solchen Inhalten gerade. Kein Wunder, denn unsinnige Presse wird derzeit auch gerade gehäuft verbreitet.

    Aus diesem Ärger heraus hat sich in einem anderen Thread (ZDF) eine angeregte Unterhaltung darüber entwickelt, wie man gegen diese haarsträubende Meinungsbildung angehen könnte. (Vermutlich nicht nur da) Da wurden bereits einige ziemlich gute Ideen gesponnen und über Realisierungsmöglichkeiten debattiert.

    Als ein Baustein wurde auch das zur Verfügung stellen von Informationen genannt. Den empfinde ich auch als sehr wichtig. Vor allem da auffällig ist, dass immer wieder ähnliche Inhalte verbreitet werden. Dabei ist die Forschung ja recht aktiv. Von neuen Studienergebnissen werden aber nur die berichichtet, in denen ein ach so starker Zuwachs von Diagnosen und Mediakemntierungen geschrieben wird. Unabhängig von der Güte der Studie. Weiterhin wird verbreitet, Mädchen seien weniger häufig betroffen, obwohl es auch da gegenteilige Studienergebnisse gibt. usw. usw. Darüber hinaus kommen viele Studien zu gegensätzlichen Ergebnissen.
    So wäre eine meiner Ideen, solches Studienmaterial zu sammeln und aufzubereiten. Metaanalysen und auch einzelne kontroverse Studienergebnisse zur Verfügung zu stellen. Eine kleine Sammlung befindet sich eh auf meinem PC, auch habe ich Zugang zu weiterem Material aus Fachzeitschriften etc. Nur habe ich nicht die Zeit, diese Fülle an Material vernünfitg durchzugehen. Vielleicht mag mir da jemand helfen.

    Damit diese ganzen anderen guten Ideen, wie man dem momentanen Trend der "Informationsverbreitung" gegensteuern kann, nicht im Sande verlaufen, wäre es schön, wenn wir das hier nochmal gezielt aufbereiten könnten. Damit es auch die User erreicht, die den anderen Thread nicht gelesen haben, damit nicht in mehreren Threads Leute Ideen spinnen und am Ende doch nichts passiert, weil der eine vom anderen nichts weiß. Sondern hier mal gezielt Ideen bündeln und mit gemeinschaftlicher Energie dann auch kleinschrittig in diese Richtung aktiv werden können, wo jeder seine Ressourcen einbringen kann. Der eine verfügt über Pressekontakte, der andere über dieses oder jenes. Gemeinsam sind wir stark. :-)

  2. #2
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 45

    AW: Öffentlichkeitsarbeit

    Ich war einer von denen, die eine professionelle Öffentlichkeitsarbeit angeregt haben und werde deswegen meinen Senf gleich dazugeben. ;-)

    Wir müssen unterscheiden zwischen speziellen Studien und neuen Forschungsergebnissen, welche sich nur besonders interesserte Laien und Leute vom Fach ansehen werden, und grundlegende Informationen zum Thema ADHS, dem aktuellen Forschungsstand und vor allem den größten Mißverständnissen.
    Wenn wir die breite Öffentlichkeit angehen möchten, wäre es Aufgabe einer effektiven PR, erstmal einen Überblick über den aktuellen Forschungsstand zu bringen und vor allem aufzuzeigen, was die große Mehrheit der Wissenschaft zu ADHS sagt. Noch unklare/umstrittene Punkte kann man ebenso benennen. Also erstmal die Basisinformationen bringen, die helfen ein differenziertes Bild in der Öffentlichkeit zu zeichnen. Denn kein Journalist wird sich durch Studien durchwühlen.

    Das heißt aber nicht, dass wir für Interessierte die Studien zu sammeln und aktuelle Ergebnisse/Trends der Forschung in kurzen Überblicken verständlich für die Öffentlichkeit aufzubereiten.

  3. #3
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 1.439

    AW: Öffentlichkeitsarbeit

    ich verstehe gerade nicht ganz, wo der unterschied ist. eben, kein journalist etc. wird sich durch berge von studien kämpfen um ein differenziertes bild zu zeichnen. die leute stehen aber auf "ergebnisse". so zitieren eben alle gegenseitig die immer gleichen ergebnisse, die gerade ins bild passen. momentan eben der quatsch von der barmer. um dagegenzuhalten brauchts also ebenfalls studienergebnisse, die es auch gibt. nur liest und/oder verbreitet das keiner.
    also müssen die leute einerseits mit basisinformationen gefüttert werden, andereseits mit studien, die der momentanen meinung der breiten masse widersprechen und gerne eben auch kontroversen aufzeigen.
    du schreibst, einen überblick über den forschungsstand geben. nichts anderes meine ich doch. aber wie willst du das anstellen, ohne entsprechendes material zu lesen und so aufzubereiten, dass sich das jemand überhaupt anhört?

    ich denke, es sind verschiedene schienen an denen man ansetzten und die man zusammenführen muss. das ist nur eine davon und der bereich, in dem ich meinen beitrag leisten kann. wenn dann also was über das suchtpotenzial von ritalin verbreitet wird, würde ich gerne studie xy dagegen halten, die besagt, dass die gefahr von drogenmissbrauch durch die medikation sinkt usw. da will ich nicht in alle breite die studie darstellen, sondern einfach eine andere meinung dagegen halten, mit welcher ich mich sogar auf studie xy beziehen kann.
    die leute stehen doch auf "die wissenschaft hat festgestellt"...

  4. #4
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen:
    Forum-Beiträge: 1.004

    AW: Öffentlichkeitsarbeit

    Liebe Freunde,
    würde mich Euch gern anschließen. Forschung abarbeiten ist außerhalb des wissenschaftlichen Sektors ein Höllenaufwand - ich hab mal promoviert u weiß, was das heißt.

    Außerdem gibt es bereits Seiten, welche neue Rezensionen über die neuste Forschungslit. abdrucken. Auf diese Vorarbeit könnte man gut verweisen, damit Journalisten leichter zugreifen können.

    Für die Öffentlichkeit könnte eine glaubwürdige Identifikationsfigur, die einen emotioalen Kontakt mit dem Thema AdHS herstellt, interessant sein.

    In den Medien sind kurze, knappe Statements besser. 3 Sätze die sitzen bringen mehr, als zu differenzierte Wissenschatlichkeit. Höchstens als Beleg in einer Reportage.

    Wisst ihr einen Prominenten ?

    Wie können wir das herausfinden?


    Herzlich grüßt

  5. #5
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 1.439

    AW: Öffentlichkeitsarbeit

    Loyola schreibt:
    In den Medien sind kurze, knappe Statements besser. 3 Sätze die sitzen bringen mehr, als zu differenzierte Wissenschatlichkeit. Höchstens als Beleg in einer Reportage.
    offenbar habe ich mich noch immer nicht klar ausgedrückt. denn zunächst habe ich nichts anderes gemeint als das. kurz und prägnant ein statement abgeben. aber ein belegbares und diesen beleg muss man schließlich erstmal haben. man sollte denn auch vorsichitg sein, was man als beleg heranzieht, um sich nicht angreifbar zu machen.

    Loyola, es wäre schön, wenn du mir zu den besagten seiten links schicken könntest.

    was ich also erstmal gemeint habe, ist nichts anderes, als in anderen threads angeregt wurde. nämlich vernünftige informationen unter die leute zu bringen. gespickt mit "wie auch prof. dr. x sagt" oder "wie studie xy ergeben hat". die informationen die wir vermitteln wollen bleiben doch die gleichen.
    zusätzlich könnte man dennoch auch in erwägung ziehen, da und dort etwas mehr an solchen infos anzubieten. denn falls jemand dann doch interesse bekommt und anfängt zu googlen, wird er in erster linie dinge lesen, die aktuell im umlauf sind. das kann allerdings nicht primäres ziel sein, denn die wenigsten werden das machen.

    es geht also darum, informationen in einer weise unter die leute zu bringen, wie es jetzt auch passiert. mit korrigierendem inhalt. da sind sich doch alle einig.
    nun, wie bildet mensch sich eine meinung, wenn er nicht wirklich über wissen zum thema verfügt und auch keine veranlassung sieht, sich dieses anzueignen?
    - er übernimmt das, was die meisten anderen dazu denken
    - er übernimmt expertenmeinungen (prof. dr., neueste studien, dieser und jener, der sich angeblich auskennt, usw. denn wenn die, die sich auskennen, das sagen, wird es wohl stimmen)

    und genau das ist auch, was derzeit läuft. die medien berichten, die leute nehmen das ungefiltert auf und übernehmen das. und die medien spicken ihre berichte prima mit solchen expertenmeinungen. somit sollten wir das auch tun. wenn das rüberkommt wie ein "das sehen wir als betroffene aber anders" ohne da auch handfeste gegendarstellungen einzubetten, nimmt das doch keiner ernst. damit meinte ich nicht, da einen schwall von wissenschaftlichen ausführungen ins feld zu führen. sondern die inhalte, die eh vermittelt werden sollen, mit "das haben x, y, und z herausgefunden" oder "x, y und z meinen das..." zu spicken. dabei noch emotionen ansprechen. nicht zu viel, aber auch nicht zu wenig. und die leute können so wie jetzt auch ein bild entwickeln ohne sich tiefergehend damit auseinanderzusetzen. aber eben ein korrekteres bild, als es derzeit von den medien gezeichnet wird.

  6. #6
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    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen:
    Forum-Beiträge: 1.004

    AW: Öffentlichkeitsarbeit

    Hallo Mel,
    du hast Dich schon klar ausgedrückt. Danke für Deine Rückmeldung.

    1.
    Für meine Region hab ich gekuckt bei:

    a) Buchempfehlungen - Regionales ADHS Netzwerk Regensburg

    Ich hoffe die Seite ist bald wieder am Netz. Da konnte ich eine Menge rauskopieren, das jetzt auf der Festpl. liegt.

    b) BKJPP und BAG präsentieren Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie

    Ich sehe weiter, was ich finde, ok?

    2.
    Hast Du einen Überblick was grad politisch läuft?
    Ich nur eine Aktion der "Kinderkommission des Bundestags" vor ein bis zweit Jahren im Hinterkopf, die aber im Sand verlief.

    In der Schweiz konnte man ja den Schutz für ADHSler rechlich verankern.

    3.
    Wenn wir fragen, was wir mit Öffentlichkeit wollen - außer dass sie uns besser versteht, ist ein konkretes politisch Ziel gefragt!
    Verstanden werden sagt hingegen ein Opfer, das sich verteidigt. Es ist zu defensiv, sofern wir glauben, dass wir etwas in die Gesellschaft bringen können, was ihr ohne uns fehlt.

    Wiss. Kompentenz ist klar wichtig, aber auf dem Feld der Klugheit sind wir - wie ich finde - oft nicht so schlecht angesehen. Aber Klugheit ist nur ein Mittel. Aber wofür?

    Ich meine,wir wollen uns besser entfalten können!
    Weißt Du, wie es bei uns der pol. Diskussionsstand aussieht? Das würde die Frage vereinfachen, welche Argumente in der Diskussion gezielt in folgender Frage angebracht werden:

    Wie können wir eine Mehrheit bewegen, damit uns der Staat besser fördert und schützt?


    Dazu gehört, sich die Frage zu stellen:
    Was wir in der öffentlichen Meinung aushalten müssen, was wir aushalten können und wo die Grenzen sind.

    Freundlich grüßt
    L.

  7. #7
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    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 1.439

    AW: Öffentlichkeitsarbeit

    hallo loyola,

    danke für die links.
    du hast gestern nach promis mit adhs gefragt. zufällig habe ich gestern bei youtube was gesehen, das gerade passte. Benjamin von Stuckrad-Barre und Christopher Laue stehen zumindest in der Öffentlichkeit und scheuen sich nicht, ihr adhs zu benennen und zu berichten, dass sie erst als erwachsene diagnostiziert wurden. Renate ******* ist schirmherrin einer aktion, von der ich bis gestern noch nichts gehört habe und ganz dem entspricht, was wir uns denken. mit vorurteilen aufräumen.
    http://www.adhs-zukunftstraeume.de/default.aspx oder ist das die aktion, die du unter 2. erwähnst?
    und wieder stellt sich mir die frage, warum nicht mal sowas groß und immer wieder durch die presse geht.

    einen überblick darüber, was derzeit politisch läuft habe ich nciht. aber sicherlich einer der anderen user hier. ich wollte mit diesem thread auch eigentlich nur die verschiedenen ideen, die in anderen threads geäußert wurden, bündeln.

    zu 3. ich denke auch, dass eine aufforderung nach verständnis nicht zielführend ist. wenn mit vorurteilen und falschen annahmen aufgeräumt wird, entsteht das von selsbt. vor einigen jahren war es noch undenkbar laut zu sagen "ich habe depressionen". heute ist das in aller munde und alle haben verständnis. eine solche entwicklung wäre wünschenswert. durch aufklärung. nicht durch gejammer. das wird wohl eher das gegenteil bewirken.
    diese vorannahmen aufgrund des unsinns, der ständig in den medien umgeht, ist auch in erster linie, was mich stört. verständnis hin oder her. erstmal sollte wohl das ziel sein, diese schubladen zu schließen, in die ADHS aufgrund von unwissenheit gesteckt wird. die damit einergehenden unterstellungen.
    kürzlich sagte jemand zu mir: "zu ADHS hab ich so meine eigene meinung." der unterton ließ nichts gutes vermuten und ich hatte in dem moment auch nicht den nerv für eine diskussion. also hab ich das ignoriert. ich vermute mal, dass diese eigene meinung nicht viel anders ist als die, die so viele haben und eigentlich auf unwissenheit/falschwissen basiert.
    ich möchte nicht zusätzliche anstrengungen haben, um meine diagnose und medikamente zu verheimlichen. ich möchte auch nicht damit hausieren und von jedermann verständnis bekommen. aber extra um verheimlichung bemühen, damit nicht eine der schubladen aufgeht und ich nochmal energie mit aufklärung im alltag vergeude, die ich in dem moment zum lernen brauche, auch nicht....so wäre es schön, wenn das in den köpfen irgendwann etwas wird, was einfach bei manchen so ist. so wie der eine dies der andere das hat, haben manche eben ADHS.

    es geht nicht darum, klugheit unter beweis zu stellen. es geht darum, dass sich in vielen köpfen gewisse meinungen verankert haben. und wenn in einem kopf die meinung von prof.dr.h verankert ist, brauchts gegenmeinungen von prof. dr. x,y und z um eine meinungsänderung zu bewirken. ein um verständnis bittender ADHS-ler wird aus der sicht sonst eher in das bild passen und die vorannahme aufgrund der meinung von dr. h bestätigen. statt diese vorannahmen zu entkräften und offenheit für echte aufklärung zu erzeugen.

    lg
    mel

  8. #8
    salamander

    Gast

    AW: Öffentlichkeitsarbeit

    aus meinem Verständnis der Pressearbeit, geht es darum Redaktionen & Öffentlichkeit
    gezielt mit Material und Pressemeldungen zu versorgen.

    Ich meine damit zunächst rein operativ nicht inhaltlich.

    Die verschiedenen Redaktionen, egal aus welchem Bereich, betreiben eigene Recherchen
    was in den Konkurrenztiteln veröffentlich wird. Ich weiß nicht, ob es jemandem aufgefallen ist,
    wie zeitnah die Artikel in Spiegel, Freundin und Brigitte beieinander lagen.

    Von Nöten, um das gewünschte Ziel zu erreichen, wäre eine Art Pressestelle, die kooridniert
    und Kampagnen ausarbeitet um zeitgleich die Redaktionen zu versorgen.

    So etwas läßt sich gut unter dem Dach der ADHS Chaoten als Selbsthilfegruppe forcieren,
    braucht aber zusätzlich einen Fachmann, der die Seriösität und inhaltliche Richtigkeit
    alleine schon durch "Rang & Titel" untermauert. In Frage kämen dafür für den deutsch-
    sprachigen Raum, C. Neuhaus und M. Winkler. Plus flankieren Prominente, die die Pressearbeit
    unterstützen und die als Aushängeschilder taugen. Wie z.B. auch Hirschhausen, fällt mir gerade
    dazu ein, kann auch jeder andere sein.

    Um Erfolg zu haben, braucht es gebündelte kontinuiertliche Aktionen in regelmäßigen Ab-
    ständen um ins Gespräch zu kommen und im Gespräch zu bleiben.

    Ich habe z.B. gestern erfahren, dass C. Neuhaus, ADSTest nicht mehr auf Kasse abrechnet,
    sondern nur noch privat, da das Honorar, das die Kassen für die Tests bezahlen, nicht mal
    im Ansatz den Arbeitsaufwand deckt, der mit den Tests verbunden ist. Die Kassen machen
    damit die Rolle rückwärts, und die Ärzte müssen mitziehen, weil sie ihre Arbeits-/Betriebs-
    kosten über die Kassenhonorare nicht decken können. Bei den Ärzten geht es um Betriebs-
    wirtschaftliche Apsekte, bei den Kassen um Kostenreduzierung.

    Eine Lobby/Verband für AD(H)Sler scheint es nicht zu geben, die national Informationen
    bündelt, verteilt, Aktionen durchführt.

    Aus meiner Sicht müßte ein Stufenplan ausgearbeitet werden. Wo soll es hingehen? Welche
    Kapazitäten & Netzwerke stehen dafür zu Verfügung? Welche Unterstützer finden wir? Wie
    finanzieren, Arbeitsmittel, Arbeitsaufwand. Wer engagiert sich ehrenamtlich, wieviel Zeit
    kann so aufgebracht werden, was muß faninaziert werden, wie kann es finanziert werden,
    usw. usf.

    LG
    Salamander

  9. #9
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 1.439

    AW: Öffentlichkeitsarbeit

    eine der ideen in irgendeinem thread war glaube ich auch, eine liste anzufertigen. und wenn ich es richtig verstanden habe ncohmal eine mit einer art textbausteinen. und unter diese ganzen unsinnigen veröffentlichungen kommentare zu setzten. die idee fand ich ganz gut. das ist ein anfang, der leichter zu bewerkstelligen ist als pressekontakte etc.

    die ärgernis erzeugenden medieninhalte werden hier ja eh geteilt. wenn dann regelmäßig unter all diesen unsinn viele von uns ihre kommentare posten, ist das doch was. damit man sich nicht jedes mal die finger wund schreibt, finde ich die idee mit textbausteinen wirklich gut. zu jeder "adhs-lüge" ein kleiner, forgefertigter abschnitt mit korrigierendem inhalt. dann sucht man sich die zum artikel passenden raus, variiert und passt es etwas an, fügt es zusammen und gut ist. statt jedes mal aufs neue ewig einen neuen kommentar zu verfassen. da könnte man ja auch links zu solchen aktionen wie "zukunftsträume" und positivbeispielen für vernünftige berichterstattung zum thema einstreuen.
    Geändert von mel. ( 7.02.2013 um 12:34 Uhr)

  10. #10
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 1.439

    AW: Öffentlichkeitsarbeit

    ja, genau salamander. einen plan ausarbeiten. genau das wollte ich mit diesem thread bezwecken. :-)
    was du beschreibst ist das ideale, aber auch das am schwersten zu realisierende. aber ich denke, wenn wir uns alle zusammentun, kann etwas in diese richtung gelingen. eigentlich gibt es ja interessenverbände usw. man darf unterstellen, dass die nicht nichts in diese richtung unternehmen. also was müssen wir anders machen, damit das thema in den medien regelmäßig in korrekter weise dargestellt wird?

    hirschhausen ist ne gute idee. ein bekannter sympathieträger :-)

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