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Diskutiere im Thema Süddeutsche Zeitung Online: Wir haben längst amerikanische Verhältnisse im Forum ADS ADHS: Nonsens aus Presse und Medien
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  1. #1
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 50

    Süddeutsche Zeitung Online: Wir haben längst amerikanische Verhältnisse

    Eigentlich wollte ich besonders Schwachsinnige Stellen aus diesem Artikel zitieren, aber das geht nicht.

    Alle sind gleich bescheuert.


    So langsam macht mich die Fülle an medialem Dünschiss paranoid. Da stecken bestimmt die Wissentologen oder einer ihrer Handlanger dahinter

    Ich gehe mir schon mal vorsorglich einen Hut aus Alufolie basteln....


    mehr bei Süddeutsche Zeitung Online

  2. #2
    Indigowoman

    Gast

    AW: Süddeutsche Zeitung Online: Wir haben längst amerikanische Verhältnisse

    Wenn ich hier die Warnungen lese, bin ich ganz froh, dass die Ärzte mir nie ein Medikament gegen ADS (bei mir ohne Hyperaktivität) verschrieben haben. Die dachten immer, ich hätte irgend welche anderen psychischen Störungen. Jeder Arzt bescheinigte mir irgend etwas anderes. Ich weiß noch nicht mal, was im letzten Attest für die Rentenanstalt stand (als ich meine Erwerbsunfähigkeit genehmigt bekam)... Auf jeden Fall nicht ADS. Denn die Ärzte verschreiben mir keine Medikamente. Früher war ich scharf darauf, weil ich dachte, das wäre die Lösung, um meinen Alltag zu bewältigen. Aber wenn ich das alles so lese, dann denke ich nun, dass es doch ganz gut so ist. Mittlerweile habe ich auch ein paar Strategien ohne Tabletten gefunden. Nur wenn zuviel innerhalb kurzer Zeit passiert, wächst mir immer noch alles über den Kopf. Ich käme am besten klar, wenn der Tag 30 statt 24 Stunden hätte.

    Indigowoman

  3. #3
    Simönchen

    Gast

    AW: Süddeutsche Zeitung Online: Wir haben längst amerikanische Verhältnisse

    Hallo,

    was für ein Müll. Gibt es eigentlich noch IRGENDEINEN enrstzunehmenden Juornalisten, der interessante, nicht reisserische Berichte verfasst.?

    Ich bin da mit meinem Latein am Ende und weigere mich mitllerweile immer mehr, diesen Müll zu lesen.

    wütend,

    S.

  4. #4
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 51

    AW: Süddeutsche Zeitung Online: Wir haben längst amerikanische Verhältnisse

    schlagt mich tod, aber der reporter hat recht als er sagt das eltern diese pillen selbst einmal probieren sollten. Das depressive gefühl eines heftigen rebounds kann man als elternteil sonst nicht nachvollziehen. Sehe es selber an bekannten. Die wundern sich wenn das kind auf einmal heul anfälle bekommt und nur noch traurig ist. Ich weiß das es am rebound liegt.
    Und es ist so das die medis oft zu leichtfertig verschrieben werden. Ich finde stimulanzien sind das letzte Mittel!
    ( Nehme selbst Attentin.)

  5. #5
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 3.178

    AW: Süddeutsche Zeitung Online: Wir haben längst amerikanische Verhältnisse

    Ist es nicht so, dass Ritalin bei nicht AD(H)Slern nicht oder anders wirkt?

    Somit wäre ja ein solcher Versuch zwecklos?

    Jedenfalls ein unseriöser Artikel mehr, wo sich der Journalist nicht die Mühe gemacht hat, sich zu informieren und mit Fachärzten, Betroffenen oder Angehörigen zu kommunizieren.:thumbdown:

    Gesendet von meinem GT-I9100 mit Tapatalk 2

  6. #6
    N o r d f r a u

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 62
    Forum-Beiträge: 8.211

    AW: Süddeutsche Zeitung Online: Wir haben längst amerikanische Verhältnisse

    Muss dieser Käse, verursacht durch den Barmer GEK Ärztereport noch einmal
    aufgewärmt werden?

    LG Gretchen

  7. #7
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 46
    Forum-Beiträge: 12

    AW: Süddeutsche Zeitung Online: Wir haben längst amerikanische Verhältnisse

    Also ich kann dir nur sagen, das meine Kinder Stimulanzien bekommen und ich dankbar wäre wenn ich es auch schon als Kind bekommen hätte!

    Ich musste lange warten bis bei mir die Diagnose stand und ich Medikinet bekam. Depressionen hatte ich vor den Medikamenten genauso meine Kinder, uns geht es jetzt besser... alle drei ohne Depressionen.

  8. #8
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 52
    Forum-Beiträge: 3.798

    AW: Süddeutsche Zeitung Online: Wir haben längst amerikanische Verhältnisse

    Indigowoman schreibt:
    Wenn ich hier die Warnungen lese, bin ich ganz froh, dass die Ärzte mir nie ein Medikament gegen ADS (bei mir ohne Hyperaktivität) verschrieben haben.
    Blöd nur, wenn diese ganzen Warnungen falsch, überzogen, unrealistisch und was sonst noch sind ...

    Früher war ich scharf darauf, weil ich dachte, das wäre die Lösung, um meinen Alltag zu bewältigen.
    Das ist auch nicht ganz korrekt gedacht .
    Es ist auch für, die das Medi nehmen nicht DIE Lösung, sondern EIN sinnvoller und wichtiger Baustein für das Management ihrer ADHS und für viele überhaupt erst eine Möglichket, die ADS managen zu können.



    knoevenagel schreibt:
    schlagt mich tod, aber der reporter hat recht als er sagt das eltern diese pillen selbst einmal probieren sollten. Das depressive gefühl eines heftigen rebounds kann man als elternteil sonst nicht nachvollziehen. Sehe es selber an bekannten. Die wundern sich wenn das kind auf einmal heul anfälle bekommt und nur noch traurig ist. Ich weiß das es am rebound liegt.
    Sorry aber:
    Das ist völliger Mumpitz ...
    Abgesehen davon, dass man das Medikament illegal nimmt, wenn man es nicht verschrieben bekommen hat, ist es die Aufgabe des Medikamentes, eine bestimmte Wirkung zu erzielen, die voraussetzt, dass etwas an bestimmter Stelle im Argen liegt.
    Man kann also davon ausgehen, dass die Wirkung für denjenigen, der es nicht braucht, eine andere ist und somit die Ergebnisse wohl kaum auf den, dem es verschrieben wurde, übertragbar sind...

    Das wäre ungefähr so, wie wenn ich die Pillen gegen grauen Star meiner Mutter nehmen würde um zu sehen, was passiert ...
    Was soll das bringen?
    Einen Rebound wie ADS'ler ihn erleben, wird ein Nicht-ADS'ler wohl kaum bekommen können ...

    Wenn derart heftige Rebounds, wie Du sie beschreibst, auftreten, würde ich eher mal darüber nachdenken, ob Dosierung, Darreichungsform etc. evl. angepasst werden können, denn die sollten in dieser Form nicht auftreten.

    Und wenn Du schreibst, dass das Kind Deiner Bekannten "nur noch traurig" ist, dann klingt das für mich erstmal nicht nach einem Rebound ...
    Edit:
    Das klingt eher wie ein Effekt, den Martin (web4health) mal als "Wahrheitspille) beschrieben hat ... da die Betroffenen plötzlich bewusster wahrnehmen, was vorher zum großen Teil an ihnen vorbei gegangen ist, ist dieser Effekt vielfach zu beobachten.
    Das hat dann aber nichts mit einem Rebound zu tun.
    Geändert von Fliegerlein (11.03.2013 um 16:49 Uhr) Grund: Edit hinzugefügt

  9. #9
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 43
    Forum-Beiträge: 2.632

    AW: Süddeutsche Zeitung Online: Wir haben längst amerikanische Verhältnisse

    Wer Reizüberflutung als eine Ursache von ADHS sieht, zeigt damit, dass er einen Kernpunkt der Störung nicht verstanden hat, der in der Reizunterflutung besteht.

    Hyperaktivität, Impulsivität und Aufmerksamkeitsdefizit, auf denen in den Medien herumgeritten wird, sind nur oberfläche Symptome von ADHS, die Spitze des Eisbergs, der Großteil und damit die eigentlichen Probleme liegen unter Wasser und bestehen aus:

    1. Affektlabilität/Stimmungsinkontingenz

    2. Unfähigkeit Strukturen aus sich selbst heraus zu entwickeln, Angewiesensein auf Fremdstrukturierung

    3. Reizunterflutung (äußert sich dem ADHSler in Form der berüchtigten Demotivation)

    Bei Erwachsenen mit ADHS ist zudem nicht ADHS charakteristisch (am auffälligsten), sondern Komorbiditäten, wovon die wichtigste und häufigste die Dissoziation ist. Oftmals sind Angst und Depression nur Reaktion auf die Dissoziation. Auch Hyperaktivität kann sich im Erwachsenenalter sehr häufig vom ADHS vollständig losgelöst haben und nunmehr als Folge der Dissoziation auftreten. Dann ist sie durch Stimulanzien nicht mehr beeinflussbar, verschlechtert sich häufig sogar. Das gleiche gilt für die Behandlung von Angst und Depression durch AD.

    Als Faustregel gilt: Je sichtbarer das ADHS-Symptom (z.B. Hyperaktivität), desto besser ansprechend auf Stimulanzien, je unsichtbarer das Symptom (z.B. Reizunterflutung), desto schlechter ansprechend. Je früher die ADHS-Behandlung einsetzt, desto besser ansprechend auf Stimulanzien, je später desto schlechter. Je weniger Komorbiditäten, desto besser ansprechend, je häufiger die Komorbiditäten in Zahl und Ausprägung, desto schlechter ansprechend.

    Die mediale Reduktion von ADHS auf die kognitiven Defizite geht am Thema meilenweit vorbei. Es ist ungefähr so, als würde man die Schizophrenie auf das Hören von Stimmen reduzieren wollen.

    Es ist ein Mythos, dass sich Nicht-ADHSler mit Ritalin dopen könnten, um bessere Leistungen zu erzielen. Jedenfalls nicht längerfristig. Längerfristig werden sich die Leistungen verschlechtern. Es werden in der längerfristigen Leistungsbilanz die Nebenwirkungen überwiegen. Bei ADHSlern ist es umgekehrt, hier bringt eine Stimulanzienbehandlung wenn überhaupt nur längerfristig etwas.

  10. #10
    Simönchen

    Gast

    AW: Süddeutsche Zeitung Online: Wir haben längst amerikanische Verhältnisse

    Kloa, und i werd Päpstin.

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