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Diskutiere im Thema ZDFmediathek (Nachrichtenbeitrag 20. 01. 2013) im Forum ADS ADHS: Nonsens aus Presse und Medien
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
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  1. #71
    multikomplex

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Forum-Beiträge: 260

    AW: ZDFmediathek (Nachrichtenbeitrag 20. 01. 2013)

    es(das alm proj. und die stellungnahme) ist tatsächlich 2009 gewesen. ich fass es nicht, kommt mir vor wie gestern gewesen. heftig!!!

  2. #72
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 15

    AW: ZDFmediathek (Nachrichtenbeitrag 20. 01. 2013)

    was ja auch kein wunder ist, denn in punkto ADS hat alm-ötzi leider, leider nichts dazu gelernt.

  3. #73
    Gibt´s Kaffee ?

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 45
    Forum-Beiträge: 1.610

    AW: ZDFmediathek (Nachrichtenbeitrag 20. 01. 2013)

    Was der Hürther da von sich gegeben hat, hat mich auch massiv geärgert, besonders wenn mir dann Leute, von denen ich dachte, sie würden die Dinge kritisch hinterfragen, erzählen, dass das sehr gut sei.

    Leider wird oft zu schnell und zu ungenau diagnostiziert. Ein Kind, das in "kritischen Verhältnissen" aufwächst, wird in seinem Selbstverständnis genauso verunsichert, wie ein AD(H)S´ler und zeigt dann ähnliche Verhaltensweisen, die allgemein als AD(H)S diagnostiziert werden (auffälliges Sozialverhalten, Aggressivität, Hyxperaktivität.....) Das eine "echte" AD(H)S viel mehr ausmacht, wissen die wenigsten, insbesondere die "Nicht-Betroffenen". Dieser Hürther hat die pädagogische Ebene mit der neurologischen vermischt, aber da zeigt sich auch, wie wenig der eigentlich wirklich über die Situation von Betroffenen weiß. Ich habe erst als Erwachsene Medikamente bekommen, mein Hirnstoffwechsel hat es trotzdem in meiner Kindheit/Jugend nicht geschafft, die AD(H)S zu kompensieren. Bei unserer Tochter haben wir uns 2 Jahre gegen die Medikation gewehrt, weil in der Familie kein Leidendruck bestand und wir die Hoffnung hatten, dass sie mit Ergotherapie, Verhaltenstherapie und Konzentrationsgruppe lernen kann, damit umzugehen. Aber nach 2 Jahren fing bei ihr der Leidensdruck an, weil sie oft negative Rückmeldungen bzw. Rückzüge von Gleichaltrigen erlebte. Das war für uns der Zeitpunkt, der Medikation zuzustimmen. Im Nachhinein hätten wir ihr einiges erleichtert, wenn sie eher Medikamente bekommen hätte..... Sie hat sich in ihrer Persönlichkeit nicht verändert, sondern kann besser mit sich umgehen. Für mich widerlegen meine eigenen Erfahrungen den Hürther.... solche "Halbgötter in weiß" kann ich nicht ernst nehmen.
    LG Tanja

  4. #74
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 43
    Forum-Beiträge: 25

    AW: ZDFmediathek (Nachrichtenbeitrag 20. 01. 2013)

    Hallo,
    ich habe gerade einen Zeitungsartikel gefunden aus der Main-Post.
    Sie haben Herrn Professor Dr. Marcel Romanos interviewt, bezuglich der hohen Diagnoseraten in Würzburg. Er ist Direktor der Klinik und Poliklinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie der Universität Würzburg.

    Lest euch den Artikel mal durch und gebt es eurem Umfeld, die den ZDF-Beitrag für glaubwürdig erachten.
    Es gibt ja viel zu viele, die dies bei solche Beiträge ohne Hinterfragen tun.



    ADHS: Unruhe wegen eines Zahlenwerks | MAIN-POST Nachrichten für Franken, Bayern und die Welt

  5. #75
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene(r)
    Alter: 51
    Forum-Beiträge: 2.680

    AW: ZDFmediathek (Nachrichtenbeitrag 20. 01. 2013)

    Schöne Stellungname.
    Aber die Kommentare wieder


    Man will es einfach nicht akzeptieren.
    Es kann nicht sein, was nicht sein darf.
    Lieber schmeißen wir doch die ganze wissenschaftliche Forschung in den Müll,
    als unsere heiligsten dogmatischen Überzeugungen durch das Geschwätz eines jahrzehntelang Praktizierenden Klinikers und Forschers infrage stellen zu lassen.

    So wird die tatsächlich vorrangige und relevante Frage nach gesellschaftlichen Ursachen (soziale Belastungen, Trennungen, Medienkonsument, Bewegungsmangel) mit schlichtem Hinweis auf die Zwillingsforschung mal eben abgeblockt und die Behauptung aufgestellt, alles sei 'Genetik'.

    Eine Frechheit jenseits der Lebenswirklichkeit.

    Kritikpunkte sind u.a.:
    Ritalin fällt unter das Btm-Gesetz, das Suchtpotenzial ist offenbar ein Risiko, das hier komplett ausgeblendet wird. Ebenso wie die mangelnde Erforschung von Langzeitfolgen inkl. Verdacht auf Begünstigung von Parkinson im Alter, wie Hirnforscher mahnen.

    Ursachen werden nicht erforscht, indem man Symptome abstellt.
    Soll ich jetzt lachen oder weinen ?
    Was glaubt der denn, was in den letzten 20 Jahren am intensivsten beforscht wurde ?

  6. #76
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 52
    Forum-Beiträge: 3.798

    AW: ZDFmediathek (Nachrichtenbeitrag 20. 01. 2013)

    IonTichy schreibt:
    Soll ich jetzt lachen oder weinen ?
    Was glaubt der denn, was in den letzten 20 Jahren am intensivsten beforscht wurde ?
    Ja, ... leider wahr, ... Kommentare geprägt von gefährlichem Halbwissen, ... wobei der Begriff "Halbwissen" da schon eindeutig ein Lob darstellt ...

    Kritikpunkte sind u.a.:
    Ritalin fällt unter das Btm-Gesetz, das Suchtpotenzial ist offenbar ein Risiko, das hier komplett ausgeblendet wird.
    Allein der Spruch zeigt schon, wie wenig der Schreiber an Hintergrundwissen hat .... hätte er nämlich welches, dann wüsste er, dass MPH nur deshalb unter das BtMG fällt, weil man missbräculiche Nutzung in Form von "Gehirndoping" vor allem bei Studenten befürchtet und mitnichten, weil man von einem Suchtrisko ausgeht.
    Ausgerechnet das meistvergessene Medikament hat Suchtpotential... ja nee, is' klar

    Zugegeben, was Langzeitfolgen angeht, so mag man in der Tat noch nicht wissen, wie sich das Medi nach 30 und mehr Jahren auswirkt, wobei selbst das nicht korrekt ist.
    inzwischen ist das Medikament schon lange genug im Einsatz, um dort genauer hinschauen zu können, was auch getan wird, und es gibt auch schon einige große Langzeitstudien.

    Und selbst wenn es so wäre, dass im Alter Spätfolgen zu erwarten sind ... die nehme ich gerne in kauf, wenn ich bis dahin ein gutes Leben führen kann.

    Es gibt genug Menschen mit anderen Erkrankungen, die Zeit ihres Lebens Medikamente einnehmen müssen, wohlwissend, dass diese eine Belastung ihres Organismus sind.
    Menschen mit Herzptoblemen, Krebspatienten etc.

    Mein Vater hatte Krebs, musste einiges an Medi's nehmen etc ....
    Und es warzu erwarten, dass diese permanente Belastung zu einem höheren ... wie soll man das nennen ... "Materialverschleiß" führen wird.
    Mit 74 erlag er dann einer perforierten Leber, die, eben auch durch die erhöhte "Arbeitslast" durch die Medikamente mitverursacht wurden.

    Das war ihm klar, aber was wäre denn die Alternative gewesen?
    Die Medis nicht zu nehmen und bereits vor über 20 Jahren gestorben zu sein ...

    Da wähle ich lieber die erste Variante.

    Nun mag man sagen, dass man an ADHS ja nicht stirbt, ... aber wer das meint, der möge mal einen Blick auf die (nicht nur Verkehrs-) Unfall-Todesfälle unter den ADHS'lern werfen.


    Aber über sowas denken diese Kommentatoren mit ihrem Halbwissen und den oberflächlichen Schlussfolgerungen nicht nach ... ist ja auch nicht so einfach, muss man ja für nachdenken.

    Aber die Stellungnahme ist wirklich mal gut, es gibt eben auch positive und objektivere Berichte zum Thema.
    Das freut .

  7. #77
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene(r)
    Alter: 51
    Forum-Beiträge: 2.680

    AW: ZDFmediathek (Nachrichtenbeitrag 20. 01. 2013)

    Langzeitstudien sind bemerkenswert dünn gesät.

    Mag mit der wechselhaften Nutzungsweise des Wirkstoffes zusammenhängen?
    In der ADS-Therapie wird es ja nicht seit 60 Jahren eingesetzt.

    Große Gruppen von Therapeutischen Anwendern gibt es erst seit kurzem: nämlich uns.

    Aber: es wird seit 60 Jahren benutzt.

    In Amerika wird gern, schnell und häufig geklagt.
    Und zwar deshalb, weil Klagen sehr Aussichtsreich sind.

    Gegen MPH ist bislang alles Klagen gescheitert.
    Oder wurde zurückgezogen.
    Zuletzt z.B. diese:
    gesundheitstipp.ch - Beitrag Detail - Ritalin Sammelklage gegen Novartis
    (2000)
    wurde zurückgezogen:
    Novartis: Ablehnung von Sammelklage von US-Richter nochmals bestätigt | wallstreet:online
    Novartis - US-Sammelklage wegen Ritalin von den Klägern zurückgezogen | wallstreet:online

    Bis in USA mal die Anklageseite eine Klage zurückzieht, muss die Faktenlage wohl doch sehr ernüchternd für die Kläger geworden sein.

    Wenn nach 60 Jahren in einem Land wie USA sich nichts zum (erfolgreich) Klagen findet, ersetzt das zwar keine Langzeitstudie,
    spricht aber eine deutliche Sprache.

  8. #78
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 55

    AW: ZDFmediathek (Nachrichtenbeitrag 20. 01. 2013)

    Leider profitieren diese Propagandisten von der Tatsache, dass das Pathologische an Verhaltensweisen wie die Hyperaktivität sowie auch die Verschreibung von Medikamenten gegen Krankheiten, die man nicht sieht, Misstrauen hervorrufen, weil beides kontraintuitiv ist. Gerade diese Eigenschaft führt dazu, dass jeder Depp mit seinen hohlen Küchentisch-Intuitionen glaubt, besser Bescheid zu wissen.


    Ich bin nicht sehr leistungsfähig, versuche aber trotzdem, wenn möglich im Sinne der Aufklärung Informationen zu verbreiten. Beim Tagesanzeiger kommentiere ich hin und wieder, werde aber auch immer wieder zensiert.

    Kürzlich wollte ich beim Thema Schreikinder u.Ä. auf ESSENCE (Early Symptomatic Syndromes Eliciting Neurodevelopmental Clinical Examinations) hinweisen, mein Kommentar war sachlich und recherchiert, wurde aber nicht veröffentlicht. Es ist nicht verwunderlich, dass man dann den Eindruck bekommt, Leserbriefeverfasser seinen bloss eine Ansammlung von konspirationistischen Querulanten, Esoterisch-Bekifften und Vollblutpolemiker, diese kommen nämlich durch...


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