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Diskutiere im Thema ZDFmediathek (Nachrichtenbeitrag 20. 01. 2013) im Forum ADS ADHS: Nonsens aus Presse und Medien
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  1. #11
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 45

    AW: ZDFmediathek (Nachrichtenbeitrag 20. 01. 2013)

    Ich habe es schon in einem anderen Thread geschrieben. Es wird Zeit, dass wir mit professioneller PR urückschlagen und die überdurchschnittliche Diskriminierung von ADHS abdrehen. Unter anderem Herrn Hüther das Handwerk legen und offen ziegen nach welchen "wissenschaftlichen" Methoden er verfährt. Ihn also öffentlich in die Ecke stellen, wo er hingehört: DIe der Scharlatarne.

    Die großen ADHS-Vereine, Foren usw. sollten vielleicht eine gemeinsame Power-Group schaffen, die professionell hier aufklärt, den unsäglichen Gerüchten etwas entgegensetzt und der am meisten geleugneten psychischen Störung Gehör verschafft. Es muß kein großes Team sein, aber Leute vom Fach, die etwas davon verstehen. Dazu einen eloquente/n Experten/in, welche/n man als Gesicht in den Medien etablieren kann.
    Geändert von joncan (30.01.2013 um 04:20 Uhr)

  2. #12
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 442

    AW: ZDFmediathek (Nachrichtenbeitrag 20. 01. 2013)

    Beitragsentwurf zur Sendung und zur Berichterstattung gelöscht... - wenn ich noch länger darüber nachdenke, geh' ich in die Luft...



    @daspony: Die Pressemeldung der Barmer kam gestern mittag rein, daher die Presseartikel. Das Fernsehen hat nur eben nur 'sichtbar schnell' reagiert und sich den "Experten" gekrallt.
    Geändert von ADHS72 (30.01.2013 um 09:40 Uhr)

  3. #13
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 442

    AW: ZDFmediathek (Nachrichtenbeitrag 20. 01. 2013)

    joncan schreibt:
    Ich habe es schon in einem anderen Thread geschrieben. Es wird Zeit, dass wir mit professioneller PR urückschlagen und die überdurchschnittliche Diskriminierung von ADHS abdrehen. Unter anderem Herrn Hüther das Handwerk legen und offen ziegen nach welchen "wissenschaftlichen" Methoden er verfährt. Ihn also öffentlich in die Ecke stellen, wo er hingehört: DIe der Scharlatarne.

    Die großen ADHS-Vereine, Foren usw. sollten vielleicht eine gemeinsame Power-Group schaffen, die professionell hier aufklärt, den unsäglichen Gerüchten etwas entgegensetzt und der am meisten geleugneten Krankheit Gehör verschafft. Es muß kein großes Team sein, aber Leute vom Fach, die etwas davon verstehen. Dazu einen eloquente/n Experten/in, welche/n man als Gesicht in den Medien etablieren kann.
    Mal was zu Herrn Hüther:
    Ich kann mir kein Urteil zu seiner Leistung als Neurobiologe erlauben.
    Bevor ich seine erste Stellungnahme zum Thema ADHS gelesen habe, fand ich ihn eigentlich gut.
    Seit zwei Jahren habe ich ihn dann konsequent ignoriert. Ich weiß also auch gar nicht, was er aktuell so alles von sich gibt.


    ABER: Jetzt habe ich gerade ein Buch gelesen, dass mich total berührt und anspricht.

    Erstens, weil ich unser Kind genau so erziehe und mich bestätigt fühle. (Und ein bisschen ermutigt, dass es trotz meiner Eigenheiten noch ganz prima gedeihen kann...)
    Zweitens, weil ich mich darin wiedererkenne. Was mir als Kind das Leben schwer gemacht hat. Wo ich mich beschnitten fühlte, warum ich manchmal wie ein in die Ecke getriebenes, unverstandenes Kind reagiert habe und dass das eigentlich eine ganz natürliche Reaktion ist. Vielleicht nicht in meiner Heftigkeit, aber immerhin...

    Deswegen ist es mir gerade wurscht, was er zu ADHS sagt (oder ob der Autor die Erkenntnisse des als Mit-Autor genannten Hüthers nur einfach sehr mitreißend zu einem (mich) beeindruckenden Buch zusammen gestellt hat).
    Das erste Buch, übrigens, dass ich seit Jahren mal wieder durchlesen konnte!

    Ihr könnt mich unwissend und aufgrund von Vorurteilen steinigen oder einfach mal reinlesen:
    Jedes Kind ist hoch begabt: Die angeborenen Talente unserer Kinder und was wir aus ihnen machen

    (Ich habe es übrigens ausgeliehen, weil ich mein Kind NICHT als hochbegabt eingestuft wissen möchte! Nur mal so am Rande. Und ich denke, das Buch bestätigt mich.)



    WAS ALLES ANDERE ANGEHT, STIMME ICH DIR ABER ZU, Joncan!
    Geändert von ADHS72 (30.01.2013 um 16:32 Uhr) Grund: Rechtschreibkorrekturen

  4. #14
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Angehörige(r)
    Forum-Beiträge: 38

    AW: ZDFmediathek (Nachrichtenbeitrag 20. 01. 2013)

    Uns ist bei diesem Bericht in einer Nachrichtensendung (und auch auf deren Homepage) "die Spucke weggeblieben". Werden wir doch, als Eltern eines (erwachsenen) ADHS'lers, als "unterbelichtet" dargestellt.
    Das erinnert mich an die Anfänge der Autismus-Diagnose, wo es ja auch hieß, dass die Mutter schuld sein, weil sie ihrem Kind nicht genug Liebe geben würde.

    Der ADHS-Bericht von der Barmer wird anscheinend in verschiedenen Zeitungen/Medien aufgegriffen, denn heute findet sich auch ein, wie ich finde, guter Artikel in der FLZ. Leider steht dieser Artikel nicht im Internet, sonst hätte ich ihn hier verlinkt.
    Dort wird Herr Jürgen Gromball zum Thema befragt und der rückt mal einiges gerade. Außerdem wird in diesem Bericht ADHS nicht nur auf aggressive, zappelige Jungen reduziert, sondern auch darauf hingewiesen, dass die Störung viele Gesichter hat. Und zum Thema "unterbelichtete" Eltern: auch das wird aus einem anderen Blickwinkel beleuchtet. Dass die Störung laut einer Statistik häufiger bei Kindern von Geringverdienern diagnostiziert wird könnte daran liegen, dass die Eltern selber betroffen sind und ihnen daher oft Chancen versagt waren.
    Letzter Satz des Artikels: "Experten rechnen daher damit, dass die ADHS-Fälle weiter zunehmen, weil viele Erwachsene ihr Verhalten erst nach und nach als das erkennen, was es ist: eine Störung, die von alleine nicht verschwinden wird."

  5. #15
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 328

    AW: ZDFmediathek (Nachrichtenbeitrag 20. 01. 2013)

    Mumford schreibt:

    Regst Du Dich über den Beitrag auf, oder darüber, dass Du erst das Datum falsch eingegeben hast?

    [EDIT: Das wollte ich Dich eigentlich gestern schon fragen, nur dann ist der PC abgestürzt und ich bin ins Bett. Grad eben hab ich dann gesehen, dass es schon zig weitere Beiträge gibt, in denen sich die anderen genauso aufregen. Meine Frage ist also geklärt ]
    Geändert von isteddu (30.01.2013 um 09:32 Uhr) Grund: weitere Beiträge erst im Nachhinein von System angezeigt...

  6. #16
    Lysander

    Gast

    AW: ZDFmediathek (Nachrichtenbeitrag 20. 01. 2013)

    IonTichy schreibt:
    (Räusperle)

    Ich ruf noch mal Lysander

    Lysander, rede ich Unsinn ?
    Ich bin nicht DER Medienexperte. Hier gibt es noch mehr Journalisten. Was ich (und andere) feststelle: es wird über ADS unglaublich viel Schwachsinn verbreitet. Schlecht recherchierte, einseitige Beiträge - sei es TV, sei es Print. Das rührt auch daher, dass es hipp ist, gegen eine "Modekrankheit" zu wettern. Weil viele Redaktionen weder Zeit, noch Geld, noch Manpower haben, um wirklich fundiert zu recherchieren, kommt dann oft so viel Unfug heraus. Einige Journalisten habe ich dabei im Verdacht, es sich zu einfach zu machen und voneinander abzuschreiben, weil es Zeit spart. "Selber rütteln macht klug"... so kenne ich das. Ein weiteres Problem, sind die sog. Experten, die immer wieder durch die Medienwelt geistern. Da wird kaum überprüft - so scheint es mir- welche Reputation diese angeblichen Fachkräfte haben.

    Journalisten sind auch nur Menschen: serviert ihnen Kaffee und Schnittchen! Das darf man getrost wörtlich verstehen. Bei vielen Jour Fixes werden Häppchen gereicht, was der Dopaminausschüttung im Journalistenhirn dient. Ein zufriedender Journalist haut nicht ganz so schlimm auf die Kacke. "Wes Hand mich füttert, des Lied sing' ich".
    Aber es gibt noch andere Häppchen: Texthäppchen. Wer einen Account bei der DPA-Tochter OTS (Orginaltextservice) hat, darf Pressemeldungen verbreiten. Die finden dann ihren Weg in die Redaktionen. OTS-Meldungen werden von Firmen gerne aufbereitet wie Features oder Artikel. Und da manch ein Journalist gerne glaubt, was er schwarz auf weiß liest, übernimmt er gerne Passagen, zumal er immer unter Zeitdruck steht. Er muss liefern. Ich habe auch schon OTS-Meldungen eingestellt, die ihren Weg bis in die Financial Times Deutschland fanden. Und ehrlich: ich habe von der Finanzwelt so wenig Ahnung, wie ein Meerschweinchen vom Urknall.

    Pressearbeit ist Lobbyarbeit. Und die muss man beständig betreiben. Dauerhafte Pressekontakte, Recherchehilfen, Bereitstellen von aufbereiteten Texten, Vermittlung von Experten zu den verschiedenen Themengruppen und
    Schnittchen!

    Aber das kostet Geld! Und Geduld! Und auch den Willen der Fachärzte. Ich selbst habe versucht mit einer Koryphäe einen TV-Beitrag hinzubekommen. Ich bin von Leipzig bis nach Mecklenburg gereist, um mit Fr. N. zu sprechen. Sie hat mir ihre Zusage gegeben und sich dann nicht mehr gemeldet, selbst nicht auf telefonische Anfragen meinerseits oder Emails. Sie vertraute wohl lieber einer Redakteurin vom Öffentlich Rechtlichen TV, ich glaub SWR. Die hat dann auch einen großen Bericht gemacht, der meiner Meinung nach trotzdem der Thematik nicht gerecht wurde. Gerecht wird ein Bericht niemals komplett, das darf man auch kaum erwarten. Aber wie oben beschrieben: man kann Journalisten u.U. beeinflussen und zumindest auf Richtungen hinweisen. Was man keinesfalls machen darf: Zusagen und dann nicht mehr reagieren. Ich war zwar enttäuscht, bin aber auch nicht beleidigt, bitte nicht falsch verstehen. Nur was macht ein Journalist in einem solchen Fall? Er sucht sich andere "Experten", die gerne mit ihm reden. Wer weiß, welcher Art der Experte dann ist.

    Pressearbeit ist ein Fulltimejob.
    Geändert von Lysander (30.01.2013 um 17:29 Uhr)

  7. #17
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene(r)
    Alter: 51
    Forum-Beiträge: 2.680

    AW: ZDFmediathek (Nachrichtenbeitrag 20. 01. 2013)

    Lysander schreibt:
    Ich bin nicht DER Medienexperte. Hier gibt es noch mehr Journalisten.
    Ja, mag sein, aber der einzige hier, bei dem ich es weiß .

    Danke jedenfalls für deine Antwort.

    Ich hake aber nochmal konkret nach meiner Frage nach:
    Offizielle Verlautbarungen mit wissenschaftlichem Hintergrund und Öffentlichkeitsarbeit mit dem Anspruch von ADHS Deutschland ist nicht unser Ding und nicht unsere Aufgabe.

    Aber macht das Sinn, was ich beschrieben habe ? Ich mix' das mal mit Deiner Antwort zusammen zu:
    Einen Bereich mit Schnittchen äh Texten und Textbausteinen mit Subjektiven, qualitativ guten Äußerungen von Betroffenen zu schaffen.
    Einen Bereich, bei dem dann Sichergestellt werden kann, dass das auch zitiert und veröffentlicht werden darf.

    Und bei dem es einen Verteiler gibt mit Presseleuten, die informiert werden, wenn da was neues drinsteht.

    Eines ist mir auf jeden Fall klar: Dich so einfach mal für die Pressearbeit in Beschlag nehmen, weil Du Dich ja auskennst, kann man nicht machen, und so wars auch nicht gemeint
    Aber vielleicht könnte man wirklich mal einen Thread mit/von Journalisten und sonstige Medienleuten darüber führen, in denen man möglichkeiten besprechen könnte, wie sowas ablaufen müsste ?.

    Ein Presseteam im Forum braucht gar nicht aus Medienprofis zu bestehen, aber ein bisschen Beratung wäre schon nett.

    Die Frage ist erstmal: macht das Sinn ?
    und noch lange nicht:
    wie muss das aussehen oder gemacht werden ?

    D.H. gibt es einen Bedarf oder Nachfrage für sowas, eine Chance, dass es von den klassischen Medien genutzt würde ?

  8. #18
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 442

    AW: ZDFmediathek (Nachrichtenbeitrag 20. 01. 2013)

    IonTichy schreibt:
    Ja, mag sein, aber der einzige hier, bei dem ich es weiß .

    Danke jedenfalls für deine Antwort.

    Ich hake aber nochmal konkret nach meiner Frage nach:
    Offizielle Verlautbarungen mit wissenschaftlichem Hintergrund und Öffentlichkeitsarbeit mit dem Anspruch von ADHS Deutschland ist nicht unser Ding und nicht unsere Aufgabe.

    Aber macht das Sinn, was ich beschrieben habe ? Ich mix' das mal mit Deiner Antwort zusammen zu:
    Einen Bereich mit Schnittchen äh Texten und Textbausteinen mit Subjektiven, qualitativ guten Äußerungen von Betroffenen zu schaffen.
    Einen Bereich, bei dem dann Sichergestellt werden kann, dass das auch zitiert und veröffentlicht werden darf.

    Und bei dem es einen Verteiler gibt mit Presseleuten, die informiert werden, wenn da was neues drinsteht.

    Eines ist mir auf jeden Fall klar: Dich so einfach mal für die Pressearbeit in Beschlag nehmen, weil Du Dich ja auskennst, kann man nicht machen, und so wars auch nicht gemeint
    Aber vielleicht könnte man wirklich mal einen Thread mit/von Journalisten und sonstige Medienleuten darüber führen, in denen man möglichkeiten besprechen könnte, wie sowas ablaufen müsste ?.

    Ein Presseteam im Forum braucht gar nicht aus Medienprofis zu bestehen, aber ein bisschen Beratung wäre schon nett.

    Die Frage ist erstmal: macht das Sinn ?
    und noch lange nicht:
    wie muss das aussehen oder gemacht werden ?

    D.H. gibt es einen Bedarf oder Nachfrage für sowas, eine Chance, dass es von den klassischen Medien genutzt würde ?

    Also prinzipiell ist die Idee gut!

    Aber unterschätz' mal nicht, wie viel Zeit das kostet, wie lange es dauern wird, bis das steht, bis die rechtliche Seite abgeklärt ist, wir hier nachgefragt haben, ob wir das sooo öffentlich machen sollen (evtl. abwarten, bis das Forum die Privatsphäre besser schützt), wie es nun mit der Vereinsgründung aussieht....

    Vergiss' nicht: Wir haben keine Lobby. Vielleicht wird der ein oder andere Journalist aufmerksam, aber die meisten Anschreiben werden in Ablage P landen!

    Und hier liegt noch ein gewaltiger Unterschied: Diese Anschreiben MUSS ein Profi schreiben, ebenso die Pressetexte. So weit unten die Qualität der Medien mittlerweile ist, ist es für sie extra wichtig, sich auf gute und fundierte Pressetexte etc. zu stützen. Wenn da "irgendsoein Forum" mal eben 'ne blumig-chaotisch, nett formulierte Pressemeldung rausschickt, wirft da kein Mensch einen zweiten Blick drauf.

    Also: Idee gut, was draus wird...

  9. #19
    Lysander

    Gast

    AW: ZDFmediathek (Nachrichtenbeitrag 20. 01. 2013)

    Ich antworte jetzt ungefiltert, d.h. ich habe noch keine abschließende Meinung:
    Würde ich mich als Journalist in einem Forum erkundigen, wenn ich zum Thema ADHS etwas erfahren möchte? Nur bedingt: nämlich dann, wenn ich Betroffene suchen würde.
    Ich würde mich zuerst an Experten wenden, d.h. sie im Netz suchen und die anrufen. Leider ist es dann schwierig zu entscheiden, ob der "Experte" wirklich qualifiziert ist (wenn ich fachfremd bin).
    Hab ich das jetzt richtig verstanden? Zitierbare Texte hier im Forum für Journalisten? Weiß nicht... ich versetze mich mal in einen Newbie- Reporter. ADHS-Deutschland e.V. hört sich doch viel besser an oder nicht? Doch dort würde ich anrufen. Ein Dachverband. Die haben einen Pressesprecher, der mir Fachleute vermitteln kann. Der hat vielleicht auch schöne Erklärungen, Literatur etc. für mich. Das Gespräch mit dem Pressesprecher dauert vielleicht 5 Minuten. Der schickt mir das per Mail zu und ruft mich wieder an. "Wenden Sie sich doch an Dr. Soundso, der ist der beste Experte an der Klinik xy und das ist bei Ihnen in der Nähe. Hier seine Telefonnummer.... Ach, Sie suchen Betroffene? Da kann ich Ihnen auch helfen...."

    Mit den Schnittchen meine ich auch einen persönlichen Kontakt.

    Fachtexte sind das eine, persönliche und schnelle Kontakte sind das andere. Deshalb plädiere ich für eine Vereinsgründung, die Alex schon einmal zur Disposition gestellt hat. Lobbyarbeit kostet Geld. Ein Pressesprecher kostet Geld. Ich glaube gerade nicht, dass es über einen Forumsbereich funktioniert.

  10. #20
    Mumford

    Gast

    AW: ZDFmediathek (Nachrichtenbeitrag 29. 01. 2013)

    isteddu schreibt:
    Regst Du Dich über den Beitrag auf, oder darüber, dass Du erst das Datum falsch eingegeben hast?
    << der war schon auf mich bezogen, wegen dem Datum. Da habe ich zu hastig getippt.

    Aber was mich an dem Bericht besonders ärgert, ist folgende Aussage:

    "Je höher die Bildung der Eltern, um so seltener fällt die Diagnose ADHS." Dazu fand ich diesen Beitrag sehr schön:

    daspony schreibt:

    Der ADHS-Bericht von der Barmer wird anscheinend in verschiedenen Zeitungen/Medien aufgegriffen, denn heute findet sich auch ein, wie ich finde, guter Artikel in der FLZ. Leider steht dieser Artikel nicht im Internet, sonst hätte ich ihn hier verlinkt.
    Dort wird Herr Jürgen Gromball zum Thema befragt und der rückt mal einiges gerade. Außerdem wird in diesem Bericht ADHS nicht nur auf aggressive, zappelige Jungen reduziert, sondern auch darauf hingewiesen, dass die Störung viele Gesichter hat. Und zum Thema "unterbelichtete" Eltern: auch das wird aus einem anderen Blickwinkel beleuchtet. Dass die Störung laut einer Statistik häufiger bei Kindern von Geringverdienern diagnostiziert wird könnte daran liegen, dass die Eltern selber betroffen sind und ihnen daher oft Chancen versagt waren.
    Letzter Satz des Artikels: "Experten rechnen daher damit, dass die ADHS-Fälle weiter zunehmen, weil viele Erwachsene ihr Verhalten erst nach und nach als das erkennen, was es ist: eine Störung, die von alleine nicht verschwinden wird."

    Das ging mir auch durch den Kopf, als ich die Sendung gesehen habe:

    daspony schreibt:

    Dass die Störung laut einer Statistik häufiger bei Kindern von Geringverdienern diagnostiziert wird könnte daran liegen, dass die Eltern selber betroffen sind und ihnen daher oft Chancen versagt waren.
    So wird ein Schuh draus.

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