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Diskutiere im Thema Wie erlebt Ihr es, schneller denken zu können? im Forum ADS/ADHS und Hochbegabung
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
  1. #311
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Forum-Beiträge: 177

    AW: Wie erlebt Ihr es, schneller denken zu können?

    Ich glaube bei mir, dass ich eher langsam wie ne Schnecke denke, dabei aber zu voreilig handel

  2. #312
    Simply me

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene(r)
    Alter: 37
    Forum-Beiträge: 2.266

    AW: Wie erlebt Ihr es, schneller denken zu können?

    Ich erlebe es als langweilig. Denn ich mag es wenn meine Intelligenz herausgefordert wird. Und das passiert leider nicht oft. Wenn ein Problem besteht, analysiere ich es und finde innerhalb weniger Sekunden oder Minuten eine gute Lösung, die alle Eventualitäten mit einschließt.

    Gestern kam mein Vater aus dem Urlaub zurück und sein Kofferschloß klemmte. Nach einigen schonenderen Methoden, beschloß ich, die Reißverschluß-Zieher mit einem Seitenschneider zu knacken.

    Ein Blick und ich wusste, wo die Schwachstelle ist und zack waren die Dinger ab. Der Koffer wird nun leichten Herzens entsorgt, weil er schon ausgedient hatte. An den Inhalt kommt er auch wieder ran. Alles in Butter.

    Ziel erreicht. Aber zu einfach für meinen Geschmack. Keine Herausforderung, kein Überlegen, kein tüfteln. Langweilig.

    Das einzige was mir daran gefällt, ist, das ich in solchen Momenten hochkonzentriert bin.

  3. #313
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Forum-Beiträge: 2

    AW: Wie erlebt Ihr es, schneller denken zu können?

    Artgerecht schreibt:
    Also, ich finde das schneller denken können, manchmal hilfreich. Wenn ich in schwierige Gespräche gehe, wo es um meine Kinder geht und ich durch die schnelle Denkweise Gegenargumenten gekonnt entgegenwirken kann.

    Blöd finde ich die schnelle Denkweise weil sie mich sehr oft "zwingt" viel Geduld mit langsamer Denkenden zu haben, und dabei noch die Kunst aufbringen möchte, sie nicht merken zu lassen, das ich in der Zeit schon ein Kapitel dadrüber Geschrieben habe, was erst im nächsten Satz kommen wird.

    Trotz allem, finde ich es kompliziert, in einem Gespräch zwischen vielen Themen Verbindungen herzustellen, einen Aspekt im Kopf zu behalten, während ich einen anderen Behandle um dann etwas später diese Erkenntnisse dem Aspekt zuzuordnen. (Ich hoffe jemand kapiert das)

    Ja, ich verstehe dich voll und ganz! Du hast hier grad aus meiner Seele gesprochen

    Oft ist es bei mir so, dass ich vor Wut (wegen den langsam Denkenden), den ich in mir behalten muss, so aggressiv werde, dass ich wortwörtlich weinen könnte und es manchmal auch tue.

    Vorallem werde ich in den Vorlesungen aggressiv, wenn Dozenten zu einfache Fragen stellen und die Studenten sich "dumm" stellen. Anfangs melde ich mich, damit das Thema schneller voran geht....doch nach und nach, wenn's mir immer noch zu lahm ist, kann ich mich nicht mehr zurück halten und platze mit meinen Antworten...und wenn's dann immer noch zu langsam voran geht, weil ich in meinem Kopf mit dem Thema abgeschlossen habe, kann ich auch nicht mehr zuhören, selbst wenn ich mich anstrenge mich zu konzentrieren.
    Geändert von Cascade (24.10.2012 um 15:33 Uhr)

  4. #314
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 14

    AW: Wie erlebt Ihr es, schneller denken zu können?

    Upss... das kommt mir auch bekannt vor =))

    Vorallem werde ich so ungeduldig!!!!!!

    Also ich kann keinen Vorteil daran sehen..?? weil man ja leider oft nicht bis zum Schluß wartet...
    und dann nicht wirklich weiss um was es geht.

  5. #315
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 375

    AW: Wie erlebt Ihr es, schneller denken zu können?

    Eigentlich geht es mir nicht so gut dabei..

    Mich nervt es einfach nur, wenn Andere langsamer sind & ich abwarten muss, bis sie auch mal an dem Punkt sind
    es gecheckt zu haben.

    Ausserdem höre ich oft Dinge, wie "das interessiert doch keinen", oder "musst du immer so hochgestochen reden, hälst dich wohl für was besseres" ect.
    Hinzu kommt, dass viele Dinge für mich Eindeutig & logisch sind & ich werde wütend, wenn das für Andere nicht so ist
    & sie mir nicht glauben möchten.

  6. #316
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Forum-Beiträge: 15

    AW: Wie erlebt Ihr es, schneller denken zu können?

    Ich höre auch oft, ich solle nicht so abstrakt daher reden. Was ist denn bitteschön abstrakt? Wer bestimmt, was abstrakt ist? Außerdem kann der Betreffende doch nachfragen. Dann erkläre ich es ihm gerne.

    Roarrr.

    Leo

  7. #317
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 50

    AW: Wie erlebt Ihr es, schneller denken zu können?

    Abstrakt und hochgestochen... Ich habe mir schon sehr früh angewöhnt, viel Umgangssprache in meine Sätze einzubauen und ... gaaaanz wichtig... möglichst bildhaft zu sprechen und viele Vergleiche zu bringen, um die Chance zu erhöhen verstanden zu werden. Ich habe gelernt, dass man oft ein paar Gänge zurückschalten muss, wenn man nicht seine große Pause in einer Mülltonne oder im Klassenschrank verbringen möche.

    Jetzt an der Uni ist das natürlich anders, da kann man sich die Leute, mit denen man abhängt größtenteils aussuchen und meine Freunde mögen mich auch so wie ich bin. Ansonsten ist die bildhafte Sprache gut dazu geeignet, in Tutorien den verzweifelten Ersties Lernstoff einzuflößen.
    Was Vorlesungen angeht, habe ich für mich den Weg gewählt, einfach nicht mehr hinzugehen, lernen tue ich sowieso nur unter Stress die Woche vor der Klausur.
    (die meisten haben keine Anwesenheitspflicht) Wenn ich versuche, mich in langweiligen Vorlesungen zu konzentrieren, schlafe ich eh nur ein und der Prof wird stinkig.

  8. #318
    Simply me

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene(r)
    Alter: 37
    Forum-Beiträge: 2.266

    AW: Wie erlebt Ihr es, schneller denken zu können?

    Fusel schreibt:
    Abstrakt und hochgestochen... Ich habe mir schon sehr früh angewöhnt, viel Umgangssprache in meine Sätze einzubauen und ... gaaaanz wichtig... möglichst bildhaft zu sprechen und viele Vergleiche zu bringen, um die Chance zu erhöhen verstanden zu werden.

    Ansonsten ist die bildhafte Sprache gut dazu geeignet,...(etwas)... einzuflößen.
    Kann ich nur bestätigen.

  9. #319
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 53

    AW: Wie erlebt Ihr es, schneller denken zu können?

    @fusel,
    Ich habe gelernt, dass man oft ein paar Gänge zurückschalten muss, wenn man nicht seine große Pause in einer Mülltonne oder im Klassenschrank verbringen möche.
    jaja, kenn ich. glücklicherweise war ich schon immer relativ kräftig, so dass am ende meist nicht ich im mülleimer saß,sondern derjenige der mich reinstecken wollte .
    und wer zum teufel macht sowas mit einem mädchen??

    abgesehen davon finde ich es sehr belastend,dass man den meisten in momentaufnahmen erst einmal überlegen zu sein scheint, langfristig aber in der regel untergeht, eben weil so schnell langeweile aufkommt.

  10. #320
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 35
    Forum-Beiträge: 191

    AW: Wie erlebt Ihr es, schneller denken zu können?

    Also ich empfinde das schneller denken manchmal als vorteilhaft. Wie schon agesprochen, nutze ich es gerne in Diskussionen, um mir schonmal mögliche Gegenargumente zurechtzulegen, oder die diskutierten Aspekte von unterschiedlichen Seiten aus zu betrachten.

    Nur manchmal führt das leider zu einem Sprechdurchfall. Da werden Wörter verschluckt, ohne dass es mir auffällt, oder Wörter im Satz verdreht, so dass es eher lustig klingt, als dass es dazu führt ernst genommen zu werden.

    Gestern wollte ich zBsp. sagen, dass ich mich auch ins Bett lege und mein Laptop mitnehme. Daraus ist dann geworden:
    "Ich lege mich auch in mein Laptop" ... Meine Frau hatte direkt ein Kopfkino und konnte nicht mehr aufhören zu lachen.

    Andererseits ist da auch das Problem mit der Geduld. Innerlich brodel ich vor mich hin, weil ich genau weiss, was mein Gegenüber mir erklären will, und ich ihm endlich antworten möchte.

    lg schwedenfan

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