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Diskutiere im Thema Wie erlebt Ihr es, schneller denken zu können? im Forum ADS/ADHS und Hochbegabung
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
  1. #161
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 28

    AW: Wie erlebt Ihr es, schneller denken zu können?

    Eiselein schreibt:
    Später wird die Dummheit dann zu einem Schutz.

    Erst die der anderen, dann die "eigene", in den man unterkriecht, um sich der Verantwortung zu entledigen, die mit einem Scheitern trotz HB verbunden ist.
    Wer sich exponiert, wird ausradiert, das ist die Grunderfahrung.

    Der zweite Schritt ist dann die Anpassung nach unten, in die Bereiche der organisierten Mittelmässigkeit, die alle gesellschaftlichen Schlüsselpositionen besetzt hält.

    Dann ist man in kreativer Hinsicht vollends erledigt.

    Death by normality.

    dem schließe ich mich im vollem Umfange an.

  2. #162
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 64
    Forum-Beiträge: 241

    AW: Wie erlebt Ihr es, schneller denken zu können?

    Adlermädchen schreibt:
    servus zusammen

    Ob ich hochbegabt bin, weiß ich nicht - wurde auch nie getestet - ist mir jetzt auch ehrlich gesagt egal *schmunzelt. Aber - dieses schnelle Denken ist ein Fluch. Ich nenne es immer "'nen Ferrari im Kopf haben" - auf mehreren Ebenen gleichzeitig. Dabei erscheint mir alles dermaßen wichtig, dass ich es immer SOFORT los werden muss - auch, weil ich ständig mit der Angst lebe, diesen gerade gedachten Gedanken (schicke Formulierung *feix) wieder zu vergessen (das passiert mir nämlich ständig). Dann quatsche ich munter drauflos, meist auch dazwischen - und DAS ist dann wieder unhöflich, weil man die anderen ja ausreden lassen sollte. Es ist ein Graus, sich ständig entschuldigen zu müssen - ich kann mich aber nun mal nicht bremsen (nun ja - meistens nicht). Und überall mit nem Zettel und nem Stift rumzulaufen, geht auch nicht wirklich. Ich hab keine Ahnung, wie ich damit umgehen soll.

    LG vom Adlermädel
    Ja... genau. Wenn ich nämlich nicht sofort was dazu sagen kann, kommen 2-3 neue Sätze vom Gegenüber, was bei mir wieder zu viiielen neuen Gedanken dazu führt und dann kann ich einfach nicht mehr behalten, was ich denn 20 Gedanken vorher als Anwort auf 3 Sätze vorher sagen wollte.....

    Bei Familie und näheren Bekannten, unterbreche ich dann und sage sinngemäss: "erinnere mich nachher an >Stichwort<" und dann kann ich in Ruhe weiter zuhören. (Das ist mit denjenigen aber abgemacht und stört die dann auch nicht so sehr, wie wenn ich sie mit völlig neuen Gedanken - ergänzenden wie ich meine - aus ihrem einen linearen Gedankengang werfe).
    Geht leider nicht mit Allen....

  3. #163
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 64
    Forum-Beiträge: 241

    AW: Wie erlebt Ihr es, schneller denken zu können?

    Querdenker schreibt:
    Leider führt dieses schnellere denken auch immer wieder dazu, zumindest bei mir, dass ich in gesprächen irgendwann gedanklich weit voraus bin, was meine gesprächspartner oftmals vermuten läßt, es wäre für mich uninteressant und langweilig, da es scheint als ob ich vor mich hin träume.
    Sorry, sehr langer satz.
    Mir hilft das schnellere denken mit meinem adhs klar zu
    kommen (ein wenig), da ich nicht so lange konzentriert sein muss, war in der schule immer von vorteil.
    Der nachteil lieg
    t auf der hand.
    Ist man zu schnell, wirds einem auch schneller langweilig.
    Und, mein Umfeld hatte und hat so seine probleme damit.
    Man denkt schneller, redet schneller, schreibt (und unsauberer), verarbeitet informationen in einem tempo das manchem "Normalo" ein wenig angst zu machen scheint und ein dorn im auge ist.

    Querdenker
    Grins.... wenn ich nicht aufpasse, mach ich aus zwei in Frage kommenden Wörtern ein Neues.... selbst Kreiertes. Einfach, weil ich mich noch nicht für das Eine oder Andere entschieden habe, wenn ich schon am Sprechen bin, und in Gedanken bereits weitere Zusammenhänge überlege.

    Meine älteste Tochter und ich konnten sehr gut miteinander über etwas Interessantes diskutieren. Volle Geschwindigkeit und Sätze nur bis dahin, wo die Andere bereits mit der Antwort oder der Vortsetzung der Gedankengänge einhängte.... War für Viele nicht nachvollziehbar und hat meinen damaligen Partner völlig irre gemacht... Für uns war es aber sehr effizient und wir empfanden es als angenehm...

  4. #164
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 64
    Forum-Beiträge: 241

    AW: Wie erlebt Ihr es, schneller denken zu können?

    hugendugen schreibt:
    hmmmmm.......

    ich sollte mir vielleicht doch mal ein rezept besorgen... keine ahnung was ohne mph so alles an ungenutztem potential auf der strecke bleibt.

    das schnelle denken bleibt so bestehen? oder wird das unter medikamenten bei dir etwas langsamer?
    Bei mir bleibt das Schnelldenken bestehen, aber ich kann es besser steuern. Kann besser zurück zu dem "roten Faden", verliere mich nicht in all den Möglichkeiten, Ansichten die mir in den Sinn kommen.

    Beispiel:
    ohne Medi hab ich die Kunsttherapie-Stunde auch genossen und habe mich an mein (Kunst)Werk gehalten. Daneben habe ich aber alle Themen, Probleme etc. der anderen Patienten mitbekommen. Ganz viele unnütze Infos. (kann die Ohren ja nicht abstellen).
    Mit Medi ist mir dann aufgefallen, dass ich fast nichts mehr mitbekommen habe, was hinter mir im Raum abging. Ich war "einfach" (war beruhigend und erholsam nur mit meiner Kreation beschäftigt.

    Wenn ich schnell Denken will, kann ich das mit Medi fast noch schneller. Allerdings kann ich auch geduldiger zuhören und bei einem Gedankengang (na ja fast... gg) bleiben

  5. #165
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 64
    Forum-Beiträge: 241

    AW: Wie erlebt Ihr es, schneller denken zu können?

    Marta schreibt:
    Oh je, das ich das jetzt erst finde...

    Ich könnte verzagen, wenn ich Eure Beiträge lese...

    snip....

    Es ist hier ja schon eigentlich alles gesagt, aber wie kann man jetzt als Eltern sein Kind davor bewahren, von seinen Einschränkungen bestimmt zu werden anstatt von seinen Begabungen? Wie wird so ein Kind ein glücklicher Mensch?

    snip.....

    Leider kann er seine Einschränkungen immer noch nur zum geringen Teil kompensieren, so dass er, wie vorher hier schon mal jemand so treffend gesagt hat, gleichzeitig der Dümmste und der Klügste ist...
    Gerade heute hab ich meiner Jüngsten (19j. Tochter) versucht mein Rezept für meine Selbstzufriedenheit (Abstürze ausgenommen) weiter zu geben.
    Ich nehme Aussagen zu "wie ich deren Ansicht nach bin" nur als "Meinungen" gelten. Nicht als Wahrheit.
    Ob ich iO bin hängt von meiner eigenen Wahrnehmung meiner Motive ab. Wenn ich sicher bin, dass ich Niemandem etwas Böses wollte und mir - meinen Möglichkeiten entsprechend - Mühe gegeben habe, bin ich OK !! Egal wie das Ergebnis ausgefallen ist ! Egal was Andere dazu meinen
    Wenn was wieder mal falsch gelaufen.... hab ich was gelernt (wird ja analysiert) und erwarte, dass ich es nächstes Mal entsprechend anders mache. Immer noch " so gut ich kann"!!

  6. #166
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 64
    Forum-Beiträge: 241

    AW: Wie erlebt Ihr es, schneller denken zu können?

    Volucris schreibt:
    Hallo miggi!

    In deinem ersten Post schriebst du, dass du das Gefühl hast, schlauer als dein Arzt zu sein, weswegen du nicht das Gefühl hast, dass er dir helfen kann. Genau genommen kann der Arzt dir eigentlich (fast) garnicht helfen. Man kann sich meist nur selber Helfen und ein Arzt kann nur als Wegweiser herhalten.

    Das wichtigste ist aber, dass er 1. gewisse Methoden kennt, mit denen du dir selbst helfen kannst und 2. sieht er dich anders. Das heißt: Du kannst z.B. dich so viel wie du willst im Spiegel verbiegen: Auf deinen Rücken wirst du so nicht blicken können. Er kann es aber!

    Und vielleicht bist du intelligenter als er, aber er kann auch mehr Wissen als du, denn Intelligenz =/= Wissen. Ich wurde mit einer Depression in eine Tagesklinik geschickt - allerdings war ich da auch nicht ganz unschuldig dabei. Natürlich hab ich mich im Internet schlau gemacht und stieß dabei auf Depression und erkannte mich darin. Am Ende lag ich aber falsch.

    Man darf da eben nicht Sympthome und Ursachen verwechseln. Man muss das gesamte Bild betrachten. Borderliner erhalten oft die Diagnose "ADHS mit Depression", was leider eben falsch ist und viele Jugendliche geben sich selbts die Borderline-Diagnose usw.

    Jedenfalls kann, find ich, ein Arzt eben auf mehr Krankheiten als nur auf drei oder vier zurück greifen. Er kann auch leichter eine Struktur reinbringen, da ich z.B. viel zu viel im Kopf habe und gern Sympthome zur Ursache mache.

    Und er kann mir gute Tips und Ratschläge geben, was ich machen könnte, um Ruhe in mir zu bringen und wie ich lerne, zu erkennen, wann ich besser mal ne Runde Joggen gehe. Es sind oft einfach kleine Sachen, auf die man selbst nicht kommt. Strategien die man vielleicht noch nicht kennt oder vergessen hat. So etwas eben.

    Vielleicht hilft es dir ja, wenn du versuchst, einen Arzt nicht als halbgöttliches Wesen zu sehen, welcher zwangsläufig schlauer sein muss als du. Auch wenn man mir sagte, ich sei Hochbegabt, aber mein Auto werd ich nie reparieren können und bewundere meinen großen Bruder dafür, dass der darin so geschickt ist - und er hat nicht mal nen Schulabschluss...

    Ich hoffe, du verstehst, was ich meine . Wenn nicht, kannst du ja gerne nachhaken. Bins gewohnt xD.

    Gruß

    Volucris
    Ein Therapeut kann eine Diagnose ja nur innerhalb der gelernten Symptomatik stellen. Was er(sie) also noch nicht kenn, wird in das Schächtelchen getan, wo es bisher immer versorgt wurde.
    Kann doch auch sein, dass viele Diagnosen nur die Symptome, eine Folge von gewählten, eingefahrenen Mustern sind, die sich eine AD(H)S- Person über lange Jahre zugelegt hat. Irgendwie muss ja Jede(r) mit seinem Anderssein umgehen.

  7. #167
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 64
    Forum-Beiträge: 241

    AW: Wie erlebt Ihr es, schneller denken zu können?

    Artep schreibt:
    Hi nordmann,
    kann ich gut nachvollziehen

    - einstellen auf die jeweiligen menschen mit denen ich grad zusammen bin entweder gedrosselt angepasst oder freie fahrt (Bildungsstand)

    das ist so,dass ich manchmal schon denk, ich fließ in jede form, die grad gebraucht wird.

    Nur wo bin ich dabei geblieben??
    Meine Meinung: Du bist sie Alle und eben noch etwas mehr.....

  8. #168
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 64
    Forum-Beiträge: 241

    AW: Wie erlebt Ihr es, schneller denken zu können?

    Ich hatte mal einen Partner, bei dem konnte ich jeweils zwischen 2 seiner Sätze eine Anmerkung einfügen, während er Luft holte und den nächsten bereit legte.
    ..... Er fand das echt mühsam. Keine Ahnung warum

  9. #169
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Forum-Beiträge: 15

    AW: Wie erlebt Ihr es, schneller denken zu können?

    Sry, aber ich hab kein Plan, was du eigentlich mit deinem Post sagen wolltest

    Aber ich find ihn witzig^^

    Bin übrigns bei der SPD.



    LG

  10. #170
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 64
    Forum-Beiträge: 241

    AW: Wie erlebt Ihr es, schneller denken zu können?

    Jonas schreibt:
    Sry, aber ich hab kein Plan, was du eigentlich mit deinem Post sagen wolltest
    Aber ich find ihn witzig^^
    Bin übrigns bei der SPD.

    LG
    Meinst Du mich?

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