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Diskutiere im Thema als kind falsch als hb eingeschätzt worden im Forum ADS/ADHS und Hochbegabung
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
  1. #1
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    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 29
    Forum-Beiträge: 562

    als kind falsch als hb eingeschätzt worden

    hallo

    ich wurde als kind (mündlich nicht schriftlich) teils als hochbegabt bezeichnet von lehrern und co weil ich mich in der grundschule eben sehr leicht lernte damals, recht gute schulaufsätze schrieb und vorher schon lesen konnte.

    damals war ich auch schon sehr chaotisch und verträumt, kam aber noch sehr gut mit in der schule.
    auch meine interessen waren da schon da aber ich konnte das nebenbei alles noch in griff kriegen.

    ich war verhaltensauffällig und im verhalten hinkte ich dem entwicklungsstand nach, eine lehrerin meinte mal vom verhalten her würd ich eher in eine sonderschule gehören, daran kann ich mich noch gut erinnern...

    auch hatte ich teils kontaktschwierigkeiten obwohl ich ein lebhaftes kind war und meine geschicklichkeit, naja nicht grad die beste eben..

    meine krankheit wurde nicht erkannt und man dachte bloß ich sei unterfordert, dabei war ich wohl eine normale adhslerin die sich leicht in der schule tat und sich eben für erwachsenenthemen oder themen die andere nicht interessierten interessierte und schnell viel darüber bescheid wusste.

    in der neuen schule war ich dann sehr ruhig und zurückgezogen und redete nur wenig,fand nie wirklich so anschluss, wirkte seltsam und hatte auch nicht so das bedürfniss nach vielen freunden, aber mit den noten ging es noch gut.

    erst ab 14 kam dann der ganze knick und alles wuchs mir über den kopf, ich wurstelte mich teils aus planlosigkeit noch jahre durch.

    wenn man es früher erkannt und behandelt hätte und nicht falsch an hb gedacht hätte wäre vl alles in anderen bahnen verlaufen.

    trotzdem denke ich man kann nix machen und das leben ist so wie es ist.

    auch wenn ich mich von einer prognostizierten überfliegerin zum kontinuierlichen abstieg entwickelt habe.

    am anfang konnte ich nicht damit umgehen aber mittlerweile hat sich das gelegt und ich hab für mein leben andere prioritäten gefunden.

    lg crazyy
    Geändert von crazyy (17.10.2010 um 11:07 Uhr)

  2. #2
    Fühlt sich hier wohl

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 29
    Forum-Beiträge: 562

    AW: als kind falsch als hb eingeschätzt worden

    eventuell hat man adhs bei mir auch nicht erkannt weil ich keinerlei reichtschreib- und leseschwächen hatte und die diagnosekriterien damals vl noch anders waren.
    war auch nie beim psychiater sondern nur einmal bei einer therapie als kind.

    meinen iq würde ich rein schätzomativ so zwischen 100 und 110 ansiedeln, wenn man einzelne bereiche ausklammert,die aber nicht zur allgemeinintelligenz zählen.

  3. #3
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 10

    AW: als kind falsch als hb eingeschätzt worden

    Bist du jetzt immer noch hochbegabt?

    Ist ein ADHSler mit Hochbegabung irgendwie anders als ein "normaler" ADHSler?

    Ich denke, dass dein Abstieg von dem du schreibst eigentlich wieder zu einem Aufstieg führen kann mit der richtigen Herangehensweise.

    Nachdem ich deinen Beitrag gelesen habe, macht mich das nicht Pessimistisch.

  4. #4
    Fühlt sich hier wohl

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 29
    Forum-Beiträge: 562

    AW: als kind falsch als hb eingeschätzt worden

    hallo trazy

    ich denke dass ich weder früher noch jetzt wirklich hochbegabt bin/war, ich war halt einfach nur ein kind dass sich etwas leichter lernte, eben mit adhs.

    naja mein abstieg begann eher schleichend ,so ab dem jugendalter mit planlosigkeit,dem verfolgen irrationaler ziele, teils länger andauernden sozialen rückzügen und/oder verstärktem misstrauen,sowohl phasenhaften als auch plötzlichen stimmungsschwankungen, dem verlieren von zielen,allgemeine perspektiv- und antriebslosigkeit, teils richtung vernachlässigung auch von elementaren dingen,teils unangepassten emotionen,in den tag reinleben,ziellosigkeit,..

    so mit 18 kamen dann erschwerend noch andere dinge dazu die sich mit den psychoproblemen oder irgendwelchen erlebnissen jezt nix zu tun haben, aber das ist jetzt eine andere geschichte und ot.

    seit diesen jahren ging nix mehr bergauf, ich kann mich für keinen beruf begeistern geschweige den entscheiden, hatte als kind mehr ziele als heute.

    scheine dazu auch teils kognitiv abgebaut zu haben, nur in meinen interessen bin ich nach wie vor experte aber die taugen auch nicht wirklich für berufswahl..

    lg crazyy

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