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Diskutiere im Thema zu jung geboren im Forum ADS/ADHS und Hochbegabung
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
  1. #21
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 139

    AW: zu jung geboren

    Die erzählen mir oft von diesem oder jenem Wissenschaftler der "erklärt sie Dinge so gut, jeder Laie versteht es. Jeder kann Astronomie verstehen, wenn er es erklärt." Ich lächele höflich, weil diese Leute (ich denke gerade an 2 oder 3 bestimmten) genau dieselben Leute sind, die immer stolz eine 6 bei Mathe hatten in der Realschule und heute noch giftig rausspucken wie unnötig mathe sei, und dass die nie Pythagoras im echten Leben gebraucht hätten, etc
    Ist dieses "höfliche Lächeln" von dir, nicht genau die Arroganz, die du anderen zum Vorwurf machst?

  2. #22
    Erklärbärchen

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Alter: 35
    Forum-Beiträge: 4.989

    AW: zu jung geboren

    Kaot schreibt:
    Also...Eigentlich will ich mich nicht rechtfertigen, wofür auch? Trotzdem muss ich diese Gedanken los werden:

    Mit keinem Wort habe ich andere abgewertet, noch habe ich mich selbst aufgewertet. Ich habe beschrieben wie es mir geht. Alles Zitierte, habt ihr selbst hineingelesen. Ganz ehrlich: Wenn ich mich für Quantenphysik interessiere, dann interessiere ich mich für Quantenphysik und dann interessiere ich mich nicht dafür mich als etwas "Besseres" zu fühlen. Ironischerweise begeht ihr mit eurer Selbstprojektion denselben Fehler, den ihr mir vorwerft - nämlich Arroganz. Eine Überheblichkeit die euch dazu gebracht hat, ziemlich unanständige Suggestionen in den Raum zu stellen. Auf das möchte ich gar nicht weiter eingehen. Es ist reine Arroganz aus Selbstschutz gegenüber vereinfachten Klischees - ein Konstrukt das euch hilft ausgelöste Minderwertigkeitsgefühle abzuwehren.

    Die Intelligenz hat Null, aber auch gar nichts mit dem "Wert" eines Menschen zu tun - ich hasse schon die Verwendung dieses Wortes. Ich muss zugeben, vorallem die Bemerkung bezüglich meiner Profession hat mich komischerweise verletzt. Gerade letzte Woche kam ein (Sonder-)Schüler zu mir und fragte mich verunsichert: "Sie ich habe beim IQ-Test 80 Punkte gemacht, ist das gut?" Ich habe ihm erklärt, dass so eine Zahl gar nichts aussagt und ich überzeugt bin, dass er ein intelligenter junger Bursche ist. Es hat mich noch lange beschäftigt, es hat mich so traurig gestimmt wie sich dieser Junge vielleicht einmal auf diese Zahl reduzieren könnte, oder wie das andere Menschen tun werden.

    Ich habe im echten Leben den Vorwurf der Arroganz, ganz ehrlich noch nie gehört. Im Gegenteil erlebe ich gerade durch meine Offenheit immer wieder grosse Wertschätzung. Ich bewege mich in sehr vielen verschiedenen Welten, im ständigen Spannungsfeld zwischen intellektueller Abgehobenheit und einfach gestrikter Bodenhaftung. Lustigerweise sind viele Menschen beider Sphären oft überrascht, dass ein Lehrer immer wieder zugeben kann, selber etwas lernen zu können.

    Vielen Dank den anderen für die heilsamen Beiträge, vorallem der letzte Beitrag von Spacetime hat mich schon ein bisschen ins Grübeln gebracht. Ich habe eine wunderbare Woche hinter mir. Ich durfte unterrichten, bekam frei vom Unterricht, um Theater zu spielen, durfte mich in einem Komitee engagieren und habe wieder sehr viel Wertschätzung erfahren. Mein Problem liegt wohl weniger darin, dass ich ein echtes Problem habe, als viel mehr in meiner Unersättlichkeit nach Anerkennung, deren Ursprung wohl weiter zurückliegt.

    Ich kann spacetimes Unverständnis für mein "Problem" verstehen. Als gewöhnlicher Homosapiens tappt man jedoch immer wieder in die Falle die eigenen Probleme mit dem wachsenden Glück im Gleichgewicht zu halten. Den Tipp weniger auf das Alter zu geben nehme ich mit, auch wenn ich in der Retrospektive eigentlich sagen muss, dass ich das ja bereits beherzige. Ich habe das Gefühl, dass ich mir unbewusst einen Grad an Einsamkeit erhalte, um das Gefühl zu bewahren, jemand besonderes zu sein. Das hat aber weniger mit Arroganz zu tun, als vielmehr mit Selbstschutz und der schlichten Tatsache, dass ich die Weisheit nicht mit Löffeln gefressen habe und das auch nie behauptete.
    Lieber Kaot
    Ich danke Dir von Herzen für Deinen (neuen) Beitrag und möchte auf die mir eigene Art meine Gedanken hierzu ausdrücken. Man sehe mir Sarkasmus und "Sonderhumor" nach-es sind dies meine ureigenen Selbstschutzmechanismen und sollen keineswegs ein "in's Lächerliche ziehen" ausdrücken oder bewirken.

    Ich finde,lieber Kaot,Dir gelingt es wunderbar,den Kasus Knacktus herauszuschälen und das ominöse Corpus Delicti offen zur Schau zu stellen. Wobei es ja eigentlich gleich mehrere Corpusse...Corpūs...öhm...Corpi...na,Dingens halt!!... sind! (Feiert mich,ich bin Hochintellent undso! Nur Rächtschreipung und Austruck sin halb eben nich so meins!)


    Unangenehm häufig habe ich mich beim Lesen zu vieler Antworten in diesem Thread gefragt,ob mein grundsätzlicher Optimismus, das Wesen des Menschen betreffend,nicht eventuell etwas NAIV und grundsätzlich zu hinterfragen wäre.

    Ob ich nicht doch einer Selbsttäuschung geradezu pharaonischen Ausmaßes zum Opfer und nach einem brennenden Auftritt als "Ikarus-Superstar!" mit brillanten Solo in ein wirklich sehr schwarzes schwarzes Loch gefallen sein könnte.

    Noch immer den imaginären Geruch leicht angekokelter Flügelchen im Näschen klebend betrieb ich derart befeuert nun also erstrecht Nachforschungen und stellte trotzig fest:

    NÖ! IHR habt Unrecht!
    Naja,das,oder ich habe tumorbedingte olfaktorische Halluzinationen...

    Nach mehrmaligem Lesen Deines in puncto Intelligenz für die geübten-notfalls mit Monokel bewaffneten-Äuglein durchaus verräterischen Textes, darf ich nun zumindest mich selbst schonmal uneingeschränkt zur Entscheidung,ihn zu lesen beglückwünschen.*anerkennend kuck,vorsichtshalber Fenster öffne*.

    Die restlichen Lorbeeren kann haben,wer will.

    Wenn sie sich denn wenigstens zum Kochen...aber nein,natürlich nur die plöden Plätter...
    Aber halt! Möglicherweise helfen die Bëërchen ja beim Abstandnehmen von eigenen Projektionen. Beim Entwirren verwickelster Knötchen geballter Verbalunterstellungsgewalt,die sich des einst wunderschönen Kommunikationsfadens brutalst bemächtigten und Leben An-und aufhielten. Mit faserigen Strängen Freundschaft zerpflückten.

    Verletzten.
    Zur Aufgabe zwangen.
    Unfair.
    Ohne,das uns Gegenmittel bekannt wären.

    Das,was ich an mir hasse,bekämpfe ich in dir. Mitmenschen als Punshing-Bags. Feiges Ausweichen statt mutiger Konfrontation-als mutig-moralischer Imperativ getarnt!
    Gefährlicher Irrtum.


    So. Das war's von mir. gelöscht, Kommunikation mit dem Team bitte per Kontaktformular Wer Schreib-und sonstige Fehler findet darf sie meinetwegen behalten.

    In diesem Sinne:
    Wünsche einen gesegneten Sonntag in der Freude Eures Herzens!
    Geändert von traenenclown (11.09.2016 um 23:53 Uhr) Grund: siehe Edit

  3. #23
    Impulsbombe

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 58
    Forum-Beiträge: 3.125

    AW: zu jung geboren

    Ich versteh nicht was das soll. Da beschreibt ein Mitglied ein persönliches Problem, bittet um Rat und wird, wenn auch nur von einer Person runtergemacht. Niederschmetternd
    Zum Thema. Ich sehe es wie die meisten meiner Vorschreiber, für Freundschaften gibt es keine Alters- Hautfarbe- und/oder Religionsunterschiedsgrenze. Ist mir auch egal falls das Wort nicht existiert.

    Ich frequentiere wer mir gut tut, die anderen werden in den Wind geschossen

  4. #24
    Kennt sich hier aus

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Forum-Beiträge: 998

    AW: zu jung geboren

    Kaot schreibt:
    .............. vorallem der letzte Beitrag von Spacetime hat mich schon ein bisschen ins Grübeln gebracht. Ich habe eine wunderbare Woche hinter mir. Ich durfte unterrichten, bekam frei vom Unterricht, um Theater zu spielen, durfte mich in einem Komitee engagieren und habe wieder sehr viel Wertschätzung erfahren. Mein Problem liegt wohl weniger darin, dass ich ein echtes Problem habe, als viel mehr in meiner Unersättlichkeit nach Anerkennung, deren Ursprung wohl weiter zurückliegt.

    Ich kann spacetimes Unverständnis für mein "Problem" verstehen. Als gewöhnlicher Homosapiens tappt man jedoch immer wieder in die Falle die eigenen Probleme mit dem wachsenden Glück im Gleichgewicht zu halten. Den Tipp weniger auf das Alter zu geben nehme ich mit, auch wenn ich in der Retrospektive eigentlich sagen muss, dass ich das ja bereits beherzige. Ich habe das Gefühl, dass ich mir unbewusst einen Grad an Einsamkeit erhalte, um das Gefühl zu bewahren, jemand besonderes zu sein.Das hat aber weniger mit Arroganz zu tun, als vielmehr mit Selbstschutz und der schlichten Tatsache, dass ich die Weisheit nicht mit Löffeln gefressen habe und das auch nie behauptete.
    Das Freut mich da ich "Angst" hatte, dass Du es falsch verstehen könntest.

    Das war mein erster Gedanke, dass es so ist. Dieses "Problem" scheinen viele zu haben, die eine gewisse Position einnehmen, dass sie nach Aufmerksamkeit und Anerkennung "schreien". Ich selbst kann es nicht verstehen (weiß aber was Du meinst), da ich diese Aufmerksamkeit eher als unangenehm empfinden würde.


    Ich habe sicherlich nicht die Einsamkeit gewählt um etwas "besonderes" zu sein.......aber dennoch mag ich wohl die Einsamkeit und habe eher das Gefühl, dass sie mich zu etwas "besonderes" macht. Manchmal verstehe ich es selbst nicht, dass ich oft die Einsamkeit vor allen anderen Dingen (Einladungen usw.) vorziehe.

    Da stimme ich Dir 100% zu, da es bei mir nicht anders ist


  5. #25
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Alter: 29
    Forum-Beiträge: 1.564

    AW: zu jung geboren

    Ich frequentiere wer mir gut tut, die anderen werden in den Wind geschossen
    muss man aber auch erst lernen....

  6. #26
    Kennt sich hier aus

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Forum-Beiträge: 998

    AW: zu jung geboren

    Ich bin seit einiger Zeit dabei "es zu lernen", dass man gewisse Personen einfach mal aussortieren sollte. Ist nicht einfach....aber sicherlich öfter mal notwendig.

  7. #27
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen:
    Alter: 44
    Forum-Beiträge: 476

    AW: zu jung geboren

    spacetime schreibt:
    Ich bin seit einiger Zeit dabei "es zu lernen", dass man gewisse Personen einfach mal aussortieren sollte. Ist nicht einfach....aber sicherlich öfter mal notwendig.
    Kann aber auch zum Problem werden. Ich habe aussortiert, bis keiner mehr da war.... und mittlerweile fällt es mir schwer überhaupt noch jemand neues zu finden...

  8. #28
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Alter: 29
    Forum-Beiträge: 1.564

    AW: zu jung geboren

    Doch lieber alleine als von Heuchlern und Ratten/Neider und Unmenschen umgeben

  9. #29
    Kennt sich hier aus

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Forum-Beiträge: 998

    AW: zu jung geboren

    LadyCuckooo schreibt:
    Kann aber auch zum Problem werden. Ich habe aussortiert, bis keiner mehr da war.... und mittlerweile fällt es mir schwer überhaupt noch jemand neues zu finden...
    Ich muss da "leider" Brainman recht geben. Ich habe 27 Jahre gebraucht bis ich meinen angeblich besten Freund kennen gelernt habe, der sich als Heuchler und selbstsüchtiger Mensch entpuppte (ist auch einfach weggezogen). Ich habe in meinen 53 Jahren ehrlich gesagt viele enttäuschungen erfahren, was Menschen anbetrifft, wo selbst mein Doc sagt, dass das kein Wunder ist, dass ich eine kleine "Macke! habe (war aber nett gemeint).

    Ich bin sicherlich kein "Engel", aber ich würde mal behaupten, dass ich dennoch immer versucht habe mein lebenlang ehrlich zu sein und mich eher für andere eingesetzt habe, als an mein eigenes Wohl zu denken.

    Dennoch bin ich kein frustrieter Mensch geworden und habe versucht das Beste daraus zu machen - auch wenn ich nicht weit gekommen bin.Mittlerweile "liebe" ich es in "meine" Welt zu leben und die Gesellschaft Gesellschein sein zu lassen. Sicherlich gehe ich auch mal "in die Gesellschaft" und habe auch einige Leute die ich kenne. Es sind aber eher "bewusste" oberflächliche Bekanntschaften, An wirkliche Freundschaften bin ich nicht mehr interessiert und eine eigene Familie kommt für mich auch nicht in frage.

    Man mag es glauben oder nicht, dass ich dennoch relativ glücklich bzw. zufrieden bin. Leider konnte ich aber bis heute nie den Scham gegenüber dieser Gesellschaft ablegen, dass ich auf ihr angewiesen bin.

    Eigentlich war ich im tiefen Herzen schon immer ein Einzelngänger, wobei es mir wichtig ist dennoch hin und wieder mit andere etwas zu unternehmen um nicht ganz zu "verblöden".

    Ich habe es merkwürdigerweise schon als Kind bemerkt (ab 7 / 8 Jahren), dass Menschen nie meine wirklichen "Begleiter" in mein Leben werden (Tiere um so mehr).
    Geändert von spacetime (12.09.2016 um 12:53 Uhr)

  10. #30
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen:
    Alter: 44
    Forum-Beiträge: 476

    AW: zu jung geboren

    spacetime schreibt:
    Ich muss da "leider" Brainman recht geben. Ich habe 27 Jahre gebraucht bis ich meinen angeblich besten Freund kennen gelernt habe, der sich als Heuchler und selbstsüchtiger Mensch entpuppte (ist auch einfach weggezogen). Ich habe in meinen 53 Jahren ehrlich gesagt viele enttäuschungen erfahren, was Menschen anbetrifft, wo selbst mein Doc sagt, dass das kein Wunder ist, dass ich eine kleine "Macke! habe (war aber nett gemeint).

    Ich bin sicherlich kein "Engel", aber ich würde mal behaupten, dass ich dennoch immer versucht habe mein lebenlang ehrlich zu sein und mich eher für andere eingesetzt habe, als an mein eigenes Wohl zu denken.

    Dennoch bin ich kein frustrieter Mensch geworden und habe versucht das Beste daraus zu machen - auch wenn ich nicht weit gekommen bin.Mittlerweile "liebe" ich es in "meine" Welt zu leben und die Gesellschaft Gesellschein sein zu lassen. Sicherlich gehe ich auch mal "in die Gesellschaft" und habe auch einige Leute die ich kenne. Es sind aber eher "bewusste" oberflächliche Bekanntschaften, An wirkliche Freundschaften bin ich nicht mehr interessiert und eine eigene Familie kommt für mich auch nicht in frage.

    Man mag es glauben oder nicht, dass ich dennoch relativ glücklich bzw. zufrieden bin. Leider konnte ich aber bis heute nie den Scham gegenüber dieser Gesellschaft ablegen, dass ich auf ihr angewiesen bin.

    Eigentlich war ich im tiefen Herzen schon immer ein Einzelngänger, wobei es mir wichtig ist dennoch hin und wieder mit andere etwas zu unternehmen um nicht ganz zu "verblöden".

    Ich habe es merkwürdigerweise schon als Kind bemerkt (ab 7 / 8 Jahren), dass Menschen nie meine wirklichen "Begleiter" in mein Leben werden (Tiere um so mehr).
    Puh.

    Das hat mich jetzt sehr berührt.

    Du sagst Du bist nicht frustriert und das möchte ich Dir gerne glauben. Ist es nicht aber Resignation?

    Es macht mich unendlich traurig zu lesen, dass Du keine Freundschaften und keine eigene Familie willst. Und ich frage mich, ob das wirklich Dein Wille ist, oder ob es nur Selbstschutz ist.

    Ich kann gut nachvollziehen, warum das so sein könnte. Ich habe auch viele herbe Enttäuschungen in meinem Leben erlebt. Und ich habe mir lange Zeit eingeredet, dass es besser ist alleine zu sein, von niemandem abhängig und keinem eine Rechenschaft schuldig. Oberflächlich betrachtet mag das auch so sein und ich bin lange Zeit damit "gut" gefahren. Seit dem ich in Therapie bin und wir diese Oberfläche Stück für Stück abtragen, wird mir jedoch klar, dass ich sehr einsam bin und das auch ein Stück zu meiner Depression, meiner Angsterkrankung und all den Problemen beigetragen hat. Und ich wünsche mir sehr das zu ändern. Ich kriege es aber nicht hin. Ich habe oft das Gefühl, was zu verpassen, dass das Leben an mir vorbeigeht. Das ich irgendwann am Ende meines Lebens zurückblicken werde und vieles bereuen werde. Davor habe ich große Angst.

    Und dann gibt es diese Tage an denen ich denke, hey ich bin eben so (geworden) wie ich bin. Wer sagt, dass das falsch ist, oder das ich es unbedingt ändern muss? Und dann bin ich total verunsichert und frage mich, ob ich wieder "nur" resigniere, oder ob ich es einfach akzeptieren soll.

    Hm. Wie gesagt. Ich bin gerade sehr traurig. Wegen Dir und dem was Du sagst. Wegen mir und wie ich (geworden) bin. Weil es sich so aussichtslos anfühlt.

    Erstmal Ende....

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