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Diskutiere im Thema ADHS und Hochbegabung - Häufigkeit, Diagnostik, Besonderheiten im Forum ADS/ADHS und Hochbegabung
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
  1. #81
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Alter: 29
    Forum-Beiträge: 1.481

    AW: ADHS und Hochbegabung - Häufigkeit, Diagnostik, Besonderheiten

    DonBoleta schreibt:

    Das musste ich mit meiner Borderline-Akzentuierung beim Thema Wut lernen
    (Hab ich mit entgegenkommenden Passantinnen auf dem Buergersteig geuebt, die nebeneinander laufen und keinen Platz machen... das ging ab *gacker*)
    ".
    Bestes Beispiel....

    Die Frauen erblicken dich (während sie auf dich zu laufen, sie tun zwar so als hätten sie dich nicht wahrgenommen, aber das haben sie!),
    Nun erfolgt die Bewertung der Frauen, ob du Sie überhaupt wahrgenommen hast.... und dann wird dein "Gefahrpotiential" eingeschätzt...
    (Oberflächlichkeiten..) und dann wird entschieden... gehe ich auf die Seite vor dem "Böse Aussehenden" Typen oder lass ich ihn in mich reinlaufen um ihn danach anzumeckern

  2. #82
    Fühlt sich hier wohl

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 398

    AW: ADHS und Hochbegabung - Häufigkeit, Diagnostik, Besonderheiten

    alice_s schreibt:
    Megaprojekt

    Ach Mist, mir sitzt in den Knochen, dass meine Ärztin von einer Einnahmepause angefangen hat neulich. Als ich ihr meine Bedenken mitteilte (ich habe wirklich Angst, in meiner aktuellen Lebenssituaiton dieses Netz aufgeben, das es mir erstmals ermöglicht, etwas strukturierter den Alltag zu bewältigen und längerfristiger denken zu können als bisher und das noch nicht mal soo wahrnsinnig gut), meinte sie "Sie können aber auch nicht immer weiter powern und powern."
    Ach Mann, wenn's ums powern können ginge, hätte ich das ganze nicht angefangen. Das hört sich für mich an, als wenn sie meint, ich jammere auf hohem Niveau und erbettle mir so von ihr das Mittel, meine - eigentlich ohnehin schon gute - Leistungsfähigkeit zu optimieren.
    alles OT jetzt
    Habt ihr damit Erfahrungen? Würdet ihr lieber gleich zu einem anderen Arzt gehen? Oder bin ich doch ein Täuscher, ein Blender, ein Manipulator, der Schwäche nur vorgibt um Vorteile rauszuschinden? Mist, ich bin heut echt nicht gut drauf... die letzte Frage müsst ihr mir nicht beantworten...
    Ich weiß nicht, was du nimmst, ob das eine Pause zwingend braucht, weil es sonst nicht mehr richtig wirkt. WEnn das nicht der FAll ist, halte ich nichts von einer Pause. Meine Jungs reagieren schlecht auf Pausen. Routine ist wichtig, gleiche Tage. Ohne Medikamente geht ein Karussell los, das tut nicht gut.

    Hör auf dein Bauchgefühl und ich glaube das sagt: He, die Ärztin hat keine Ahnung, aber ich, ich sage, es tut mir nicht gut, das Aufhören!

  3. #83
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Alter: 29
    Forum-Beiträge: 1.481

    AW: ADHS und Hochbegabung - Häufigkeit, Diagnostik, Besonderheiten

    @ alice_D ^^

    Aber durch die unfreiwillige Einnahmepause hast du doch eindeutig einen Leidensdruck oder ?
    Will dein "Arzt" dich sadistisch quälen? Dem würde ich was erzählen... so ein ....**

    Jeder Betroffene hat selbst zu entscheiden, wann er Medikamente benötigt... dein Arzt ist nicht der Betroffene...

    Ein klares Wort über deine Ängste und Bedenken sollten meiner Meinung eigentlich reichen bei einem/r guten Arzt/Ärztin ...

    Das betrifft mich selbst immer gleich mit... ... ich kenne diese sturen "ICHBINDERARZT" Mediziner... schade tut mir echt leid für dich....

    Ganz klar ansprechen, dass du mit der Pause aufgrund der momentanen Situation überhaupt nicht einverstanden bist ...

    Ansonsten sollen Sie dir bitte deine Krankenakte ausdrucken, aushändigen und eine größere Packung deines benötigten Medikaments verschreiben , zur Überbrückung bis du einen Termin bei einem wirklichen "Arzt" bekommst.... sollte dein Arzt die Gabe der Medikation daraufhin verweigern dann.... (möchte jetzt zu nichts anstiften, deshalb halte ich am besten einfach meinen Mund...)

    Er wird dann wahrscheinlich blöd schauen, aber lieber auf die Barrikaden gehen als zu leiden oder?
    Geändert von Brainman (17.07.2016 um 23:21 Uhr)

  4. #84
    Fühlt sich hier wohl

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 27
    Forum-Beiträge: 465

    AW: ADHS und Hochbegabung - Häufigkeit, Diagnostik, Besonderheiten

    luftkopf33 schreibt:
    @""unterdurchschnittlich": bezieht sich auf Deine "Leistungsgleichung" mit ADHS. "leicht überdurchschnittlich bis durchschnittlich" kommt am Ende bei Dir raus und es sähe wohl besser aus,wenn nicht gar so viel Energie für die ADHS-Symptomkontrolle gebraucht würde.
    Mein Output ist leider (noch) nicht mehr als unterdurchschnittlich. Aber ich bin da optimistisch!
    Gab es hier ein Missverständnis? Genau so habe ich es gemeint. Also dass man denken würde, umso „hochbegabter“ umso besser der „Leistungsausgleich“ des ADHS und dabei nicht in die Rechnung miteinbezieht, dass umso größer das Minus auf der ADHS Seite ist, das Plus auf der „Hochbegabungs-/Kompensations-Seite“ wiederum kleiner wird, egal wie „hochbegabt“ (dieses Wort...) man ohne das ADHS wäre.

    Also ein Beispiel für unsere "Kontostände":

    Persephone: -50 ADHS +70 irgendeine Begabung = +20
    Lufti: -150 ADHS +120 wasauchimmer Begabung = -30

    Waren jetzt völlig willkürliche Zahlen und ist natürlich totaler Quatsch, weil Hochbegabung selbst auch nicht nur positiv sein muss...

    Wusstet ihr, dass Hermann Göhrings von Psychologen bei den Nürnberger Prozessen gemessener IQ 138 betrug?

    alice_s schreibt:
    Ach Mist, mir sitzt in den Knochen, dass meine Ärztin von einer Einnahmepause angefangen hat neulich. Als ich ihr meine Bedenken mitteilte (ich habe wirklich Angst, in meiner aktuellen Lebenssituaiton dieses Netz aufgeben, das es mir erstmals ermöglicht, etwas strukturierter den Alltag zu bewältigen und längerfristiger denken zu können als bisher und das noch nicht mal soo wahrnsinnig gut), meinte sie "Sie können aber auch nicht immer weiter powern und powern."
    Ach Mann, wenn's ums powern können ginge, hätte ich das ganze nicht angefangen. Das hört sich für mich an, als wenn sie meint, ich jammere auf hohem Niveau und erbettle mir so von ihr das Mittel, meine - eigentlich ohnehin schon gute - Leistungsfähigkeit zu optimieren.
    alles OT jetzt
    Habt ihr damit Erfahrungen? Würdet ihr lieber gleich zu einem anderen Arzt gehen? Oder bin ich doch ein Täuscher, ein Blender, ein Manipulator, der Schwäche nur vorgibt um Vorteile rauszuschinden? Mist, ich bin heut echt nicht gut drauf... die letzte Frage müsst ihr mir nicht beantworten...
    Oh man, das kenne ich so gut. Ob du den Arzt wechseln musst, würde ich davon abhängig machen, was sie mit powern und powern meint... das ist irgendwie eine sehr unspezifische Aussage.

    Kürzlich habe ich meinem Psychiater mein Leid geklagt - von wegen zwei Studi-Jobs + Honorararbeit, Ende meines Studiums, Vorbereitung auf die Promotion, extreme Unsicherheit, Selbstzweifel. Sein Kommentar: „Na Sie machen aber ganz schön viel.“ So nach dem Motto, würde ich weniger machen, ginge es mit besser. Im Gegenteil! Nach einer 30-sekündigen Pause „Aber das klingt doch gut“. NEIN TUT ES NICHT. Und vor allem kling seine Aussage so, als dürften psychisch kranke Menschen kein nach außen hin funktionales Leben haben. Als dürfte man sich nur Hilfe suchen, wenn schon alles den Bach runtergegangen ist. Genau das ist doch das Problem. Den Menschen muss früher geholfen werden.

    Ich verstehe den Sinn einer Einnahmepause auch nicht wirklich. Es sei denn, du nimmst Amphetamin. Die Medikamente sind doch nicht da um zu "powern", dann würden sie ja leistungssteigernd, also missbräuchlich eingesetzt.

    DonBoleta schreibt:
    Das Einnehmen dieser Meta-Ebene, ist doch genau das, was man als Achtsame Geisteshaltung bezeichnet, der nicht wertende Beobachter hinter all den Gedanken, Gefuehlen und Handlungsimpulsen werden?
    Auch wenn einige andere schon versucht haben, es zu erklären: Es gibt ein zu viel an Metakognition. Oder eine ungesunde Form derselben. Leider konnte ich noch nicht viel dazu finden, denn tatsächlich wird sie fast ausschließlich als etwas Positives beschrieben. Bei mir geht das bishin zu Meta-Meta-Kognition, also dass eine dritte Stimme die Intention der zweiten kommentierenden Stimme in Frage stellt. Stimmen meine ich jetzt nicht im Sinne von schizophrenem Stimmen hören. Ist immer noch völlig klar, dass das meine Gedanken sind, aber sie kommentieren sich gegenseitig. Und in manchen Situationen ist es gut, einfach mal zu machen, nicht nachzudenken, sich nicht permanent in Frage zu stellen...

    Abgesehen davon ist es einfach sau-anstrengend. Nicht mal schlafen lässt mich der Kram.
    Geändert von Persephone (18.07.2016 um 21:16 Uhr)

  5. #85
    Chef - Knuddler

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Alter: 35
    Forum-Beiträge: 4.444

    AW: ADHS und Hochbegabung - Häufigkeit, Diagnostik, Besonderheiten

    @Pseudo-Missverständnis: Ich dachte aufgrund einer Formulierung,Du könntest mich eventuell missverstanden haben. Also habe ich präventive Aufklärung betrieben. Was noch nie besonders gut geklappt hat. Fällt mir grad so ein-auf.

    @Meta-Kognition/Achtsamkeit:
    Ich glaube zu verstehen,dass hier ein wirkliches "aneinander vorbeireden" stattfindet-es sei denn,ich übersehe schon wieder etwas. Diese Beinahe-Schreibsperre macht mich ganz wuschig. Es ist anstrengend,genau auf die Position aller Beiträge zu achten samt aller Details.

    Die Diskussion ist dummerweise so interessant,dass ich auch nicht völlig den Schnabel halten kann. Soviel zur Wirksamkeit dieser "Disziplinierungsmethode". ..

    Achtsamkeit ist nicht MK. Sie könnte sozusagen "das Heilmittel" sein. Wobei es noch verschiedene Weisen gibt,das Ergebnis zu erreichen. Ich kann mich als Beobachter betrachten,der die Gedanken nicht beeinflusst. Oder meine Aufmerksamkeit bewusst auf die Wahrnehmung im hier-und -jetzt lenken. Auf die Sinneseindrücke.


    So. Gute Nacht

  6. #86
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Alter: 29
    Forum-Beiträge: 1.481

    AW: ADHS und Hochbegabung - Häufigkeit, Diagnostik, Besonderheiten

    Persephone schreibt:
    Bei mir geht das bishin zu Meta-Meta-Kognition, also dass eine dritte Stimme die Intention der zweiten kommentierenden Stimme in Frage stellt. Stimmen meine ich jetzt nicht im Sinne von schizophrenem Stimmen hören. Ist immer noch völlig klar, dass das meine Gedanken sind, aber sie kommentieren sich gegenseitig. Und in manchen Situationen ist es gut, einfach mal zu machen, nicht nachzudenken, sich nicht permanent in Frage zu stellen...

    Abgesehen davon ist es einfach sau-anstrengend. Nicht mal schlafen lässt mich der Kram.
    Langsam bekomme ich Angst vor dir und ich dachte ich wäre der einzige "Psycho" der META-META-META Ansichten einnimmt...

    Auch ein Einwurf am Rande:

    Adolf ****** war ein Autodidakt ^^.... und ein geisteskranker Mann...
    was auch gern verschwiegen wird, dass in der NS-Zeit sehr viele Erkenntnisse in der Psychologie erlangt wurden.... (auf keinen Fall jetzt irgendwie Falsch verstehen... ich bin das Gegenteil eines Rechten Menschen... )
    Intelligenz kann auch "Pinky und der Brain" mäßig missbraucht werden.. will ich damit sagen...
    Geändert von Brainman (18.07.2016 um 22:08 Uhr)

  7. #87
    Fühlt sich hier wohl

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 27
    Forum-Beiträge: 465

    AW: ADHS und Hochbegabung - Häufigkeit, Diagnostik, Besonderheiten

    Brainman schreibt:
    Adolf ****** war ein Autodidakt ^^.... und ein geisteskranker Mann...
    was auch gern verschwiegen wird, dass in der NS-Zeit sehr viele Erkenntnisse in der Psychologie erlangt wurden.... (auf keinen Fall jetzt irgendwie Falsch verstehen... ich bin das Gegenteil eines Rechten Menschen... )
    Intelligenz kann auch "Pinky und der Brain" mäßig missbraucht werden.. will ich damit sagen...
    Wer sagt, ****** sei geisteskrank gewesen? Mit solchen Thesen wäre ich vorsichtig. Das "Böse" wird gerne pathologisiert, um es ja nicht an einen herankommen zu lassen. So wie das Gerücht, Goebbels hätte aufgrund seines Klumpfußes Minderwertigkeitskomplexe gehabt. Die Historikerin Elke Fröhlich, die das Großprojekt um seine Tagebücher leitet, hat dem widersprochen. Der Klumpfuß wurde von Zeitgenossen kaum wahrgenommen und erst nachträglich zu einem Charakteristikum von Goebbels erhoben.

    Über Personen wie ****** und Goebbels können keine sicheren psychologischen Aussagen getroffen werden, da sie den 2 WK nicht überlebt haben und daher auch nie psychiatrisch untersucht wurden. Bei Goehring ist das etwas anderes, weil er überlebt hat und sich während der Nürnberger Prozesse psychologisch hat evaluieren lassen müssen.

    Auch, dass im Nationalsozialismus psychologische Erkenntnisse gewonnen wurden, ist mir neu. Im Gegenteil:

    Die größtenteils nicht empirisch bestätigte und ideologisch verfälschte Psychologie der NS-Zeit verlor dann auch sehr rasch nach 1945 an Einfluss. Die meisten der oben aufgeführten Theorien (ausgenommen die Gestaltpsychologie) finden heute kaum noch Erwähnung in der Psychologie – es sei denn in Beiträgen zur Historie
    https://de.wikipedia.org/wiki/Psycho...nalsozialismus

    Wikpedia ist sicherlich nicht die beste Quelle, aber das deckt sich mit meinem Wissen und ich bin Historikerin (soll jetzt kein Autoritäts-Argument sein, aber ich hielt es für erwähnenswert, dass das hier mein Berufsthema ist).

    (Meine Güte, warum wird denn A.H.s Name zensiert... )

    @ Lufti
    Danke für die Aufklärung - dann sollte ich Achtsamkeit üben : ) Wobei mich das alles wieder hinsichtlich der Diagnose irritiert. Das Klischee besagt doch immer, ADHSler leben im jetzt und müssen ihre innere Stimme trainieren....

  8. #88
    Chef - Knuddler

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Alter: 35
    Forum-Beiträge: 4.444

    AW: ADHS und Hochbegabung - Häufigkeit, Diagnostik, Besonderheiten

    "Leben im Jetzt" ist auf das (zumeist fehlende) Zeitgefühl-oft im Zusammenspiel mit der (Handlungs-)Impulsivität- bezogen. Leider absolut gar nicht auf die volle Präsenz im Augenblick-gerade auch mit Blick auf die wertfreie Akzeptanz der Eindrücke...meist kreisen die Gedanken eines ADHS'lers um irgendwas und er ist eben nicht tatsächlich präsent. War das jetzt verständlich? Hört sich so kuddelmuddellig an...

  9. #89
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Alter: 29
    Forum-Beiträge: 1.481

    AW: ADHS und Hochbegabung - Häufigkeit, Diagnostik, Besonderheiten

    "Leiden, Irrtum und Widerstandskraft halten das Leben lebendig."

    Gottfried Keller

    Also wer ein Genozid anordnet auf Grund Wahn Ideologie eines Schriftstellers ist deiner Meinung nach völlig "Mental" Gesund? mmmhhh ...

    Ich weiß nur das Mr. ++++++ ein Autodidakt war und ein sehr intelligenter Mann (klingt immer so komisch ^^)
    Jedoch ein wie soll ich sagen "Der Zweck heiligt die Mittel Mensch" was zu beschreiben einfach sehr komplex wäre und glaube ich nicht unser eigentliches Thema hier ist.... und alles hierbei ist mit Ansichten verbunden, wie was wann korrekt/nötig/sinnvoll/unmenschlich ist

    und wenn zumindest die Gastaltpsychologie dort entscheidende Fortschritte machte bzw. das einzige was aus der Zeit übrig blieb... ist es zumindest etwas....

    welche weiteren Erkenntnisse damals errungen wurden, will man glaube ich gar nicht so genau wissen und ich schätze damit wird öffentlich auch nicht jongliert ...

    Ich hoffe du verstehst was ich sagen will..... ich glaube kaum das alle Testreihen die damals durchgeführt wurden, veröffentlicht sind....
    Geändert von Brainman (18.07.2016 um 23:54 Uhr)

  10. #90
    Fühlt sich hier wohl

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 27
    Forum-Beiträge: 465

    AW: ADHS und Hochbegabung - Häufigkeit, Diagnostik, Besonderheiten

    Brainman schreibt:
    "Leiden, Irrtum und Widerstandskraft halten das Leben lebendig."

    Gottfried Keller

    Also wer ein Genozid anordnet auf Grund Wahn Ideologie eines Schriftstellers ist deiner Meinung nach völlig "Mental" Gesund? mmmhhh ...

    Ich weiß nur das Mr. ++++++ ein Autodidakt war und ein sehr intelligenter Mann (klingt immer so komisch ^^)
    Jedoch ein wie soll ich sagen "Der Zweck heiligt die Mittel Mensch" was zu beschreiben einfach sehr komplex wäre und glaube ich nicht unser eigentliches Thema hier ist.... und alles hierbei ist mit Ansichten verbunden, wie was wann korrekt/nötig/sinnvoll/unmenschlich ist

    und wenn zumindest die Gastaltpsychologie dort entscheidende Fortschritte machte bzw. das einzige was aus der Zeit übrig blieb... ist es zumindest etwas....

    welche weiteren Erkenntnisse damals errungen wurden, will man glaube ich gar nicht so genau wissen und ich schätze damit wird öffentlich auch nicht jongliert ...

    Ich hoffe du verstehst was ich sagen will..... ich glaube kaum das alle Testreihen die damals durchgeführt wurden, veröffentlicht sind....
    Die Lektüre von "Mein Kampf" lässt erahnen, dass H.itler ein ziemlich durchschnittlicher Typ war. Langweiligstes Buch der Welt. Er mag charismatisch und “straßenschlau" gewesen sein - aber nicht besonders hell. Meistens sind es recht durchschnittliche Menschen mit dem gewissen etwas, die in solche Positionen kommen.

    Man darf nicht vergessen, dass nicht er allein den Holocaust geplant hat. Das war vor allem Reinhard Heydrich. Inklusive Himmler und Goebbels. Der einzige, der ein wenig Bedenken hatte, war Göring und auch nur, weil er um die Reputation im Ausland besorgt war. Dann gab es noch jene, die das ganze willig ausgeführt haben. Figuren wie Rudolf Höß und Adolf Eichmann. Ganz langweilige Gestalten. Hannah Arendt beschreibt das sehr schön in "Die Banalität des Bösen“.

    H.itler war bei weitem nicht der einzige wahnhafte Antisemit und Rassentheoretiker. Er war nur der erste, der in die Position kam, das ganze umzusetzen. Wenn es dazu Wahnsinn braucht, waren zwei bis drei viertel der Deutschen zu jener Zeit wahnsinnig. Ernst Simmel beschreibt Antisemitismus als Massen-Psychopathologie, den einzelnen Antisemiten aber als geistig vollkommen gesund.

    Glaub mir, niemand hat Probleme mit den Dingen, die im NS errungen wurden. Die Autobahnen befahren wir ja auch noch. H.itler hat das damals das tierfreundlichste Tierschutzgesetz seiner Zeit eingeführt. Das ist auch nichts, was unter Verschluss gehalten wird.

    Wenn es irgendwelche bahnbrechenden psychologischen Entdeckungen gegeben hätte, wäre das bekannt. Ein solches Tabu, wie du es dir ausmalst, ist das Thema nicht. Der Nationalsozialismus konnte zu keinen sinnvollen Erkenntnissen kommen, weil er von völlig falschen Prämissen ausging. Einer Rassentypologie, die bereits die biologische und psychologische Konstitution einer Person im Vorhinein festlegte. Die Menschen, die es wert gewesen wären, behandelt zu werden, wurden in der Aktion T4 umgebracht. Was soll der NS denn groß erforscht haben, außer, wie man "Schädlinge" erkennt und aus der Volksgemeinschaft entfernt? Wie man Geisteskranke heilt? Bestimmt nicht. Dafür hatte man eine viel praktischere Lösung - den Tod.

    Das einzige, womit sich die Psychologen damals intensiv beschäftigt haben, war die Wehrmacht und der Nachweis bestimmter Rassenpsychologien.
    Obendrein musste der Großteil der anerkannten Psychologen und Psychoanalytiker ab 1933 fliehen. Nicht wenige waren Juden und/oder regimekritisch eingestellt. Freuds Werk fiel der Bücherverbrennung zum Opfer.

    Ich glaube, du verwechselst gerade Qualität und Quantität. Denn quantitativ gab es in der NS-Zeit nachweislich einen Aufschwung in der Psychiatrie und Psychologie. Nicht aber qualitativ. Das sind zumindest die Infos, die ich auf die Schnelle finden konnte.

    Verstehe ich das richtig, dass du gerade Vermutungen anstellst und nicht wirklich was gelesen hast, was auf bahnbrechende Erkenntnisse von NS-Psychologen hinweist?
    Oh man, ich muss aufhören. Ich bin im Moment echt schlimm, was OT anbelangt. Bald werd ich aus dem Forum verbannt.

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