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Diskutiere im Thema Woher wisst ihr dass ihr hochbegabt seid ? im Forum ADS/ADHS und Hochbegabung
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
  1. #91
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 731

    AW: Woher wisst ihr dass ihr hochbegabt seid ?

    Wenn man ein MINT Studium an einer bockschweren technischen Uni anfängt relativiert sich der Term "Hochbegabung" sehr schnell wieder, wie ich habe erfahren dürfen. Mensa und co sind mir inzwischen auch ziemlich Schnuppe. Ich kenne Leute die können einen formalen sauber korrekten und sehr trickreichen mathematischen Beweis schreiben, dafür sind sie beispielsweise total eingeschränkt was historische und wirtschaftliche Zusammenhänge für eine Auswirkung auf bestimmte Regionen, Ethnien etc. haben und verfehlen es einen Zusammenhang zwischen fehlender Bildung, Opportunität und Armut herzustellen.

    Letztendlich bringt einem ein IQ sonst was, wenn der Computer alles rechnen und z.T. auch immer mehr beweisen kann.

    Ganz trivial kann man folgendes Dreieck annehmen: "Begabung", Disziplin und Motivation. Hast du zwei davon für ein spezifisches Feld, schaffst du es überall in die oberen Prozentbereiche. Alle drei und du bist in den Top 10%. Nur eines und du wird überall Probleme haben, egal welchem Handwerk du nachgehst.
    Geändert von Theonar (21.03.2016 um 21:42 Uhr)

  2. #92
    Nicht die Mama

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene(r)
    Forum-Beiträge: 369

    AW: Woher wisst ihr dass ihr hochbegabt seid ?

    Theonar das kann ich leider so bestätigen ... nenn' mich wandelndes Problem Und leider bringt ein hoher IQ sogar Nachteile wenn eben dieser bekannt wird ... die Leute glauben halt man kann "alles"

  3. #93
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen:
    Alter: 27
    Forum-Beiträge: 463

    AW: Woher wisst ihr dass ihr hochbegabt seid ?

    Hallo,

    ich drück mich um das Thema Hochbegabung immer. All meine Psychiater und Therapeuten sind in in davon ausgegangen, dass ich irgendwie hochbegabt bin aber niemand hat einen Test gemacht. Deswegen habe ich mittlerweile extreme Angst vor solch einem Test. Irgendwie würde es mich runterziehen, wenn dabei rauskommt, dass ich "nur" durchschnittlich begabt bin.

    Bei Online-IQ-Test schneide ich nie besonders gut ab. Gerade habe ich (zugegebener Maßen verkatert und unausgeschlafen) den Mensa "Spaß"-Test gemacht und nur 25 von 33 Punkten erzielt. Mensa sagt, dass ich damit "gute" Chancen hätte, überdurchschnittlich abzuschneiden, was vermutlich noch nicht mit Hochbegabung gleichzusetzen ist. Also mit "guten" Chancen läge der IQ grade so bei 130, nicht weit drüber. Im Internet lese ich fast ausschließlich von Leuten, die nebenbei und unter Alkoholeinfluss 30-33 von 33 Fragen richtig beantwortet haben. MeinVerdacht lautet also, dass 25 von 33 Punkten eigentlich schlecht sind und Mensa einem bloß erzählt, man hätte gute Chancen damit man zum Test geht und Geld bezahlt.

    Meint ihr, ich soll einen mal einen richtigen Text machen um Gewissheit zu haben oder das ganze lieber ignorieren?

  4. #94
    Fühlt sich hier wohl

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 23
    Forum-Beiträge: 438

    AW: Woher wisst ihr dass ihr hochbegabt seid ?

    Greenbeach schreibt:
    Ich wurde während der Grundschulzeit an einem Institut getestet! Der IQ war recht hoch! Leider wurde mein ADHS durch meine Eltern verdrängt und sich immer nur auf die Hochbegabung gestürzt. Leider konnte ich die Erwartungen durch mein ADHS, Legathenie nicht gerecht werden....

    Wenn ich mit der Diagnose beim ADHS Doc durch bin wollte ich mal einen IQ Test machen....

    This! Story of my life. Allerdings kann ich meinen Eltern da keine Schuld geben, da die Psychologen damals alle meinten, ich hätte kein ADHS, auch wenn die Konzentration nach längerer Zeit stark abfiel und ich bei Untertests katastrophale Ergebnisse erzielte (Reihenfolgen im Alltag uÄ.). Ich glaube man hatte damals einfach ein noch weniger konkretes Bild von ADHS als man es heute hat, es ist ja noch nicht so lange Zeit bekannt, dass Aufmerksamkeitstests sehr widersprüchliche Ergebnisse bei ADHSlern erzielen. Und ich war ja dadurch, dass ich nie Hyper war zwar immer auffällig, aber nie gewalttätig oder zappelig - so wie man sich ein klassisches Hyperkind halt vorstellt.

    Was dabei herauskam waren 13 Schuljahre Leid und Zurückgezogenheit. Ich habe zwar nie den Mut verloren, aber sehr wohl an Selbstwertgefühl.

    Ich habe das Gefühl, meine Hochbegabung lässt mich oft an meinem ADHS zweifeln und das ADHS an meiner Hochbegabung... Auch geb ich diesem komischen Mix die Schuld, dass ich mich mit den allerwenigsten Menschen wirklich wohl und gedanklich kompatibel finde.
    Auch stehe ich mir ständig im Weg, ein Leben zwischen zwei Extremen. Auf der einen Seite bin ich auf der einen Seite ein Perfektionist und auf der anderen Seite zu faul und impulsiv um Perfektionist zu sein. Ich habe oft tolle Gedankengänge, kann sie aber nicht ausformulieren und in eine Struktur packen und habe sie im nächsten Moment komplett vergessen.
    Geändert von klippklar (19.06.2016 um 21:07 Uhr)

  5. #95
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen:
    Forum-Beiträge: 275

    AW: Woher wisst ihr dass ihr hochbegabt seid ?

    Liebe Persephone,
    Hochbegabung kann so vielschichtig sein. Weiß ich, ob Mozart, Charly Chaplin, Einstein oder van Gogh, den heutigen IQ-Test im Sinne der Hochbegabungsschwelle eines IQ von 130 übersprungen hätten? Ob sie ihn übersprungen hätten, wenn sie davon gewußt hätten, daß sie einen machen? Ob sie ihn übersprungen hätten wenn sie sich mit Alk vor der Angst weggebeamt hätten?

    Viel vielleicht, viel hätte. Ich weiß es nicht, ich weiß nur, dass sie deswegen für mich kein anderer Mensch wären, egal was das Ergebnis zutage gebracht hätte.
    Ich weiß auch nicht, ob es für sie selbst einen Unterschied gemacht hätte. Ob sie sich dadurch für einen besseren oder schlechteren Menschen gehalten hätten.

    Was besagt denn der Test im Sinne eines Ergebnisses der Hochintelligenz? Er besagt, dass eine Person zu dem Zeitpunkt, zu dem sie gerade den jeweils genormten Test gemacht hat, sich in einer Verfassung befand eine Leistung mit einem gewichteten IQ - Ergebnis von 130 zu bestehen und damit im Rahmen der Gausschen Normalverteilung zu einer Gesamtheit gehört, die nur von 2 % der Menschheit erreicht wird. Das ist alles. Der Teilnehmer wird dadurch weder besser noch schlechter.

    Der Teilnehmer wäre auch kein besserer oder schlechterer Mensch, würde dass Leistungsergebnis zu jenem fraglichen Zeitpunkt etwas unter 130 und vielleicht bei einer Gausschen Normalverteilung von 3,5 % oder bei 6% oder extrem bei 98,5% liegen.

    Die Frage ist also allein, was es mit Dir macht, wie wichtig es für Dich und Dein Selbstverständnis ist zu einer besonders definierten Personengruppe zu gehören oder was es mit Dir macht, nicht dazu zu gehören und wie sehr es Dich berührt nach der spezifischen Definition ggf. auch nur knapp oder stärker daneben zu liegen.

    Du fragst nun uns, ob Du den Test machen sollst, obwohl Psychiater und Therapeuten dies bisher noch nicht gemacht haben. Vielleicht ist das eine Entscheidung die nur Du alleine treffen kannst im Lichte Deiner Befürchtungen und Sorgen, was es für Dich bedeuten mag?

    Vielleicht hilft Dir auch ein Buch von Anne Heintze: "Außergewöhnlich NORMAL - Hochbegabt, hochsensitiv, hochsensibel: Wie sie ihr Potential entfalten"
    Es gibt auch z.B. bei Mozart oder van Gogh oder anderen auch höhere und höchste Begabungen, die nicht Bestandteil der IQ- Tests sind.

    Mein Test machte ich unwissend als Bestandteil der ADS - Diagnostik. Das Leben ging danach weiter wie jeden Tag.

    Ach ich habe ein paar Begriffe aus Deinem Text herausgehoben, die bei mir eine Resonanz auslösten.


    Persephone schreibt:
    Hallo,

    ich drück mich um das Thema Hochbegabung immer. All meine Psychiater und Therapeuten sind in in davon ausgegangen, dass ich irgendwie hochbegabt bin aber niemand hat einen Test gemacht. Deswegen habe ich mittlerweile extreme Angst vor solch einem Test. Irgendwie würde es mich runterziehen, wenn dabei rauskommt, dass ich "nur" durchschnittlich begabt bin.

    Bei Online-IQ-Test schneide ich nie besonders gut ab. Gerade habe ich (zugegebener Maßen verkatert und unausgeschlafen) den Mensa "Spaß"-Test gemacht und nur 25 von 33 Punkten erzielt. Mensa sagt, dass ich damit "gute" Chancen hätte, überdurchschnittlich abzuschneiden, was vermutlich noch nicht mit Hochbegabung gleichzusetzen ist. Also mit "guten" Chancen läge der IQ grade so bei 130, nicht weit drüber. Im Internet lese ich fast ausschließlich von Leuten, die nebenbei und unter Alkoholeinfluss 30-33 von 33 Fragen richtig beantwortet haben. Mein Verdacht lautet also, dass 25 von 33 Punkten eigentlich schlecht sind und Mensa einem bloß erzählt, man hätte gute Chancen damit man zum Test geht und Geld bezahlt.

    Meint ihr, ich soll einen mal einen richtigen Text machen um Gewissheit zu haben oder das ganze lieber ignorieren?

  6. #96
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen:
    Alter: 27
    Forum-Beiträge: 463

    AW: Woher wisst ihr dass ihr hochbegabt seid ?

    Wapi schreibt:

    Die Frage ist also allein, was es mit Dir macht, wie wichtig es für Dich und Dein Selbstverständnis ist zu einer besonders definierten Personengruppe zu gehören oder was es mit Dir macht, nicht dazu zu gehören und wie sehr es Dich berührt nach der spezifischen Definition ggf. auch nur knapp oder stärker daneben zu liegen.

    Du fragst nun uns, ob Du den Test machen sollst, obwohl Psychiater und Therapeuten dies bisher noch nicht gemacht haben. Vielleicht ist das eine Entscheidung die nur Du alleine treffen kannst im Lichte Deiner Befürchtungen und Sorgen, was es für Dich bedeuten mag?

    Vielleicht hilft Dir auch ein Buch von Anne Heintze: "Außergewöhnlich NORMAL - Hochbegabt, hochsensitiv, hochsensibel: Wie sie ihr Potential entfalten"
    Es gibt auch z.B. bei Mozart oder van Gogh oder anderen auch höhere und höchste Begabungen, die nicht Bestandteil der IQ- Tests sind.

    Mein Test machte ich unwissend als Bestandteil der ADS - Diagnostik. Das Leben ging danach weiter wie jeden Tag.

    Ach ich habe ein paar Begriffe aus Deinem Text herausgehoben, die bei mir eine Resonanz auslösten.
    Vielen Dank für deine Antwort! Das sind genau die Fragen, die mir durch den Kopf gehen. Ich bin mir bewusst, dass IQ-Tests unmöglich alle Formen von Intelligenz erfassen können - deswegen machen sie mir Angst, weil sie eher auf die Bereiche abzielen, die mir weniger liegen (Logik, räumliches Denken).

    Was würde es mir bringen? Es gibt zwei Gründe, die mich an meiner Intelligenz zweifeln lassen.

    1. Ich komme aus einem bildungsfernen Elternhaus. In meine Familie bin ich die erste, die eine Universität besucht. Außerdem sind meine Eltern beide nicht deutsch. Weder Milieu-Technisch, also im dem Sinne, dass mir vom Elternhaus ein guter Bildungsstand mitgegeben wurde noch genetisch gäbe es eine Erklärung dafür, warum ich besonders intelligent sein sollte. Meine Eltern lesen nicht, sie hören kaum Musik, sie gehen nicht ins Theater und sie verstehen die Texte, die ich in meinem Studium produziere, nicht. Alle meine Freunde, die ich als überdurchschnittlich intelligent einschätzen würde, kommen aus Lehrer-Familien oder ähnlich bildungsnahen Berufen (Mediziner, Künstler...)

    Deswegen würde ich den Teilnehmern an diesem Thread auch gerne die Frage stellen, ob ihr in eurer Familie einen Sonderfall darstellt oder ob es schon eine gewisse Grundlage gab, auf der ihr aufbauen konntet?

    2. Ich war in der Schule schlecht. Abi-Schnitt 2,5, einmal fast sitzen geblieben. Dabei waren meine Leistungen sehr schwankend. Eines der Fächer, wegen derer ich fast sitzen geblieben wäre, war Deutsch. Eine fünf auf dem Zeugnis der siebten Klasse. In der 12. Klasse hatte ich plötzlich 15 Punkte (1,0), in der 13. dann wieder nur 9 (3,0). Irgendwie scheine ich mich auf mein Hirn nicht verlassen zu können. Teilweise waren meine Lehrer völlig verwirrt. Als ich in der Oberstufe meiner alten Englischlehrerin wieder begegnete - in der Unterstufe habe ich konsequent sechsen und fünfen geschrieben - konnte sie kaum fassen, wie gut mein Englisch geworden war. Mein Selbstbewusstsein ist dadurch ständigen Schwankungen ausgesetzt gewesen. Mal hielten andere und damit ich selbst mich für genial, mal für strohdoof - was durchs (bis dato un diagnostizierte) ADHS verstärkt wurde. Seit dem ich studiere, erziele ich nur noch sehr gute Leistungen. TROTZDEM sitzt mir ständig die Angst im Nacken. Was, wenn ich bisher nur Glück mit meinen Dozenten hatte? Was, wenn ich nur gut vortäuschen kann, intelligent zu sein? Was, wenn plötzlich auffliegt, dass ich dumm und faul bin (was auch immer das heißt)?
    Hochstapler-Syndrom nennt man das, glaube ich.
    https://de.wikipedia.org/wiki/Hochstapler-Syndrom

    Von einem IQ-Test erhoffe ich mir Sicherheit. Die Person, die ihn auswertet, kennt mich nicht (zumindest im Mensa-Setting). Also kann ich nicht behaupten, bevorzugt worden zu sein. Ich würde mir wünschen, dass wenn ich einmal schwarz auf weiß habe, dass ich überdurchschnittliche Leistungen in einem Bereich erzielen kann, der mir nicht besonders liegt, der ken Spezialinteresse von mir ist und auf den ich mich nicht vorbereiten kann, dass dann diese Selbstbewusstseinsachterbahnfa hrt endlich mal aufhört. Umgekehrt könnte es meine Ängste jedoch bestätigen.

    Ich will mich nicht gegenüber anderen überlegen fühlen. Ich will nur wissen, was ich mir zutrauen kann. Manchmal denke ich, dass der einzige Bereich, in dem ich "hochbegabt" bin, diese dumme Metareflektion ist, also das ständige sich selbst beobachten.

    Danke für die Buchempfehlung!

  7. #97
    Fühlt sich hier wohl

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 484

    AW: Woher wisst ihr dass ihr hochbegabt seid ?

    Eine gute Abiturnote sagt nur zwei Sachen aus: Du warst fleißig und bei den Lehrern neutral bis beliebt.
    Ein (guter) Uni-Abschluß sagt auch nur zwei Sachen aus: Du warst sehr fleißig beim Lernen und hast die Finanzierung hingekriegt.

  8. #98
    Fühlt sich hier wohl

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 23
    Forum-Beiträge: 438

    AW: Woher wisst ihr dass ihr hochbegabt seid ?

    Persephone schreibt:

    2. Ich war in der Schule schlecht. Abi-Schnitt 2,5, einmal fast sitzen geblieben. Dabei waren meine Leistungen sehr schwankend. Eines der Fächer, wegen derer ich fast sitzen geblieben wäre, war Deutsch. Eine fünf auf dem Zeugnis der siebten Klasse. In der 12. Klasse hatte ich plötzlich 15 Punkte (1,0), in der 13. dann wieder nur 9 (3,0). Irgendwie scheine ich mich auf mein Hirn nicht verlassen zu können. Teilweise waren meine Lehrer völlig verwirrt. Als ich in der Oberstufe meiner alten Englischlehrerin wieder begegnete - in der Unterstufe habe ich konsequent sechsen und fünfen geschrieben - konnte sie kaum fassen, wie gut mein Englisch geworden war. Mein Selbstbewusstsein ist dadurch ständigen Schwankungen ausgesetzt gewesen. Mal hielten andere und damit ich selbst mich für genial, mal für strohdoof - was durchs (bis dato un diagnostizierte) ADHS verstärkt wurde. Seit dem ich studiere, erziele ich nur noch sehr gute Leistungen. TROTZDEM sitzt mir ständig die Angst im Nacken. Was, wenn ich bisher nur Glück mit meinen Dozenten hatte? Was, wenn ich nur gut vortäuschen kann, intelligent zu sein? Was, wenn plötzlich auffliegt, dass ich dumm und faul bin (was auch immer das heißt)?
    Hochstapler-Syndrom nennt man das, glaube ich.

    Ich kann dir leider nur etwas zu Punkt 2 sagen, weil Punkt 1 bei mir uneindeutig ist. Ich war die ganze Schulzeit im schlechten mittleren Bereich. Ich hatte ein schlechtes Abitur, in Mathematik eine 5 und bin einmal deswegen sitzengeblieben (gerade das Fach, in dem ich laut Psychologen besonders begabt bin) - jetzt studiere ich es (einigermaßen erfolgreich). Das heißt dass Noten schon einma überhaupt nichts aussagen über Intelligenz und Begabung.
    Das tückische an der Intelligenz ist: Umso intelligenter du bist, für umso blöder hältst du dich!

  9. #99
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen:
    Alter: 27
    Forum-Beiträge: 463

    AW: Woher wisst ihr dass ihr hochbegabt seid ?

    AddOn schreibt:
    Eine gute Abiturnote sagt nur zwei Sachen aus: Du warst fleißig und bei den Lehrern neutral bis beliebt.
    Ein (guter) Uni-Abschluß sagt auch nur zwei Sachen aus: Du warst sehr fleißig beim Lernen und hast die Finanzierung hingekriegt.
    Ich muss nicht viel lernen, weil ich eine Geisteswissenschaft studiere. Keine Klausuren, nur Hausarbeiten Also noch weniger Aussagekraft. Aber das meine ich ja. All das sagt nichts, deswegen dachte ich, vielleicht hilft ein IQ-Test...

    Ich kann dir leider nur etwas zu Punkt 2 sagen, weil Punkt 1 bei mir uneindeutig ist. Ich war die ganze Schulzeit im schlechten mittleren Bereich. Ich hatte ein schlechtes Abitur, in Mathematik eine 5 und bin einmal deswegen sitzengeblieben (gerade das Fach, in dem ich laut Psychologen besonders begabt bin) - jetzt studiere ich es (einigermaßen erfolgreich). Das heißt dass Noten schon einma überhaupt nichts aussagen über Intelligenz und Begabung.
    Das tückische an der Intelligenz ist: Umso intelligenter du bist, für umso blöder hältst du dich!
    Ja, das stimmt natürlich bis zu einem gewissen Grad. Aber ich hab gelesen, dass dieses "In der Schule schlecht und trotzdem genial"-Klischee nur auf sehr wenige Hochbegabte zutrifft und die meisten doch recht gute Leistungen erzielen.
    Wird wahrscheinlich stärker auf die zutreffen, die obendrein noch ADHS haben.

    Was meinst du mit uneindeutig bei Punkt 1?

  10. #100
    Fühlt sich hier wohl

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 484

    AW: Woher wisst ihr dass ihr hochbegabt seid ?

    Persephone schreibt:
    nur auf sehr wenige Hochbegabte zutrifft und die meisten doch recht gute Leistungen erzielen.
    Wird wahrscheinlich stärker auf die zutreffen, die obendrein noch ADHS haben.
    Ich glaube das ist der Buntehund-Effekt. Und die Straßenköter könnten n Salto machen, würden trotzdem nicht beachtet.

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