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Diskutiere im Thema IQ Test machen - Pro und Contra im Forum ADS/ADHS und Hochbegabung
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
  1. #1
    smi


    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 47
    Forum-Beiträge: 56

    IQ Test machen - Pro und Contra

    Hallo Zusammen,

    seit meinem Verdacht auf ADHS Ende letzten Jahres und der Diagnose Anfang diesen Jahres hatte ich einige Kontakte zu verschiedensten Ärzten. Ausnahmslos alle Ärzte (Psychologe, ADHS Spezialistin, Neurologe, Psychotherapeut und Kinderarzt mit ADHS Spezialisierung) immer wieder unabhängig von einander das Thema Hochbegabung bei mir angesprochen und ob ich schon mal einen IQ Test gemacht hätte.

    Mir ist es eigentlich völlig egal ob ich nun niedrig Begabt, normal oder hoch Begabt bin, ich fühl mich wohl so wie ich bin.

    Meine Frage nun:

    Macht es Sinn einen Test zu machen?
    Was spricht dafür oder auch dagegen?
    Welche positiven oder Negativen Erfahrungen habt ihr mit dem Ergebnis gemacht (unabhängig ob gut oder schlecht abgeschnitten)?
    Steht sich bei einem klassischen IQ Test nicht die ADHS Typische "mangelnde, längere Konzentrationsfähigkeit" selbst im Weg?

    Vielen dank für eure Antworten

  2. #2
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 76

    AW: IQ Test machen - Pro und Contra

    Hallo Smi,

    ich dir meine Erfahrungen schildern. Um 2004 wurde an der Uni Ffm ein IQ-Test am PC durchgeführt, das Ergebnis war 100, also absolute Mitte. 2009 wurde er mit Fragebögen, Bauklötzen & Co. in Frankreich gemacht und das gab's nur noch 80 Punkte ^^
    Die Neuro-Psychologin von Montag meinte, dass diese Tests Blödsinn sind und keine wirkliche Bedeutung haben.
    Die zwei Ergebnisse haben mich lange komplexiert, weil ich mir so dumm vorkam. Heute weiss ich, dass diese Tests irgendwie doch nichts mit Intelligenz zu tun haben...

  3. #3
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 39
    Forum-Beiträge: 1.209

    AW: IQ Test machen - Pro und Contra

    Ich bin kein Fan von IQ-Tests, da sie nur einen bestimmten Teilbereich von Intelligenz abbilden können. Und dieser Teil ist keineswegs der Teil der praktischen Intelligenz.

    Deswegen gibts ja auch genügend Superschlaue, die sich nicht mal selber die Schnürsenkel zubinden können. Solche Leute hab ich im Leben schon jede Menge getroffen. Hochstudiert, aber brunshummeldumm.

    Ebenso hab ich Leute getroffen, die in nem IQ-Test wahrscheinlich nen Quotienten knapp über Zimmertemperatur erreichen würden, aber trotzdem superschlaue Sachen sagen oder machen.

    Ich selbst hätte am liebsten gar keinen IQ-Test absolviert, denn was hätte ich davon gehabt. Erreiche ich nen niedrigen Quotienten, komm ich mir doof vor. Erreiche ich nen hohen Quotienten stinkts mir, nicht mehr daraus gemacht zu haben. Lose-Lose-Situation.

    Ich war aber genötigt einen zu machen, der dann auch glatt ein bißchen niedriger ausfiel als ich mir das (insgeheim) erhofft hätte. Zu diesem Zeitpunkt war ich aufgrund der ADHS nicht in der Lage den Test über nen längeren Zeitraum überhaupt auszuhalten. Später, als die ADHS besser im Griff war, habe ich den Test nochmal wiederholt. Aus reinem Interesse. Der Unterschied war erschreckend. Ich lag 30 Zähler über dem letzten Ergebnis. Das ist ja schon ein Unterschied.

    Und? was hab ich jetzt davon? Nichts. Außer, dass ich jetzt weiß, dass es mit einer ausgeprägten ADHS-Symptomatik unsinnig ist so nen Test zu machen.

  4. #4
    smi


    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 47
    Forum-Beiträge: 56

    AW: IQ Test machen - Pro und Contra

    Nietzsche schreibt:
    Ich bin kein Fan von IQ-Tests, da sie nur einen bestimmten Teilbereich von Intelligenz abbilden können. Und dieser Teil ist keineswegs der Teil der praktischen Intelligenz.
    Genau so sehe ich das auch. Ich stelle darüber hinaus die These auf, dass wir Menschen unsere eigene Intelligenz gar nicht messen können. Das müsste etwas/jemand unabhängiges sein, der losgelöst von der beschränkten Fähigkeit unseres Gehirns dieses von außen objektiv bewerten könnte. Ich behaupte auch, wir sind noch nicht mal in der Lage die tatsächliche, neutral bewertete Intelligenz von z.B. einer Ratte zu bewerten.

    Nietzsche schreibt:
    Deswegen gibts ja auch genügend Superschlaue, die sich nicht mal selber die Schnürsenkel zubinden können. Solche Leute hab ich im Leben schon jede Menge getroffen. Hochstudiert, aber brunshummeldumm.
    Das kenne ich nur zu gut. Hab Jahrelang für Wissenschaftler als IT´ler gearbeitet. Dr´s, Prof´s usw., Alle von den besten Unis mit zig Auszeichnungen. Wenn die neben ihrer Spezialisierung keine Unterstützung bekommen, kann es bei manchen mit dem Überleben echt eng werden.

    Nietzsche schreibt:
    Ich bin kein Fan von IQ-Tests, da sie nur einen bestimmten Teilbereich von Intelligenz abbilden können. Und dieser Teil ist keineswegs der Teil der praktischen Intelligenz.
    Ich auch nicht. Wenn aber gleich mehrere Ärzte darauf hinweisen, fange ich an zu grübel.

    Nietzsche schreibt:
    Ebenso hab ich Leute getroffen, die in nem IQ-Test wahrscheinlich nen Quotienten knapp über Zimmertemperatur erreichen würden, aber trotzdem superschlaue Sachen sagen oder machen.
    So ist es! Wenn du ein begnadeter Schreiner bist aber deinen Meisterbrief nicht bestehst weil dir z.B. der Betriebswirtschaftliche spekt nicht liegt, bekommst du keinen Fuß auf den Boden.

    Nietzsche schreibt:
    Ich selbst hätte am liebsten gar keinen IQ-Test absolviert, denn was hätte ich davon gehabt. Erreiche ich nen niedrigen Quotienten, komm ich mir doof vor. Erreiche ich nen hohen Quotienten stinkts mir, nicht mehr daraus gemacht zu haben. Lose-Lose-Situation.

    Ich war aber genötigt einen zu machen, der dann auch glatt ein bißchen niedriger ausfiel als ich mir das (insgeheim) erhofft hätte. Zu diesem Zeitpunkt war ich aufgrund der ADHS nicht in der Lage den Test über nen längeren Zeitraum überhaupt auszuhalten. Später, als die ADHS besser im Griff war, habe ich den Test nochmal wiederholt. Aus reinem Interesse. Der Unterschied war erschreckend. Ich lag 30 Zähler über dem letzten Ergebnis. Das ist ja schon ein Unterschied.

    Und? was hab ich jetzt davon? Nichts. Außer, dass ich jetzt weiß, dass es mit einer ausgeprägten ADHS-Symptomatik unsinnig ist so nen Test zu machen.
    Ebenso hab ich Leute getroffen, die in nem IQ-Test wahrscheinlich nen Quotienten knapp über Zimmertemperatur erreichen würden, aber trotzdem superschlaue Sachen sagen oder machen.

    Ich selbst hätte am liebsten gar keinen IQ-Test absolviert, denn was hätte ich davon gehabt. Erreiche ich nen niedrigen Quotienten, komm ich mir doof vor. Erreiche ich nen hohen Quotienten stinkts mir, nicht mehr daraus gemacht zu haben. Lose-Lose-Situation.

    Ich war aber genötigt einen zu machen, der dann auch glatt ein bißchen niedriger ausfiel als ich mir das (insgeheim) erhofft hätte. Zu diesem Zeitpunkt war ich aufgrund der ADHS nicht in der Lage den Test über nen längeren Zeitraum überhaupt auszuhalten. Später, als die ADHS besser im Griff war, habe ich den Test nochmal wiederholt. Aus reinem Interesse. Der Unterschied war erschreckend. Ich lag 30 Zähler über dem letzten Ergebnis. Das ist ja schon ein Unterschied.

    Und? was hab ich jetzt davon? Nichts. Außer, dass ich jetzt weiß, dass es mit einer ausgeprägten ADHS-Symptomatik unsinnig ist so nen Test zu machen.
    Diese Befürchtung habe ich eben auch! Wie du sagst: Loos - Loos Situation. Interessanter ist das eventuell noch in jungen Jahren, wenn man es, fraglicher Weise, weitsichtig nutzen könnte. Ich zweifel aber die Aussagefähigkeit dieser Tests an.

    Danke für dein Feedback

  5. #5
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 408

    AW: IQ Test machen - Pro und Contra

    ich mag IQ-tests und ähnliches, aber eher als denksport, wahrscheinlich weil mir das ziemlich gut gelingt...
    natürlich ist es dann auch schön, im ersten moment wenigstens, wenn daraus eine hohe IQ-zahl rausspringt, die bringt nur leider gar nichts, ausser eventuell überhöhte und unerfüllte erwartungen.

    wow, um die 140, da müsste man doch was erreichen können, denkste...
    jaa, ich hab' viel erreicht, chronische erschöpfung und extreme reizbarkeit, absolute antrieblosigkeit, hass auf mich selbst, weil irgendwas muss man grundsätzlich falsch gemacht haben, um aus solche voraussetzungen nichts zu machen, und hass auf der rest der welt, weil es verhindert wird das man aus sich was macht, wenn man den idealfall nicht entspricht.

    ein IQ-test misst einen winzigen teil der intelligenz, der vielleicht astrophysiker zu nutze kommen kann, nicht aber für den normalen leben.


  6. #6
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 39
    Forum-Beiträge: 1.209

    AW: IQ Test machen - Pro und Contra

    Interessanter ist das eventuell noch in jungen Jahren, wenn man es, fraglicher Weise, weitsichtig nutzen könnte.
    Mal ganz davon abgesehen, dass die jungen Jahre bei mir jetzt auch schon rum sind. Jugend und Weitsicht haben sich in meinem Fall gegenseitig ausgeschlossen.

  7. #7
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    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 359

    AW: IQ Test machen - Pro und Contra

    Meine Erfahrung zu folgender Testfrage:

    Es stehen ein Schrank, ein Fernseher, ein Couchtisch und ein Sofa in einem Raum.
    Welches der vier Elemente passt nicht dazu?




    Ich hab' glatt geantwortet: der Schrank. Warum? Na, weil zum Fernsehen brauche ich ein Sofa, einen Fernseher und eine Couchtisch.
    Es war nur so, dass richtige Antwort war: der Fernseher. Warum? Weil er kein Möbelstück ist.





    Soviel zur Kategorienbildung in der Wissenschaft: reine Willkür und eine Frage der Phantasie.
    Nebenbei: was ist wirklich dumm? Einen hohen IQ und keine Bildung zu haben.
    Ja, es gibt Analphabeten, die hochintelligent sind aber niemals ihre Intelligenz auf etwas richten können. Will sagen: Intelligenz ohne Bildung ist nichts.

    Ansonsten haben alle Metaphern, in denen wir über das Hirn und die (wohl kaum messbare) Intelligenz hier sprechen, viel mit Anthropomorphismen zu tun: wir übertragen Qualitäten auf Maschinen, indem wir sagen "diese Maschine ist intelligent!".
    Und genauso übertragen wir leider auch Qualitäten und Anforderungen der Computer auf den Menschen und sein Hirn in unseren Mechamorphismen.

    Nein, Intelligenz hat nichts mit Schnelligkeit zu tun. Was für eine dumme Reduktion der menschliche Fähigkeiten..

    Gerade das menschliche Denken ist alles andere als das Ausführen linearer Operationen. Natürlich können Computer das besser. Aber ich weiß Dinge zu kombinieren und mir vorzustellen, die weit außerhalb der Fähigkeiten des Computers und des Vorstellungsvermögens der Testersteller liegen, siehe das Fernsehbeispiel oben.


    Insofern kannst du den Test ganz entspannt angehen, außer einem angepassten Denken an Schema F testet er gar nichts. Nobelpreisträger wird man damit nun leider gerade nicht.
    Geändert von slippyamelia ( 8.03.2014 um 12:43 Uhr)

  8. #8


    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 59
    Forum-Beiträge: 6.172

    AW: IQ Test machen - Pro und Contra

    Soviel zur Kategorienbildung in der Wissenschaft: reine Willkür und eine Frage der Phantasie.
    Wenn man nun noch bedenkt, dass wir ADHS-Betroffenen in der Lage sind unkonventionelle Zusammenhänge zu erkennen (die eigentlich sehr wertvoll sind) die aber nicht gefragt sind und ins "normale" Schema passen.

    Ich habe meinen ersten Test in der 8 Klasse gemacht. Das genaue Ergebnis wurde mir nicht mitgeteilt, aber die Studenten die es damals durchführten fragten mich warum ich eigentlich nicht in der Realschule bin.
    (Weil ich wegen der , damals noch unerkannten, ADHS in der 4 Klasse nicht wechseln durfte)

    Vor ein paar Jahren habe ich aus Neugier ein paar verschiedene Test gemacht. Mit und ohne mph.
    Mit mph komme ich auf 120-135 je nach Test, ohne auf 110-120

    Ich denke aber nicht die Zahlen sind massgebend sondern mit welcher Kreativität und Energieaufwand wir versuchen unseren Alltag zu bewältigen.
    Und wie wir immer wieder den Mut aufbringen all die "Anforderungen" die unser Umfeld an uns stellt auf eine für uns geeignete Art irgendwie zu erfüllen
    Das kann man nicht in Zahlen ausdrücken.

    Als Menschen die anders verdrahtet sind,( https://adhs-chaoten.net/ads-adhs-er...tml#post420638 ) habe wir zwar viele Hindernisse zu bewältigen, aber auch viele Talente, ohne die diese Welt nicht so bunt wäre.

    Liebe Grüsse
    Pucki

  9. #9
    Ist interessiert

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 98

    AW: IQ Test machen - Pro und Contra

    Hy, in allen in meinem bisherigen Leben durchgeführten IQ Tests lag ich immer bei 100 +-. Genau im Durchschnitt.
    Bei der jetzigen Testung (mit über 50) in Zusammenhang mit ADS und unter Berücksichtigung der Beeinträchtigung lag der Wert bei 130 +-.
    Hat es mt geholfen?
    Hätte vielleicht etwas anderes aus mir werden können, sollen müssen?
    Mein Leben war von vielen Umbrüchen, meist beruflicher Natur, gekennzeichnet. Hätte ich fruher von der Diagnose gewusst und es einordnen können (und vor allem mit anderen reden können und mein Verhalten damit erklären können), was wäre dann geworden? Keine Ahnung!
    So bin ich, der ich bin. Mit den Erfahrungen und Entwicklungen, die ich gemacht habe, mit den Freunden und Freuden, die ich habe und hatte. Mit meinem Glauben, den ich gefunden habe und, bei allen Schwierigkeiten, die ich habe (zwei Mal Gefahr des Jobverlustes auf Grund meiner Erkrankung) u. v. a. m..
    Besser wäre es gewesen, früher zu erkennen, welchen Hintergrund meine wechselnden Handlungen hatten. Dass 5% meiner, aus der Krankheit bedingten, chaotischen und "unerklärlichen" Handlungen 95% meiner teilweise sehr guten Leistungen zu nichte machen konnten (wie jaeinige Male passiert ist). Dass ich nicht mit Training oder Konsequenz Dinge ändern kann, die für andere Menschen völlig normal sind (u. a. Routinen dauerhaft halten).
    Was mir geholfen hat war zu erkennen, dass ich in so fern "normal" bin, dass mein (Fehl-)Verhalten eine medizinisch Erklärung hat. Dass ich mit Medikamenten und Training mich so weit strukturieren kann, dass ich mein Leben (besser als bisher) leben kann. Und dass ich lernen kann, darf und muss mit bestimmten (und nun auch für mich erkennbaren) Einschränkungen zu leben und ggf. auch darüber zu reden und u. U. dadurch auch Verständnis und Hilfe in meinem Umfeld zu bekommen. In so fern haben die Tests und damit auch die IQ-Tests mir geholfen, mein Leben besser zu leben als vorher.
    Wie so oft hab ich auch hier zu viel in einem Beitrag verarbeitet (und dabei noch einen Krimi geschaut). Aber so bin ich, so lange, bis ich mich ändere.
    In so fern
    Gruß und Segen
    mountains

  10. #10
    lostinthoughts

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 69

    AW: IQ Test machen - Pro und Contra

    slippyamelia schreibt:
    Meine Erfahrung zu folgender Testfrage:

    Es stehen ein Schrank, ein Fernseher, ein Couchtisch und ein Sofa in einem Raum.
    Welches der vier Elemente passt nicht dazu?


    Ich hab' glatt geantwortet: der Schrank. Warum? Na, weil zum Fernsehen brauche ich ein Sofa, einen Fernseher und eine Couchtisch.
    Es war nur so, dass richtige Antwort war: der Fernseher. Warum? Weil er kein Möbelstück ist.


    .

    Hallo Slippyamelia, "Schrank" war auch mein erster Gedanke, als ich deine Frage gelesen habe. Und das ist übrigens auch nicht falsch. Das eine ist ein kategorialer Zusammenhang (Schrank, Sofa und Couchtisch gehören in die selbe Kategorie = Möbelstück), das andere ist ein assoziativer Zusammenhang (Sofa+Fernseher+Couchtisch = Fernsehabend, yeah!)

    Die assoziative Antwort als falsch zu werten, halte ich für sehr begrenzt. Das liegt vermutlich daran, weil IQ-tests mehr auf abstraktes Denken ausgerichtet sind und das kategoriale Denken abstrakter ist als das assoziative. Meiner Meinung nach gehört aber beides zur Intelligenz (vor allem für Kreativität ist assoziatives Denken unabdingbar.)

    Ich finde, es zeichnet Intelligenz aus, wenn man in der Lage ist beide Zusammenhänge zu erkennen und auf Nachfrage anzugeben.

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