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Diskutiere im Thema Keine negativen Spitzen wirklich ein Ausschlussmerkmal für eine ADHS bei HB? im Forum ADS/ADHS und Hochbegabung
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
  1. #1
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 40
    Forum-Beiträge: 113

    Keine negativen Spitzen wirklich ein Ausschlussmerkmal für eine ADHS bei HB?

    Aloa liebe Leute

    Ich weiß nicht, ob ich hier richtig bin, hier steht nix über HB ausschließlich bei Erwachsenen...

    Es geht um meine Tochter (11). Vor 2 Jahren ist sie wegen Konzentrationsproblemen in der GS getestet worden. Ihre Lehrerin meinte, sie wäre hoch intelligent...also bin ich mit ihr zu einer Frau Dr. Dipl Psychologin (ich weiß, das heißt nix), die seit über 20 Jahren in der Begabtenförderung tätig ist.

    Heraus kam eine HB mit durchgehend überdurchschnittlichen Werten, also keine im negativen Bereich.

    Sie sagte, eine ADS würde auf Grund der überdurchschnittlichen Werte nicht in Frage kommen, auch hätte sie sich bei dem anspruchsvollen Test nicht so lange konzentrieren können. (was ist mit der 1 zu 1 Situation und nem Hyperfokus, sie hatte Spass, sich testen zu lassen?!)

    Meine Tochter hat die 4. Klasse übersprungen aber die Probleme hören nicht auf. Sie macht nur das, worauf sie Lust hat, kann nicht auswendig lernen, ist unkonzentriert, lässt sich leicht ablenken...,zwischen ihren Noten und das Arbeitsverhalten ist ein Gefälle wie Tag und Nacht und sie hat Probleme mit ihren Mitschülern.

    Ich weiß, das die Symptome einer ADHS oder HB nahezu gleich sind.
    Aber sind keine negativen Spitzen im Test wirklich ein Ausschlussmerkmal für eine ADHS?

    Sie ist auch sehr impulsiv wie Mama, gut kann von ihr auf Grund meines Vorbildes erworben sein...

    Ich bin einfach nur so durcheinander...was soll ich machen, sie nochmal auf ADHS testen lassen, jetzt wo meine Diagnose steht?

    Wer von euch kennt sich da aus, ist es wirklich ein Ausschlussmerkmal?

    3 Psychologen meinten ja, aber die fressen ja auch nur die Literatur und plappern sie nach, ich bin halt sehr kritisch...kann mir einer von euch nen ernstgemeinten Ratschlag geben?

    Alles Liebe

    Chaosbiene...die Verwirrte

  2. #2
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Alter: 39
    Forum-Beiträge: 1.101

    AW: Keine negativen Spitzen wirklich ein Ausschlussmerkmal für eine ADHS bei HB?

    Wenn du denkst dass sie ADHS hat und an der Diagnose der Ärztin zweifelst lass sie doch noch mal testen.
    Ich kenne mittlerweile einige andere Eltern deren kinder ADHS haben und wo es auch erst die 2 Diagnose bei einem sogar die dritt Diagnose an den Tag brachte.
    und ja die Kinder haben ADHS man merkt es, da bei ihnen MPH die entsprechende Wirkung hat.

    Ich vermute gerade wenn noch etwas anderes da ist wie bei deiner Tochter die Hochbegabung können die überlappunngen dazu führen dass etwas anderes unerkannt bleibt.

    Mir hat z.B. die Ärztin meines Großen gesagt 1 merkmal macht noch kein ADHS und genauso wenn ein Merkmal nicht da ist heist es nicht das sie kein ADHS haben könnte.

  3. #3
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 110

    AW: Keine negativen Spitzen wirklich ein Ausschlussmerkmal für eine ADHS bei HB?

    Hy,

    kann mich Cat nur anschließen. Wenn du Zweifel hast lass deine Tochter von Profis testen. Das kann ihr und auch euch das Leben erleichtern, sollte sie tatsächlich ADS haben.
    Vielleicht als Beispiel meine Erlebnisse in GS Zeit.

    Ich wurde damals, so 3-4 Klasse, wegen "Wahrnehmungsstörungen" (oder so) untersucht. Laut meiner Mutter wurde damals nicht auf "Hyperaktivität" (wie man es wohl damals nannte) getestet, weil ich offensichtlich nicht hyperaktiv wahr (und auch heute nicht bin. Bin ja schließlich nen Hypo).
    Anschließen machte man einen IQ Test, welcher, wie bei deiner Tochter, durchgehend überdurchschnittlich ausfiel. Damit war das Thema dann für Psychologen, Ärzte, Lehrer, meine Eltern erledigt. Mein verhalten wurde auf meinen IQ und mein Alter geschoben ("So is man halt in dem Alter").

    Jetzt, nach knapp 20 Jahren, sieht das anders aus und meine Gesundheit und Psyche wären sicher nicht so angegriffen, wenn man damals auf dem Gebiet schon so weit gewesen wäre wie heute.

    Gruß

    windig

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