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Diskutiere im Thema Schach als Medizin im Forum ADS/ADHS und Hochbegabung
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
  1. #1
    Mik


    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 50

    Schach als Medizin

    Etwa 3 bis 5 Prozent aller Kinder weltweit leiden unter dem so genannten Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätssyndrom, kurz ADHS. Häufige Symptome sind Impulsivität, Unaufmerksamkeit und Hyperaktivität. ADHS ist eine ernste Krankheit und viele Kinder mit ADHS scheitern trotz überdurchschnittlicher Intelligenz in Schule, Beruf und Gesellschaft. Wie eine spanische Studie andeutet, könnte Schach ein sehr wirksames und preiswertes "Medikament" ohne Nebenwirkungen sein, um diesen Kindern zu helfen.
    weiterlesen hier:ChessBase Nachrichten - Schach als Medizin

    Ich habe als Jugendlicher sehr gerne und einigermaßen konzentriert Schach gespielt. Ich glaube aber, dass ein positiver Effekt nur dann entsteht wenn's wirklich Spaß macht.

  2. #2
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 11

    AW: Schach als Medizin

    Ich kann dem wohl zustimmen. Ich habe mit ungefähr 7 Jahren begonnen Schach zu spielen und habe das auch mehr oder weniger intensiv betrieben. Turniere gehörten dazu. Ich war dabei auch in der Lage, mich über 6 Stunden, so lange kann das schon mal dauern, zu konzentrieren, auch wenn ich es damit sonst, oh Wunder, nicht so habe...
    Ich habe mich dann längere Zeit gewundert, wieso ich so lange Schach spielen kann, aber nach 5 Minuten aufgebe, wenn ich Hausaufgaben machen muss. Da sieht man wieder die Möglichkeiten, wenn einem etwas gefällt.

  3. #3
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 135

    AW: Schach als Medizin

    Ich schätze, da will sich ein Nischenhobby mal wieder einen psychologischen Nutzen zuschreiben, der auch anderswo angetroffen werden kann.

    Ich fand Schach zwar immer ganz nett, weil ich gerne taktische Dinge spiele, aber genau wie bei anderen taktischen Beschäftigungen(Brettspiele, PC oder Tabletops) handle ich ausgesprochen impulsiv und HASSTE es, länger und vorallem vorrausschauend denken zu müssen.

    Jedoch, und deswegen vermute ich spontan, dass es ein gängiger psychologischer Effekt ist, habe ich irgendwann mal mit dem Bogensport angefangen und war, trotz der erforderlichen Konzentration eine ganze Weile gut dabei und hab RIESIGE Schritte getan- bis ichs dann recht gut konnte. Denn dann gings nur noch darum, sich auf das altbekannte zu konzentrieren und Neues kam selten oder gar nicht mehr.
    So schlichen sich immer mehr Fehler ein und die wieder auszutrainieren dauert bis heute- aber mit Medikamenten gehts jetzt erstmals seit 6 Jahren wieder besser.

    Rückbezug zum Schach:
    Wenn die Leute sich für etwas begeistern und bei diesem Hobby zwar die Konzentration gefordert wird, aber sich kein "Alltag"(=langeweile=abwes end) einschleicht, wie beim Schach(was war das? Es gibt ~94355959025908347 Möglichkeiten für die ersten 5 Züge?^^), dann kann es sicherlich einen positiven Effekt bei ADHS haben.
    Dass man aber allein durch geistige Betätigung einen Mangel im Gehirn "beseitigen" kann, halte ich für Unsinn.

  4. #4
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 36
    Forum-Beiträge: 28

    AW: Schach als Medizin

    schach ist so eine sache mit ADS.

    als ich früher schach autodidaktisch mir selber versucht habe beizubringen, bin ich fast daran kaputt gegangen.

    ich habe dieses spiel nicht gerafft. also ich meine mir waren die regeln und erlaubten züge bekannt. aber mein inneres hat sich gestreubt.

    es sind zuviele kombos die ich durchgegangen bin, aber konnte die kombos nicht bewerten.

    später hab ich gemerkt, dass für nen ganzes spiel mir die nerven nicht ausreichen.

    ich habe schach-rästel gespielt. matt in 1, in 2 in 3 usw usw. bis auf 7.


    entweder bin ich zu dumm für dieses spiel oder mir fehlt die geistige kondition

  5. #5
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Alter: 27
    Forum-Beiträge: 27

    AW: Schach als Medizin

    ich spiele eher 4 gewinnt. da will keiner gegen mich spielen, muhaaaaha
    mittlerweile bin ich da zu 4 gewinnt 3D übergegeangen.
    ich schaffe meistens zwickmühlenkonstellationen.

    zeitweise habe ich auch mühle gespielt.

    ansonsten bevorzuge ich diverse Strattegiespiele.
    Schach selber ist mir zu komplex bzw. ich kann nicht einschätzen, was gute züge sind.

  6. #6
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene(r)
    Alter: 51
    Forum-Beiträge: 2.680

    AW: Schach als Medizin

    4 gewinnt, genau, das hat genau die komplexität, die ich offenbar vollständig überschaue. ich sehe (fast immer) jede möglichkeit für eine zwickmühle, und wenn ich gut drauf bin, dann schaffen es nur wenige, mir mal ein unentschieden oder durch zwangseinwerfen zustandekommenden sieg abzuringen. Am ehesten "richtig" verlieren passiert mir, wenn ich mich auf meine eigene konstruktion zu sehr eingeschossen hab und dann eine konstruktion des gegners einfach übersehe - und das sind dann oft auch noch total dämliche.
    Bei schach hab ich genau auch das problem: wie bewerte ich, was eine gute konstellation ist?
    mehrere züge später kann ich schon erkennen, dass ich jetzt offenkundig schlechter da stehe. Aber wie ist das nur dazu gekommen?

    Ich spiele sehr gern Mühle. Da kenne ich alle finten und tricks. Das problem ist, wenn ich auf einen ähnlich starken gegener treffe, der die auch kennt - ich mache zu viele flüchtigkeitsfehler. Irgendwas übersehe ich immer wieder mal, und bei einem vergleichbar starken spieler rächt sich das erbarmungslos schnell. Ich merke den fehler sofort, wenn er seinen nächsten zug macht, und ärgere mich natürlich maßlos.
    Ja, bei solchen spielen kommt halt auch eine menge emotionalität hoch

  7. #7
    Celestis

    Gast

    AW: Schach als Medizin

    Hallo

    Schach ist eine gute gelegenheit , sein Gehirn zur Höstleistung zu bringen . Es ist nur am

    arbeiten , wenn man Züge voraus berechnen will . Das kostet viel Energie und man ist voll

    konzentriert , wie der nächste schritt ist . Spiele es selber gerne , hab aber nicht wirklich

    mal gewonnen lol . Strategie macht echt spaß und man findet viele Freunde in dieser

    Kategurie . Als Medizin , würde ich es aber nicht ansehen , eher megr als Beschäftigungstherapie

    MfG Myrus

  8. #8
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 42
    Forum-Beiträge: 51

    AW: Schach als Medizin

    oh da bin ich ja gerade richtig hier Ich spiele seit meinem 6ten Lebensjahr Schach und es macht mir endlich wieder seit einigen Jahren wahnsinnig Spaß.

    Ich kann bestätigen, dass Schach mir wirklich hilft. Es ist bis dato die einzige Möglichkeit konzentriert, fokussiert und sogar entspannt Zeit zu verbringen.

    Ich liebe es gegen den Computer zu spielen oder aber auch mich mit "humanoiden" zu messen

    Ich dachte immer ich wäre der einzige mit ADHS der das so empfindet...spannend zu erfahren dass dem nicht so ist!!!!

    Danke für den Artikel, vielleicht erklärt das einiges aus meiner Kindheit.

    Grüße, Sven

  9. #9
    Lysander

    Gast

    AW: Schach als Medizin

    Schach beruhigt mich.

  10. #10
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 47
    Forum-Beiträge: 683

    AW: Schach als Medizin

    Mal eine kurze Frage, ich habe Versucht meine Kinder hier vor Ort in einem Verein unterzubringen. Hat aber nicht funktioniert, die scheinen kein Interesse an neuen Mitgliedern zu haben.

    Wie komme ich wo dran um meinen Kindern das vernünftig zu ermöglichen?

    lottchen

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