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Diskutiere im Thema Interessante Links im Forum ADS/ADHS und Hochbegabung
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
  1. #1
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 31
    Forum-Beiträge: 201

    Beitrag Interessante Links

    Hoi ihr,

    ich habe in den letzten Tagen vermehrt im Web nach Artikeln zur Hochbegabung gesucht und möchte euch das natürlich mitteilen:

    Hochbegabte: Zu begabt
    Hochbegabte: Das Trauma der Superschlauen - Beobachter
    Erziehung: Hochbegabt

    Weitere folgen eventuell.

    Bis dahin
    Grüße

  2. #2
    Ist öfter hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 216

    AW: Interessante Links

    Vielen, lieben Dank!

    Lese gerade den ersten Artikel. "Keine konstanten Schulleistungen" & "Minderleister". Vll besteht bei mir ja doch noch Hoffnung

    Aber Immer nur das nötigste getan, weil der Stoff einfach langweilig war. Es gab nur sehr wenige Themen, die mich interressierten, wie z.B. die Relativitätstheorie, Facharbeit 1- ^^ In Latein nie an vokabeln errinert. Aber an einem Tag, wo ich vor der Schule richtig schön Sport gemacht hatte, hab ich mich plötzlich bei jeder Vokabel gemeldet; der Lehrer war ganz erstaunt .D Trotzdem nur 5en oder 4- geschrieben, 1x 6. Abischnitt 3,2. Mathe alels gekonnt, aber eine simple Rechenoperation vergessen, wodurch ich nichts zu ende rechnen konnte. Hatte nur am Vorabend für Matheabschlussprüfung gelernt... Hätte ne 1 werden können, aber durch das Vergessen dieses simplen, langweiligen Arbeitsschrittes wurde es dann eben eine 4.

    In der Grundschule der 1. Klasse bereits ALLE Matheaufgaben der 2 Klasse und teilweise der 3. erledigt. Aber auf dem Gymnasium reichte Intelligenz allein nicht mehr aus jedenfalls schien es so. Einmal sitzen geblieben, aber dann hab ich mich trotz, dass ich nie gelernt habe, für abi 2 tage vorher, es trotzdem irgendwie geschafft mit 3,2. Hochgebabung ists wohl trotzdem nicht, sondern vll einfache Intelligenz.

    weitergelesen:

    "Viele meiner Interessen wurden von der Schule nicht ab*gedeckt. Ich verbrachte daher viel Zeit mit Tagträumen. Einen eigentlichen Leidensdruck verspürte ich erst im Gymnasium. Der festgefahrene Lehrplan plagte mich je länger, je mehr. Um meine eigentlichen Interessen verfolgen zu können, hätte ich sehr gern schon früher an die Uni gewechselt. "

    Das wird wohl jeder hier kennen!

    "Die magische Grenze von IQ 130 gilt aber inzwischen als überholt. Modernere Psychologie geht davon aus, dass ein IQ um 120 für spätere Hochleistung ausschlaggebend ist, gekoppelt mit Faktoren wie Kreativität und emotionale Intelligenz."

    Dann besteht vll ja noch Hoffnung bei mir, auch wenn ich jeden Studiengang noch 2 Monaten abbrechen muss Den online MENSA IQ Test mit 128 abgeschlossen, allerdings waren da nur Logikfragen. Da bin ich recht mittelmäßig, speziell bei einem Aufgabentyp, wo ich fast alles falsch habe. Ansonsten fsst alles richtig Besser sehe ich mich z.B. bei der Musikalisch-rhythmische Intelligenz, Emotionalen Intelligen, Intrapersonale Intelligenz, soziale Intelligenz und naturalistische intelligenz. ^^

    Gruß,
    Rager
    Geändert von Rager (12.06.2012 um 01:33 Uhr)

  3. #3
    howie

    Gast

    AW: Interessante Links

    Ach, Intelligenz ist eh so ein fadenscheiniger Begriff. Halte einen der erst auf der Hauptschule war und sich dann bis zum Architekten hochstudiert hat für intelligenter als einen Studienabbrecher mit super IQ.

  4. #4
    Ist öfter hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 216

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    ich halte so einen Jemand nciht unbedingt für intelligenter, sondern er kommt wahrscheinlich einfach viel besser mit seiner Umgebung klar.

  5. #5
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 135

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    howie schreibt:
    Ach, Intelligenz ist eh so ein fadenscheiniger Begriff. Halte einen der erst auf der Hauptschule war und sich dann bis zum Architekten hochstudiert hat für intelligenter als einen Studienabbrecher mit super IQ.
    Nicht intelligenter, aber, da soll keiner behaupten, die Menschheit habe die Regeln der Natur vollkommen ausgeblendet, er ist angepasster und kommt dadurch besser vorran.
    Außerdem kann auch ein Hauptschüler einen normalen oder gar hohen IQ haben. Mich und viele andere hier, hats auch fast vom Gymnasium getrieben, war pures Glück mit ein bisschen Intelligenz, dass ich das Abi geschafft habe.


    Rager schreibt:
    Aber auf dem Gymnasium reichte Intelligenz allein nicht mehr aus jedenfalls schien es so. Einmal sitzen geblieben, aber dann hab ich mich trotz, dass ich nie gelernt habe, für abi 2 tage vorher, es trotzdem irgendwie geschafft mit 3,2. Hochgebabung ists wohl trotzdem nicht, sondern vll einfache Intelligenz.
    Du bist jünger, also sag ich mal:
    HÖR AUF MICH NACHZUMACHEN!!!


    War bei mir fast genau so(Durchschnitt 0,1 besser) und nein, IQ reicht nicht.
    Es ist inzwischen bekannt, dass es zahlreiche "unfaire" Faktoren gibt, die Schulnoten ausmachen.

    So kann wohl kein Lehrer behaupten, er sei vollkommen objektiv, niemand ist das. Sei es beim verteilen der mündlichen Noten(meine hüsche Freundin bekommt reihenweise mindestens dreien geschenkt, für ein nettes Lächeln. Dafür waren bei mir die strengen aber aufmerksamen Lehrer gnädig- weil ich ja viel mehr könnte) oder auch im schriftlichen(Häßliche Schrift oder chaotischer Stil. Zwar gibt keiner zu, dass er dafür abstriche macht, aber mir würd oft genug ins Gesicht gesagt "Also wenn ich sowas aufschlage habe ich gleich keine Lust mehr zu lesen und vergebe eher keine gute Note").
    Nicht zu vergessen ist die Bildungsbenachteiligung, da findet man in Unibibliotheken ganze Bücher zu(muss ich mir mal holen, ist sicherlich nicht gut für meinen Blutdruck, aber wenn ich mich aufrege, bin ich eher gewillt, weiterzulesen(Kanns noch schlimmer kommen??? quasi^^).

  6. #6
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 28
    Forum-Beiträge: 370

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    Rager schreibt:
    Aber auf dem Gymnasium reichte Intelligenz allein nicht mehr aus jedenfalls schien es so. Einmal sitzen geblieben, aber dann hab ich mich trotz, dass ich nie gelernt habe, für abi 2 tage vorher, es trotzdem irgendwie geschafft mit 3,2. Hochgebabung ists wohl trotzdem nicht, sondern vll einfache Intelligenz.
    also wären wir da schon zu dritt . Bei mir wars genauso, sogar mit dem selben Schnitt.
    (und reimen kann ich auch noch)

    Bei mir haben alle vorher gedacht, ich werde die mit dem schlechtesten Abi, wenn ichs überhaupt schaff - ging mir runter wie Öl, zu sehen, dass sich da einige Kandidaten ganz schön verschätzt hatten (waren witzigerweise die, die vorher am lautesten "Anti-Kahless-Stimmung" gemacht haben).

    Ich gebe Wotemer Recht, es gibt keinen bis fast keinen Lehrer, der wirklich objektiv benotet. Egal, obs jetzt ums Schriftbild oder um Sympathie geht. Mir fällt jetzt nur eine Lehrerin von mir ein, die wirklich bis tief ins Herz objektiv war - wir haben uns gehasst wie die Pest, aber meine Noten waren immer korrekt und fair ... da hab ich echt den Hut gezogen jedes Mal, weil ich sowas eigentlich für unmöglich gehalten habe.
    Aber Sympathie und Normkonformität macht leider einen großen Teil der Benotung aus - dass es immernoch Leute gibt, die das für dummes Geschwätz halten, macht mich regelmässig wütend.
    Das nervt mich heute noch ... genauso wie die Tatsache, dass es immernoch keinen bundesweit gemeinsamen Lehrplan und gemeinsames Abitur gibt - das kann einem echt das Genick brechen.

  7. #7
    Ist öfter hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 216

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    In SoWi 11. Klasse 2en und 1en eingeheimst. In der 12. Lehrerwechsel aber auch LK: Nur noch 4- und 5en.

    Anderes Beispiel: In Englisch immer 4 oder schlechter gestanden. "Ich solle mich mehr melden". Hab ich in der 13. dann auch mal gemacht ~6-8x pro Schulstunde. Strichliste geführt wie oft ich mich gemeldet habe, wie oft davon dran gekommen und obs korrekt war.Dies mit 3 neben mir sitzenden Personen verglichen.

    Ergebnis: Ich hatte nun eine 4+ , eine Nachbarin, die sich um 30% weniger gemeldet hate: eine 2+ (wie immer), der zweite, der sich nur halb so oft gemeldet hatte / dran kam: eine 2- und der dritte eine 3+. Dabei fand ich die Qualität und Korrektheit meiner Antworten nicht minder gut.

    Die dachte sich wohle infach unr "Der stand bei mir jahre lang immer 4 oder 5. Kann ja jetzt nicht seni, dass der von gestern auf heut um 200% besser geworden ist".


    Ansonsten lagen meine schlechten Leistungen schlicht daran, dass ich mich agnz adhs-klassisch nicht aufraffen konnte, diese ganzen langweiligen Sachen in mich reinzulernen. Einfach Zeitverschwendung solche Unnützen Sachen zu wissen. Ich verstehe immernoch nicht,w arum die Lehrer nciht mal versuchen, den Stoff 'was spannender zu vermittel, anstatt sich an starre Pläne zu halten.

    In Klausuren hatte ich oft eigene, sehr gute Gednakengänge, die teils ins philosophiesche gingen, die aber een nciht bewertet wurden, auch wenn sie mit dem Thema zu tun hatten. Einfach durchs Bewertungsraster gefallen. Das wären nun schon drei "unfaire" bzw. zumindest unzulängliche Punkte, die ich persönlich erlebt habe.

    Besonders schön fand ich ein kurzes Gespräch mit einer Freundin, die mir, wie aus der Pistole geschossen sagte, "Ach, Noten sagen überhaupt nichts aus, du kannst alles!"

    Noch ein Punkt wäre, dass man eben lernen woltle aber nicht konnte, außer eben kurz vorher. UND, dass man den Stoff innerhalb 1-2 Tagen fürs Abi sogar drauf hatte, aber dann eben so dumme kleinigkeiten vergisst, sodass am Ende ne 4 rauskommt statt ne 1. Da ärgere ich mich immer noch total. Hätte man ads nur früher erkannt... Naja, hat man streng genommen immernoch nicht. ^^

    In Biologie mdl. meinte der Lehrer, es kommt nur Genetik dran. Genetik fanden alle am schwierigsten, ich auch. Die Mädchen haben gefelht, dass Ökologie rankommt, weils relativ simpel ist, aber er meinte, ne es komtm Genetik ran. Und was amch ich? 6std. lang büffle ich Genetik, gleiche mich mit einem Kollegen ab, der Leistungskurs hatte. Er meint, ich wüsste alles. So wars auch, aber es kam natürlich Ökologie, dieses schwein! Der war schon imemr ein Mädchenliebhaber. Stand mal im schwimmbad unter einer brücke,, oben standen mädchen aus unsrer klasse und er meinte "Schöner ausblick!", ich komm gleich mti euch in den whirlpool!


    Für okologie ur 10min im bus gelernt und wurd dann ne 4. Hauptsache er meint vorher es käme genetik dran und ich lern daher extra nur genetik und dann so ein scheiß!

    In Deutsch LK das Buch "Der Zögling Törleß" o. so ähnlich hatte ich in einer Klausur eine 1-. Die anderen Bücher fande ich alel stinklangweilig und habe ich nichtmal gelesen. Natürlich war es das einzige Buch, was nicht zur Auswahl stand bei der Abiprüfung


    Wie viel Pech kann man eigentlich haben.... Wegen dem schei* kann ich nicht studieren, was ich ergne würde. Erziehungswissenschaften o. Soziologie bräuchte ich 2,6 - 2,7...

  8. #8
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    Rager schreibt:

    Wie viel Pech kann man eigentlich haben.... Wegen dem schei* kann ich nicht studieren, was ich ergne würde. Erziehungswissenschaften o. Soziologie bräuchte ich 2,6 - 2,7...
    Die haben ernsthaft nen NC? Wird ja immer absurder o.o Immer mehr Vollidioten/innen lächeln sich durch Abitur, belegen einfach "irgendwas so, weißte, wo ich grad so voll interessant oder so fand" und trotzdem heulen alle, es würden Fachkräft fehlen- vielleicht einfach mal die wirklich begeisterten Aufnehmen, wie Holland und Österreich, statt alle, die sich durchs arschkriechen in einem hochgradig willkürlichem Schulsystem gute Noten erschliechen haben? Ich hoffte ja, gute Noten für die gern gehörte Meinung wären seit 20 Jahren sogar im Osten abgeschafft :o

    Aber eigentlich müsstest du doch so langsam da rein kommen, bei dem NC sollte es nicht allzuviele Wartesemester geben, oder?

  9. #9
    Ist öfter hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 216

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    wartesemester gelten ja nur, wenn man währenddessen nichts anderes studiert :/ Ausbildung oder nichts tun ist bei mir aber keine Alternative...

    Klar ist dieses System blöd Ò_Ó Sollten sich wirklich mal ein Beispiel an Holland nehmen...
    Geändert von Rager (18.06.2012 um 14:59 Uhr)

  10. #10
    Neues Forum-Mitglied

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    Alter: 28
    Forum-Beiträge: 370

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    Rager schreibt:
    Wie viel Pech kann man eigentlich haben.... Wegen dem schei* kann ich nicht studieren, was ich ergne würde. Erziehungswissenschaften o. Soziologie bräuchte ich 2,6 - 2,7...
    denk immer dran, du bist nicht allein - mich nervt das auch tierisch an. Aber da meine Interessen sowieso recht vielfältig sind, brodelt das nur noch ganz am Rande in mir. Ich hab schon mein ganzes Leben unheimlich Lust auf Psychiatrie, am liebsten forensische. Aber das kannste knicken mit dem Abi.

    Bio konnt ich immer gut, hab supergern und viel dafür gelernt ... und hab im LK natürlich das Glück, auf die einzige Lehrerin zu treffen, die was Bewertungen und Klasurfragen betrifft nicht mehr ganz sauber im Kopf ist. Wir hatten als Klausurdurchschnitt fast immer weniger als 5 Punkte. Meine Freundin aus dem anderen LK, mit der ich zusammen gelernt hab, ist immer mit 12-14 Punkten heimgekommen ... man, war ich sauer jedes Mal. Aber du kannst nix machen, wenn in dem Leistungskurs tatsächlich noch ein, zwei Leute sitzen, die immer besser als 12 Punkte sind.
    Meine beste Bioklausur war übrigens Genetik, Rager

    NCs an sich find ich eigentlich nicht verkehrt - sonst würde weiterhin jeder Volldepp BWLler oder Sozialarbeiter werden. Ich finde trotzdem, dass man das System zumindest teilweise flexibler gestalten könnte. Man könnte für Medizin zB. den Medizinertest höher gewichten - nicht jeder Einser-Abiturient hat das Zeug, ein super Arzt zu werden, aber die Schlüsselkompetenzen, die man im Test beweisen muss, die braucht man wirklich.

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