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Diskutiere im Thema Hochbegabung bei Kleinkindern ? im Forum ADS/ADHS und Hochbegabung
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
  1. #1
    Allanon

    Gast

    Frage Hochbegabung bei Kleinkindern ?

    Hi@ll,

    kennt sich wer besser damit aus bzw. was kann man bei Kleinkindern schon als hochbegabung bezeichnen ?
    Mein Mann und ich denken, dass unsere Zweijaehrige an hochbegabung grenzen koennte - oder uebertreibe ich da mit Hochbegabung ?

    1. Beim IQ Test (ok, nicht wirklich IQ Test, aber eine Entwicklungstest was die Perzeption testet, was auch fuer die Intelligenz steht, laut Psycho)
    Im Alter von 24 Monate hat sie den Wert erreicht, was die meisten mit 28 Monate erreichen.

    2. Die spricht fliessend in richtige Saetze, schon lange bevor Sie 2 wurde, die waechste zudem 2sprachlich auf.
    Merkt sich jedes Wort (auch schwere lange woerter wie "Xylophon) nach einmaligem Sagen und spricht es korrekt aus, in beide Sprachen - und ordnet es natuerlich auch richtig zu.

    Aber so von Motorik war sie eher hinten dran, laufen erst mit 16 monate etc..

    Muss ich zudem sorgen machen, dass sie auch von ADHS betroffen seiin koennte, da ich es scheinbar bin ? Sie ist sehr zorning und temperamentvoll.

    Sie kommt aber bald im Kindergarten, mal schauen wie sich das so weiterentwickelt.

    Danke im voraus.

    Greetz ^^

  2. #2
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 38
    Forum-Beiträge: 2.435

    AW: Hochbegabung bei Kleinkindern ?

    hallo

    bin keine experte, doch die entwicklungsschritte sind in diesem alter enorm unterschiedlich
    und können weit ausseinanderklaffen. es wird auch für einen arzt schwierig sein, sich so früh
    festzulegen.

    problematisch, finde ich - dass mit einer diagnose in diesem frühen alter eine gewisse erwartungshaltung
    entstehen kann - die das kind dann zu erfüllen braucht - ich würde als mutter mein kind erstamals so akzeptieren
    wie es ist und versuchen ihr das zu geben, was ihrem entwicklungsstand und interesse entspricht.
    uuuund abwarten wie sie sich macht.

    was würde es bedeuten - wenn dem so wäre? würde sich etwas ändern?

    sorry, konnte dir nicht wirklich weiterhelfen.
    liebe grüsse

  3. #3
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 140

    AW: Hochbegabung bei Kleinkindern ?

    Hmmm, wirklich auskennen tu ich mich nicht.

    Aber mein Sohn war schon als Kleinstkind recht auffällig.
    Sowohl was ADHS angeht, als auch den Verdacht der HB.

    Er war schon vor Kindergarteneintritt (er ging mit 2 3/4) auffällig weiter wie andere Kinder.
    Vom Wissensstand und auch der Sprachentwicklung war er auf dem Stand von 4-5 Jährigen.

    Allerdings hatte er auch so einige defizite, vor allem was die Feinmotorik angeht - die hat er z.T. noch heute.


    Mir wurde aus dem Umfeld immer wieder gesagt, das ich ihn doch testen lassen soll, was ich aber nicht gemacht hab.
    War mir einfach zu früh, und ICH wußte ja auch schon mit Sicherheit, das er in einigen Bereichen viel weiter war wie Gleichaltrige.

    Ich habe ihn wissen lassen, was er gefragt hat, möglichts in einfachen Worten.
    Aber ich habe auch versucht ihn da zu fördern, wo er es nötig hatte.


    Mit Eintritt in den Kindergarten kamen sehr große Probleme.
    Einmal, weil die Erzieher zunächst fastziniert von seinem Wissen waren, später aber nur genervt, bzw. ich so hingestellt wurde, das ich ihn dazu drillen würde.
    Und dann natürlich wegen seiner Art an sich.

    Mit 5,5 Jahren und einem langen Weg, hatten wir dann doch die Diagnose ADHS + Tendenzen zur HB bekommen.
    Tendenzen deswegen, weil noch kein "richtiger" IQ-Test gemacht wurde.
    Aber man konnte schon ganz klar sagen, in welchen Bereichen er höhere Werte erzielt hat.



    Ich kann jetzt leider net genau erkennen, wo deine eigentliche Frage ist.

    Ja, es kann sein, das eure Tochter Tendenzen zur Hochbegabung hat.
    Aber dieser Wert ist halt besonders in so jungem Alter noch sehr variabel.

    Wichtig finde ich halt, das die Kinder in ihren Fähigkeiten bestärkt werden, und nicht gebremst, einfach weil sie auch viel Selbstvertrauen durch die damit verbundenen pos. Erfahrungen machen.
    Aber genauso wichtig finde ich zu gucken, wo Förderbedarf besteht, und diesen dann auch zu fördern.
    Natürlich nicht extrem, aber schon kleine Kinder merken recht schnell, was sie gut können, und was nicht, und vermeiden dann immer mehr, das was sie nicht so gut können.

    Ob deine Tochter auch ADHS hat, kann hier keiner sagen.
    Aber wenn es dir hilft, dann möchte ich dir den Tip geben, sehr konsequent zu sein, viele Rituale und damit Stuktur in den Alltag zu bringen.
    Wenn sie wirklich HB und/oder ADHS hat, wird sie vllt noch eher wie andere Kinder dazu neigen, ihren Kopf durchzusetzen, was von euch dann auch sehr viel verlangt.
    Mein ADHS-HBchen hat immer wieder zum diskutieren geneigt, und weil er ja schon "so weit war" hab ich auch immer schön mitgemacht, was die Problematik aber nur verstärkt hat.
    Mitlerweile sind wir aber wieder auf dem richtigen Kurs, und das ist viel stressfreier.


    Egal ob sie nun hochbegabt ist oder nicht.
    Genießt einfach die Zeit mit eurer kleinen Maus.


    LG Tanisha

  4. #4
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 39
    Forum-Beiträge: 583

    AW: Hochbegabung bei Kleinkindern ?

    Ich hab zwei davon soweit man das bishe sagen kann. Bring ihr bei, was ihr Spaß macht. Auch meinTipp: genieße die zeit und behalte sie als 5ndividuum im Kopf aber leg dich nicht auf HB fest, denn ich hab zwei HBler, aber dennoch keine Hochleister. Ich nehm sie so wie sie sind.

  5. #5
    Allanon

    Gast

    AW: Hochbegabung bei Kleinkindern ?

    Vielen lieben dankeschoen fuer die wortmeldungen !

    Bis jetzt war ich am ueberlegen, die Kleine testen zu lassen - aber ihr habt recht: ich wills doch nicht tun, da ich Angst habe von irgendwelche Erwartungshaltungen, das ist das allerletzte was ich meinem Kind antun moechte !
    Bei mir gehts nur drum, ein Rat zu bekommen, wie man sie foerdern kann, denn zuhause hat sie leider keine Anregungen: ich bin genervt mit dem Haushalt unter die Woche, die laeuft irgendwie nur mit. Ok, viel kuschlen und co. gibt es, aber ich habe leider keine Kapazitaet ihr irgendwas beizubringen, was ja so schade ist.
    Dass die Entwicklungen in diesem Alter schwankend sind, ist mir auch bekannt, aber ich finde es trotzdem schon etwas krass, wenn schon 5-8 Wortsaetze die gramatikalisch richtg sind rauskommen, und dass im alter von 17 monate schon "eigenschaftswoerter" wie "schwer" "nass" richtig verwendet und verstanden wird.
    Auffaellig war sie durch ihr exzessives schreienund die Wutanfaelle. Das war der erste Schritt zum Kinderpsychologen...
    Ach uebrigens: der Rat von den Psychologen war, dass wir auch die emotionale Entwicklung ansaetzen. So kam das eben mit meine ADHS raus.
    Was wenn - hm ja, will eben dann schon vorbereitet sein und will mein Kind stunk und zoff in der Schule ersparen...

    Ich werde sie nicht testen lassen, erstmal. Werde mal abwarten wie sie sich in der Kita tut. Es ist altersgemischt, sie wird ein Montesorri Kindergarten besuchen.

  6. #6
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Alter: 41
    Forum-Beiträge: 54

    AW: Hochbegabung bei Kleinkindern ?

    Hallo Allanon!

    Ich finde es toll, dass Du Dich erstmal gegen eine testung entschieden hast! Geniess Deine Kleine wie sie ist und freu Dich über ihre Entwicklung

    Bei meinem Spatz stehen auch immer Vermutungen (in meiner Familie liegen wohl außer ADHS auch Asperger und HB vor im Raum, aber die lasse ich erstmal ins leere laufen. Vormittags ist er in einer tollen Krippengruppe und nachmittags versuche ich möglichst viel mit ihm draußen zu sein. Ich beobachte ihn schon etwas genauer, um zu sehen was ihn besonders interessiert, wo er mehr wissen will. Und auch wenn ich das Gefühl habe, dass er mit etwas Probleme hat. Aber das wars schon. Er ist 2 jahre alt, und hat noch Masse Zeit bis er in die Schule kommt.

    Ja, was wollte ich eigentlich ursprünglich sagen? mmmh..... achja, zu Deinem Eröffnungsbeitrag: Klar kann Deine Kleine hochbegabt sein. Aber um das beurteilen zu können würde ich ebenfalls etwas Zeit verstreichen lassen, da die Entwicklungsunterschiede in dem Alter schon gewaltig sind.

    Ich kann verstehen dass Du "lauerst" ob Deine Tochter auch ADHS hat oder hochbegabt ist, aber ich denke wie auch meine Vorredner, dass das zu einer Erwartungshaltung führen kann. Und Erwartungshaltungen wird man als Kind nie gerecht - da kann man nur verlieren (da spreche ich aus eigener Erfahrung )

    So, und bevor ich anfange zu schwafeln: Ich wünsche Dir und Deinem Mann viel Spaß mit Eurer Lütten

  7. #7
    Allanon

    Gast

    AW: Hochbegabung bei Kleinkindern ?

    @ich-bin-ich

    Danke !!
    Tja, ich habe mich beschlossen, sie "ganz normal'' zu behandeln, und auf ihr natuerliche tempo/wissenstand einzugehen, ohne ihr irgendwas zuzureden oder ohne sie (ganz besonders vor ihrer grosse schwester) "hochzujubeln" was sie schon alles weiss etc. ^^
    ich will die rivalitaet zwischden den beiden schwestern dadurch ja nicht noch mehr schuerren.
    wenn sie was wissen will, bekommt sie ne antwort. ansonsten eben das was kinder in dem alter brauchen (ok, ausser wenn ich mit hausarbeit so gestresst bin.......leider)
    Ich denke, dass Sie in den montessori kindergarten (alertsgemischt !) genug anregung bekommt von den aelteren und gleichaltrigen hat sie da auch.

  8. #8
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen:
    Alter: 35
    Forum-Beiträge: 3.524

    AW: Hochbegabung bei Kleinkindern ?

    Bei der Entwicklung von Kleinkindern von Hochbegabung zu sprechen finde ich schwierig!
    Kinder entwickeln sich unterschiedlich und machen unterschiedliche "Stops" in ihrer Entwicklung.
    Bei meinem Sohn war es immer so, dass er "hinterherhing" in ganz vielen Bereichen. Spätes Sprechen, sehr spätes Laufen... Sprechen hat er sehr schnell mehr als aufgeholt...

    Heute weiß ich (nach zich Tests die wir machen mussten), dass er in manchen Bereichen als "normal" gilt in anderen als "entwicklungsverzögert" und in anderen wieder als "hochbegabt". Wir haben viele Tests hinter uns und alles zusammen genommen liegt er dann wieder im "normalbereich", aber geht es eben nur um Teilbereiche ist er hochbegabt oder eben "benachteiligt"
    .
    Bei Kleinkindern die in manchen Bereichen sehr weit entwickelt sind kann es in anderen Bereichen sein, dass sie sich eher langsamer entwickeln (Beispiel: die meisten die sehr weit sind in Sprache oder Rechnen/Schreiben/Lesen etc sind motorisch nicht sehr fit oder andersrum oder in anderen Bereichen wie Sozialkontakte...).

    Wie Du schreibst, sie ist ein einem Bereich sehr weit und dafür ist laufen etc dann eben etwas hintenan... das ist eine "normale" Entwicklung... sie konzentriert sich quasi mehr auf das eine und dadurch hängt das andere eventuell etwas hinterher (obwohl 16 Monate ja auch noch total im "Normbereich" liegen).

    Ich finde man sollte jedes Kind so nehmen wie es ist und solange die Kinder keine Nachteile dadurch haben es einfach dabei belassen.

    Wir sind 5 Jahre zur Ergo gerannt und haben zich Therapien und Testungen hinter uns... erstrebenswert ist das nicht und ich hätte es auch nie gemacht, wenn es nicht notwendig gewesen wäre.

    Ein Hochbegabtes Kind zu haben ist nicht grade erstrebenswert, sie fordern Dich bis an viele Grenzen, es wird ihnen sehr schnell langweilig und Du musst Dir immer was neues einfallen lassen und machen machen machen, weil sie meist irgendwann nicht genug finden was sie selbstständig machen können was sie nicht langweilt....

    Ich würde mir manchmal wünschen meiner würde einfach rausgehen und mit anderen Fussballspielen.... wäre entspannter für mich, als Experimente anleiten/begleiten (weil einfach zu gefährlich) oder immer neue Herausforderungen schaffen.... und Schwächen grobmotorischer Art ausmerzen auch wenn er gar keine Lust dazu hat...

    Mit zwei Jahren würde ich mir über sowas noch keinen Kopf machen... fördern in allen Hinsichten und sehen was ihr Spaß macht und sie zu Dingen motivieren die zB die Motorik fördern...

    Genießt die Zeit wo sie noch so klein ist.... es ist mit die schönste!!!

    LG

    Rose

  9. #9
    Allanon

    Gast

    AW: Hochbegabung bei Kleinkindern ?

    Ich will meine Kinder ein "normales Leben" bieten, daraf setze ich an, das ist mein Ziel, es zu erreichen.
    "Normales leben" - bedeutet ja auch, den Alltag vernuenftig zu gestalten. Ich tue durchaus das noetigste, bin aber dadurch so gestresst und erschoepft - frueher ist das auch leider auf die kosten meiner kinder gegangen (kinder mal kurz ausgesperrt um mal was tun zu koennen)
    Was ich kaum noch mache, da ich die kleinen nicht unter stress setzen will.
    Ganz egal ob mit oder ohne hochbegabung: wir wollen die emotionale entwicklung unterstuetzen ! Damit sich die kinder auch gut entwicklen koennen und die eventuelle HB auch kein hinderdis sein wird es damit gut umgehen kann und demnoch anpassen kann.
    Trotzdem staune ich immer wieder ueber den geistigen entwicklungsstand der ganz Kleine. Sag ich ja, sie ist anstrengend, sie fordert mich in sekundentakt heraus.
    Es ist echt Zeit, dass sie in die Kita geht

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