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Diskutiere im Thema Hoher IQ -> Ritalin im Forum ADS/ADHS und Hochbegabung
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
  1. #41
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Forum-Beiträge: 7

    AW: Hoher IQ -> Ritalin

    ###############
    Hochbegabten mit ADHS geht es aus meiner persönlichen Perspektive,
    wie dem Fahrer eines Formel-1 Wagens,
    dessen Gefährt ständig sein Fahrverhalten ändert.
    ###############

    Natürlich kann der Profi-Fahrer den unzuverlässigen F1-Bolliden besser kontrollieren,
    als irgendein Fahrschüler.
    Aber das Fahrerlebnis des Rennfahrers ist dennoch von Stress und Frustration geprägt.
    Schließlich weiß er nicht nur, was ein F1-Wagen leisten sollte,
    sondern auch was sein eigener Wagen im Optimalfall leisten kann.
    Anstatt aber Vorne im Rennfeld mitzufahren,
    verbringt unser Fahrer die meiste Zeit damit, gegen seinen Wagen zu kämpfen.

    Im schlimmsten Fall ist kein technischer Grund für die Fahrprobleme des Wagen bekannt.
    Die Verantwortung für seine Minderleistung, kann also nur beim Fahrer selbst liegen.
    Weder er noch die Öffentlichkeit haben einen Grund das anders zu sehen.

    Es ist also kein Wunder, das der Pilot in diesem Fall irgendwann tatsächlich zu glauben beginnt,
    er könne nicht fahren.
    Wenn sich dieses Erleben lange genug hinzieht,
    vermischen sich die tatsächlichen technischen Problem mit dem Fahrzeug,
    externes Feedback, Schamgefühl, Vermeidungsverhalten und in der Folge erlernte Fahrfehler
    sowie Anderes zu einem sehr negativ verzerrten Selbstbild und einem dies bestätigenden Verhalten.


    ###############
    Eine "doppelte negative Rückkopplungsschleife" gibt es bei ADHS glaube ich ganz oft:
    ###############

    (Schleife 1) Einem aus im Erleben gebildeten Bewusstsein der eigenen Leistungsfähigkeit
    steht ein ebensolches Erleben regelmäßigen Scheiterns gegenüber.
    Für diese Situation kann ohne ADHS-Diagnose keine andere bewährungsfähige Erklärung gefunden werden,
    als ein okkulter Defekt in der eigenen Persönlichkeit.
    Kurz die Schuld liegt bei einem selbst und man muß sich nur ändern.

    (Schleife 2) Aus diesem Schluss und dem Feedback der Umwelt
    bilden sich dann Störungen und Verhaltensweisen,
    die jene Hypothese des Defektes über kurz oder lang i
    n einen akzeptierten Teil der eigenen Identität verwandeln.

    ##############
    Für den hochbegabten ADHSler verläuft diese Schleife intensiver:
    ##############

    Aus dem Erleben der situative Leistungsfähigkeit dank einer hohen Intelligenz folgen höhere Selbst- und Fremdansprüche.

    Eine hohe Intelligenz erlaubt exekutive Funktionseinbußen situativ besser zu kompensieren.

    Eine höhere Selbstreflexion und eine potentiell größere Dynamik im Leistungsspektrum
    machen die Funktionseinschränkungen durch ADHS zwar deutlich wahrnehmbarer,
    lassen sie gleichzeitig aber auch willkürlicher erscheinen.

    Bei dem Versuch komplexere akademische Aufgabenstellungen zu bewältigen,
    werden Funktionsstörungen die im Alltag nur unterschwellig negativ wirken,
    zu einem bewussten und massiv behindernden Problem.

    Einige Verhaltensweisen können sowohl ADHS als auch begabungsbedingt sein,
    zum Beispiel die motivationale Abneigung gegen uninteressante Tätigkeiten,
    assoziative Sprünge im Denken, Gedankenspaziergänge, Reizoffenheit usw...

    ...

    (Disclaimer: Ich habe absolut kein Interesse an Autos, Formel 1 und niemals einen Führerschein gemacht. )
    Geändert von neologia (17.12.2012 um 04:52 Uhr)

  2. #42
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Forum-Beiträge: 53

    AW: Hoher IQ -> Ritalin

    Hier einmal, wie es sich anfühlt, aus meiner Perspektive:


    Ich habe ohne Medis bereits schonmal Werte zwischen 130 und 142 in Binet Skala, in einem andersnormierten (SD=24) um die 160, gesehen.

    Früher war das toll. Ich war das smart kid, musste nix tun, Leben war eh langweilig. Ich wollte Physiker werden. Alle meinten, der Shronk wird bestimmt Physiker. Ich wurde älter und meine Bekannten, die ähnlich smart waren, wurden Physiker. Ich habe es einfach nie geschafft, das ganze zu berechnen. NIcht, weil ich zu blöd war, ich konnte mich auf die Formeln nicht konzentrieren. Sollte ich aber können, sagt der IQ Test. Sollte ich können, sagen meine Schulnoten. Konnte ich aber nicht.


    Anfangs war es toll, das smart kid zu sein. Probleme mit dem Sozialverhalten? Ja, hat gedauert bis ich mal ne Freundin hatte. Musste das von der Pike auf lernen. War hart, aber irgendwie hat mans geregelt gekriegt.

    Aber es wurde immer beschissener. Denn auch als Smart Kid wird man älter und wenn es an einen Punkt kommt, an dem man wirklich arbeiten muss, wird man frustrierter. Immer mehr. Dinge, bei denen andere abwinken a la "Hey, Mathe ist halt net meins, bin doof" da sagt man "Ach du kriegst das schon hin, du arbeitest nen wenig dran." Derjenige schafft es, man sagt sich "Hey, da arbeitest du ein wenig dran." Und man wird auch dann ganz ok im Abi. Aber die Statistik sagt, man hat das Potential der Beste zu sein. Mit Abstand. Sicher ist die eigene Leistung irgendwo toll, aber man hat immer das Gefühl "Da geht was, aber ich kriegs einfach nicht hin."

    Man lebt sein Leben immer mehr mit einer Karotte die vor einem baumelt. Man könnte sie greifen, aber aus irgendeinem Grund kleben die Arme an einem fest und man springt der Karotte entgegen. Man will die Karotte. Kriegt sie aber nicht. Und dann wird man oft noch für seinen tollen Sprung gelobt. Aber man merkt, man erreicht seine Ziele nicht, man ist total unter dem Niveau. Die Lehrer sagen immer "wenn man sich noch mehr anstrenge, das würde man ja nicht verstehen, könnte man sooo gut sein!" Es glaubt einem keiner, dass man es nicht schafft. Shronk war faul, deswegen nur die 2, die 2,5 im Durchschnitt. Der könnte mehr, wenn er sich mal anstrengen würde. Andere würden für meine 2,3 Abi und Studienabschlüsse sich freudig zeigen, für mich zeigt es nur "This is as far as you go." Es ist eine "göttliche Verarsche" als wäre man mit einer Fähigkeit ausgestattet, die alle drei Sekunden fehlzündet und jemand schaut sich das ganze als Slapstick an. Die ersten jahre kompensiert man das, irgendwann fragt man sich aber, warum man besser ist als alle anderen, aber die fleissigen einen überholen. Wo man stehen geblieben ist.

  3. #43
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 50

    AW: Hoher IQ -> Ritalin

    Also ich kann nur sagen, das ich mehrere Arten von Tests gemacht habe, mein IQ ist erschreckend hoch (vor der Medikation), dachte immer ich bin bisschen unterbelichtet, lach....
    Kreativ ja, schnell sowieso, schlau naja wenns drauf ankommt eh klar....
    Ich nehme jetzt 40mg MPH pro Tag, bin ich jetzt dümmer geworden, naja irgendwie langsamer, weniger vercheckt, konzentrierter hmm...bedingt würde ich sagen.
    Teilen kann ich die Meinung nicht das MPH die Intelligenz einschränkt, habe erst vor 2 Monaten einen IQ Test (Wiener) gemacht, und siehe da *traaaraaaaa*
    IQ immer noch Top,
    Ok die Kreativität ist mies

    Und jetzt mal was anderes....Was um Gotteswillen nutzt der Hohe IQ? Mir nichts, Mathe doof, Deutsch doof, irgendwas lernen für die Schule ....war auch saudoof...
    Kurz um, IQ hin IQ her....man muss den richtigen Job finden. Einen Job der einem richtig Spaß macht, ja und siehe da ....man kann sich die Sachen merken.
    Ohne zu lernen. Einfach weil es einem Spaß macht. Müsste ich jetzt aber einen Test schreiben, oh lieber Schwan....das würde mit höchster Wahrscheinlichkeit
    in die Hose gehen. ...
    Geändert von Jenny (21.08.2013 um 01:09 Uhr)

  4. #44
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Forum-Beiträge: 53

    AW: Hoher IQ -> Ritalin


    Und jetzt mal was anderes....Was um Gotteswillen nutzt der Hohe IQ? Mir nichts, Mathe doof, Deutsch doof, irgendwas lernen für die Schule ....war auch saudoof...
    Kurz um, IQ hin IQ her....man muss den richtigen Job finden. Einen Job der einem richtig Spaß macht, ja und siehe da ....man kann sich die Sachen merken.
    Ohne zu lernen. Einfach weil es einem Spaß macht. Müsste ich jetzt aber einen Test schreiben, oh lieber Schwan....das würde mit höchster Wahrscheinlichkeit
    in die Hose gehen. ...
    Das ist es eben.

    Wenn du Spass dran hättest und es machen könntest, könntest du ein Mathegenie sein. Nach MPH, wenn man sich konzentrieren kann, nochmal von vorne mit Mathe anfangen, ganz von vorne, und man ist auf einmal, so bei Bekanntem erlebt, ein Genie in kürzester Zeit. Kommt sich balla balla vor, das nicht gecheckt zu haben.

    Mathe hat viel mit Konzentration auf Lösungswege zu tun, wirklich schwer ist es für jemanden mit hoher Intelligenz nicht, sofern er sich darauf konzentriert und in seinem Kopf einen Operator nach dem nächsten durchgehen kann. Auch kreativ kann man durchaus sein, indem man einen Term einfach mit einer anderen Variable ersetzt und sich das Leben erleichtert auf diese Weise

    Ist aber keine Konzentration da, übersieht man soviel, kommt sich doof vor. Obwohl man alle Möglichkeiten hat. Das frustriert, Mathe ist dann doof. Aber eigentlich ist Mathe nix anderes als andere Dinge, man hat nur einfach soviel Frustration damit erlebt.

  5. #45
    Ist interessiert

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Forum-Beiträge: 94

    AW: Hoher IQ -> Ritalin

    Nichts auf der Welt ist gerechter verteilt als der Versand, den Jeder glaubt er hätte genug davon. ...........gute nacht

  6. #46
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 33
    Forum-Beiträge: 72

    AW: Hoher IQ -> Ritalin

    TheProject schreibt:
    Also ich empfinde das MPH bisher überhaupt nicht als Einschränkung. Im Gegenteil, es strukturiert meine Gedanken. Während ich früher 1000 Gedanken hatte, die in 10 Richtungen davon galoppieren wollten kann ich nun klar strukturiert denken.

    Meine Hochbegabung hatte früher oft den Effekt das ich Sachverhalte, gerade soziale, zu Tode analysiert habe, ohne dabei wirklich Antworten zu finden. Ein Beispiel, wenn ich früher neue Menschen kennen gelernt habe, habe ich sie erst mal "analysiert". D.h. Gersichtsausdruck, Körperhaltung, Kleidung, Freunde etc. Ich habe immer versucht alles heranzuziehen um mein gegenüber einschätzen zu können, weil es mich wahnsinnig gemacht hat, wenn ich Fremde nicht einschätzen konnte.

    Das Ganze hat mich aber immer nur völlig abgelenkt, was dazu führte, dass ich in der Situation verkrampft und unsympathisch wirkte. Seit der Beginn der Medikamentation vor 6 Tagen merke ich wie ich mich leichter in sozialen Situationen bewegen kann ohne ständig mich und mein Gegenüber zu reflektieren.

    Was Mikoo fantastisch gut auf den Punkt gebracht hat, ist die Fähigkeit Hochbegabter ADS bis zu einem gewissen Punkt komensieren zu können. Allerdings im klaren Wissen darum, das man irgendwie anders ist und weit unter seinen Möglichkeiten bleibt. Der Satz" Intelligenter Junger - Er könnte wenn er wollte" durchzieht meine Kindheit wie ein roter Faden. Mittlerweile weiß ich was mich immer daran gehindert hat leistungstechnisch wirklich gut zu werden. Ich war immer damit beschäftigt mit meinem ADS umzugehen zu können.

    Was ich für besonders fatal halte, ist die Tatsache das die negative Rückkopplungschleife bei Hochbegabten mit ADS doppelt greift. Einerseits die Umwelt die einem signalisiert "Mit dir ist was nicht in Ordnung" und die Hochbegabung die daraus die wildesten Theorien spinnt um eine Erklärung zu finden.
    WOW, das hätte von mir sein können. Genau so habe ich lange gehandelt und empfunden. Zur Zeit befasse ich mich mit Hochbegabung, da meine Ergotherapeutin (ADS-Coach) der
    Meinung ist, dass einige meiner Ansichts- und Erlebensweisen nichts mit ADS zu tun haben, sondern eher ein Anzeichen von hohem IQ sind.

    Ich bin auch jemand, der in der Situation schon sich selbst und andere reflektiert hat, was mich völlig abgelenkt hat von der generellen Situation.

    Mit Medikinet fallen mir auch einige Dinge leichter, z.B. soziale Kontakte gestalten.
    Meine (verdeckten) Interessen kommen an die Oberfläche, ich bin nun in der Lage ein Buch lesen zu können. Ich spüre immer stärker meine Wissbegierde und kann andere Menschen nicht
    verstehen, die scheinbar "veränderungsresistent" sind.

    Ich habe etwas Angst vor dem IQ Test, habe mich nie wirklich als schlau oder begabt wahrgenommen, eher im Gegenteil. Ich weiß, dass ich Dinge immer genauer und differenzierter
    wissen möchte und kritischer nachfrage als Andere. Vielleicht war mein Wissen und mein Potenzial durch ADS gebremst...?

    @the projekt hast du einen Test bisher gemacht? Wie haben sich deine Interessen und sozialen Fähigkeiten verändert?

  7. #47
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 64

    AW: Hoher IQ -> Ritalin

    Herzi schreibt:
    Ja, in der Kreativität schränkt es etwas ein, im täglichen Hamsterrad unverzichtbar. Ich habe auch das Gefühl, dass mir die üblichen IQ-tests mit MPH schwerer von der Hand gehen. Da ich aber ein gutes Stück oberhalb der 130 liege, kann ich da etwas verlust verkraften ;-)

    10% Kocerebralschaden sind drinn xD

  8. #48
    TTS


    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 45
    Forum-Beiträge: 235

    AW: Hoher IQ -> Ritalin

    Jenny schreibt:
    Ich nehme jetzt 40mg MPH pro Tag, bin ich jetzt dümmer geworden, naja irgendwie langsamer, weniger vercheckt, konzentrierter hmm...bedingt würde ich sagen.
    Teilen kann ich die Meinung nicht das MPH die Intelligenz einschränkt, habe erst vor 2 Monaten einen IQ Test (Wiener) gemacht, und siehe da *traaaraaaaa*
    IQ immer noch Top,
    Dito... Ich hab mich auch gewaltig gewundert, da mich niemand darauf hingewiesen hat das solche Nebenwirkungen auftreten können. Und im Beipack steht auch nichts.
    Langsamer bin ich nicht geworden, aber verpeilter und ich hab mit dem Zeug arge Wortfindungsprobleme. So als wenn mann weiß was man sagen will, aber man das Wort nicht kennt.
    Wie hoch ist denn erschreckend hoch... Und das mit dem unterbelichtet kenne ich auch. Aber das kam bei mir eher durch die soziale Unangepasstheit.
    Nach dem Absetzen war wieder alles "normal". Mein Fazit also: Lieber "anders" als "wortarm".

  9. #49
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Alter: 37
    Forum-Beiträge: 41

    AW: Hoher IQ -> Ritalin

    Auch wenn mein letzter Test 20 Jahre zurückliegt, (zu diesem Zeitpunkt aber über 130 lag) schreibe ich trotzdem mal hier rein.
    Ich wurde mit 17 von Dr. Ambrass in HH diagnostiziert. Der damals Amphetaminsulfat in Saftform verschrieb.
    Leider war er Kinderpsychologe und durfte mich später nicht weiter behandeln.
    Bei der Suche nach dem richtigen "Folge-"Arzt, waren einige dabei die mich unbedingt auf Ritalin und Medikinet einstellen wollten, da ihnen die BTM-Rezepte zur Anfertigung einfach zu heikel waren. Grundsätzlich war ich auch dafür offen, da die Handhabung des Saftes wirklich "beschissen" war.
    Schlecht zu dosieren, klebte wie Hölle und nachdem die Flasche einmal auf war schloss sie nicht mehr vernünftig weil die Zuckerkristalle sich in die Dichtungen setzte... naja

    Ich habe auf jeden Fall beides ausprobiert und empfand MPH als belastend, einschränkend und nicht so effektiv.
    Als ich dann hörte das man den Wirkstoff aus dem Saft auch in Kapseln pressen kann, habe ich mich sofort auf die Suche nach einem Arzt gemacht der nicht anfing hecktisch zu artikulieren wenn er hörte was ich von ihm will bzw. was ich nicht will. Direkt als ich diesen "meinen" Arzt gefunden hatte, habe die blöden Fertigpillen in die Ecke gefeuert. Jetzt muss ich zwar warten bis die Apotheke die Kapseln fertig gemacht hat, habe dafür aber genau die Dosierung die ich brauche.
    Er hat mich letztens angesprochen ob ich mal das Vyvanse ausprobieren möchte weil die Nebenwirkungen geringer sein sollen, was ich auch tun werde.

    Aber MPH, nein danke...

  10. #50
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 79

    AW: Hoher IQ -> Ritalin

    Ich empfinde mich auch als weniger verpeilt, seit ich die Medikamente habe. Bis jetzt habe ich auch nicht das Gefühl, dass ich dümmer bin, sonder viel mehr das mein Kopf nicht mehr 1000 verschiedene Gedanken hat. ICh bin weniger am sprudeln, aber das ist für mich sogar besser. So kann ich mich auch einmal auf etwas konzntrieren und werde nicht von meinen eigenen - genialen - Gedanken abgelenkt... In diesem SInne bin ich sogar klüger geworden, weil ich länger bei der Sache bleibe

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