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Diskutiere im Thema Woher nen IQ-Test? im Forum ADS/ADHS und Hochbegabung
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
  1. #11
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Forum-Beiträge: 197

    AW: Woher nen IQ-Test?

    Also, ich schreib jetzt auch einfach noch was dazu. Ich hoffe, das ich jetzt hier nichts doppeltes schreibe, aber irgendwie kann ich mich heute nur ganz schlecht konzentrieren und die Texte nicht alle "aufnehmen..:"

    Mein Sohn hat bei einem Psychologen den IQ Test gemacht und der war irgendwie so aufgeschlüsselt, das man die Bereiche die mit dem Kurzzeitgedächntis und dem Bereich für die Konzentration ( weiß nicht mehr wie der hieß), räumliches Denken usw. bewerten konnte.

    Es war ganz deutlich zu sehen, das in den Bereichen in denen wir ADHSler Probleme haben ( Konzentration, Kurzzeitspeicher usw. ) schlechte Ergebisse erzielt wurden.

    Mein Sohn kam in diesem Test auf einen Wert von 101 Punkten, was der durchschnittlichen Bevölkerung entspricht, aber - und das ist meiner Meinung anch der Knackpunkt -:
    hätte er die Defizite die durch ADHS hervorgerufen werden nicht und müsste diese dann natürlich auch nicht mit anderen Fähigkeiten kompensieren, wäre der IQ weit höher ausgefallen...

    Der Test ging eine halbe Stunde ( mein Sohn ist gerade 9 ), ich denke der Test für Erwachsene geht dann halt etwas länger...

    ich fand es sehr interessant, wie deutlich das Defizit in genau den Problembereichen zu sehen war.

    LG
    Silke
    Geändert von Silke (22.05.2011 um 11:16 Uhr) Grund: Tippfehler

  2. #12
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 50

    AW: Woher nen IQ-Test?

    Ich hatte zumindest bei meinen IQ-Tests nicht das Gefühl dass mein ADS mich da beeinträchtigt hat...
    Die Tests die ich gemacht habe hatten sehr kleinteilige und zeitlich sehr kurz bemessene Aufgaben - entweder man wusste die Antwort gleich - oder eben nicht... In "Leistungsbereitschaft" hatte ich jedenfalls auch sehr schlechte Werte, vielleicht waren ja doch ein paar Aufgaben dabei die längerem Nachdenken bedarft hätten - und die habe ich dann wohl nicht gelöst...

    Problematisch ist für uns ADSler glaube ich am ehesten die große Schwankung in der Motivation. Ist man von dem Test begeistert kann man sich da komplett drin verlieren, bei schlechter Tagesform bzw, mangelnder Begeisterung verliert man glaube ich viel Zeit, und damit Punkte durchs gedankliche abschweifen... Von daher würde ich dem Testergebnis wirklich nicht allzuviel Bedeutung beimessen

    Gut ist es dass ihr neben dem IQ Test bereits über die ADS Diagnose bescheid wisst. Bei mir war das anders, ich hatte ziemlich hohe Ergebnisse bei meinen Tests, konnte diese aber nicht in Schulnoten oder hohe Leistung umsetzen.. Was dazu führte dass ich mir selbst und auch andere mir Vorwürfe machten :"Du bist doch so begabt, warum..."


    Liebe Grüße...

  3. #13
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 44
    Forum-Beiträge: 135

    AW: Woher nen IQ-Test?

    Also nachdem ich jetzt öfter gehört habe, daß es auch im Internet gute Tests gibt (wer schrieb noch was mit 60 Minuten?), hab ich mich mal umgesehen. Hab auch zwei gefunden, die einen guten Eindruck machen und werde sie mir bei Gelegenheit mal vorknöpfen. (Einer von der Süddeutschen Zeitung und einer von Welt-Online)

    @han-solo: Ich wurde in der Schule auch nie für dumm, sondern immer nur für faul erklärt, weil ich aus denselben Gründen keine guten Noten hatte.

    Ich steh inzwischen dazu: Ich bin faul! Alle großen Erfinder müssen faul gewesen sein, sonst hätten sie doch nichts erfunden, was einem die Arbeit erleichtert!

    ... Größenwahn, ich kooooommeeee!...
    ...

  4. #14
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Forum-Beiträge: 197

    AW: Woher nen IQ-Test?

    Hallo Talea,

    es macht richtig Spaß Deine Beiträge zu lesen. Dein Humer trifft voll auf meinen!

    Alle großen Erfinder müssen faul gewesen sein, sonst hätten sie doch nichts erfunden, was einem die Arbeit erleichtert!

    Hahahaha, das ist nur gut....

    Einen schönen Tag Dir und allen anderen wünscht

    Silke

  5. #15
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 44
    Forum-Beiträge: 135

    AW: Woher nen IQ-Test?

    Hi Silke,
    Danke!!! http://zwergpinscher.com/forum/images/smilies/umarm.gif
    Geht runter wie Öl!

  6. #16
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Alter: 33
    Forum-Beiträge: 86

    AW: Woher nen IQ-Test?

    Ich weiß noch das ich beim Mensatest die ersten Blätter zügig und gut hinbekommen habe, mit fortschreitender Zeit war dann aber die Luft raus. Ein IQ-Test von max 15min Dauer wäre vermutlich ideal für mich.

  7. #17
    Kennt sich hier aus

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 828

    AW: Woher nen IQ-Test?

    Bei der ADS- Testung wurde auch ein IQ-Test (IST 2000 R) bei mir gemacht und es war ungefähr so, wie du schreibst, MmmBob. Das sah man auch deutlich an der Kurve. Am Anfang sehr weit rechts, dann kontinuierlich abfallend nach links (rechts ist hoch und links ist niedrig, gell), irgendwann wieder ein kleines Stück nach rechts, recht am Ende (da kam die Aufgabe so plötzlich, dass ich ,,wach" wurde).

    Manche Aufgaben fand ich so stumpf und langweilig, dass ich gedacht habe: wann ist denn endlich die Zeit vorbei? (Es gab verschiedene Aufgabenbereiche, die zeitlich begrenzt waren.)
    Ich konnte sehr gut erkennen, wo meine Interessen liegen - dort konnte ich mich konzentrieren (und hatte auch ein Ergebnis von über 130 IQ), bei den anderen Sachen war es eher so, dass ich mich anstrengen musste, mich darauf zu konzentrieren...wäre es kein IQ-Test gewesen und hätte ich nicht kein total grottiges Ergebnis haben wollen, hätte ich mich von diesen Aufgaben abgewandt.

  8. #18
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Alter: 33
    Forum-Beiträge: 86

    AW: Woher nen IQ-Test?

    Das ist ein naheliegender Gedankengang, hat jedoch wenig damit zu tun, was Intelligenz in der Vorstellung eines Kognitionspsychologen oder Neurowissenschaftlers ist. Intelligenz bezieht sich hier vielmehr auf elementare kognitive Funktionen (z.b. die Kapazität des Arbeitsgedächtnisses), die die Basis allen Verhaltens darstellen. Menschen, deren elementare kognitive Funktionen besonders leistungsfähig sind, besitzen das Potenzial auf allen Gebieten besser zu sein als der Durchschnitt.
    Naja, dann stimme ich aber eher mit dem erstgenannten deines Beitrages überein... Wenn du nun mit diesem Argument daherkommst, musst du mir bitte erklären worüber Intelligenz auf neuronaler Basis interpretiert wird. Aber bevor dies diskutiert werden könnte, muss man sich zunächst auf eine allgemeingültige Definition von Intelligenz einigen. Soweit ich mich recht entsinne ist dies bisher noch keinem Expertenteam aus Neurowissenschaftlern und/oder Psychologen und Philosophen gelungen. Einen schönen Satz hatte ich mal irgendwo gelesen... "Intelligenz, dass ist, sich in einer neuen Umgebung schnell zurecht zu finden und das bisher gelernte sinnvoll anwenden zu können...." Mit diesem Satz als Definition könnte ich mich fast anfreunden. Stellen wir jedoch ein paar dieser "sich- selbst-als-hochbegabt-bezeichnenden"-Personen in einen verschlossenen Raum, in dem sich nix weiter als ein 5cm langer Draht auf dem Boden befindet und beobachten innerhalb welchen Zeitraumes sich die Zeichen der Überforderung bemerkbar machen, so ist diese Hypothese hinfällig. Eine valide Leistung liefert da wahrscheinlich eher der einfache Arbeiter, der sich mit der Maschinerie, die dahinter steckt auskennt. Stichwort: synaptische Plastizität. Wo wir wieder auf unserer so beliebten neuronalen Ebene wären. Synaptische Plastizität und die angeborene Hochbegabung sind miteinander unvereinbar.
    Was wir vom menschlichen Gehirn bisher verstanden haben sind gewaltige 10%.... und das ist schon fast übertrieben. Eigentlich ist es weniger, man mag es sich nur nicht so recht eingestehen. Umso vermessener ist es zu behaupten, man wüsste was Intelligenz sei. Noch vermessener ist es, z.B. Tieren, deren Neurone nicht die gleichen Impulssalven empfangen/versenden, wie es beim Menschen der Fall ist, eine Form von Intelligenz/Gefühlen abzusprechen. Aber das ist jetzt ein anderes Thema. Was man allerdings wirklich schlussfolgern kann, ist, dass Menschen, die sich nach irgendeinem IQ-Test einbilden nun hoch-intelligent zu sein es de facto nicht sein können.
    Geändert von MmmBop (11.10.2011 um 04:30 Uhr)

  9. #19
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 143

    AW: Woher nen IQ-Test?

    Hm. fordert doch bitte von Äpfeln nicht, dass sie wie Orangen schmecken und aussehen sollen.

    Ein IQ Test ist ein Standardisierter Test, der hoffentich in einer Gauss Glocke endet. Im Schnitt einen Wert von 100 hat und eine Standardabweichung von hab-ich-vergessen.

    Er misst, was er misst - so weit ich weiß sagt kein IQ-Test etwas über die Fähigkeit aus - Menschliche Beziehungen zu erkennen oder Gefühle oder ...

    Es sind Aufgaben, von denen wisschenschaftler meinen einen Teil von Intelligenz quantifizieren zu können. Erwartet also bitte nicht, dass der IQ-Test etwas über euer Vermögen aussagt sich in fremden Gebiet zu orientieren, Musikstücke zu lernen oder Kartenstapel.

    Genauso "allgemeingülltig". Ich glaube wir setzen 4 Wissenschaftler zusammen - machen das Licht aus und wer am Ende steht darf die allgemeingülltige Definition sagen.

    Und wer misst, misst misst. Aber der Misst ist dann doch zu irgendetwas zu gebrauchen.


    TLDR IQ Tests quantifizieren intellektuelle Fähigkeiten und versuchen die Menschen in eine Gauss-Glocke zu drücken. Dabei hat ein Test nicht den Anspruch die gesamten Kognitiven Fertigkeiten abzubilden - zu viele sind einfach nicht durch einen einfachen Versuchsaufbau zu bewerkstelligen.

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