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Diskutiere im Thema AD(H)S als Erklärung für Probleme - ist das nicht manchmal überbewertet?! im Forum ADS ADHS bei Erwachsenen
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Allgemeine Fragen, Antworten und Hilfe rund um ADHS bei Erwachsenen und ADS bei Erwachsenen
  1. #21
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 372

    AW: AD(H)S als Erklärung für Probleme - ist das nicht manchmal überbewertet?!

    Hallo Kristy,
    wie war Dein "Neustart"?
    Ich hoffe, Du hattest die Möglichkeit, es langsam angehen zu lassen und die Arbeit macht Dir wieder Spaß.
    Sicher hast Du jetzt überhaupt keine Zeit, hier im Forum irgendetwas zu schreiben. Wenn Du aber doch wieder einmal hier landen solltest, dann würde ich mich freuen, wenn Du ganz kurz schreibst wie es Dir jetzt geht.

    Ich kenne es auch, dass man extrem leistungsfähig sein kann, wenn man erst einmal mit etwas begonnen hat.
    Ein anderes Mal sitze ich rum und kann mich nicht aufraffen.
    Immer diese Extreme.

  2. #22
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 54

    AW: AD(H)S als Erklärung für Probleme - ist das nicht manchmal überbewertet?!

    Liebe Celine,

    gestern habe ich ein neues Thema geschrieben: "...mach langsam ....wie geht das", da habe ich alles geschrieben, wie es mir in der 1. Woche gegangen ist. Da habe ich das, was du hier kurz anreißt ziemlich ausführlich beschrieben.

    Und trotz aller Übereinstimmung mit vielen Beiträgen - so richtig habe ich das mit dem AD(H)S noch nicht erfasst. Was ich meine ist, wenn ich es jemanden erzähle, dann kann ich die Symphtome nicht so richtig erklären, kann es trotzdem nicht so richtig fest machen.

    Außerdem bin ich gerade erst aufgestanden - mein Hirn funktioniert noch nicht so richtig.

    Freue mich wirklich sehr über deine Nachfrage.

    Und ja, du hast natürlich recht, so viel Zeit habe ich jetzt leider nicht mehr. Aber ich gucke zumindest jeden Tag mal kurz vorbei.

    Na, dann kannste ja mal Ausschau halten, nach meinem neuen Thema.

    Dir nochmals vielen Dank, alles Liebe und viele Grüße aus Berlin,
    Kristine

  3. #23
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 234

    AW: AD(H)S als Erklärung für Probleme - ist das nicht manchmal überbewertet?!

    Eiselein schreibt:

    Des heisst, viele gehen nach der Diagnose und ersten, teils noch unzureichenden Therapieversuchen, erst mal auf Tauchstation. Um der anstehenden Trauerarbeit erst mal auszumweichen.

    Des ist auch o.k.

    Aber no koi Panik, sie kommen alle wieder.


    Ich bin bei Schizophrenie angelangt (Psychater sagt aber auch, dass er kein ADS-Spezialist ist). Wie weit muss ich noch gehen?
    Zum Glück hab ich endlich ein Zeugnis von der ersten Klasse wieder gefunden Diagnose eigentlich nur möglich, wenn sichergestellt, dass Problematik bis zum siebten Alter vorgelegen hat.

  4. #24
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Alter: 35
    Forum-Beiträge: 63

    AW: AD(H)S als Erklärung für Probleme - ist das nicht manchmal überbewertet?!

    was das angeht bin ich doch froh dass meine eltern mich mit 4 und 6 schon die ersten male zum therapeuten geschleift haben, somit muss schon mal kein psychiater heute diese diagnose neu stellen.

    zum eigentlichen thema:
    ich hab an mir selbst die erfahrung gemacht (und bei ziemlich vielen anderen mittlerweile selbiges beobachtet), dass ads in günstigen lebensbedingen kein oder fast kein problem darstellt. diese sogenannten günstigen lebensumstände gibt es aber so gut wie gar nicht.

    und vielen geht es eben so wie mir, sie versuchen jahrelang ein "normale" leben zu führen, mit beziehung, verantwortungsvollem stressigem job, nebenher noch ma schnell nen stall kinder produziert.... und stehen irgendwann vor dem leistungsaus, weil sie ihre grenzen nicht kannten.

    mit ads leben kann man nur "normal" wenn man immer mitkämpft.... aber ich glaube es wäre am allerwichtigstens menschen einer frischen adsdiagnose ganz klar zu verklickern, dass innere ausgeglichenheit und niedrige stressbelastung das wichtigste sind.

    jede später entwickelte komorbidität hat immer mit den folgen von psychischem oder physischem stress oder beidem in kombination zu tun.

    aber all das, was "normalos" in normalem umfang belastet, ist für uns eben gleich gern mal zuviel. sagen wir: ads reduziert die stressgrenze. das ist letzten endes doch der kern aller probleme, und das ist letzten endes die tatsache die angehörige, partner, freunde und das sonstige umfeld dringend verstehen lernen müssen.

    dass das schwierig ist steht ausser frage. und ohne professionelle hilfe ist es auch für das umfeld eines adslers sicher besonders schwierig erkennen zu können, bis zu welchem punkt es noch gut ist, den adsler "anzutreiben" und ab wo es bedenklich wird. denn der adsler an sich ist ja so sehr gewöhnt seiner umwelt gefallen zu wollen, dass er seine eigenen grenzen - ohne professionelle unterstützung - auch immer erst dann erkennt, wenn er sie schon weit hinter sich gelassen hat...

  5. #25
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 372

    AW: AD(H)S als Erklärung für Probleme - ist das nicht manchmal überbewertet?!

    Chaos-Engel schreibt:
    ich hab an mir selbst die erfahrung gemacht (und bei ziemlich vielen anderen mittlerweile selbiges beobachtet), dass ads in günstigen lebensbedingen kein oder fast kein problem darstellt. diese sogenannten günstigen lebensumstände gibt es aber so gut wie gar nicht.
    Ganz genau.
    Allerdings gibt es die günstigen Lebensumstände manchmal noch.
    Bei mir sind die Lebensumstände jetzt auch wieder günstig und mir geht es daher im Moment sehr gut.
    Ich musste meine Lebensumstände aber stark verändern.
    Einige aus meiner Familie und meinem Freundeskreis haben seit ihrer Kindheit die typischen AD(H)S-Symptome. Deren Lebensumstände waren teilweise so günstig, dass sie sich nie krank gefühlt haben. Bei ihnen überwogen die positiven Eigenschaften durch das AD(H)S und sie führen ein überwiegend glückliches und erfolgreiches Leben.
    Die eine bekommt nun aufgrund ihres Alters (über 75 ) zunehmend Probleme mit aufschiebendem Verhalten und wird immer ungeduldiger. Das darf in dem Alter aber vielleicht auch manchmal schon so sein.

  6. #26
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Alter: 35
    Forum-Beiträge: 63

    AW: AD(H)S als Erklärung für Probleme - ist das nicht manchmal überbewertet?!

    na gut ich gebe zu es war schon sehr aus meiner persönlichen aktuellen situation heraus so beschrieben wie oben.

    schliesslich hab ich ja auch selbst die erfahrung gemacht, dass ich in günstigen lebenssituationen schon jahrelang gut funktionieren konnte ohne psychische oder körperliche probleme. da hatte ich noch "nur" zwei kinder und ausser den beiden mädels und meiner ehe keine weiteren verpflichtungen/verantwortungen. ausserdem hatte ich zu der zeit noch soviel freizeit und energie um selbige sinnvoll zu nutzen. um meine kreativität quasi als selbsttherapie einzusetzen und ich hatte genug freiraum um mich auch ausreichend nur mir selbst und meinen impulsen zu widmen. das hat 2-3 jahre wirklich gut funktioniert. jetzt ist mir das natürlich auch klar und ich arbeite so gut es geht daran wieder mehr positive energien in mein leben zu bringen.

    jau, 75 ist ein stolzes alter und wenn man bis dahn problemfrei mit der störung leben konnte, umso schöner.
    ich mag mir gar nicht vorstellen wie es mal sein wird im alter aber ich hab ja auch noch etwas zeit mich darauf vorzubereiten
    zumindest hab ich bis dahin hoffentlich kein enormes stressproblem mehr *LACH*

  7. #27
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Forum-Beiträge: 273

    AW: AD(H)S als Erklärung für Probleme - ist das nicht manchmal überbewertet?!

    Ja ja, was habe ich mir alles nicht zugetraut, weil ich ADHS habe.

    Was ist alles geschehen, seit ich ADHS nicht mehr als Nachteil sehe!

    Wow, wie langweilig wäre mein Leben ohne ADHS.

    Nein, ich bin kein Verdränger im Gegenteil, ich habe mich richtig gemetzget und an die Wand gestellt, bis keiner mehr Munition hatte.

    Und jetzt....

    Ich habe immer noch ADHS, die früheren Nachteile machen das Leben spannend und die Umgebung hat kein Problem mit all dem. Warum? Weil ich dies ausstrahle.

    Lieben Gruss

    Matthias

    PS: Ich schliesse nicht von mir auf andere. Ich zeige nur, dass es auch anders geht.
    Sowie mir oft gesagt wurde, dass dieses und jenes wegen ADHS nicht geht.
    Geändert von mthisen ( 2.02.2011 um 10:22 Uhr)

  8. #28
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Alter: 28
    Forum-Beiträge: 111

    AW: AD(H)S als Erklärung für Probleme - ist das nicht manchmal überbewertet?!

    Ich kann gar nicht alles lesen, was ihr schreibt... dazu raucht mir momentan zu sehr der Kopf, morgen werde ich das nachholen...

    Da ich stark annehme, dass ihr zum Großteil älter seid als ich, will ich meine Meinung auch mal zum Besten geben... Jaja, Geltungszwang und Co. lassen grüßen

    Ich bin jetzt 21... Dass ich nicht normal bin, weiß ich schon lange, trotzdem konnte ich das nicht näher beschreiben. Mein Umfeld, sei es meine Mutter, Großeltern oder Lehrer) haben mich immer als faul bezeichnet. (Ich hab das nie akzeptiert...)

    Vor ein paar Monaten hat eine Freundin mir gegenüber erwähnt, dass sie ADHS hat. Den Begriff kannte ich bereits. Nur fiel mir beim Recherchieren auf, dass das ja auch irgendwie auf mich passen könnte.

    Schritt für Schritt bin ich mein bisheriges Leben durchgegangen, zumindest das, was ich noch weiß. Meine Probleme in der Schule (Zeugnisse waren eindeutig), später die Probleme in der Ausbildung, die Probleme mit meiner Mutter heute noch. Irgendwie war ADS eine Erklärung, die auf so gut wie alles passt.

    Das Problem ist wohl eher, nicht zu wissen, ob das jetzt Wunschdenken ist. Es passt so gut und damit ist das Problem erledigt. Ich weiß nicht, ob wirklich alles durch das ADS verursacht oder verstärkt wurde. Die alleinige Schuld möchte ich nicht auf das ADS schieben.

    Da sind da noch die anderen Stimmen... vor allem die meiner Mutter: Sie hält das für eine Ausrede für Faulheit.

    Eben genau diese Reaktion haben wahrscheinlich schon viele zu spüren bekommen... und die allgemeine Meinung über uns Chaoten wird dadurch nicht unbedingt besser... und das färbt auch auf uns ab. Wir sind uns selbst nicht mehr sicher, ob es nun ADS ist oder nicht - und das macht das ganze so kompliziert.

    (Ich rede nur von denen ohne ärztliche Diagnose)

    Irgendwie habe ich das Gefühl, nur zusammenhangloses Zeug zu schreiben... morgen lese ich das nochmal durch und überarbeite...

    Gute Nacht,
    Flo

  9. #29
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 144

    AW: AD(H)S als Erklärung für Probleme - ist das nicht manchmal überbewertet?!

    ohne alles gelesen zu haben - aus zeitmangel - muss ich trotzdem kommentieren:

    dieser kommentar zu adhs ist i.m.a. ein fall von "von sich selbst auf andere schließen" und ich stelle fest, dass leider gerade im bereich gesundheit/psychologie/psychiatrie das nur allzuoft passiert, naja, in welchem bereich sonst auch meint jeder, mitreden zu können? bei mir war das soundso, also kann es bei dir... (ab hier auf durchzug schalten).

    allerdings sehe ich auch bei adhs potential, tatsächlich missverstanden und pauschal als erklärung für alles genommen zu werden.

    ich denke mal, so wie für alle klinische störungen gibt es auch für adhs einige erklärungsansätze, und für viele klinischen geschichten (so zum beispiel depression) gibt es auch eine lerntheoretische erklärung, warum soll also nicht etwas, das man als kind erlebt hat, auch einen einfluss auf die entstehung von verhalten (oder einen symptomkatalog) haben, das man zusammengefasst als adhs bezeichnet?

    für mich selbst habe ich lange überlegt, ob ich adhs diagnostiziert haben möchte, ob ich "es" überhaupt habe und ob ich es nciht als "entschuldigung" benötige. aber ich kann behaupten, dass die dinge, die mir misslungen sind, nicht aufgrund mangelnder intelligenz in die hose gingen und dass es mir an motivation fehle, an mir zu arbeiten - seit gut 15 jahren bin ich da mit vollem bewusstsein dran und es kommt trotzdem nichts dabei raus - und schon lange sehe ich hinter meinen "fehlern" ein system, keinen zufall oder eine eigene falsche haltung. das ist eine frage, die man im auge behalten sollte - finde ich. auf der diagnose ausruhen will ich mich nämlich nicht..

  10. #30
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Forum-Beiträge: 273

    AW: AD(H)S als Erklärung für Probleme - ist das nicht manchmal überbewertet?!

    outlaw schreibt:
    aber ich kann behaupten, dass die dinge, die mir misslungen sind, nicht aufgrund mangelnder intelligenz in die hose gingen und dass es mir an motivation fehle, an mir zu arbeiten - seit gut 15 jahren bin ich da mit vollem bewusstsein dran und es kommt trotzdem nichts dabei raus - und schon lange sehe ich hinter meinen "fehlern" ein system, keinen zufall oder eine eigene falsche haltung. das ist eine frage, die man im auge behalten sollte - finde ich. auf der diagnose ausruhen will ich mich nämlich nicht..
    Hallo Outlaw, ich schliesse nicht von mir auf andere.
    Sonst hätte ich es auch sein lassen, meine Situation zu ändern.
    ****************************** ****************************** ********************

    Der Förster wird sagen: Der Wald ist ein hohes Gut, das unbedingt erhalten werden muss.
    Der Jäger: Der Wald ist der ideale Aufenthaltsort für jagdbares Wild.
    Der Chef eines Papier verarbeitenden Unternehmens: Der Wald ist ein wichtiger Rohstoff.
    Der Spaziergänger: Der Wald ist ein Ort der Erholung und Entspannung.
    Ein Bootsbauer: Der Wald liefert das Material für meine Boote.
    Ein Schreiner: Der Wald liefert das Material für den Möbelbau.
    Für ein Kind ist der Wald ein wunderbarer Ort zum ungestörten Spielen.
    Für seine Mutter hingegen ein düsteres, unheimliches Gebiet, in dem sich das Kind leicht verirren kann.


    Acht Aussagen zum gleichen Begriff haben acht verschiedene Einschätzungen hervorgebracht!

    Ersetzte Wald mit ADHS und die Personen mit den Menschen, die über ADHS reden und denken.


    Was ich dir sagen will, nur bei mir, das heisst nicht, dass es auch bei dir oder anderen geht, ging auch vieles über Jahre immer wieder auf die gleiche Art und Weise schief.

    Es gab und gibt sie sehr abgeschwächt noch heute, Muster in mir, die ich ständig abspulte, wenn ich einem Ziel oder Erfolg, sehr nahe kam. Kürzlich hatte ich das Vergnügen mit meinem ehemaligen Gruppenleiter aus dem Kinderheim zu sprechen. Er sagte zu mir wortwörtlich:

    "Matthias was du da alles schaffst und geschafft hast, das hätte ich nie ihm Leben für möglich gehalten. Es gab in meiner 40 jährigen Karriere kein zweites Kind, das mich so an meine körperlichen und psychischen Grenzen gebracht hat. Es gab Tage da wollte ich dir eine runterknallen, aber ich wusste, dass ich dann meinen Job verlieren würde. Matthias du kannst dir gar nicht vorstellen wie das für mich war. Und du Matthias du wusstest ganz genau über alle Regeln und Gesetze bescheid und hast alles, aber wirklich alles gebrochen, was man brechen konnte.

    Das ich heute hier mit dir und deinen zwei Töchtern an einen Eishockey Match fahre und du Kaufmann wirst, ein Beruf indem höchste Sozialkompetenz verlangt wird, das ist eine sehr sehr grosse Leistung."

    Soll ich dir was sagen Outlaw

    Ich war ein Outlaw und im Knast hat es Klick gemacht.
    Der Leidensdruck war gross genug, um alles, auch das ADHS zu ändern.

    Wie gesagt, ich schliesse nicht von mir auf andere, weil ich so viel erlebt, überlebt und durchgestanden habe, dass es wenig vergleiche gibt.

    Meine Devise ist, und das klingt für viele ADHS Betroffene hart:
    100 x umfallen
    101 x aufstehen.

    "Ich bin in drei Erziehungsheimen aufgewachsen,
    habe keinen Schulabschluss,
    war immer Sonderschüler und schwer erziehbar,
    meinen 18 Geburtstag verbrachte ich in einer psychiatrischen Klinik,
    mit 22 war ich im Gefängnis.

    Heute bin ich verheiratet,
    habe zwei Kinder im alter von 5 und 9 Jahren
    eine grosse 5 1/2 Zimmer Wohnung,
    besuche die Ganztageshandelsschule,
    und werde vom Sonderschüler zum Kaufmann mit Handelsdiplom.

    Und alle Eltern mit Kindern die ADHS haben fragen mich, bevor sie sich zu Ritalin oder anderen Massnahmen entscheiden nach meiner Meinung.

    Ich sage allen, ihr müsst euren Weg finden, ich kann das nicht beurteilen.

    Lieben Gruss

    Matthias

    PS: Meine persönliche tägliche Motivation. Ich lese das jeden Morgen
    http://www.im-internet-online.ch/erfolge
    Geändert von mthisen ( 2.02.2011 um 11:07 Uhr)

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