Eine Frage, die mich schon lange beschäftig. Wenn die hier falsch platziert ist, bitte
verschieben.

Ich fing mit irgendwie 12 Jahren an zu rauchen. Bis vor wenigen Jahren hab ich die
stärksten Zigaretten geraucht, auch mal filterlos und nicht selten bis zu 60 Stück am Tag.

Eigentlich bilde ich mir ein, es bisher ganz gut verkraftet zu haben. Null Husten, Test
der Lunge 100% i.O. vor wenigen Monaten, laut Herzkatheter keine Verkalkungen an
der Herzgefäßen. Aber ich will es natürlich nicht schönreden, Rauchen schadet auf
lange Sicht.

Problem ist, seit ungefähr 1,5 Jahren hab ich eine recht negative Wirkung. Wenn ich
leichte Zigaretten rauche, z. B. blaue R1, geht es. Sind sie aber einen Tick stärker,
dann merke ich schon wenige Sekunden nach dem 1. Zug eine Art Druck im Kopf und
so wie benebelt.

Manchmal kommt dann noch Unruhe dazu.

Das ist aber enorm abhängig von der Stärke der Zigaretten. Es ist z.T. sehr unangenehm.

Ja, aufhören wäre besser, weiß ich. Aber das ist ein anderes Thema.

Bisher hab ich nur mal einen Internisten gefragt. Er fragte, ob der Blutdruck in dem
Moment hoch ist, was ich verneinte. Und ob ich die Wirkung auch bei Kaffee so hab,
was ich ebenfalls verneinte.
Er meinte, es könnten dann eigentlich nur die Nerven sein.

Nun wirkt ja Rauchen auf bestimmte Systeme im Hirn. Ob es damit was zu tun haben könnte?

Eigentlich ist das auch erst so, seit ich die Angststörung hab. Die ist zwar wesentlich
besser jetzt, aber unterschwellig immer mal da. Ob es damit was zu tun haben könnte?