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Diskutiere im Thema Wisst Ihr wo Ihr hin wollt?.. private Lebensgestaltung im Forum ADS ADHS bei Erwachsenen
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Allgemeine Fragen, Antworten und Hilfe rund um ADHS bei Erwachsenen und ADS bei Erwachsenen
  1. #1
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 44
    Forum-Beiträge: 85

    Wisst Ihr wo Ihr hin wollt?.. private Lebensgestaltung

    Hallo liebe Chaoten!

    Dieser Thread soll sich nur um innere Zustände, Zufriedenheit und private Lebensgestaltung handeln. Weniger um berufliches oder den Umgang mit anderen Leuten. Eher um den Umgang mit Euch selbst.

    Es interressiert mich sehr. Ich selbst habe mitlerweile wenig Probleme mit anderen Menschen.

    Was mich stark belastet sind innere Unruhe, Konzentrationsstörungen, mangel an jeglichem Durchhaltevermögen, Ziellosigkeit, depressive Verstimmungen,
    viel zu viele Gedanken, zu wenig Zeit, chronische Unzufriedenheit, starke und sehr plötztlich auftretende Stimmungsschwankungen, ständige Erschöpfung und Überforderung.

    Nun habe ich viele Zusammenhänge begriffen, seit ich mich mit meinem ADS auseinandergestetzt habe. Ich habe mich im Laufe der Jahre so stark an die Menschen angepasst, damit ich mich nicht immer unbeliebt mache. Das hat auch gut funktioniert.

    Leider habe ich dass Gefühl, das ich nicht mehr weiss, wi e ich eigentlich wirklich bin, wie ich sein will. Ausserdem beherrrscht ein ständiges Gefühl mein Leben: Was macht mich zufrieden? Dank der extremen Gefühlsschwankungen, bin ich immer total euphorisch bei Veränderungen, neuen Idee, Lebensveränderungen, Hobbys und stürze mich tief hinein. Es ist wie ein Rausch.

    Super, denke ich dann jetzt bin ich zufrieden, glücklich. Scheiße ist!!!!
    Immer nur ein Kick für den Augenblick. Um festzustellen, dass es dass auch nicht war.

    Oder ich mache bestimmte Probleme für meine unzufridenheit verantwortlich. Aber dann ist das Problem irgendwann gelöst und kurze Zeit später stellt sich wieder diese Unzufriedenheit, diese Rastlosigkeit ein.

    Gibt es dafür eine Lösung? Habe ich einfach nur noch nicht herausgefunden was mich glücklich bzw. unglücklich macht? Oder muss man nur die richtige Einstellung zum glücklich sein haben? Kann man überhaupt irgendwo ankommen und wo soll das sein? Kann die Suche /Rastlosigkeit besiegt werden oder lässt ADS das einfach nicht zu?

    Wisst Ihr wo Ihr hinwollt?

    Hoffentlich versteht hier überhaupt einer was ich meine!

    LG sychotante

  2. #2
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 245

    AW: Wisst Ihr wo Ihr hin wollt?

    Ja, ich verstehe sehr gut.
    Erst gestern sprach ich mit meinem Mann darüber und meinte, "ich habe ja eigentlich alles, was ich mal wollte. Aber glücklich bin ich trotzdem nicht. Ich glaube, ich werde nie so wirklich glücklich sein, egal was ist. Das liegt wohl in meiner Natur."
    Manchmal bin ich ja auch glücklich. Wie du schon schriebst, wenn was neu ist. Aber irgendwann ist es dann wieder langweilig.
    Deswegen habe ich auch Kinder. Und wünsch mir noch mehr. Da hast du immer wider was Neues, die verändern sich ständig. Das bleibt sehr lange aufregend. Manchmal etwas zuuu sehr.

  3. #3
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 243

    AW: Wisst Ihr wo Ihr hin wollt?

    Hallo, oh wie ich das auch kenne und gerade im Moment wieder in einer Motivationssinnkrise stecke...

    Wenn etwas neu ist, man wieder ein Projetkt hat, dann gebe ich Gas und kann mir gar nicht mehr vorstellen, dass es diese manchmal auftretende innere Langeweile und Einsamkeit je wieder geben könnte.

    Das ist so typisch für mich und warscheinlich für die ADS- menschen. Früher bin ich so oft an meinem angeblich komplizierten Naturell gescheitert, mir viele Vorwürfe gemacht und kam aus den Schuldgefühlen nicht mehr raus. Ich habe wie die meisten ADSler kein gutes Selbstbild und wenig Selbstbewusstsein und streckenweise keine guten und liebevollen Selbstwertgefühle für mich. Kein Wunder bei meiner Geschichte.

    Weihnachten war sehr anstrengend, ich habe mich extrem zusammennehmen müssen, um die vielen Reize und Stimmungen der Familienfeiern auszuhalten. Als alles rum war, habe ich mich wieder tief in mich zurückgezogen und isoliert. Das ist mir früher nicht so aufgefallen. Ich kann diese vielen Stimmungen und Reize einfach nicht verdauen...und ich bin immer wieder erstaunt, wie die meisten Menschen so viel wegzustecken scheinen. Ich kann das einfach nicht, habe das jahrelang versucht, es verwirrt und zerstört mich extrem. Heute diese Feier, morgen das Treffen, diese Reise, den neuen Mann, die neue Fortbildung, tausenderlei Dinge, ohne scheinbar je eine Pause zu brauchen....ich finde das enorm und auch bewundernswert.

    Ich brauche schon immer sehr viel Ruhe, welche mir jedoch in einer sehr großen Herkunftsfamilie nicht zugestanden werden konnte. Mir ist in diesem Familientrubelweihnachtsfeier aufgefallen, dass mein Bild der chaotischen und wunderlichen ADSlerin sehr zementiert ist. Habe aber auch gemerkt, dass mein ADS nicht vom Mars kommt, sondern auch, aufgrund einer sehr neurotischen und unruhigen Familiendynamik chronifiziert worden ist. Kaum einer hörte dem Anderen wirklich zu, kaum einer interessierte sich wirklich für den Anderen. Gespräche wurden nur angerissen und wieder abgebrochen...es war enorm laut und chaotisch...was kann ich anderes erwarten, von denen die da waren, haben sich mindestens sechs Personen als medikamentös eingestellte ADSler geoutet. Die meisten waren aber Kinder. Die unruhigsten und gereiztesten Personen, waren meines Erachtens nicht behandelte ADSler.

    Silvester habe ich in meinem Bettchen und lesend in einem Hühnerforum verbracht. Ich habe nicht wirklich etwas vermisst. Meine Söhne waren unterwegs und meine große Familie bewundernswerter Weise überall Halli Galli machend unterwegs...Ich meine mal, dass ich immer mehr zu mir komme und zunehmend erkenne, was ich wirklich brauche.

    Ich hoffe, es war nicht zu diffus...Liebe Grüße
    Rosenmädchen

  4. #4
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 26

    AW: Wisst Ihr wo Ihr hin wollt?

    Ja, wie ihrs beschreibt kenn ihc auch zu gut.

    Es macht schon kaum spass iwas anzufangen, weil man ja weiss, iwe es endet.

    Besonders blöde ist bei mir zZ der Gedanke, überall erst mitzumachen was jmd machen will und die eigenen Wünsche ncith ausdzudrücken doer sich erst gar keine machen. Weil man ja meint, es wird eh wieder enttäuscht. Dadurch fehlt mir auch, so fühlts sich an, ein linearer Lebensstil. Eine ordentliche, artikulierbare Meinung mit der man eigene Entscheidungen begründen und im nachhinein auch wieder nachvollzien kann.

    Besonders unangenehm ist es, wenn ich mit Personen eine engere Beziehugn eingehen will und mich dann, um das zu erreichen, selber völlig anch dem anderen ausrichte, quasi unterwerfe. Dann, weil ich ja fühle, dass das schwachsinnig ist, kommt eine aggresion auf und ich hab das gefühl zu implodieren vor wut. Es saugt extrem Energie und da wieder rauszukommen, ohne die verbindung zu zerstören, wäre Super. ich weiss aber auch gar nicht wie
    Zugegeben, ich bin mittlerweile 20, aber eine feste freundin hatte ich noch nie. Einerseits aus Angst vor der Nähe bzw Unsicherheit, welche Distanz angebracht ist. Wie kann man solche Gedanken abstellen? sind doch eig völlig sinnfrei. Wenn der Topf zum Deckel passt, passt er halt und der andere hält das aus, oder icht?
    Andererseits auch aus Angst davor, selber aus innerer Wut iwann genau die Person zu verletzen, der man eig dankbar ist, dass sie mit einem Zusammen sein mag. Und damit genau die falsche zu treffen.


    das Problem sehe ich insg also unfähigkeit entscheidungen zu trffen und dann auch konsequent zu vollziehen. Das Emotional auch rechtfergien zu können, daher denk ich war ich grad nciht off topic.

  5. #5
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 44
    Forum-Beiträge: 85

    AW: Wisst Ihr wo Ihr hin wollt?

    Ja, das treffen von Entscheidungen ist bei mir auch so eine Sache.

    Also was wichtige Dinge betrifft oder auch die Kinder bin ich gut im Entscheidungen treffen, aber wenn es um mich selbst geht.....

    ....ich kann mich nie entscheiden, was ich im Restaurant essen will, hinterher will ich immer das was mein Mann ist und er muss oft mit mir tauschen - mittlerweile bestelle ich oft direkt das Gleiche.

    Ich kann mich gar nicht festlegen, ob ich heute da hin will oder das machen will oder den Film sehen will. Das kommt daher, dass ich meineStimmung/ Meinung so oft ändere. Für mein Umfeld ist das natürlich blöd.

    Wenn ich mal Kinderfrei habe kann ich mich nicht entscheiden, was ich jetzt gerne tun will. Das setzt mich oft unter Druck und ich verschwende viel frei Zeit damit darüber nachzudenken.

    Irgendwie ist das alles nicht so gesund für mich.

    sychotante

  6. #6
    mit Nebenwirkung

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 48
    Forum-Beiträge: 4.672

    AW: Wisst Ihr wo Ihr hin wollt?

    sychotante schreibt:
    Leider habe ich dass Gefühl, das ich nicht mehr weiss, wi e ich eigentlich wirklich bin, wie ich sein will. Ausserdem beherrrscht ein ständiges Gefühl mein Leben: Was macht mich zufrieden? Dank der extremen Gefühlsschwankungen, bin ich immer total euphorisch bei Veränderungen, neuen Idee, Lebensveränderungen, Hobbys und stürze mich tief hinein. Es ist wie ein Rausch.

    Super, denke ich dann jetzt bin ich zufrieden, glücklich. Scheiße ist!!!!
    Immer nur ein Kick für den Augenblick. Um festzustellen, dass es dass auch nicht war.

    Oder ich mache bestimmte Probleme für meine unzufridenheit verantwortlich. Aber dann ist das Problem irgendwann gelöst und kurze Zeit später stellt sich wieder diese Unzufriedenheit, diese Rastlosigkeit ein.
    Hallo sychotante,

    ich finde es genial, dieses Thema.

    Ich hab das auch schon in der Therapie angesprochen... leider sind noch keine nenneswerten Erkenntnisse dabei heraus gekommen.

    Ich weiß einfach nicht was ich will. Es gibt nichts, was mir gut tut.
    Ich würde sogar sagen, es gibt nichts, was mir spass macht! Nichts, was mich erfreut.

    Hobbies hatte ich noch nie. Alles was ich ausprobiert habe, hab ich ganz schnell wieder gelassen. Und sowas, wie einen Kick, hat mir noch nie irgendwas gegeben.
    Das löst ein Gefühl der ewigen Suche, der Getriebenheit, der Rastlosigkeit aus. Und letzten Endes macht es mir Angst, weil ich erkennen musste, ich bin wie wild gerannt und nicht weiter gekommen. Ich hab mich auf nem Laufband kaputt gerannt und habs nicht gemerkt.

    Dieses zielose getrieben sein und suchen, ohne zu wissen WAS ich suche hab ich schon seit ich mich erinnern kann.

    Es ist erschöpfend und frustrierend.

    Und das mit den Problemen, denen man die "Schuld" gibt, kenne ich auch. Ich nenne es "wenn.....,dann.....-Denken".
    Hatte ich auch schon früh.
    ZB.
    Wenn ich 18 bin, dann bin ich frei
    Wenn ich erst meinen Führerschein hab, dann bin ich unabhängig.(Dazu muss ich sagen, dass mir Öffentl. Verkehrsmittel schon immer ein Graus waren)
    Wenn ich die Lehre fertig habe, dann finde ich nen Arbeitsplatz der mir gefällt
    ...und dann wird alles besser...

    Von wegen!!!!

    Ich habs aufgegeben, mich auf etwas zu freuen, etwas vom Leben zu erwarten, dass mir Freude macht.... ich hab aufgehört zu suchen.
    Ich sitze und warte das die Zeit vergeht. Darauf kann man sich wenigstens verlassen, dass die Zeit vergeht meine ich.
    Die Therapie mache ich eigentlich auch nur, damit die Wartezeit vllt. etwas erträglicher wird und die Ängste weniger... naja und ne winzige Hoffnung, dass sich doch noch was zum Guten wendet hab ich auch.


    Ach ja, und das mit den Entscheidungsschwierigkeiten hab ich auch, finde ich aber logisch, wenn man nicht weiß, was man will.


    Ohje, das hört sich ja alles furchtbar an.
    ...is halt so

    L.G.
    happypill

  7. #7
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen:
    Alter: 43
    Forum-Beiträge: 1.096

    AW: Wisst Ihr wo Ihr hin wollt?

    happypill schreibt:
    Ich habs aufgegeben, mich auf etwas zu freuen, etwas vom Leben zu erwarten, dass mir Freude macht.... ich hab aufgehört zu suchen.
    Ich sitze und warte das die Zeit vergeht. Darauf kann man sich wenigstens verlassen, dass die Zeit vergeht meine ich.
    Die Therapie mache ich eigentlich auch nur, damit die Wartezeit vllt. etwas erträglicher wird und die Ängste weniger... naja und ne winzige Hoffnung, dass sich doch noch was zum Guten wendet hab ich auch.
    Oh scheiße! Mir geht es ganz genauso, kann jedes Wort voll unterschreiben, aber irgendwie klingt es von jemand anderem ausgeschrieben/ausgesprochen viel viel schlimmer als wenn es nur für sich selbst so denkt...
    Andere sagen ja, dass das die Depression ist. Ist sie das wirklich? Ich sage immer: nein, das Leben ist nunmal im großen und ganzen scheiße bzw. sinnfrei, auch wenn es natürlich immer wieder schöne Augenblicke gibt.Wobei gerade, weil es diese auch gibt, kann ich nicht akzeptieren, dass das Leben nicht immer so sein kann.

    LG Amneris

  8. #8
    mit Nebenwirkung

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 48
    Forum-Beiträge: 4.672

    AW: Wisst Ihr wo Ihr hin wollt?

    Also mir sagte man, ich hätte keine depressiven Erkrankungen.Ich fühl mich eigentlich auch nicht so. Also manchmal schon, heute zum Beispiel.
    Vllt. ist es krankhaft realistisches Denken.

    Zum Thema Sinn des Lebens hab ich mal nen interessanten Satz gelesen... vllt gibt er dir auch so nachhaltig zu denken wie mir

    Das Leben hat keinen Sinn, es ist der Sinn. Da kann ich fast ins meditieren geraten...


    Und noch was zum Realismus.
    Was mir den Boden unter den füßen weggerissen hat, war, als ich meinen Glauben verloren habe.
    Als kleines Kind hab ich an den "Lieben Gott" wirklich geglaubt.
    Das hat sich mit zunehmender Erkenntnis von naturwissenschaflichen Zusammenhängen etc. geändert.
    Fatal!

    Ich beneide Menschen die fest an etwas glauben können.
    Ich denke es kommt nicht von ungefähr, dass die Menschen aller Kulturen und zu jeder Zeit, immer einen Glauben (entwickelt) hatten.
    Vermutlich glaubten schon Neandertaler + Co an irgendwas, einfach um sich unerklärliches zu erklären und damit Ängste zu beseitigen.

    Wer glauben kann ist klar im Vorteil.... das ist alles was ich glaube.

    Wie ich jetzt darauf komme weiß ich garnicht mehr, aber ich lasse es mal so stehen...
    Zusammenhang zum Thema herstellen> Glaube gibt Sinn und Sinn gibt eine Richtung im Leben ... und wenn man schon mal weiß, wo's langgeht findet man auch den eigenen Weg.


    Mann, heut bin ich aber auch mies drauf... tschuldigung!

  9. #9
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen:
    Alter: 43
    Forum-Beiträge: 1.096

    AW: Wisst Ihr wo Ihr hin wollt?

    happypill schreibt:

    Ich beneide Menschen die fest an etwas glauben können.

    Wer glauben kann ist klar im Vorteil.... das ist alles was ich glaube.
    Hey bist du etwas meine Zwillingsschwester? Das sind doch alles MEINE Sprüche

    LG Amneris

  10. #10
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsener
    Forum-Beiträge: 1.650

    AW: Wisst Ihr wo Ihr hin wollt?

    Hallo sychotante,

    du hast ja die Diagnose noch nicht lange- und bei mir war es zumindest so, dass ich nachdem ich danach auch wieder verschiedene kleinere Krisen durchgelebt habe,nun irgendwie auf einem anderen level gelandet bin.(hm,etwas schwer zu erklären).

    Ich gehe seit der Diagnose einfach anders mit mir selbst um. Verständnisvoller, geduldiger, genieße den Augenblick, denke gar nicht soviel über die Zukunft nach.

    Von bestimmten Dinge, die mir besonders auf den Geist gingen (z.B.bestimmte Personen oder auch meine alte Wohnung)habe ich mich getrennt- und das macht mich zufriedener, weil es besser zu mir passt.

    Und dabei hat die Diagnose einen sehr großen Anteil gehabt,weil ich vorher einfach blind durch die Gegend geirrt bin und einfach nicht wusste,was mit mir los ist.Und nur versucht habe mich an fremde Maßstäbe anzupassen.

    Nun,mit dem Medikament und noch etwas therapeutischer Unterstützung, läuft es.
    Klar gibt es auch mal schlechte Tage und schreckliche Stimmungen,aber ich habe das Gefühl mein Leben ist wieder lebenswert.

    Ich hoffe,ich kann dir damit etwas Hoffnung machen- Geduld ist nicht unsere Stärke,aber bei mir hat sich viel zum positiven verändert.

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