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Diskutiere im Thema ADS / ADHS und Kampfsport im Forum ADS ADHS bei Erwachsenen
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Allgemeine Fragen, Antworten und Hilfe rund um ADHS bei Erwachsenen und ADS bei Erwachsenen
  1. #11
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen:
    Forum-Beiträge: 4
    hallo,

    mein sohn 8 jahre hat ADHS. glaubt ihr das auch jungs in diesem alter mit kampfsport geholfen ist ? ich befürchte fast das er dann in der schule nicht nur die klasse mit albrenheiten sondern auch mit kung fu unterhält und auf dem pausenhof bruce lee zu besten gibt.

    liebe grüße

  2. #12
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 112
    hi banditessa ..


    ich unterrichte einige jungen die adhs haben ... nun . es müssen natürlich ganz klare abmachungen getroffen werden ...

    z.b. .. dass wenn dein sohn in der schule oder draussen mit freunden kung fu zeigt oder anwendet oder damit umher blagiert ... er dann einfach nicht mehr ins training kommen darf .. wir machen das bei uns so ....
    in abmachung mit den eltern dürfen die kids erst zwei wochen .... dann einen monat ... und dann gar nicht mehr ins training kommen ...
    bis jetzt mussten wir die regel noch nie anwenden und ich unterrichte seit 10 jahren kids ...


    ich denke einfach .... dass kampfkunst im allgemeinen für kinder und besonders für solche welche nicht der norm entsprechen gut ist ... es stärkt das selbstvertrauen und da es kein manschaftssport ist ... wird das kind auch nicht runtergemacht ... oder von den anderen ausgestossen ... wenn es nicht so gut ist ...

  3. #13
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 47
    Forum-Beiträge: 68

    AW: ADS / ADHS und Kampfsport

    Der thread ist schon alt, aber vielleicht interessiert es auch jetzt noch manchen:

    Ich habe auch zwischenzeitlich Kampfsport gemacht (Judo, Karate, Ju Jutsu). Ich glaube auch, für ADHS'ler ist das eine sehr gute Sache: Sie können sich "austoben", aber unter ganz klaren Regeln. Gerade Kampfsport erfordert viel Disziplin, um den Partner nicht zu verletzen. Und das gelingt nach meiner Erfahrung insgesamt sehr gut. Ich bin kein Lehrer, vermute aber stark: Solche Jungs, die auf Schulhof Bruce Lee mimen, haben solche Filme gesehen, sind aber nicht im Verein. Denn dort hat man ja bereits ein Ventil, und es wird auch klar gelehrt, wie man mit diesen Fertigkeiten außerhalb der Übungshalle umzugehen hat.

    Noch eine Erfahrung: Kampfsport an sich halte ich, wie gesagt, für absolut gut für ADHS'ler - danke an Xiao für die guten Beiträge!
    Nur mit einem habe/hatte ich Mühe: Beim Ju Jutsu gibt es eine solche Vielzahl an Techniken, und die Bewegungsabläufe sind, vor allem im Bereich, der aus dem Judo integriert wurde, teilweise so komplex, das hat mich beim Lernen oft überfordert. Wenn ich es dann selbst nachmachen sollte, wusste ich schon manches nicht mehr - Aufmerksamkeitsschwäche eben ...

    Wenn ich noch mal anfange, dann wohl eher in einem Bereich, der etwas überschaubarer ist.

    LG,

    Elischa



  4. #14
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 14

    AW: ADS / ADHS und Kampfsport

    Hallo zusammen,

    sehr interessantes Thema. Ich habe auch für ein paar Monate Muay Thai gemacht und mein Wohlbefinden hat sich dadurch erheblich gesteigert. Neben der sehr hohen Intensität des Trainings wird die Koordination, Reaktions- und Konzentrationsfähigkeit gefördert. Außerdem habe ich teilweise meine Ängste etwas besser in den Griff bekommen.

    Alles steht und fällt natürlich mit der Trainerqualität. Meine erste Erfahrung in einer Schlägerbude war nicht so ganz prickelnd.

    Grüße
    zooooooom

  5. #15
    Fühlt sich hier wohl

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 27
    Forum-Beiträge: 574

    AW: ADS / ADHS und Kampfsport

    Hi,

    ich kann nur sagen, während meines Schüleraustauschs habe ich jeden Tag in der Woche mindestens 2 Stunden Kampfsport betrieben. Es war eine kleine Kampfsportschule (der Trainingsraum war ein großer Keller), aber gerade das tat nochmal richtig gut. Es hat mich zwar auch gekostet, aber das war es auch wert.

    In diesem halben Jahr war ich viel ausgeglichener und ruhiger. Ich habe in diesem halben Jahr in Canada zwar 10 kg zugenommen (aber mein Bauchumfang hat sogar abgenommen), aber habe ein gewaltiges Maß an Körperbeherrschund und Disziplin dazugewonnen, das ich sehr vermisse.

    Ich würde mich wirklich freuen, wenn ich sowas wieder finden würde.

    Auch die sportart selbst war sehr ausgeglichen und hatte wirklich alles drin.

    Wenn jmd Weiß, wo in NRW (Nähe zu Holland und Belgien) Kuk-Sool traininert wird, am besten sofort melden.
    Ich brauche einfach wieder Kampfsport und der von der Uni angebotene Sport hat einfach zu wenig Struktur und zu große Gruppen, was mir gar nicht gut tut.

  6. #16
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 60
    Forum-Beiträge: 1.267

    AW: ADS / ADHS und Kampfsport

    Hallo,

    gutes Thema. Ich habe mich mal für Wing Tsun interessiert. Dank ADHS und chronischer Geldnot bin ich aber übers Schnuppern nicht hinausgekommen. Sehr schade, weil ich gerade WT ziemlich genial finde. Es baut im Prinzip auf vier Grundbewegungen auf, die ständig geübt werden. Also keine 100 einzelnen Bewegungsabläufe zum Auswendiglernen. In der Schule, wo ich geschnuppert habe, haben Anfänger und Fortgeschrittene gemeinsam trainiert, die Anfänger haben eben nicht alles gemacht.

    Grundsätzlich schliesse ich mich meinen Vorpostern an, dass Kampfkunst Körper und Geist auf eine Art schult, die ADHSlern sehr gut tut. Und eines ist natürlich auch klar: wer weiss, dass er sich verteigen kann, der hat es nicht mehr nötig, auf dem Schulhof damit zu prahlen. Es gibt keine ruhigeren Menschen als ausgebildete Kämpfer.

    lg
    lola

  7. #17
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 36
    Forum-Beiträge: 83

    AW: ADS / ADHS und Kampfsport

    hallo liebe sportfreunde

    kann mich lola nur voll und ganz anschließen ...
    WT ist super... effektiv, schnell und passt sich seinem schüler an
    hab das selbe problem ... keine kohle ... aber bald hoffe ich
    hab auch nur ein paar monate erfahrung trainiere noch n bischen in heimarbeit

    habe früher in folgenden k.sportarten ein wenig erfahrungen machen können
    thai kickboxen...meiner meinung nach ...wenn man sich schlecht bremsen kann...nicht wirklich gesund...gelenkschädigend...u nd auch so kann mal was passieren...

    ju jitsu...waren mir nen bischen zuviele komplexe bewegungs abläufe, zuviel drumherum

    philippinischen Stockkamp
    ...auch ne sehr schöne sache!

    aber nicht sehr lange jeweils (ca1j.) musste das training unter anderem aus gesundheitlichen gründen aufgeben
    und kam so auf wt...schade das ich nich gleich wing tsun gewählt habe...jung und dumm mit den kopf durch die wand...

    jedes kind sollte zum ausgleich, kontaktaufname (zudem ist es gut für die entwicklung des gehirns) und zur selbstdisziplinauch eine k.sportart erlernen
    ...finde ich...

    so freunde der nacht (und abgedroschenen sprüchen)...haut ma rein...aber nicht zu heftig ...
    nacht

  8. #18
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    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 68

    AW: ADS / ADHS und Kampfsport

    XiaoLong schreibt:
    Liebe Eltern von AD(H)S Kids und liebe Erwachsene mit AD(H)S

    Ich übe seit über 18 Jahren Kampfkunst aus. Seit ca. 6 Jahren gebe ich Kindertraining. Ich bin überzeugt, dass speziell AD(H) s Kinder extrem von einem solchen Sport profitieren.
    Ich habe im Training Kinder erlebt, die nach einigen Monaten Training einen enormen Fortschritt im gesamten Zustand erzielen konnten.

    Wir hatten sogar von Lehrern und Erziehern Anrufe, diese konnten es nicht glaube, wie sehr sich die Kinder in kurzer zeit verändert haben.

    Laut medizinischen Forschungen, bewirken die Kampfkünste eine bessere Verbindung zwischen den beiden Hirnhälften, da sehr viele gegengleiche Bewegungen gemacht werden.

    Kampfkünste stärken das Selbstvertrauen, geben und nehmen Energie bzw. gleichen diese Aus. Sind förderlich für die Koordination und den Gleichgewichtssinn.

    Ich denke, es ist egal welche Kampfkunst man wählt. Ob Karate, Judo, Takewondo, Kung Fu, etc. etc. , wichtig ist, dass auch Bewegungsabläufe, also Katas/Formen gelehrt werden. Diese sind besonders förderlich.
    Hallo,
    also ich habe vor 15 Monaten mit Krav Maga angefangen um mein Selbstwertgefühl und die Motorik zu verbessern.
    Ich habe zwischen durch allerdings auch bei MMA Trainig, was ja sehr vielseitig ist, mit gemacht und leider festgestellt das ich es dort aufgrund meiner Grob Motorik(Ungeschicklichkeit, Unbeweglichkeit) sehr schwer habe Schlag,Tritt und Hebeltechniken vernünftig auszuführen.( außerdem kann ich mir viele Techniken nicht merken und vergesse sie wieder..heul)
    Und das wiederum demotiviert einen.
    Ich habe mich von daher entschieden lieber nur Krav Maga zu machen, da es dort nicht auf Sauberkeit und großen Schnick Schnack an kommt..;-)
    Als Kind habe ich früher auch bis zum blauen Gurt Judo gemacht, allerdings habe ich da leider keine große Erinnerung mehr dran.
    Weiß nur noch ganz wenige Würfe und Halte bzw. Hebeltechniken..

    Gruß Chaoskopf

  9. #19
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 36
    Forum-Beiträge: 95

    AW: ADS / ADHS und Kampfsport

    Ich kann aus Erfahrung bestätigen, dass uns AD(H)Slern die Bewegungsabläufe bei Kampfsportarten gut tun. Zum einen wegen der Kontrolle, die man dabei über seinen Körper erlangt, und zum zweiten, weil es einen relativ starren Rahmen gibt mit einfachen, also leicht zu befolgenden Regeln, die aber sehr effektiv eine klare Struktur erzeugen.

    Mit der metaphysischen / religiösen Seite vieler Kampfsportarten hab ich so meine Probleme, aber das muss jeder mit sich selbst ausmachen.

    Zu Wing Chun / Wing Tsun / wie auch immer man es schreibt: Ich habe es selbst trainiert und nur aus familiären Gründen aufgehört. Sobald sich diesbezüglich was verändert, nehme ich das Training wieder auf, kann es also daher nur empfehlen!

  10. #20
    trümmerlotte

    Gast

    AW: ADS / ADHS und Kampfsport

    Hallöchen,
    ich habe WT gemacht, wurde mir aber zu teuer. Jetzt mache ich Karate. Es dauert bei mir alles etwas länger, da ich nicht nur Koordinationsschwierigkeiten habe sondern auch weil ich dabei viel nachdenken muß, kann mir zum Beispiel die Katas schlecht merken. Nichtdestotrotz ist der 8te Kyu schon ein großartiges Erfolgserlebnis für mich. Habe auch weniger Agressionen bzw. es staut sich weniger an.

    TL

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