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Diskutiere im Thema 2 Knackpunkte bei ADS : 1.richtiger Arzt 2.Dosierung der Medikamente.... im Forum ADS ADHS bei Erwachsenen
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  1. #1
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    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 124

    2 Knackpunkte bei ADS : 1.richtiger Arzt 2.Dosierung der Medikamente....

    Ich begebe mich jetzt wieder auf die Suche nach einem ADS Arzt in München( oder Umgebung)und mir schwirren aufgrund eigener Erfahrungen und Gelesenem 100 Gedanken durch den Kopf.Wie finde ich einen guten,erfahrenen Arzt,und was kann ich machen,wenn ich bei einem schlechten und/oder unerfahrenen Arzt lande.
    (Klinik ambulant ev. stationär)
    Da ich der Hypoaktive Typ bin,und eine nicht ganz verschwundene Begleiterkrankung/ en mitschleppe ,macht die Sache viel schwieriger.
    Zuerst würde mich mal interessieren ob es diese guten ADS Ärzte wirklich gibt,oder ob die nicht nur in der Theorie in Büchern etc vorhanden sind.

    In Krauses Buch(ADS Buch),werden Patientengeschichten und deren Beurteilung und Medikation genau geschildert.
    Wie sie diese Patienten beurteilte/einschätzte,welche Fehler von vorangegangenen ADS Ärzten gemacht wurden,und wie dieses Problem dann von ihr gelöst wurde bzw. welche "negativen Seiten" trotz Behandlung blieben.
    Was mich in diesem Kontext beeindruckte war,dass sie selber sagte,sie würde 3 - 4 Monate für die Einstellung brauchen.
    Was ich noch wichtiger finde,dass man den "Grundtypus" eines Patienten finden muss:
    zß Hypoaktiver Typ,mit Tendenz zu Angst,und depressive Verstimmung.

    Aufgrund dieser Analyse hat ( so hoffe ich zumindest)der Arzt dann eine Vision,wie er die Medikation gestalten soll.
    Vieles muss man testen, stimmt,aber Rahmenbedingungen können das gewaltig begrenzen-einschränken,bzw ausschliessen.
    Dann beginnt die Behandlung nicht Schema F mässig, mit 5 mg Ritalin starten,die Begleietkrankungen womöglich gar nicht erkannt,und dann sang und klanglos zu scheitern,und die Frechheit noch zu haben,die Diagnose in Frage zu stellen.
    Sondern eher,bei Ihnen ist die Angst und/oder die Depression nicht ganz abgeklungen,da müssen wir (vielleicht auch nur anfangs)bei Stimulantien vorsichtig sein,ich würde nicht weiter als bis zu XY mg steigern,etc.....

    Jetzt brauche ich Euch:
    Wer hat/hatte einen solchen ADS Arzt ,der Euch als Gesamtbild mit sämtlichen
    zusätzlichen Erkrankungen erkannte(viel.erklärte) und dann über Monate Medikamente eindosierte?Ich will keine Namen wissen.
    Oder Hyper von Hypo unterscheidet.
    Jemand,der DL Amphetamin statt MPH nahm/verschrieb..

    Falls die Patientengeschichten wie in Krauses ADS Buch ( und/oder anderen Quellen) alle nur in der Theorie stimmen,und man in der Praxis max. ADS(obwohl Begleiterkrankungen vorhanden wären) als Diagnose bekommt,und dann Schema F mässig nur MPH in 5er Schritten hochdosiert wird,dann stelle ich mich in Zukunft drauf ein.
    Ich finde diese Vorgehensweise auch insofern skurril,
    dass kein reiner Depressionspatient -Angst etc in 2-4 15 Minuten Gesprächen eine Diagnose bekommt,und sofort mit einem Medikament gestartet wird,wie es bei ADS Patienten üblich ist.
    Meiner Meinung nach,sind neben diesen lächerlichen Fragebögen ,Zeugnissen etc
    ausführliche Gespräche für Diagnose & Behandlung ganz entscheidend.

    In diesem Zusammenhang ganz wichtig ist es,alles schriftlich zusammen zu schreiben.
    Dein Umfeld,Bildungsweg,Familie,Fre unde Sex,und sämtliche Probleme die man durch ADS &/oder Begleiterkrankungen hat.Sozusagen deine Visitenkarte.
    Die Gespräche sind so kurz,Termine liegen oft so weit auseinander,so eine Art Lebenslauf für alle Bereiche deines Lebens sind das A und O.
    Man muss nur überlegen, wieviel ein Arzt in Ruhe ( nach Lust und Laune und Zeit)
    in zß 1 Stunde lesen kann,sich Notizen macht,und wieviele Gespräche dafür nötig wären.
    Das Ganze hat nur einen Haken.Ich befürchte, man muss den Arzt für diese Arbeit extra entlohnen,ihn direkt darauf freundlich ansprechen.
    Ich weiß ,sie haben wenig Zeit,genug Patienten,mir scheint dass aber enorm wichtig,ich hätte das Zusammengeschrieben.
    Da führt meiner Ansicht nach kein Weg vorbei.
    Das Schlimme ist,dass weder die guten,geschweige die "schlechten" unerfahrenen Ärzte Zeit, und/oder Lust haben.
    Darüber zu diskutieren oder zu jammern oder klagen ist sinnlos,es ist leider Fakt.
    Man muss sich diese Zeit erkaufen,und wie ein Privatpatient verrechnen lassen.

    Logisch überlegt:
    Welches Interesse hätte/hat ein guter ADS Arzt einen Kassenpatienten zu nehmen,wenn er sich Privatpatienten handverlesen aussuchen kann?
    Selbst bei den Schlechten,musst man sich die Zeit erkaufen,das sie ebenfalls genug Patienten ,und durch "Abfertigen"der Masse ihr Geschäft machen.


    Stichworte für den weiteren Text:

    Denkfehler (siehe auch Bericht Hallowell) zu glauben,ADS Ärzte wissen alles.....
    das ein ADS Arzt die Diagnose von einem Anderen übernimmt.....
    das man eventuell sein Wissen mit dem des (schlechten)Arztes kombiniert...
    Klinik/en va Universitätskliniken.....
    Bezahlung wie Privatpatient.......
    Mit einem guten ADS Arzt alles durchsprechen,dann zu einem "schlechten"Arzt der Nähe ist oder mehr Zeit hat gehen...!?
    Warum man leider nicht Begleiterkrankungen separat behandeln lassen kann,bei einem normalen Psychiater...
    Finanzielle Unterstützung durch Umfeld-"Erfolg garantiert sein"bei Misserfolg-selber Schuld....
    Tollen falschen Aussagen,irgendwelcher Spinner ,die einen schikanieren wollen...
    Hausarzt involieren-zß bei Bluthochdruck-MPH zu hoch dosiert-internistische Probleme
    Das erste Gespräch nur dafür nützen(wenn Arzt kompetent scheint)um ihn die Unterlagen zu übergeben,und über Probleme mit seinen " Vorkollegen"zu sprechen....


    usw dann den Punkt Dosierung aufgreifen.......Kaffee/Koffein!!!!!-unterscheide Unruhe -ADS von Begleiterkrankung etc....
    Mit der Ruhe umgehen können.....
    Ruhe nicht als Überdosierung fehlinterpretieren.....(oder teils doch)
    Das Gefühl mit angezogener Handbremse Gas zu geben.....
    wenn Antrieb/Anschub und Ruhe glz sind
    In welchem Zustand beginnt man mit der Medikation,va mit Stimulatien(bei schlechten Ärzten,immer besser mit Begleiterkrankung beginnen-oder nur Minidosis)MPH....Grund:woher kommt was?
    Adrenalin.....neben Neurotransmittern
    Angst-Depressionspatienten reagieren(va wg Adrenalin) "heftiger"
    Müdigkeit bei Überdosierung( bei mir nie)
    Non Responder 30%......
    Falsche Dosierung wird als Non Responder,oder Medikament kommt nicht in Frage,ausgelegt-Ärzte geben sich keine "Schuld"-va junge Klinikärzte-
    mein erster Versuch......
    Geändert von Chilischote ( 7.12.2010 um 16:03 Uhr) Grund: Ausbessern-Hinzufügen

  2. #2
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 93

    AW: 2 Knackpunkte bei ADS :1.richtiger Arzt 2.Dosierung der Medikamente....

    Chilischote schreibt:
    Ich begebe mich jetzt wieder auf die Suche nach einem ADS Arzt in München( oder Umgebung)und mir schwirren aufgrund eigener Erfahrungen und Gelesenem 100 Gedanken durch den Kopf.Wie finde ich einen guten,erfahrenen Arzt,und was kann ich machen,wenn ich bei einem schlechten und/oder unerfahrenen Arzt lande.
    (Klinik ambulant ev. stationär)
    Da ich der Hypoaktive Typ bin,und eine nicht ganz verschwundene Begleiterkrankung/ en mitschleppe ,macht die Sache viel schwieriger.
    Zuerst würde mich mal interessieren ob es diese guten ADS Ärzte wirklich gibt,oder ob die nicht nur in der Theorie in Büchern etc vorhanden sind.
    ...den ADS-Arzt, der so ist, wie man ihn haben möchte, der richtig diagnostiziert und bescheid weiß wie mit Medikamenten umgegangen werden soll, den gibt es wahrscheinlich gar nicht. Es sind eher die Vorstellungen, Wünsche usw., die nicht "machbar" sind und einen antreiben. So sieht es bei ADS im Moment aus. Eine tiptope Behandlung kann nicht sein, solange man nur so wenig über Mensch, Nerven und Gehirn weiß.
    Sich mit weniger zufrieden zu geben, das ist mein Vorschlag.

  3. #3
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 770

    AW: 2 Knackpunkte bei ADS : 1.richtiger Arzt 2.Dosierung der Medikamente....

    doch den gibt es wirklich .ich habe sie gefunden .
    nach langen suchen und ewigen leidensweg.durch meinen kinderarzt der es nicht mehr mit ansehen konnte wie es mir ging.

    fachlich gesehen gibts den prof in mainz und ich bin bei seiner schülerin gelandet und dieser sogenate prof sagt das ich jetzt in den besten händen sein.

    so gesehen gibt es vieleicht soviele die wirklich sich aus kenn diese kann man an einer hand zählen.

    lg Andrea

  4. #4
    Ist öfter hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 124

    AW: 2 Knackpunkte bei ADS : 1.richtiger Arzt 2.Dosierung der Medikamente....

    Fortsetzung:TEIL2:

    Ein Denkfehler bei der Suche nach dem richtigen ADS Arzt ist,dass man denkt,die müssten sich doch auskennen.Hallowell widmet dieser Thematik einen Bericht mit der Überschrift "der Mythos vom allwissenden Doktor".Es ist schlicht und einfach so,egal bei welchen Ärzten,dass es max 10-15 % gute Ärzte gibt.Da es an sich nur wenige ADS Ärzte gibt,bleiben pro Bundesland 1-3 übrig.In diesem Kontext sei noch erwähnt,dass die 2te-3te Liga von Ärzten auch ausgebucht ist,und ebenfalls keine/wenig Zeit haben.

    Ich bin dem ersten ADS Arzt ( da ich nichts über ADS wusste-davon ausging er kennt sich aus)ins "offene Messer" gelaufen.Danach merkte ich schnell,wer etwas Ahnung hat,Rahmenbedingungen für Medikationsversuche und Alternativen für Medikamente hatte/hätte.
    Ganz schlimme sind Ärzte ( va junge) bei Universitätskliniken,da dort eine extreme Hierachie herscht
    Die dürfen niemals zugeben,dass sie keine Ahnung haben ( selbst wenn der Oberarzt auch keine Ahnung von ADS hat),und würden schon an Alternativen für MPH Präparate scheitern,wie zß NA Medikamente..
    Ich verwickel Ärzte in ein Gespräch beim ersten Aufeinandertreffen,stelle gezielte Fragen,die ich als allg.Smalltalk tarne,und weiss relativ schnell was Sache ist.
    Übrigens,die meisten ADS Ärzte akzeptieren auch nicht die Meinung ihrer Kollegen(zß Diagnose etc),und reagieren auf fremde Ratschläge allergisch,ablehnend in der Eitelkeit gekränkt.Oft machen sie sich über den "Vorgänger" lustig.

    Eine weiterer Gedanke ist,ich bringe mich auf den neuesten ADS Wissensstand(
    weiss ohnehin schon viel)schreib mir die wichtigsten Fragen im Zusammenhang mit der Medikation zusammen,und versuche wenig .einen Termin bei einem wirklich guten ADS Arzt zu bekommen.Natürlich müsste ich diesen Termin privat zahlen,abgerechnet wie bei einem Privatpatienten.
    Dann gehe ich zu einem "schlechten" unerfahrenen ADS Arzt ,und versuche sein "Wissen" mit meinem zu kombinieren,unterbreite konstruktive Vorschläge.
    Zusätzlich hätte ich auch noch einen allg& medizinischen Lebenslauf immer dabei,indem ich auch erwähne,warum es bis jetzt gescheitert ist.

    Ich war schon soweit,dass ich zu einem nicht ADS Psychiater gehen wollte,und die Begleiterkrankungen "fertig" behandeln lassen wollte,und erst dann erst einen ADS Arzt aufsuchen wollte.
    Das funktioniert nicht,weil er mit/aus Symtomen wie "innere Unruhe",Getriebenheit, glz. antriebslos,ängstlich usw eine neue Diagnose basteln würde,oder alles der Begleiterkrankung zuordnen würde.

    Ich habe schnell(leider zu spät) erkannt, dass man sich die Zeit,bei ADS Ärzten ,
    egal ob sie gut oder schlecht sind, erkaufen muss.
    Ich werde beim nächsten Besuch alles kompakt zusammenfassen,ein allg.Gespräch führen,und gleich zur Sprache bringen:
    Ich weiss, sie haben wenig Zeit,was würde es mich Kosten,wenn sie sich das zuerst durchlesen würden,und wir dann ein zweites Treffen veranschlagen.
    Meiner Meinung nach die einzige Möglichkeit das System zu besiegen.
    Problem bei der Sache ist,ich verfüge nicht über das nötige "Kleingeld".
    Mich würden viel. Familie etc unterstützen,dann müsste aber der Erfolg der Behandlung gesichert sein.
    Sollte sich dann mein Zustand( zß bei Überdosierung) verschlechtern,dann werfen sie mir vor:
    Es hat "wieder" nichts gebracht,siehst,es geht dir sogar noch schlechter.

    Ich werde auf alle Fälle(schon mit ihr besprochen) meiner Hausärztin genau sagen,was ich nehme, und was zu befürchten ist.Vor allem wenn internistische Probleme (wie Bluthochdruck, Harnverhalt etc ) auftreten können.
    Das Theater kenne ich von meinem ersten,einzigen Ritalinversuch.Ich Bluthochdruck,
    war auf 180,und kein Mensch wusste was zu tun ist.
    Dann stritten die sogar noch,der Internist beschuldigt den Psychiater,der wiederum sagt,dass hätte nichts mit dem MPH zu tun,und wäre ein rein internistisches Problem.

    Ein/Dosierung von Stimulantien:

    Das Schwierigste bei dem gesamten ADS Problematik scheint ,selbst entscheiden zu müssen,wie hoch und wann gesteigert ,oder die nächste Gabe,gegeben werden müsste,bei MPH Präparaten.
    Also ich muss subjektiv sagen,nachdem üblicherweise mit 5 oder 2 mal 5 mg MPH begonnen wird,wann das Medikament nicht mehr wirkt,bzw zu stark-schwach ist.
    Dann kommt man eines Tages,auf Dosierungen von 30 bis 30 plus mg MPH!?

    Was mir beim ersten Versuch unter anderem ( obwohl es in meinem Lebenslauf stand)das Genick brach,war dass ich extrem viel Koffein zu mir nehme,um überhaupt in die Gänge zu kommen.
    In diesem Zusammenhang sei der Begriff Koffeinismus erwähnt.Der verzweifelte Versuch,einer Art Selbstmedikation.( gibt es bei Zigaretten,Alkohol,Drogen
    auch).
    Bei mir potenziert sich MPH & Koffein gewaltig.Ich erwähnte dass damals in einem anderen Forum,da kamen Reihenweise Patienten,die das auch nicht vertragen haben.

    Die ersten 5 mg MPH waren genial.Extreme Ruhe,entspannt,locker.Ich dachte mir,wenn dass nur annähernd so bleibt,weitergeht,bist Du ein "Gott".
    Im nachhinein glaube ich aber,dass mich diese Ruhe irretierte ,da ich nur müde,antriebslos lethargisch kenne,oder extrem aufgedreht(meist durch Koffein),oder schlapp und zusätzlich aufgedreht.
    Ich bin die innere Getriebenheit,Unruhe,Gedanken abschweifen,Tagträumerei gewöhnt.
    Es kann natürlich auch sein,dass vor allem nach weiteren Gaben,insgesamt 10-15 mg MPH( und viel Sport &Koffein)ich glz ruhiger wurde aber auch "angeschoben" ,passiv gepuscht war.
    Dieser Zustand, glz.auf Gas und Bremse zu stehen(Ausdruck eines Users hier),
    dass seltsame Gefühl in mir verursachte.
    Ich war natürlich auch den Mechanismus mich mit Kaffee aufzupeitschen gewohnt,wirkt Koffein nicht mehr,nächste Portion.

    Da wäre wieder das Problem,einen Menschen nicht richtig zu analysieren(als Gesamtes nicht zu-einordnen zu können),und mit Schema F ,5mg beginnen,und in 5mg Schritten steigern,doch zum Teil sehr laienhaft beginnen zu wollen .Konnte der erste Psychiater aus meinem Lebenslauf nichts rauslesen, ausser dass ich ADS habe.....
    Bekam Frau Dr.Krause ( Ads Ärztin) den selben Lebenslauf,und erwähnte sofort:
    Sie sind ein eher ängstlicher Typ,kein klass.Angstpatient,da müssen wir mit Stimulantien aufpassen.
    Hätte mit 2,5 mg DL Amphetamin,Venlafaxin und zum Schlafen Trazodon gestartet.

    Das Schlimme bei MPh ist,dass man es unabsichtlich zu hoch dosiert,und dann wie ein nicht ADSler, vieleicht gar nicht mal richtig bemerkt.Es also wie bei einem normalen Menschen,wie eine Droge (Speed-teils Kokain)wirkt.
    Dann gibt es auch noch das Phänomen,dass Leute bei Überdosierung "müde "werden.
    Dieses Müdigkeit könnte aber jetzt einfach nur die Ruhe,Entspannung sein(also nicht falsch dosiert) oder eine"Überdosierung", paradoxe Wirkung.

    Was mir ganz entscheidend scheint,wann!! beginnt man mit dem MPH Präparaten.
    Vor allem wenn Begleiterkrankungen vorhanden sind.
    Wirklich guten Ärzten,würde ich beides behandeln noch zutrauen.Aber in 90% der Fälle,sollte man wahrscheinlich zuerst die Begleiterkrankung,dann das ADS behandeln.
    Neben den Neurotransmittern,spielt Adrenalin eine ganz entscheidende Rolle,bei der Dosierung

    Wie unterscheidet der Mensch jetzt zwischen normaler Müdigkeit oder Schwankungen ,und wann sagt er,diese Müdigkeit ist unnatürlich,ich brauche wieder MPH und/oder höher dosiert ??Denn selbst wenn die Medikation stimmt,hat man sicher noch Schwankungen.

    Leute mit psychischen Erkrankungen,egal ob /und-oder Angst,Depression,ADS haben einen extrem hohen Adrenalinspiegel.
    Nimmt man jetzt zß MPH ,steigt der Spiegel weiter an.Das gilt auch für die "antreibende" Wirkung von ADs, vor allem bei NA Präparaten.
    So ist es zß bei agitierten Depressionspatienten nicht unüblich,ein Antidepressivum mit einem Benzodiazepin zu kombinieren.Man könnte zum Schlaf auch einen "antreibendes" tages AD mit einem sedierenden nachts AD kombinieren.
    Ich nenne es immer scherzhaft" stimulierte Sedierung".

    Ich als hypoaktiver ADSler habe schlechte Karten.Ich bin mir sicher ,dass mir eine Minidosis MPH für den Antrieb besser tun würde,als Unmengen von Koffein zu trinken.
    Die Menge müsste jedoch nur so hoch sein,dass sie die zusätzliche Schwächung des Körpers durch eine Begleiterkrankung abfängt - relativiert,und zusätzlich wenigstens etwas Antrieb verschafft.Bereich 5-15 mg MPH.Am besten in Retardform.
    Angst und Depressionspatienten reagieren auf Medikamentengabe sowieso sensibler.

    Zum Schluss sei noch erwähnt,dass viele ADS Ärzte sich Fehler bei Dosierungen nicht eingestehen,vertuschen wollen.
    Sie kommen dann mit der Non Responder Masche,oder man hätte kein ADS,oder das war nicht vorauszusehen,oder man soll nicht so sensibel sein......etc.

  5. #5
    Ist interessiert

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 59

    AW: 2 Knackpunkte bei ADS : 1.richtiger Arzt 2.Dosierung der Medikamente....

    Chilischote schreibt:
    ...
    in 2-4 15 Minuten Gesprächen eine Diagnose bekommt,und sofort mit einem Medikament gestartet wird,wie es bei ADS Patienten üblich ist.
    ...
    Oha! Das ist aber eine kühne These!
    Es gibt da normierte Vorgaben für die Diagnose und die erfordern wesentlich mehr als das, was Du als üblich bezeichnest. Sicher ist die Spanne breit und von solider Diagnostik über Wochen, Monate und Jahre unter Hinzuziehung zahlreicher anderer Ärzte bis zur 3-Minuten-Diagnose: "Sie sind unruhig und nervös? Und andere Menschen finden Sie nervtötend? Dann haben Sie ADHS!" dürfte es alle Arten der Diagnose geben, aber ich glaube nicht, daß eine nicht gesicherte Schnelldiagnose der Normalfall ist.

    Gruß
    Micha

  6. #6
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 93

    AW: 2 Knackpunkte bei ADS : 1.richtiger Arzt 2.Dosierung der Medikamente....

    Andrea71 schreibt:
    doch den gibt es wirklich .ich habe sie gefunden .
    nach langen suchen und ewigen leidensweg.durch meinen kinderarzt der es nicht mehr mit ansehen konnte wie es mir ging.

    lg Andrea
    ... du hast einen kompetenten Arzt gefunden. Das ist erfreulich. Wie hat dich die Diagnose und die Behandlung dann weitergebracht? Kommst du nun insgesamt besser klar und es geht dir besser? Können sie einem wirklich helfen. die Ärzte? Es gibt eine Menge für und wider bei so einer Behandlung, und man blendet die negativen Seiten vielleicht stärker aus.

    lg
    rudi

  7. #7
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 595

    AW: 2 Knackpunkte bei ADS : 1.richtiger Arzt 2.Dosierung der Medikamente....

    Na ja, es ist vielleicht ein Problem der Zweifel, die man (ich, wir, manche) dann doch
    schnell hat. Die Menschen sind heute informiert durch das Internet. Schon vor dem
    1. Arztbesuch informieren sich viele Patienten, dann der Besuch und hinterher wird
    auch nachgedacht, über den Arztbesuch, man liest im Internet über das vielleicht
    verordnete Medikament, über den Ablauf der Diagnose etc.

    Und da passt nie alles 1:1! Dann kommen sie, die Zweifel. Woher weiß ich denn, ob
    der Arzt gut ist? Ich hab meinen Doc auf Empfehlung der Charité, er hat nur AD(H)S
    Patienten, nach eigenen Angaben über 900. Ich hab ein gutes Gefühl, aber woher
    weiß ich, wie gut er ist, ob er richtig diagnostiziert?

    Ich denke, wer Zweifel hat, wird sie immer haben. Irgendwann.

  8. #8
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztl. Diagnose erst als Erwachsener
    Forum-Beiträge: 77

    AW: 2 Knackpunkte bei ADS : 1.richtiger Arzt 2.Dosierung der Medikamente....

    also ich denke ärzte sind reines mittel zum zweck.
    klicken muss es schliesslich in unserem kopf, nicht in dem eines doc's.
    also solange doc mich auf probleme aufmerksam macht die ich so nicht erkenne ist das doch gut.
    wenn ich dann auch noch brauchbare tips, strukturhilfe und sogar noch (hoffentlich wohl bedacht) medikamentöse unterstützung erhalte ist das doch eine feine sache.
    deshalb ist der besagte doc noch lange nicht mein guru.
    menschen sind wir doch alle.
    leider wird im zusammenhang mit adhs viel schundluder betrieben. das finde ich sehr bedauerlich.
    natürlich ist es auch nicht so einfach nicht zu verzagen wenn es einem sowieso schon schlecht geht, dann auch noch eine "sogenannte fachkraft" mist baut.

    ich denke auch dass wer stets zweifelt auch zweifelt wenn es nichts zu zweifeln gibt.
    ich selbst bin da ein gutes beispiel für.
    bzw. wer bewusst unzufrieden ist schreibt sich dieses rolle auch irgendwie zu.
    wie man dieses problem löst muss denke ich jeder für sich entscheiden.
    winken und lächeln....

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