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Diskutiere im Thema Hypoaktive Typ vs( Hyperaktive Typ) im Forum ADS ADHS bei Erwachsenen
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  1. #51
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 116

    AW: Hypoaktive Typ vs( Hyperaktive Typ)

    hypocampus schreibt:
    Das war eben auch noch eine Zeit, in der Angst und Schrecken eine ganz normale Erziehungsmethode waren.
    Als Kind konnte ich durchaus die Grausamkeit in Märchen akzeptieren (auch in "Max und Moritz"). Nur solche Filme wie "Don Qichote" oder "Herr Rossi" machten mir ein bißchen Angst, weil der Held in seiner Phantasiewelt trotz bester Absichten immer was auf die Mütze bekommt, durch den Kakao gezogen wird und diesen Geschichten so etwas Verzweifeltes anlastete. Das hatte ja schließlich direkten Bezug zu meinem eigenen Leben ...

  2. #52
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 1.316

    AW: Hypoaktive Typ vs( Hyperaktive Typ)

    Hi Hypocampus,

    Vor allem war Hoffmann Kinderpsychiater und hat die beschriebenen Symptome bei seinen Patienten (und seinem Sohn) beobachten können. Das war eben auch noch eine Zeit, in der Angst und Schrecken eine ganz normale Erziehungsmethode waren.
    Au ja, bei mir hiess es als Kind auch immer, pass auf, dass du nicht wie Strubelpeter wirst.
    Wahrscheinlich spielt auch die Angst der Eltern mit, kein krankes Kind haben zu wollen.
    So quasi, wenn man die Symptome verbietet, entwickelt sich das Kind richtig.
    Leider, ein völliger Trugschluss.
    Symptome sind ja vergleichbar mit einem Frühwarnsystem des Körpers, ein ADS Kind zieht sich nicht aus Trotz in sein Schneckenhaus zurück.
    Ebensowenig handelt ein ADHS-Kind böswillig, wenn es andere durch seine Impulivität überfährt oder Dinge kaputt macht.
    Die Aufgabe der Eltern wäre vielmehr, einem AD(H)S Kind so viel Schutz zu geben, dass es weniger zu den Kompensationsstrategien greifen muss.

    LG Nicci

  3. #53
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 116

    AW: Hypoaktive Typ vs( Hyperaktive Typ)

    Hi Nicci,

    Nicci schreibt:
    Au ja, bei mir hiess es als Kind auch immer, pass auf, dass du nicht wie Strubelpeter wirst.
    Ja, das war bei mir ganz ähnlich, ging ich doch am liebsten völlig unfrisiert aus dem Haus ....
    Nicci schreibt:
    Wahrscheinlich spielt auch die Angst der Eltern mit, kein krankes Kind haben zu wollen.
    Was wiederum sehr verständlich ist!
    Nicci schreibt:
    So quasi, wenn man die Symptome verbietet, entwickelt sich das Kind richtig. Leider, ein völliger Trugschluss.
    Genau! Das ständige Generve während meiner Jugend um einen gepflegten Seitenscheitel, ordentlich gebügelte Hosen und Hemden! Als ob Aussehen immer eine so wichtige Rolle spielen würde. So bin ich schließlich zu dem geworden, vor dem mich meine Eltern immer gewarnt hatten: Struwwelpeter mit langer Rasta-Mähne, da kommt kein Kamm mehr durch. Aber es gibt eben auch viele Leute, die finden das toll, besonders wenn man sich damit für soziale Ideale und für den Umweltschutz einsetzt!
    Nicci schreibt:
    Symptome sind ja vergleichbar mit einem Frühwarnsystem des Körpers, ein ADS Kind zieht sich nicht aus Trotz in sein Schneckenhaus zurück.
    Was das Umfeld durchaus akzeptieren sollte. Dagegen anzugehen "Komm doch mal", "Nun tu doch mal", also diese ganzen doch-Sätze machen es für den Betroffenen oft noch schlimmer. Sollen mich solche Leute doch lieber für einen desinteressierten Kiffer halten und mit Vorurteilen belegen, hab' ich wenigstens meine Ruhe vor ihnen.
    Nicci schreibt:
    Ebensowenig handelt ein ADHS-Kind böswillig, wenn es andere durch seine Impulivität überfährt oder Dinge kaputt macht.
    Hier wäre ein starker Ausgleich vonnöten. Eine Strategie, "überschüssige Energie" sozial verträglich loszuwerden (Sport usw.). Ich vermute allerdings, dass es da mit der gesellschaftlichen Akzeptanz für hyperaktive Frauen umso schwieriger wird, weil es dem gängigen Rollenverständnis völlig widerspricht. Autoaggression und Borderline? Wen wunderdert's denn noch?
    Nicci schreibt:
    Die Aufgabe der Eltern wäre vielmehr, einem AD(H)S Kind so viel Schutz zu geben, dass es weniger zu den Kompensationsstrategien greifen muss.
    ... und vor allem die Aburteilung der Gesellschaft nicht zu wiederholen und zu verstärken, mit gewisser Nachsichtigkeit zu erziehen, damit es keine Komorbiditäten entwickelt. Diese verstärken die Symptome nur noch.

    LG
    Camisinho
    Geändert von Camisinho ( 5.08.2011 um 13:19 Uhr)

  4. #54
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 210

    AW: Hypoaktive Typ vs( Hyperaktive Typ)

    Nicci schreibt:
    Hi Hypocampus,


    Au ja, bei mir hiess es als Kind auch immer, pass auf, dass du nicht wie Strubelpeter wirst.
    Wahrscheinlich spielt auch die Angst der Eltern mit, kein krankes Kind haben zu wollen.
    So quasi, wenn man die Symptome verbietet, entwickelt sich das Kind richtig.
    Leider, ein völliger Trugschluss.
    Symptome sind ja vergleichbar mit einem Frühwarnsystem des Körpers, ein ADS Kind zieht sich nicht aus Trotz in sein Schneckenhaus zurück.
    Ebensowenig handelt ein ADHS-Kind böswillig, wenn es andere durch seine Impulivität überfährt oder Dinge kaputt macht.
    Die Aufgabe der Eltern wäre vielmehr, einem AD(H)S Kind so viel Schutz zu geben, dass es weniger zu den Kompensationsstrategien greifen muss.

    LG Nicci
    Allerdings, das sind die Vorteile die wir in unserer modernen Gesellschaft genießen dürfen. Mein Vater weiß (bis jetzt) noch nicht von meiner Diagnose. Er zeigt aber selbst Symptome wie ich meine. Und ich habe von ihm gehört dass sein Vater (der sehr jähzornig und Alkoholiker war - vielleicht auch nicht "zufällig") ihm als Kind vorgeworfen hat ein Taugenichts zu sein. Dafür wurde er mir Schlägen bestraft und ihm wurde angedroht, dass er zu den Zigeunern geschickt wird. =( Im Gegensatz dazu war meine Kindheit eigentlich sehr gut - wo ich auch einen Grund sehe, dass es sich bei mir eher milder äußert.

  5. #55
    Wohnt hier

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    Forum-Beiträge: 1.316

    AW: Hypoaktive Typ vs( Hyperaktive Typ)

    Hi Hypocampus,

    ( Im Gegensatz dazu war meine Kindheit eigentlich sehr gut - wo ich auch einen Grund sehe, dass es sich bei mir eher milder äußert.
    uff, da hast du ja nochmals Glück gehabt, nachdem, was dein Vater erlebt hat.
    Vielleicht gerade deshalb, weil dein Vater aus eigener Erfahrung gelernt hat, dass absolute Züchtigung bei ihm nichts gebracht hat.

    LG Nicci

  6. #56
    Wohnt hier

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    Forum-Beiträge: 1.316

    AW: Hypoaktive Typ vs( Hyperaktive Typ)

    Hi Camisinho,

    Genau! Das ständige Generve während meiner Jugend um einen gepflegten Seitenscheitel, ordentlich gebügelte Hosen und Hemden! Als ob Aussehen immer eine so wichtige Rolle spielen würde. So bin ich schließlich zu dem geworden, vor dem mich meine Eltern immer gewarnt hatten. Aber es gibt eben auch viele Leute, die finden das toll, besonders wenn man sich damit für soziale Ideale und für den Umweltschutz einsetzt!
    Was ich gelernt habe, ist, mich zB. trotzdem jenachdem ordentlich zu kleiden, denn so werde ich besser aktzeptiert, wenns draufankommt, auch wenns mir selber nicht wichtig wäre.
    Nun ja, meine Grosseltern halten sehr viel von guter Kleidung. Sie sind so auch schon mal einem gutgekleideten Betrüger ins Netz.
    Gelernt haben sie allerdings leider daraus nichts.

    Struwwelpeter mit langer Rasta-Mähne, da kommt kein Kamm mehr durch.
    Da kommt mir gerade in den Sinn: Ich habe meine Mutter gebeten, meine Haarspitzen 5-10cm zu schneiden. Darus sind dann aber 25cm geworden.
    Wo sind meine schönen langen Haare???
    Nun, so schön waren sie schon nicht mehr, dafür waren sie schön lang.

    und vor allem die Aburteilung der Gesellschaft nicht zu wiederholen und zu verstärken, mit gewisser Nachsichtigkeit zu erziehen, damit es keine Komorbiditäten entwickelt. Diese verstärken die Symptome nur noch.
    Total einverstanden!!
    Mein Problem ist nun eigentlich nicht mehr das ADHS, sondern diese dummen eingefahrenen Komorbiditäten.
    Ich wollte, mir wäre früher geholfen worden.
    Ich hoffe nicht, dass es nun zu spät ist.

    LG Nicci

  7. #57
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    Forum-Beiträge: 116

    AW: Hypoaktive Typ vs( Hyperaktive Typ)

    Hi Nicci,

    Nicci schreibt:
    Was ich gelernt habe, ist, mich zB. trotzdem jenachdem ordentlich zu kleiden, denn so werde ich besser aktzeptiert, wenns draufankommt, auch wenns mir selber nicht wichtig wäre.
    Habe zum Struwwelpeter mal was im anderen Thread geschrieben. Hier nur noch mal auf den Punkt gebracht: Einfach nur anpassen ist nicht. Dafür gibt's ne saftige Quittung, die man als Komorbiditäten bezeichnet. Man sollte unbedingt zu dem, was man ist, auch stehen und das beste daraus machen! So wird man meiner Erfahrung nach am ehesten toleriert und anerkannt. Allerdings will ich damit nicht sagen, dass sich das auf das Äußere beziehen muss. Sich in dem Maße anpassen, in dem es einem selbst gefällt ist ja durchaus positiv!

    LG
    Camisinho

  8. #58
    mit Nebenwirkung

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 48
    Forum-Beiträge: 4.672

    AW: Hypoaktive Typ vs( Hyperaktive Typ)

    Hallo zusammen,

    ich kann mich zwar nicht mehr an die Kinderbücher erinnern (also, dass wir Struwwelpeter und Co. vorrätig hatten, weiß ich noch, aber nicht mehr, ob ich das auf mich bezogen habe oder Angst davor hatte), aber ich erinnere mich auch an Worte wie, beim Essen still sitzen zu sollen. Ich habe zB gerne im Püree muster gemalt mit der Gabel und wenn es günstigerweise noch Erbsen dazu gab, habe ich dann dann da noch mit rein verteilt... das wurde natürlich mit, "Man spielt nicht mit dem Essen" unterbunden.

    Auch die Frage "Willst du dir nicht mal wieder die Haare bürsten?" habe ich oft gehört...

    Leider kommt das wieder. Ich habe jetzt selbst Kinder, und immer wenn ich zu meiner Tochter sage "oh, wir müssen jetzt echt mal wieder deine Haare bürsten" , bekomme ich ein mieses Gefühl....
    Ich weiß eben noch, dass die Ermahnungen bei mir ankamen wie, ich mache nichts richtig, bzw. was ich mache nervt...und so weiter. Das würde ich mit meinen gerne besser machen, aber man kann ja auch nicht nichts sagen.... Ich fage mich dann immer, was sie wirklich für sich wissen müssen und was ich ihnen sage, damit sie nicht negativ auffallen.
    Eine Gratwanderung....

    Ich denke auch, dass es gefährlich ist, immer nur zu versuchen zu sein, wie andere oder die Mehrheit einen vermutlich haben wollen. Die Kunst ist wohl, so anderes zu sein, dass es andere akzeptieren und nicht unerträglich finden. Aber auch das bedeutet sich ständig zu beobachten und zu fragen, was geht denn noch und was geht wohl nicht mehr. Müssen das auch Menschen ständig machen, die keine "Störung" haben? Ist man da automatisch "richtig" oder erträgt man nur die Anpassung besser?


    Das wird mir hier wohl kaum einer beantworten können ...ich wüsste aber auch nicht, wen man sowas fragen kann....


    Liebe Grüße
    happy

  9. #59
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 116

    AW: Hypoaktive Typ vs( Hyperaktive Typ)

    Hallo Happypill

    happypill schreibt:
    Leider kommt das wieder. Ich habe jetzt selbst Kinder, und immer wenn ich zu meiner Tochter sage "oh, wir müssen jetzt echt mal wieder deine Haare bürsten" , bekomme ich ein mieses Gefühl.... Ich weiß eben noch, dass die Ermahnungen bei mir ankamen wie, ich mache nichts richtig, bzw. was ich mache nervt...und so weiter. Das würde ich mit meinen gerne besser machen, aber man kann ja auch nicht nichts sagen.... Ich fage mich dann immer, was sie wirklich für sich wissen müssen und was ich ihnen sage, damit sie nicht negativ auffallen.
    Eine Gratwanderung....
    Eigentlich darf ich mir hierzu keinen Kommentar erlauben, da ich selbst (noch) keine Kinder habe. Aber ich tu's trotzdem. Immerhin war ich einige Jahre Exkursionsleiter in Sachen Ökotourismus, habe viel und gerne auch mit Kindern und Jugendlichen gearbeitet, bin auch bei Erwachsenen gewohnt, mit bestimmten Ängsten und Blockaden umzugehen. Ich empfehle dir "Müssen" und "Sollen" weitgehend aus dem Erziehungsplan zu streichen! Versuche mal, selbiges in ein "Dürfen" und "Gerne Wollen" umzuwandeln. Anstatt irgendetwas von oben herab anzuordnen, einfach mal positiv-motivierend zu fragen "Willst du / möchtest du dass ...?" - Eventuell wirst du dich selbst wundern, wenn hierauf ein klares "Ja!" kommt.

    happypill schreibt:
    Ich denke auch, dass es gefährlich ist, immer nur zu versuchen zu sein, wie andere oder die Mehrheit einen vermutlich haben wollen.
    Voraussetzung, um von anderen Menschen positiv angenommen zu werden ist, dass man sich selbst annimmt, so wie man ist.
    happypill schreibt:
    Die Kunst ist wohl, so anderes zu sein, dass es andere akzeptieren und nicht unerträglich finden.
    Ich setzte dem noch eins drauf: So erfrischend anders bzw. authentisch zu sein, dass es andere sogar gut finden! Ich persönlich spiele hierzu gerne mal mit gesellschaftlichen Stereotypen und experimentiere herum. Eine gute Empathie hilft einem dabei herauszufinden, was davon halbwegs positiv ankommt. Auch mutig genug zu sein, um Fehler zu riskieren, Niederlagen hinzunehmen und daraus zu lernen. Allen kann man es sowieso niemals Recht machen.
    happypill schreibt:
    Müssen das auch Menschen ständig machen, die keine "Störung" haben? Ist man da automatisch "richtig" oder erträgt man nur die Anpassung besser?
    Am schlimmsten gemobbt wurde ich stets von Menschen, die so dröhnendes Mittelmaß waren, dass sie selbst nichts besonderes auf die Reihe gekriegt haben. Was - bitteschön - soll man auf die Meinung von Leuten geben, die niemals über ihren eigenen Tellerand schauen sondern immer nur kritisieren?

    LG Camisinho

  10. #60
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 217

    AW: Hypoaktive Typ vs( Hyperaktive Typ)

    Camisinho schreibt:
    Ich empfehle dir "Müssen" und "Sollen" weitgehend aus dem Erziehungsplan zu streichen! Versuche mal, selbiges in ein "Dürfen" und "Gerne Wollen" umzuwandeln. Anstatt irgendetwas von oben herab anzuordnen, einfach mal positiv-motivierend zu fragen "Willst du / möchtest du dass ...?" - Eventuell wirst du dich selbst wundern, wenn hierauf ein klares "Ja!" kommt.
    Ich finde, das darf man nur dann machen, wenn man bereit ist, ein "nein" zu akzeptieren. Wenn das Kind "nein" sagt und man es dann doch zwingt, ist das kontraproduktiv, um es milde zu formulieren.


    Camisinho schreibt:
    Voraussetzung, um von anderen Menschen positiv angenommen zu werden ist, dass man sich selbst annimmt, so wie man ist.

    Ich setzte dem noch eins drauf: So erfrischend anders bzw. authentisch zu sein, dass es andere sogar gut finden!
    Ich denke, das ist genau der Punkt: Authentizität. Wenn ich merke, dass jemand "unkonventionell" ist und es wirklich lebt, dann komme ich prima damit klar.

    Womit ich nicht zurechtkomme, sind Leute, die aus Trotz oder Opposition irgendein Image annehmen, ohne es zu "sein". Sie wirken unecht und sind meist auch anstrengend, weil sie alle anderen krampfhaft von ihrem Image überzeugen wollen.

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