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Diskutiere im Thema Hypoaktive Typ vs( Hyperaktive Typ) im Forum ADS ADHS bei Erwachsenen
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Allgemeine Fragen, Antworten und Hilfe rund um ADHS bei Erwachsenen und ADS bei Erwachsenen
  1. #21
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 40

    AW: Hypoaktive Typ vs( Hyperaktive Typ)

    Camisinho schreibt:
    Füllt man halt im Fragebogen ganz dreist aus, dass man sich regelmäßig geprügelt hat (wenn auch als der untenliegende Teil), regelmäßig bei Polizei und Schuldirektor war usw. Wenn die es für ihre sogenannte "gesicherte" Diagnostik so haben wollen: Bitteschön!
    Hallo Camisinho,

    ich drück' Dir die Daumen für Deinen Diagnosetermin, möchte Dich aber an dieser Stelle lieber noch warnen, es nicht zu übertreiben. Es reicht nicht, die Fragen so anzukreuzen, dass die Diagnosekriterien zutreffen. Man muss Dir das dann schließlich auch glauben.
    Ständige Prügeleien, Termine bei Schuldirektor und Polizei, weißen nicht unbedingt auf ADHS hin sondern eher auf eine komorbide Störung des Sozialverhaltens. Ich weiß nicht, ob Du das glaubhaft vermitteln kannst. Das musst Du selbst entscheiden. Es sollte sich schon insgesamt ein stimmiges Gesamtbild von Dir ergeben. Die Sozialprognose von Kindern, die in einem so frühen Alter solche Verhaltensweisen zeigen, ist äußerst schlecht. Ihre Karriere führt wohl in den allerseltensten Fällen an die Uni, sondern meist auf direktem Wege in die JVA.

    Es gibt zwar genug Ärzte, denen man alles erzählen kann, aber ich würd' mich nicht drauf verlassen. Bei einigermaßen guter Beobachtungsgabe und Erfahrung mit Betroffenen kann man "hypo" und "hyper" gut auseinanderhalten. Ich war als Kind nicht beim Direx und erst recht nicht bei der Polizei, hab's auch nicht angekreut und habe die Diagnose trotzdem bekommen.
    Ich verstehe auch gar nicht, warum Du solch einen Aufwand betreiben willst. Es gibt doch genug Nutzer hier im Forum vom nur aufmerksamkeitsgestörten Typ, die auch Medikamente und Therapien bekommen.

    Ja klar ist es ziemlich ärgerlich, das weniger auffällige Menschen meist auch weniger Hilfe bekommen, weil sich niemand durch sie gestört fühlt. Das ist aber bei anderen psychischen Störungen ganz genauso. Aber man sollte nicht vergessen, dass es den sozial Auffälligen zu verdanken ist, dass es die Diagnose ADHS heute überhaupt gibt.

    Also in diesem Sinne
    viele Grüße und viel Glück am Donnerstag.

  2. #22
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 1.316

    AW: Hypoaktive Typ vs( Hyperaktive Typ)

    Hi Camisinho, hi Bobbchen

    möchte Dich aber an dieser Stelle lieber noch warnen, es nicht zu übertreiben. Es reicht nicht, die Fragen so anzukreuzen, dass die Diagnosekriterien zutreffen. Man muss Dir das dann schließlich auch glauben.
    Ständige Prügeleien, Termine bei Schuldirektor und Polizei, weißen nicht unbedingt auf ADHS hin sondern eher auf eine komorbide Störung des Sozialverhaltens. Ich weiß nicht, ob Du das glaubhaft vermitteln kannst. Das musst Du selbst entscheiden. Es sollte sich schon insgesamt ein stimmiges Gesamtbild von Dir ergeben. Die Sozialprognose von Kindern, die in einem so frühen Alter solche Verhaltensweisen zeigen, ist äußerst schlecht. Ihre Karriere führt wohl in den allerseltensten Fällen an die Uni, sondern meist auf direktem Wege in die JVA.
    Den Hinweis find ich sehr sehr gut.
    Es wäre wirklich nichts dümmer, als wenn die merken, dass irgendwas zwischen Fragebogen und deiner Gesampterscheinung nicht ganz aufgeht.
    Dann würden die nämlich die ganze Abklärung in Frage stellen, und du könntest wieder bei Null anfangen.

    Das wär wirklich schade.

    LG Nicci

  3. #23
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 116

    AW: Hypoaktive Typ vs( Hyperaktive Typ)

    Hallo Bobbchen, hi Nicci,

    Füllt man halt im Fragebogen ganz dreist aus, dass man sich regelmäßig geprügelt hat (wenn auch als der untenliegende Teil), regelmäßig bei Polizei und Schuldirektor war usw. Wenn die es für ihre sogenannte "gesicherte" Diagnostik so haben wollen: Bitteschön!

    Muß ich wohl mal dringend aufklären dass das wirklich als ironische Übertreibung zu verstehen war!

    (hatte damit auch persönlichem Frust Luft gemacht, bei der letzten Diagnose so pauschal abgefertigt worden zu sein)

    Was ich eigentlich damit meinte ist, die Fragebögen bei AD(H)S typischen Aspekten wirklich sehr "überkritisch" auszufüllen, damit das Ergebnis auch im Falle von Hypo deutlich wird. Sowieso sind die Einschätzungen sehr subjektiv. Was genau ist "selten", was versteht man unter "oft"? Beispielsweise bin ich gewohnt, vieles nicht so aus mir herauszulassen. Bin zwar schnell auf 180 wenn man mich grob verärgert, doch meistens zieh' ich mich dann erst mal aus der Affäre, um im Affekt nicht unüberlegte Sachen zu machen. Die Fragebögen "messen" aber vor allem auch Handlungen. Hier habe ich mir ein wenig vorgestellt, wie ich spontan reagiert hätte.

    Bobbchen schreibt:
    Es sollte sich schon insgesamt ein stimmiges Gesamtbild von Dir ergeben.
    Das ist selbstverständlich!
    Ich vermute allerdings, dass seriöse AD(H)S-Diagnostiker empirischen Fragebögen eh nicht allzu viel Gewicht beimessen - Kritiker gehen hier von etwa 20% Irrtumswahrscheinlichkeit aus. Außerdem liest sich mit Sicherheit keiner im Rahmen der Gesamtauswertung die einzelnen Antworten durch. Klar: Auch mögliche Komorbiditäten wie Depression, Borderline, dissoziale Persönlichkeit oder Narzissmus werden mit diesen Tests abgedeckt, hiervon ist ein "reines AD(H)S" klar abzugrenzen und vermutlich liegt darin der größte Nutzen.

    Bobbchen schreibt:
    Bei einigermaßen guter Beobachtungsgabe und Erfahrung mit Betroffenen kann man "hypo" und "hyper" gut auseinanderhalten. Ich war als Kind nicht beim Direx und erst recht nicht bei der Polizei, hab's auch nicht angekreut und habe die Diagnose trotzdem bekommen.
    Ich hab's auch nicht angekreuzt (war nur einmal als Oberstufler beim Direx).
    Tatsächlich hatte ich bei Telefonaten im Vorfeld schon das Gefühl, dass bei der EOS recht kompetente Fachleute sitzen, insofern sehe ich dem Termin mal zuversichtlich entgegen. Außerdem kann man in einem persönlichen Gespräch (sofern nicht nach 10 min. beendet) und in dem geforderten schriftlichen Lebenslauf seine individuellen Schwierigkeiten mit AD(H)S viel besser darlegen, als in Fragebögen. Gespannt bin ich vor allem auf die Computer-Tests.

    Bobbchen schreibt:
    Ja klar ist es ziemlich ärgerlich, das weniger auffällige Menschen meist auch weniger Hilfe bekommen, weil sich niemand durch sie gestört fühlt. Das ist aber bei anderen psychischen Störungen ganz genauso. Aber man sollte nicht vergessen, dass es den sozial Auffälligen zu verdanken ist, dass es die Diagnose ADHS heute überhaupt gibt.
    Und es ist eine Ironie der Geschichte, dass wir einige unserer größten Errungenschaften der Militärforschung zu verdanken haben.

    Liebe Grüße
    Camisinho

  4. #24
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 210

    AW: Hypoaktive Typ vs( Hyperaktive Typ)

    Chilischote schreibt:
    Da ich das Thema demnächst aufgreifen möchte,hier 2 Links.
    Es ist offensichtlich,dass der Hypoaktive Typus bzw Mischtypus mit Tendenz zu hypoaktiv,die wesentlichen schlechteren Karten hat,als der Hyperaktive.

    Stichwörter für mich - allgemein:

    Bleibt in der Kindheit ,aber auch später unentdeckt.....

    Ein ganz wesentlicher Punkt,hat an sich keinen Antrieb-keine Power..
    ( fast wie ein gehemmt Depressiver)
    Wenn zu diesem Typ sich auch noch Depression,Angst,Schlafproblem e gesellt...gute Nacht.Es muss dann zwangsläufig,gleich beides behandelt werden...

    Wieso ist diese Thematik in Büchern etc so unterbewertet.....fast wie scharz zu weiss
    bei diesen 2 Typen.....

    Würde man die Kernpunkte wie fehlender Antrieb beim Hypoaktiven etc einem Laienarzt,oder unerfahrenen Ads Arzt aufzählen,ist die Gefahr wesentlich größer
    als depressiv eingestuft zu werden....

    Dieser Typ bekommt häufiger Begleiterkrankungen.....kommt eine dazu,dann ist gar keine "Power"mehr vorhanden....

    Spruch würde ich sagen:

    beim Hyperaktiven: Power ist nothing without control.

    Hypoaktiver Typ: No Power at all.


    Hier die 2 Links:

    Hypoaktives braves Kind


    http://www.jochen-bantz.de/index2.ph...do_pdf=1&id=61

    Den unteren Link,habe ich einem User hier zu verdanken.

    Naja, ich lese da die Schwarzmalerei ehrlich gesagt nur in deinem Beitrag. Im ersten link steht doch sogar wortwörtlich, dass die Prognose bei hypoaktiven besser ausfällt.

    Ich bin hypoaktiver Typus, diagnostiziert seit einem halben Jahr. Allerdings scheine ich eines mit vielen anderen nicht zu teilen: Dieses wehleidige Waschlappendenken. Sorry dass ich das so hart ausdrücke aber ich sehe das so. Das letzte was dir etwas bringt ist, wenn du die Diagnose als Ausrede nimmst, ja eh nichts gebacken zu bekommen. Kann schön bequem sein, sich darin zur Ruhe zu setzen dass man am ach so schlimmen Schicksal ja nichts ändern kann und dass man deswegen am besten alles so hinnimmt wie es ist und garnicht erst versucht irgendetwas zu erreichen. Ich weiß nicht warum aber bei so einer Mentalität bekomm ich grundsätzlich die Krätze. Ja, man hat es eben schwerer. Und vielleicht hat man auch irgendwo Grenzen die andere nicht haben. Das interessiert mich aber nicht, solange ich jederzeit versuche, darum zu kämpfen das beste aus meiner Situation zu machen. Und selbst wenn irgendwann die ganze Welt gegen mich ist und auch wenn ich kläglich scheitere - ich für mich selbst habe dann wenigstens die Befriedigung mein Bestes gegeben zu haben. Aber was nicht geht - und was man nun beim besten Willen auch in keiner Weise auf die Krankheit abwälzen kann - ist mangelnder Willen zur Veränderung. Wer den nicht hat, der hat eben auch nicht verdient dass sich was ändert.

    *edit* bemerke gerade dass da steht "die prognose erscheint günstiger". Hab ich doch glatt überlesen. Naja ich nehm das Mal so, dass ich das wahrnehme was ich für richtig halte
    Geändert von hypocampus ( 2.08.2011 um 01:35 Uhr)

  5. #25
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 40

    AW: Hypoaktive Typ vs( Hyperaktive Typ)

    Hallo Camisinho,

    bin ich mal wieder in eine Ironie-Falle getappt?
    Naja, wahrscheinlich liege ich mit meinem Eigenverdacht auf Asperger gar nicht mal so falsch.

    Die Computertests geben allerdings für die Diagnose auch nicht viel her. Die Testsituationen sind halt nicht mit dem Alltag zu vergleichen. Bei Klausuren kann ich mich z.B. auch viel besser konzentrieren als bei Lernen. Ich hatte dasselbe auch für die Tests vermutet, das Ergebnis war dann aber schlechter als erwartet. Die Aufgaben waren allerdings so stumpfsinnig, dass ich nach zwei Minuten am liebsten davon gestürmt wäre.

    Ja, wie gesagt, ich wünsch Dir für Deinen Termin alles Gute und hoffe, dass Du an urteilsfähige Ärzte kommst. Das ist immer das größte Problem... Jedesmal, bevor ich ein Zimmer betrete, in dem ein mir noch unbekannter Arzt sitzt, erwarte ich vorsichtshalber erstmal das Schlimmste. Das habe ich mir schon im meiner Jugend so angewöhnt.

    Also dann gute Nacht

  6. #26
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 217

    AW: Hypoaktive Typ vs( Hyperaktive Typ)

    hypocampus schreibt:
    Das letzte was dir etwas bringt ist, wenn du die Diagnose als Ausrede nimmst, ja eh nichts gebacken zu bekommen. Kann schön bequem sein, sich darin zur Ruhe zu setzen dass man am ach so schlimmen Schicksal ja nichts ändern kann und dass man deswegen am besten alles so hinnimmt wie es ist und garnicht erst versucht irgendetwas zu erreichen. Ich weiß nicht warum aber bei so einer Mentalität bekomm ich grundsätzlich die Krätze. Ja, man hat es eben schwerer. Und vielleicht hat man auch irgendwo Grenzen die andere nicht haben. Das interessiert mich aber nicht, solange ich jederzeit versuche, darum zu kämpfen das beste aus meiner Situation zu machen. Und selbst wenn irgendwann die ganze Welt gegen mich ist und auch wenn ich kläglich scheitere - ich für mich selbst habe dann wenigstens die Befriedigung mein Bestes gegeben zu haben. Aber was nicht geht - und was man nun beim besten Willen auch in keiner Weise auf die Krankheit abwälzen kann - ist mangelnder Willen zur Veränderung. Wer den nicht hat, der hat eben auch nicht verdient dass sich was ändert.
    Danke, ich finde, das hast du ganz toll und prägnant ausgedrückt!

  7. #27
    mit Nebenwirkung

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 48
    Forum-Beiträge: 4.672

    AW: Hypoaktive Typ vs( Hyperaktive Typ)

    hypocampus schreibt:
    Wer den nicht hat, der hat eben auch nicht verdient dass sich was ändert.
    Hallo zusammen,

    @ hypocampus
    Dass sich der Wille durch Komorbiditäten, wie Angst und Depression auf und davon machen kann, scheint dir bisher erspart geblieben zu sein! Herzlichen Glückwunsch!!!

    Es gibt eben immer Leute die Glück im Unglück haben.....
    Und dass hat nichts mit jammern zutun, sondern soll dich nur zum Nachdenken anregen, ob man diese (deine) Aussage tatsächlich so stehen lassen kann...
    Also das kannst du natürlich, ...ganz klar... aber ich sehe das anders!



    Und ansonsten:
    Heißt Prognose nicht sowas wie "Heilungschance"? Und ist es nicht so, dass Ads/Adhs NICHT heilbar ist, sondern nur linderungsfähig?

  8. #28
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 217

    AW: Hypoaktive Typ vs( Hyperaktive Typ)

    Auch Angst und Depression lassen sich überwinden, wenn man den Willen dazu hat. Das geht nicht im Hau-ruck-Verfahren, sondern nur in kleinen Schrittchen und vielen Rückschlägen, aber es geht. Angst und Depression sind keine Ausreden, es sich in der Krankheit gemütlich zu machen wie in einer Hängematte.

    Ich weiss übrigens, wovon ich rede.

  9. #29
    mit Nebenwirkung

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 48
    Forum-Beiträge: 4.672

    AW: Hypoaktive Typ vs( Hyperaktive Typ)

    Ich rede ja nicht davon, dass man das akzeptiert und nichts daran ändert, aber solange man noch drin steckt, sind Veränderungen größerer Natur eben gefühlt unmöglich.... und dann kann es schon passieren, dass man Dinge äußert wie "Mir ist sowieso nicht zu helfen" oder sowas....
    NIEMAND verharrt für immer und ewig untätig in seiner Angst oder Depression, aber phasenweise wirkt eben alles aussichtslos... und wenn man das dann in so einer Phase hier äußert, ist das nichts weiter als eine Momentaufnahme des seelischen Zustands und bedeutet nicht, dass man sich auf seiner Krankheit ausruht....

    Und wenn der Verfasser eines solchen "Jammer-Beitrags" dann liest, dass er ja eigentlich selbst schuld ist, wird das seinen Zustand nicht verbessern...denke ich!

  10. #30
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 217

    AW: Hypoaktive Typ vs( Hyperaktive Typ)

    Ich glaube, der "Zwist" kommt daher, dass wir über unterschiedliche Dinge reden.

    Happypill, du hast recht, dass es in einem Tief sehr schwierig ist, "Licht am Horizont" zu sehen. Und natürlich ist ein Forenbeitrag immer eine Momentaufnahme.

    happypill schreibt:
    NIEMAND verharrt für immer und ewig untätig in seiner Angst oder Depression
    Leider habe ich genau das in meinem Umfeld (also nicht hier im Forum) erlebt, und auf solche Situationen bezog sich mein Beitrag.

    Um den entscheidenden Schritt in Richtung Heilung zu gehen, wäre es für eine betreffende Person notwendig gewesen, sich gegenüber bestimmten Menschen positiv abzugrenzen und die Beziehung zu diesen Menschen neu zu definieren. Ausserdem hätte die betreffende Person Verantwortung für sich selbst übernehmen müssen. Und das alles war offenbar so unbequem und mit Mühen und Unsicherheiten verbunden, dass sie lieber in der Krankheit mit all ihren Nachteilen ausharrt.

    Eine andere Person hatte sich in ihrer Krankheit bequem eingerichtet, weil sie dann ja allen Leuten ständig an den Kopf werfen konnte, wie schlecht sie alle immer behandelt haben und wie sch... wir alle doch sind.

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