Seite 6 von 6 Erste ... 23456
Zeige Ergebnis 51 bis 59 von 59

Diskutiere im Thema "ADS-Outing" und Auswirkungen auf Freunde! Welche Erfahrungen habt ihr gemacht? im Forum ADS ADHS bei Erwachsenen
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
Allgemeine Fragen, Antworten und Hilfe rund um ADHS bei Erwachsenen und ADS bei Erwachsenen
  1. #51
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 47
    Forum-Beiträge: 68

    AW: "ADS-Outing" und Auswirkungen auf Freunde! Welche Erfahrungen habt ihr gemac

    Hallo Spezi,

    danke dir! Ja, also: Diese Sache konstrutkiv anzugehen... - ich meine, da hätte ich hier im Forum irgendwo ein paar nützliche Tipps und Ermutigungen bekommen...

    Eine Sache will ich noch erwähnen: Einer der beiden anderen Gemeindeleiter überraschte mich mit dem Satz: "Ich hatte schon vor, dich bei passender Gelegenheit mal zu fragen. Denn ich hatte, wenn du in den langen Sitzungen mal rausgingst, schon öfter den Gedanken: 'Entweder er nimmt Medikamente, oder er kippt sich jetzt einen hinter die Binde' - wobei ich das zweite aber eher ausgeschlossen hätte." Ihm war also etwas aufgefallen! Auch von daher war es gut, dass es jetzt ausgesprochen wurde (in diesem internen Kreis).

    Mit herzlichem Gruß,

    Elischa (da hätt' ich doch gerade fast meinen echten Namen geschrieben...)


  2. #52
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 4

    AW: "ADS-Outing" und Auswirkungen auf Freunde! Welche Erfahrungen habt ihr gemac

    Setze mich mit dem Thema ADHS (bei mir) zwar noch nicht soooo lange auseinander, aber habe auch mit dem "Outing" schon so meine Erfahrung gemacht.

    Wegen der Diagnose habe ich meine Oma und meine Mutter über meine Kindheit befragt, und habe da natürlich den Verdacht auf ADHS geäußert. Meine Oma hat da gut reagiert, mit ihr konnte ich auch schon
    immer über fast alles reden.
    Meine Mutter hat mein ganzes Verhalten (speziell in der Kindheit und Pubertät) als Trotz gegenüber ihr abgetan. Sie erkennt ADHS wohl bei meiner Tochter an, die sich um einiges extremer verhält, als ich mich damals.
    Aber bei mir eben nicht, da sie meine Tochter als Maßstab nimmt.

    Einigen Freundinnen habe ich es gesagt, aber irgendwie nehmen auch die meine Tochter als Vergleich. Ich hab nicht so wirklich ne Ahnung was sie bei mir davon halten. Irgendwie habe ich auch "Angst" da genauer darauf
    einzugehen, denn wenn dann da irgendwelche gegensätzlichen Meinungen überzeugend rüberkommen, zweifle ich sofort immer an meiner Meinung und Sichtweise (geringer Selbstwert lässt grüßen).
    Allerdings bekommen die halt meine ganzen Probleme im Zusammenhang mit ADHS so gut wie gar nicht mit, da ich seltsamerweise fast nur telefonischen Kontakt zu meinen Freundinnen habe.

    Was ich erst Recht niemandem erzähle ist die Medikation. Wohl auch aus dem Grund weil dass leider sehr schnell in die Drogenecke gestellt wird.

    Ich erkläre auch keinem warum ich grad so handle wie ich es tue, dass ich grad nicht anders kann als so.
    Ich sehe es leider immer wieder bei meiner Tochter, wenn sie versucht ihr Verhalten zu erklären, dass dann der Satz kommt "ADHS ist ja nur eine Ausrede dafür dass du dich daneben benimmst".
    Klar kann sie sich nicht alles erlauben, was sie so tut und dann sagen "Sorry ADHS", aber die Leute sollten zumindest versuchen zu verstehen, dass sie nicht faul ist oder etwas aus bösem Willen tut.
    Was habe ich mir da den Mund schon fusselig geredet, wenn ich erklärt habe wie schwer (bis gar nicht) steuerbar für sie gewisse Verhaltensweisen sind. Vor allem werfen mir "Freunde" dann vor, dass ich sie nur in Schutz nehme.
    Und ja, ich nehme sie in Schutz... 1. bin ich ihre Mutter, also ist es meine Pflicht! 2. hätte sie sonst keinen der auf ihrer Seite steht! Was aber nicht heißt, dass ich ihr nicht auch klar mache, dass sie sich mit ihrem Verhalten auseinandersetzen muss und nicht einfach sagen kann "ich bin halt so, ich kann nicht anders", auch wenn es schwierig ist.

    Und eben weil ich mitbekomme wie die Leute bei ihr drauf reagieren, halte ich lieber den Mund was Erklärungen bei mir angeht.

    Das ist mir jetzt zu dem Thema eingefallen.

    So und jetzt hab ich wieder mal etwas bammel den Antworten-Button zu drücken - wieder mal der Selbstzweifel dass es nicht interessiert was ich zu sagen habe bzw. es "falsch" ist was ich sage
    Aber diesmal trau ich mich, möchte mich ja auch mit einbringen

    Mia

  3. #53
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 1.625

    AW: "ADS-Outing" und Auswirkungen auf Freunde! Welche Erfahrungen habt ihr gemac

    Meine Familie hat mich überhaupt darauf gebracht, mich testen zu lassen. Mein Bruder kam auf die Idee, als ich auf meiner ehemaligen Arbeitsstelle große Probleme hatte und mein befristeter Vertrag deshalb nicht verlängert werden sollte. Mir ging es auf der Arbeit total mies, einige Leute stellten mich als dumm hin, weil ich Schwierigkeiten mit der Sorgfalt hatte. Mein Bruder und meine Mutter wissen also von Anfang an Bescheid.

    Weil ich aus einer Familie stamme, in welche immer offen über Probleme geredet wurde, wäre ich nie auf die Idee gekommen das Thema für mich zu behalten. Ich habe auf der Arbeit offen erzählt, dass ich mich testen lasse, als mir das Ritalin verschrieben wurde... alles. Die Leute konnten mich dann zwar besser verstehen, aber meinen Vertrag haben sie trotzdem nicht verlängert. Auch im Freundeskreis habe ich sofort allen die Neuigkeit erzählt und habe dann eine ganz böse Überraschung erlebt.

    Eine Frau, die über 12 Jahre lang eine wirklich sehr enge Freundin von mir war, verschwand von einem Tag auf den anderen aus meinem Leben. Als ich ihr bei einem unserer langen Telefonate von meinen Problemen erzählte, äußerte sie sich in sehr abwertender Weise darüber. Sie meinte u. a. ich könne froh sein, dass ich meinen Arbeitsvertrag noch bis zum Ende erfüllen könne, denn sie hätte mich längst rausgeschmissen. Sie klang so als ob Menschen mit Konzentrationsschwächen in ihren Augen die letzten Versager wären. Dabei hat sie trotz Nicht-ADHS-Daseins weitaus mehr Probleme im Leben als ich. Da fielen schon so einige harte Worte, und danach beschloss ich mir erstmal eine kleine Auszeit zu nehmen und sie ein Weilchen nicht zu kontaktieren. Als ich es wieder bei ihr versuchte, ließ sie sich verleugnen und lauter so Scherze. Ich hätte viel mehr Grund gehabt, die Freundschaft zu kappen – aber sie war diejenige, die mich von einem Tag auf den anderen aus ihrem Leben gestrichen hat. Das macht sie ständig mit irgendwelchen Leuten einfach so, aber nach all den ganzen Jahren hätte ich das nicht erwartet…

    Seitdem bin ich mit Outdings extrem vorsichtig geworden. Ich glaubte wirklich, dass Menschen Verständnis für mein Tun und Handeln aufbringen würden. Stattdessen ist meistens eher das Gegenteil der Fall.

  4. #54
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 38
    Forum-Beiträge: 2.435

    AW: "ADS-Outing" und Auswirkungen auf Freunde! Welche Erfahrungen habt ihr gemac

    hallo weisse rose

    ich glaube, da hast du mehr gewonnen (bei deiner bekannten) als verloren.

    ich binde es niemanden auf die nase, ich bin so wie ich bin.... meine familie weiss bescheid, doch mehr, weil es mir vor
    der diagnose offensichtilch mies ging.... wenn jemand fragt, bin ich schon offen.... doch auf der arbeit, soll man mich, meine leistung goutieren
    und nicht mehr oder weniger.

    p.s. meistens sind die menschen, die andere am kräftigsten kritisieren, die, die es zu nichts bringen :-)

    gruss

  5. #55
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 29

    AW: "ADS-Outing" und Auswirkungen auf Freunde! Welche Erfahrungen habt ihr gemac

    Ich habe festgestellt das die Dinge die AD(H)S ausmachen, sich ziehmlich normal anhören wenn man es Leuten erzählt. Diese Symptome kennt doch irgendwie jeder.

    Wenn ich z.B sage: ich kann mich nicht konzentrieren, bin rastlos, ich verliere nach kurzer Zeit schon die Motivation und finde keinen Mittelweg und steiger mich in Extreme hinein..usw..

    dann bekommt man als Antwort: Ja klar kenne ich auch, das hat doch jeder mal, da kommen auch wieder andere Zeiten usw...

    Es ist kaum verständlich zu machen das man darunter sehr heftig leidet, gerade wenn man es über Jahre hinweg perfektioniert hat in der "Öffentlichkeit" nicht aufzufallen. Die Leute im Umfeld sagen: Ein kerngesunder Mensch, alles total normal.

    "Lebendig begraben" ist vielleicht etwas überspitzt aber das Gefühl das ich teilweise empfinde geht auf jeden Fall in diese Richtung.

  6. #56
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 1.625

    AW: "ADS-Outing" und Auswirkungen auf Freunde! Welche Erfahrungen habt ihr gemac

    Mal eine Frage an diejenigen mit (Ehe-)Partner unter euch: Ich bin schon seit längerer Zeit Single und war noch nie in der Situation, dass ich vor der Frage stand ob ich es dem Partner erzählen sollte. Mich würde einfach mal interessieren, wie das bei euch war... wie lange wart ihr mit der Person zusammen, als ihr davon erzählt habt? Wessen Partner hat positiv reagiert und wer hat schlechte Erfahrungen gemacht? Oder erzählt ihr auch eurem Partner nichts davon?

  7. #57
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 277

    AW: "ADS-Outing" und Auswirkungen auf Freunde! Welche Erfahrungen habt ihr gemac

    WeißeRose schreibt:
    wie lange wart ihr mit der Person zusammen, als ihr davon erzählt habt? Wessen Partner hat positiv reagiert und wer hat schlechte Erfahrungen gemacht? Oder erzählt ihr auch eurem Partner nichts davon?
    Also mit wem ich darüber nicht offen reden könnte oder würde, mit der Person hätte ich auch kein Paar-Verhältnis...

    Bei Personen, die mir nahestehen, lässt sich das Thema gar nicht vermeiden bzw. wir kommen automatisch regelmäßig darauf, weil es sich aus den derzeitigen Lebensumständen ergibt und diese ständig tangiert. Ich habe nur positive Reaktionen erlebt, oft großes Interesse, viele Fragen, auch ein besseres Verständnis mir und meinem Verhaltes gegenüber, eine höhere Wertschätzung und Akzeptanz.

    Wenn ich meine Symtomatik und die Auswirkungen schildere, ist die erste, spontane Reaktion in den meisten Fällen der erstaunte Ausruf : "Dann habe ich das auch!" Anscheinend hat es für viele einen gewissen Reiz, sich darin wiederzuentdecken - warum auch immer. Abgeschreckt oder ablehnend hat noch niemand reagiert. Die Mädels hat das eher neugierig und interessiert gemacht - vielleicht wird man(n) damit etwas "Besonderes" oder so? Ich kann es mir nur so erklären. "Normale" Typen gibt es anscheind genug...

    Ich muss aber dazu sagen, dass ich ausschließlich Hypo bin, andere Menschen mit mir meist schnell warm werden und gut mit mir klar kommen. Und wenn man mit jemandem gut kann, ist es wohl ein zwangsläufiger Prozess, etwas wie AD(H)S, dass mit der Person untrennbar verbunden ist, nicht primär negativ zu berwerten, sondern dem sogar eine positive Note aufzudrücken. Also etwa so: "Ist der AD(H)S'ler eine Netter, muss AD(H)S auch was Nettes sein...oder zumindest nix Schlimmes..." Oder so.

    Kurzum: In einer Beziehung das Thema für mich etwas ganz selbstverständliches...

    Spezi

  8. #58
    Ist öfter hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 216

    AW: "ADS-Outing" und Auswirkungen auf Freunde! Welche Erfahrungen habt ihr gemac

    Ich oute mich im Freudneskreis nicht, weil ich weiß, dass meine Freunde fast alle ADHS, aber nicht so stark, haben und sie einen Weg gefunden haben, damit klarzukkommen - z.B. tägliches Sport, ständig Wettkämpfe und Schutzmauern hochziehen).

    Wenn ich dann ankommen würde: "ja ich hab ADHS" käme die antwort, "ja, das merkste aber früh, hab ich auch"
    Und ich glaube, genau DAS denken die anderen sich auch und outen sich deshalb nicht bzw. es ist ihnen eventuell nicht bewusst, dass es ADHS ist, aber wir sind schon alle ziemlich chaotisch, kreativ usw. - ich erkenne jedenfalls die ganze Symptomatik bei uns allen wieder ^^

    Einer hat sich der Gesellschaft angepasst, also sich weitesgehend unterdrückt, der andere macht täglich Sport und studiert es auch (hat ständig wettkämpfe), wieder ein anderer malt viel, spielt Geige, sportet auch und unternimmt viel mit der 9-köpfigen Familie, in der es noch andere ADHS-fälle gibt.
    Ich denke auch, dass wir gegenseitig alle "wissen" (also intuitiv), was mit uns los ist nur wagt sich keiner, den anderen wirklich zu diagnostizieren und damit in eine Schublade zu stecken.

    Wenn wir z.B. Brettspiele spielen und ich übertrieben schnell agiere, sinnlose Würfeltechniken anwende oder sonst einen sinnlosen Quatsch veranstalte, findes jedenfalls alle lustig.
    Außer die Person, die sich angepasst hat; er ist davon genervt und fühlt sich dadurch wahrscheinlich in seinem geordeten Gedankenfluss, den er sich durch Anpassen "hart" erarbeitet hat, gestört ^^

    Gegenüber meinen Eltern habe ich mich geoutet und nachdem ich allein die Symptomatik runtergelesen habe, meinen sie "ja, das ist sehr wahrscheinlich, dass du ADHS hast" und naja, ich glaube meine Mutter hat es auch.

    Gegenüber fremden Personen oder Personen, die ich frisch kennenlerne brauche ich mich nicht zu outen; ich weiß wer ich bin und spiele damit bewusst 'rum (z.B. intuitive Entscheidungen treffen; sinnlose Dinge erzählen und anderes komisches Zeug machen) und wenn der Gegenüber es lustig findet, sind wir auf einer Wellenlänge. Sich bewusst zu outen "ja, ich hab adhs". finde ich etwas unelegant
    Geändert von Rager ( 7.06.2011 um 12:49 Uhr)

  9. #59
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 36
    Forum-Beiträge: 264

    AW: "ADS-Outing" und Auswirkungen auf Freunde! Welche Erfahrungen habt ihr gemac

    Also, ich gehe mit dem Thema offen um und die Leute, denen ich das sage, wissen nicht was ADS ist und deshalb nehmen sie das hin und sagen dazu nichts. Schwierig ist es manchmal, wenn ich bei meinen Eltern bin, wir uns unterhalten und mein Vater meiner Mutter und mir nicht folgen kann. Dann müssen wir ihm alles doppelt und dreifach erklären oder er ist schon vorher aus dem Gespräch ausgestiegen, weil er bei den Gedankensprüngen nicht mitgekommen ist.

Seite 6 von 6 Erste ... 23456

Ähnliche Themen

  1. Erfahrungen mit der Klinik "Hohe Mark"?
    Von 1411erika im Forum ADS ADHS Erwachsene: Ärzte und Kliniken
    Antworten: 4
    Letzter Beitrag: 18.06.2011, 19:25
  2. Klinik?Ja "Engelchen", Nein "Teufelchen"?
    Von Malemaus im Forum ADS ADHS Erwachsene: Ärzte und Kliniken
    Antworten: 63
    Letzter Beitrag: 29.05.2011, 21:28
  3. Welche "Medikamente" bekommt "Ihr" ?
    Von :-) im Forum ADS ADHS Erwachsene: Umfragen
    Antworten: 56
    Letzter Beitrag: 24.05.2011, 23:37

Stichworte

Thema: "ADS-Outing" und Auswirkungen auf Freunde! Welche Erfahrungen habt ihr gemacht? im Forum ADS ADHS bei Erwachsenen bei ADHS bei Erwachsenen Forum
Allgemeine Fragen, Antworten und Hilfe rund um ADHS bei Erwachsenen und ADS bei Erwachsenen
©2017 ADHS bei Erwachsenen Forum